Im Wechsel der Akkorde
Thema: Musikmachen

Drittes Zwischenfazit meines Saxunterrichts

Nach genau siebzig Unterrichtsstunden Saxophon am Konservatorium Cottbus möchte ich ein weiteres Mal kurz Bilanz ziehen. Dieser Artikel ist die Fortführung meines ersten und zweiten Zwischenfazits, sowie meines Jahresrückblicks 2011.

Diese 70 Unterrichtsstunden habe ich in etwas mehr als zwei Jahren in Anspruch genommen. (Nebenbei: das klingt für mich nach ziemlich wenig wenn man bedenkt, dass ein Jahr 52 Wochen hat und der Unterricht wöchentlich stattfindet.
Es gibt natürlich eine Reihe von Gründen, warum einige Wochen ohne eine Unterrichtsstunde auskommen müssen: Schulferien, Urlaub außerhalb der Ferien, Dienstreisen, Erkrankung des Schülers, Erkrankung des Lehrers, usw.)
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Cubase 7 – ein Neuanfang

Mir ist fast noch ein bisschen schwindelig von meiner eigenen Entscheidung. Aber nun ist es getan: nach guten neun Jahren (vergleichsweise problemloser) Nutzung meiner DAW-Software Emagic Logic Platinum 5.5.1 auf eingefrorenem Stand – der letzten entwickelten Windows-Version – mache ich nun den Schritt zum nagelneuen Steinberg Cubase 7.

Natürlich war mir bereits 2003 klar, dass ich mit Logic nicht auf immer und ewig arbeiten würde. Aber ich habe den Tag des Umstiegs nicht unbedingt herbeigesehnt.
Das lag zum Einen an dem für mich immer noch ausreichenden Funktionsumfang und zum Anderen an dem Wissen, wie ich die Funktionen nutzen kann. Zusammen mit dem Softwaresampler EXS24 MkII und dem Hardware-Controller Logic Control ist das aus meiner Sicht auch heute noch ein ernstzunehmendes Werkzeug.
Allerdings nicht für Menschen, die die VST-Schnittstelle nutzen wollen, denn die war (zumindest auf der Windows-Plattform) nie ganz frei von Problemen.
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Neuer Roland Rack-Synthesizer – Integra 7

Was sehe ich da auf der Rückseite der aktuellen Keyboards? Eine Werbung für einen neuen Rack-Synthesizer von Roland. Unter dem Titel „Der Jupiter für’s Rack!“ geht es um den Roland Integra-7. Im Text heißt es:

Der INTEGRA-7 bietet die gigantische Anzahl von mehr als 6.000 hervorragenden Sounds in einem Instrument. Mit den ausdrucksvollen und frischen SuperNATURAL-Sounds, kraftvollen klassischen Synthesizerklängen und den unverzichtbaren Sounds aller 12 legendären SRX-Boards vereint der INTEGRA-7 Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Klangestaltung.

Das klingt alles sehr nach einem Super-Überflieger-Klangerzeuger, nur nirgends, auch nicht bei Roland, findet man mehr Informationen, Ankündigungen oder sonstwas. Die Anzeige ist bisher der einzige Hinweis.

Ganz billig wird das Gerät nicht sein, schon ein SRX-Board kostet derzeit mindestens 200, eher 300 Euro. Alleine mit den 12 SRX-Boards kommt man schon auf einen Wert von 3600 Euro. :-)

Naja, muß man mal abwarten, bis es mehr Infos gibt…

Nachtrag 31.08.2012: So, da ist er nun, der neue Roland Integra-7 (und ein paar mehr neue Produkte).
Hier mit vielen Sound-Beispielen und Demo-Songs.

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angetestet: Forestone Unfiled (Reeds)

Forestone Unfiled Tenor

Dieses Kunststoffblatt ist noch recht neu auf dem Markt. Schon seit dessen Vorstellung auf der diesjährigen Musikmesse habe ich auf die Lieferbarkeit des Blattes gewartet. Geliefert wurde es letztlich Anfang Juni und nun hatte ich einen guten Monat Zeit dieses Blatt mit dem Tenorsaxophon auszuprobieren.

Das Blatt hat eine holzähnliche Färbung erhalten (ich muss mich also nicht schon auf den ersten Blick für mein Kunststoffblatt entschuldigen) Es besitzt – nach dem, was ich darüber gelesen habe – eine weniger raue Oberfläche, als ich mir erhofft hatte.

Die Ansprache des Blattes finde ich wirklich sehr gut und sehr gleichmäßig in allen Lagen. Von der Stärke her empfand ich die F3 meines ersten Blattes etwa vergleichbar einem AW Reed 2. Ich habe mir dann noch ein Forestone Unfiled in F3,5 bestellt, was etwa einem AW Reed 2,5 entspricht.
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Saxophonquartett – die fünfte Probe

Genau an dieser Stelle gehe ich dazu über, die Proben unseres Saxophonquartetts als Artikel (statt wie bisher als Kommentar zu einem Artikel) abzulegen. Das ist ein gutes Zeichen für das Quartett, denn unsere gestrige (31.05.2012) Probe hat viel Spaß gemacht und bei mir den Eindruck hinterlassen, als könnte daraus etwas Ernsthaftes werden. Das war unsere fünfte Probe; die anderen finden sich (als Kommentar) hier: vierte, dritte, zweite und erste.

Richtig gut fand ich schon im Vorfeld, dass wir uns für diese Probe noch mehr Zeit organisiert hatten – zweieinhalb Stunden. Auch wenn wir nur über zwei Stunden zu viert waren – in dieser Zeit kann man schon etwas schaffen und es lohnt sich auch zusammenzukommen.

Als Übungsraum konnten wir wieder die „Kammerstube“ des Konservatoriums Cottbus nutzen. Der Raum ist geschätzt fünfzig bis sechzig Quadratmeter groß, sicher mehr als drei Meter hoch und eignet sich akustisch meiner Meinung nach sehr gut für unsere Probe: er ist groß genug, damit sich die Instrumente mit einer angenehmen Rückmeldung entfalten können und klein genug, damit die Reflexionen die einzelnen Stimmen nicht zermatschen.
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Willkommen Lebayle LR 8 Metall (MPC)

Also, so schnell bin ich auch noch nicht zu einem neuen (gebrauchten) Mundstück gekommen. Aber der Reihe nach:

Ich war gerade ebend noch in einer ziemlich frustigen Situation, da mein Kunststoff-Blatt-Traum vorerst geplatzt war. Das Légère Studio Cut hatte eine Bewährungsprobe während meines Unterrichts nicht bestanden, denn dort sollte ich mal richtig fortissimo geben. Das klang so dermaßen schlecht, dass sogar mein Lehrer sagte, ich solle doch vielleicht lieber wieder auf natürliche Blätter wechseln.

Das Légère Studio Cut spricht allerdings so gut an, dass sich jedes natürliche Blatt anfühlt wie ein rissiger, hölzerner Eisstiel. Blöder Weise konnte ich das auf der Musikmesse neu vorgestellte Forestone Unfiled Blatt noch nirgendwo bestellen – das wollte ich als nächstes probieren.

Aus lauter Verzweiflung habe ich  weiter lesen »

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