Im Wechsel der Akkorde
Thema: Musiktechnik

angetestet: Danelectro SN2 SNARK Tuner

Danelectro SN2 SNARK Tuner

Eher beim Rumstöbern habe ich den Danelectro SN2 SNARK Tuner entdeckt und der hat es mir allein schon von der Optik her angetan. Da das Gerät nicht die Welt kostet (ca. 13 €) musste ich es ausprobieren.
Im Namen trägt der Danelectro hinter dem „Tuner“ auch noch ein (mit Schrägstrich getrenntes) „Metronom“. Nun, das eingebaute optische Metronom (kein Beep oder anderes akustisches Signal), bei welchem man den Takt (die Blinkgeschwindigkeit des Herzchens im Display) entweder eintappen oder im Bereich von 40 bis 250 BPM einstellen kann, habe ich unberücksichtigt gelassen. Das kann m.E. im Notfall mal hilfreich sein, aber unter Metronom verstehe ich eigentlich etwas anderes. Schadet aber auch nicht. Im übrigen kann das Metronom nicht gleichzeitig mit dem Tuner verwendet werden.
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Neue System-Versionen für Zoom Handy-Recorder

Die Zoom-Leute haben heute auf ihrer Homepage neue System-Versionen für die Handy-(Audio-)Recorder bereitgestellt. Und zwar für den H2 die Version 1.70, für den H4 die Version 2.40 und für den H4n die Version 1.50. Laut Release Informationen handelt es sich bei allen Geräten um reine Fehlerbehebungen. Die meisten beschriebenen Fehler treten ausserdem nur in seltenen Konstellationen auf. Neue Funktionen sind nicht hinzugekommen. Aha, und wozu das ganze? Dadurch werden m.E. folgende Signale ausgesendet: es findet eine Produktpflege statt und es gibt keine nennenswerten Probleme mit den Geräten. Das ist doch schon mal was.

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Batteriewechsel beim Yamaha EX5R


Nach nun insgesamt acht Jahren hat die interne Pufferbatterie meines Yamaha EX5R schlapp gemacht. Im Display erscheint bei jedem Einschalten die Meldung „Change internal battery !“. Die Bedienungsanleitung empfiehlt, zum Wechsel der Batterie einen qualifizierten Yamaha-Kundendienst hinzuzuziehen. Yamaha warnt sogar davor, die Batterie selbst auszutauschen, da dies ausserordentlich gefährlich sei. Nun, ich möchte darauf hinweisen, dass das Nachmachen der nachfolgenden Arbeitsschritte auf eigene Gefahr geschieht und dass ich dafür keine Garantie oder Gewährleistung geben kann. Im Übrigen kann ich nur für den EX5R sprechen – bei den Tastaturversionen (EX5, EX7) kann das ganz anders aussehen.
Wichtig war zunächst, dass die Batterie nicht eingelötet ist. Dem ist auch nicht so – sie ist gesockelt und lässt sich von technisch durchschnittlich begabten Menschen auch im Alleingang wechseln. Der Batterietyp heisst CR2032, wovon ich eine bei Pfennigpfeiffer für 1,99 € erstanden habe. Um an den Batteriesockel heranzukommen, muss man zunächst den Gehäusedeckel entfernen. (Das Gerät sollte natürlich vorher vom Netz getrennt werden.)
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Willkommen Lexicon MPX-1

Eine Frage, die ich mir schon seit längerem gestellt (und letztlich beantwortet) habe, ist die nach dem Sinn oder der Notwendigkeit eines Hardware-Effektgerätes bei der immer besseren Leistungsfähigkeit der DAWs und spezialisierter (Software-)Effekt-PlugIns. Ich möchte überhaupt nicht auf die Röhrentechnik und deren Simulation hinaus, sondern spreche von solchen Effekten, die auch in einem Hardware-Effektgerät (ggf. nach der A/D-Wandlung eines analogen Signals) berechnet werden (bevor sie dann im Zweifelsfall wieder D/A-gewandelt werden müssen).

Ich bin dann zu der Überzeugung gekommen (und das ist nur meine ganz persönliche Einschätzung), dass man Unterschiede am deutlichsten beim Reverb wahrnimmt. Das ist erst einmal unabhängig davon, ob ein Reverbprogramm in einem Effektgerät oder PlugIn erzeugt wird. Interessant sind dabei natürlich der Algorithmus und die Verschaltung mit anderen Effekten (z.B. EQ), da es sich beim Reverb eigentlich oft um einen Multieffekt handelt. Gut programmierte Effekte sind deshalb das wesentliche Kriterium für mich. Ausserdem ist ein tolles Reverb wohl, wie bei so vielen Dingen, eine Frage des persönlichen Geschmacks. Dass dieses mehr oder weniger rechenintensiv sein kann, hat meiner Meinung nach keinen so großen Einfluss auf die Beantwortung der o.g. Frage.
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Willkommen Kurzweil K2000R

Kurzweil K2000R V3

Jüngster Neuzugang eines Klangerzeugers in meinem Heimstudio ist ein (natürlich gebrauchter) Kurzweil K2000R. Was die Soundvielfalt meiner bis dato vorhandenen synthetischen Klangerzeuger angeht, hatte ich jetzt keine großartigen Wünsche (sondern eher den Eindruck, dass ich die bereits vorhandenen Möglichkeiten gar nicht nutzen kann). Dennoch war da immer der Wunsch auch den “Kurzweil-Sound” mit im Programm zu haben. Eigentlich hatte ich die Sache mehr oder weniger abgehakt, weil sie mir finanziell hochgradig unvernünftig erschien (wozu noch ein Synthi?). Aber manchmal ergibt sich eine Gelegenheit. Mir fiel eine Kleinanzeige bei Thomann auf, bei der der Verkäufer eines K2000R in meiner Nähe wohnte und wir konnten eine persönliche Übergabe des Geräts vereinbaren…

Mit der K2000-Klangerzeugung wurden Geräte mit und ohne Tastatur gebaut. Der K2000R ist die Version ohne Tastatur, die in ein 19-Zoll-Rack eingebaut werden kann. Die Erstauslieferung der K2000-Familie geht auf das Jahr 1992 zurück und sie zählte seinerzeit zu den komplexesten Synthesizern überhaupt. Kurzweil empfahl damals einen Verkaufspreis von 5.698,- DM.
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Wirklich schnell – Musikhaus Thomann

Ich weiß ja nicht, wo ihr so Euer Musik-Equipment kauft. Ich bestelle diese Sachen, besonders auch Zubehör, gerne bei Thomann. Zum ersten Mal war das vor gut 9 Jahren ein Behringer MX1804X EURORACK, und gestern Nachmittag zum bisher letzten Mal (es wird nicht dabei bleiben) ein Korg-Stimmgerät und eine K&M Brillenablage.

Gestern gegen 15:30 Uhr Online bestellt, um 17 Uhr kommt die Versandbestätigung und vorhin kurz vor 13 Uhr klingelt der Paketdienst und bringt das Paket. Von der Bestellung bis zu mir hat es also keine 24 Stunden gedauert und Thomann sitzt hier nicht grad mal so um die Ecke. Ich bin begeistert, das alles ohne Versandkosten oder gar einem Aufschlag für 24-Stunden-Service oder so. Großes Lob an Thomann, naja, und auch an DHL :-), danke!

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