Im Wechsel der Akkorde
Thema: Saxophon

angetestet: Fiberreed Carbon Classic (Reeds)

Relativ neu von Fiberreed gibt es jetzt neben dem Ur-Carbon-Blatt das Carbon Classic.

Die Fiberreed -Blätter sind generell aus einem weißen Hohlfaserwerkstoff (Hollowfiber Foamresin Compound) gefertigt. Bei den Carbon-Blättern wurde zusätzlich jede zweite Schicht der weißen Hohlfasern durch eine Schicht Hochmodul-Kohlefaser ersetzt (Unterschiede). Herr Hartmann beschreibt das Carbon-Classic-Blatt so:

High-Tech Kohlefaser mit Hohlfasern und einem steileren Schnitt bringen eine Verbindung von vollem Sound, schneller Ansprache und rundem, dunkleren Klang.

Leider habe ich das „normale“ Carbon noch nicht gespielt, so dass ich die Blätter nicht vergleichen und auch nichts zu den Unterschieden sagen kann.

Aber über das Carbon Classic konnte ich mir auf dem Tenorsaxophon innerhalb einer guten Woche eine Meinung bilden. Zunächst ist die Zebra-Optik dieses Blattes in meinen Augen ein klares Plus und ein selbstbewusstes Statement. Mir gefällts jedenfalls.
Die nicht ganz glatte Oberfläche und das (gegenüber einem Blatt aus Rohrholz) höhere Gewicht fühlen sich im ersten Moment an wie Keramik. An der Handhabung des Blattes ist nichts außergewöhnliches. (Außer, dass ich mit Kunststoffblättern generell noch vorsichtiger umgehe, da eine beschädigte Blattspitze einen größeren finanziellen Schaden nach sich zieht als bei einem Holzblatt).
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Willkommen Lebayle LR 8 Metall (MPC)

Also, so schnell bin ich auch noch nicht zu einem neuen (gebrauchten) Mundstück gekommen. Aber der Reihe nach:

Ich war gerade ebend noch in einer ziemlich frustigen Situation, da mein Kunststoff-Blatt-Traum vorerst geplatzt war. Das Légère Studio Cut hatte eine Bewährungsprobe während meines Unterrichts nicht bestanden, denn dort sollte ich mal richtig fortissimo geben. Das klang so dermaßen schlecht, dass sogar mein Lehrer sagte, ich solle doch vielleicht lieber wieder auf natürliche Blätter wechseln.

Das Légère Studio Cut spricht allerdings so gut an, dass sich jedes natürliche Blatt anfühlt wie ein rissiger, hölzerner Eisstiel. Blöder Weise konnte ich das auf der Musikmesse neu vorgestellte Forestone Unfiled Blatt noch nirgendwo bestellen – das wollte ich als nächstes probieren.

Aus lauter Verzweiflung habe ich  weiter lesen »

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Oster-Jazz im Lauterbach – mit dem Max-Ender-Trio

Während ich beim ersten Jazz im Lauterbach noch unsicher war, ob es von dieser Art Veranstaltung eine Fortsetzung geben würde, so habe ich darüber seit gestern Klarheit. Denn da fand genau diese Fortsetzung im Café Lauterbach statt, auch wenn ein „Oster-“ vorn angestellt wurde.
Diesen Abend bestritt das Max-Ender-Trio mit Max Ender am Tenorsaxophon, Ramona Geissler an der Bassgitarre (die sie auch beim letzten „Jazz im Lauterbach“ gespielt hatte) und Christoph Scholz an der Gitarre. Die Band hat ab 19:00 Uhr zu jeder vollen Stunde jeweils ca. eine Dreiviertelstunde lang verschiedene Jazzstandards bemüht und ihre Improvisationen dargeboten. (Zumindest bis 22:00 Uhr, danach habe ich meiner Müdigkeit nachgegeben und bin nach Hause gegangen)
Das Saxophonspiel von Max Ender ist mir als musikalisch einfühlsam in Erinnerung. Das hat mir gut gefallen und mich berührt. Den Sound von seinem Saxophon habe ich als sehr kernig und zentriert wahrgenommen. Das ist nicht gerade mein Klangideal eines Saxophons, aber es hat zugegebener Maßen in dieser Formation prima funktioniert. War sehr schön…

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Jazz im Lauterbach – mit Lu Schulz & Freunden

Gestern (03.03.) gab es in Cottbus wieder gute Musik – und zwar im Café Lauterbach. Ich weiß nicht, ob es im Lauterbach so etwas ähnliches schon gegeben hat, aber es klingt nach einer Veranstaltungsreihe: Jazz im Lauterbach.
Den gestrigen Termin haben Lu Schulz & Freunde bestritten. Neben dem mir bereits gut bekannten Saxophonisten Lu Schulz spielte Ramona Geissler den E-Bass und Andreas Behringer die Gitarre.

Die Musiker haben an diesem Abend vier Abschnitte mit jeweils etwa 45 Minuten absolviert und sich dabei quasi quer durch die Jazzstandards gespielt und improvisiert. Während der ganzen Zeit lief der Gaststättenbetrieb im Lauterbach normal weiter, d.h. man konnte essen und trinken. Das sollten die Gäste sicher auch, denn sie mussten schließlich keinen Eintritt bezahlen.

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Mein erstes Kunststoffblatt – Légère Studio Cut (Reeds)

Es war nur eine Frage der Zeit bis ich auch synthetisch hergestellte Blätter ausprobiere. Allein schon, um der Frage auf den Grund zu gehen, warum ein und das selbe Blatt an einem Tag perfekt ist und an einem anderen Tag eben nicht (zu hart, zu weich, zu muffig, zu schrill, …).

Mein Sax-Lehrer sagt: „Das liegt am Wetter.“ Ich habe keine Ahnung ob er das ernst gemeint, keine Lust das zu diskutieren oder auch nur keine Antwort hatte.
Im Grunde sehe ich zwei mögliche Ursachen: entweder es liegt an mir (von der persönlichen Verfassung abhängig) oder am Blatt (auf Grund von mir nicht näher bekannten Umständen, wie z.B. das Wetter).

Ein Blatt aus synthetischem Material müsste jedenfalls den Vorteil haben, dass es zumindest mal unabhängig von Feuchtigkeit ist. Im besten Fall verändert es seine Spieleigenschaften überhaupt nicht und wenn die dann auch noch gut wären…
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Jahresrückblick 2011 zu meinem Saxunterricht

Was ich mit meinem ersten und zweiten Zwischenfazit zu meinem Unterricht mit dem Tenorsaxophon am Konservatorium Cottbus begonnen hatte, wollte ich nach 30 Stunden eigentlich nicht mehr fortsetzen – so selbstverständlich ist mir das Spielen und der Unterricht geworden.
Aber nun, am Ende des Jahres, wo Rückschauen Saison haben, möchte ich noch einen Jahresrückblick loswerden. Zufällig habe ich jetzt genau 30 Unterrichtsstunden absolviert…
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