Im Wechsel der Akkorde
Thema: Musik

Instant Composing mit Volker Schlott

Heute gab es in Cottbus an der Hochschule Lausitz experimentelle Musik zu erleben. Volker Schlott und Studenten der Hochschule präsentierten ab siebzehn Uhr das Ergebnis Ihrer Arbeit der vorangegangenen Tage.
Aber zunächst hat Volker Schlott eine (viel zu kurze) halbe Stunde Sopran- und C-Melody-Saxophon gespielt – ganz allein. Das habe ich sehr genossen.

Instant composing heisst das Workshop-Konzept von Volker Schlott: „Das Konzept befasst sich mit allen möglichen Spielarten und Übungen, um ohne Noten, egal auf welchem Niveau, für alle Instrumente die Sprache der improvisierten Musik bzw. Echtzeit-Kompositionen zu erlernen und zu trainieren. Das Ganze sollte in erster Linie den Spass am Musizieren und Experimentieren befördern.“ (Quelle)
Der Spaß war den Musikern anzumerken und hat sofort auf das Publikum ausgestrahlt. Es war eine Freude zuzuhören und -zusehen.

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Marburg: Elisabethkirche

Ich hatte in meinem Artikel Marburg: Marktplatz und Rathaus schon angekündigt, dass ich zur Elisabethkirche noch etwas schreiben werde. Wobei ich garnicht viel schreiben will – aber dieses Panorama möchte ich Euch zeigen.

Na gut, ich verrate es auch gleich: wer genug Geduld hat wird auch etwas von der umwerfend klingenden Hauptorgel hören können. In der Elisabethkirche konnte ich nämlich eine Orgelführung mitmachen und beide (sowohl die Führung als auch die Orgel) haben mich ziemlich begeistert. Es handelt sich um eine vergleichsweise junge Orgel, die im Jahr 2006 von der Firma Klais (Bonn) nach zweieinhalbjähriger Bauzeit fertiggestellt wurde.
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Willkommen ESI M8U XL

Da ich mich nun dazu entschlossen hatte, meine selbstauferlegte Beschränkung aufzugeben, als DAW-Software die letzte verfügbare Version von Emagics Logic Audio Platinum (5.5.1) unter Windows XP zu nutzen, und mit Steinbergs Cubase 7 einen Neuanfang zu wagen (unter Win7/64bit), musste ich meine bisherigen MIDI-Interface (Emagic AMT 8 und Emagic Unitor 8) zwangsläufig ersetzen, denn dafür bekomme ich keine aktuellen Treiber mehr.

Natürlich hätte mein Umstieg noch radikaler ausfallen können, indem ich auch auf meine (Hardware-) Synthesizer verzichtet und mir ein paar leistungsfähige Software-Pendants herausgepickt hätte. Wollte ich aber nicht. Nicht etwa, weil ich den ollen Gesellen irgendwelche Magie andichte, die man nicht auch als PlugIn abbilden kann. Aber sie sind nun mal da und ich weiß wie sie funktionieren und ohne sie wäre das Rack merkwürdig leer…
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Cubase 7 – ein Neuanfang

Mir ist fast noch ein bisschen schwindelig von meiner eigenen Entscheidung. Aber nun ist es getan: nach guten neun Jahren (vergleichsweise problemloser) Nutzung meiner DAW-Software Emagic Logic Platinum 5.5.1 auf eingefrorenem Stand – der letzten entwickelten Windows-Version – mache ich nun den Schritt zum nagelneuen Steinberg Cubase 7.

Natürlich war mir bereits 2003 klar, dass ich mit Logic nicht auf immer und ewig arbeiten würde. Aber ich habe den Tag des Umstiegs nicht unbedingt herbeigesehnt.
Das lag zum Einen an dem für mich immer noch ausreichenden Funktionsumfang und zum Anderen an dem Wissen, wie ich die Funktionen nutzen kann. Zusammen mit dem Softwaresampler EXS24 MkII und dem Hardware-Controller Logic Control ist das aus meiner Sicht auch heute noch ein ernstzunehmendes Werkzeug.
Allerdings nicht für Menschen, die die VST-Schnittstelle nutzen wollen, denn die war (zumindest auf der Windows-Plattform) nie ganz frei von Problemen.
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Michael Brecker – Nearness Of You: The Ballad Book

Michael Brecker - Nearness Of You - The Ballad Book Auf der Suche nach musikalischen Vorbildern (Saxophonisten) habe ich diese Scheibe von Michael Brecker (die im Jahr 2001 von Pat Metheny produziert wurde) für mich entdeckt und bin ziemlich fasziniert. Die Besetzung der Begleitband ein absoluter Traum: Herbie Hancock, Pat Metheny, Charlie Haden und Jack DeJohnette (special guest: James Taylor). Mein Lieblingstitel ist derzeit „Nascente“ – mir laufen beim Hören schon Schauer über die Haut, wenn bestimmte Stellen noch unmittelbar bevorstehen.
Von Michael Brecker habe ich bisher nur gelegentlich ein paar „Musikfetzen“ gehört und das hatte mich nicht zu tiefergehender Beschäftigung mit seiner Musik motiviert. Aber diese Platte ist – Saxophon hin oder her – das beste an Musik seit langem, was mir an die Ohren gedrungen ist. Nebenbei: Über meine neue Kopfhörerkette (Musical Fidelity M1DAC, Lake People G109, AKG K-701) ein Traum…

Bei JPC gibt es die CD im Moment übrigens für 8,99 €.

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Neuer Roland Rack-Synthesizer – Integra 7

Was sehe ich da auf der Rückseite der aktuellen Keyboards? Eine Werbung für einen neuen Rack-Synthesizer von Roland. Unter dem Titel „Der Jupiter für’s Rack!“ geht es um den Roland Integra-7. Im Text heißt es:

Der INTEGRA-7 bietet die gigantische Anzahl von mehr als 6.000 hervorragenden Sounds in einem Instrument. Mit den ausdrucksvollen und frischen SuperNATURAL-Sounds, kraftvollen klassischen Synthesizerklängen und den unverzichtbaren Sounds aller 12 legendären SRX-Boards vereint der INTEGRA-7 Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Klangestaltung.

Das klingt alles sehr nach einem Super-Überflieger-Klangerzeuger, nur nirgends, auch nicht bei Roland, findet man mehr Informationen, Ankündigungen oder sonstwas. Die Anzeige ist bisher der einzige Hinweis.

Ganz billig wird das Gerät nicht sein, schon ein SRX-Board kostet derzeit mindestens 200, eher 300 Euro. Alleine mit den 12 SRX-Boards kommt man schon auf einen Wert von 3600 Euro. :-)

Naja, muß man mal abwarten, bis es mehr Infos gibt…

Nachtrag 31.08.2012: So, da ist er nun, der neue Roland Integra-7 (und ein paar mehr neue Produkte).
Hier mit vielen Sound-Beispielen und Demo-Songs.

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