Irgendwo müssen die Audiodaten, welche die Mikrofone liefern, die Vorverstärker verstärken, die AD-Wandler digitalisieren und der DSP verarbeitet ja hin. Da das Zoom H2 über keinen internen Speicher für die Audiodaten verfügt, wird ein Speichermedium benötigt. Eines gehört bereits zum Lieferumfang, eine 512MB SD-Karte. Man kann auch die älteren MMC-Karten verwenden, bei SD-Karten sind bis zu 4GB (SDHC) möglich.
Weil es Wechselmedien sind, kann man diese auch wechseln, und das sollte man besser auch tun. Also die Speicherkarte aus dem Gerät nehmen und mit einem USB 2.0 Kartenleser die Aufnahmedaten auslesen, besonders bei größeren Dateien. Denn auch wenn das Zoom H2 USB 2.0 kompatibel ist, überträgt es Daten nur mit maximal 12 MBit (Full Speed, ich hatte es schon angedeutet), wenn man es direkt als USB-Massenspeicher-Gerät an den PC anschließt, also nicht schneller als ein USB 1.x-Gerät.
Kartenspiele
Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie schnell oder langsam die Datenübertragung wirklich ist, habe ich einen kleinen Test durchgeführt. Am Start waren eine MMC-Karte extrememory 256 MB, die mitgelieferte 512 MB SD-Karte und eine Sandisk Ultra II 2 GB SD-Karte. Übertragen wurde eine 250 MB große WAV-Datei. Mit dem Zoom H2 direkt als USB-Laufwerk am Rechner dauerte es von der MMC-Karte 6:30 Minuten, mit den SD-Karten 4:45 Minuten. Mit einem echten USB 2.0 Kartenleser (Sandisk ImageMate 12 in 1) waren die Daten von der MMC-Karte in 2:30 Minuten im Rechner, mit der originalen 512er SD-Karte dauerte es nur noch 30 Sekunden, die Sandisk Ultra II war sogar noch 5 Sekunden schneller.
Die MMC Karte ist selbst eher langsam, funktioniert zwar, ist aber eher ein Notbehelf und dürfte bei hohen Aufnahmedatenraten (24 Bit/ 96 kHz Stereo) Probleme bereiten. SD-Karten sind natürlich erste Wahl, sollten aber nach der Aufnahme besser in einem externen USB 2.0 Highspeed Kartenleser ausgelesen werden.
Noch ein Hinweis zum Kartenwechsel. Das Zoom H2 speichert alle Einstellungen wie Aufnahmemodus, Dynamik-Funktionen und sonstige Konfigurationsdaten auf der SD-Karte. Damit gehen diese Einstellungen bei einem Kartenwechsel verloren, bzw. kommen wieder zurück, wenn man die ursprüngliche Karte in das Gerät steckt. Man darf sich also nicht wundern, wenn mit einer neuen Karte alle Einstellungen wieder auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt sind. Auch ein Formatieren des Datenträgers im Gerät befördert neben den Aufnahmen auch die Einstellungen ins Nirvana.
Knaller und bohrende Fragen
Weil kurz nach Weihnachten Silvester ins Haus steht, wollte ich es aufnahmetechnisch richtig Krachen lassen. Da ich aber selbst auch ein wenig feiern wollte, habe ich das Zoom-H2 kurzer Hand mit einer Stativklemme draußen am Fensterrahmen befestigt und mehr oder weniger sich selbst überlassen. Rausgekommen oder besser reingekommen ins Geät ist dabei das:
Ist natürlich nur ein Ausschnitt, die Gesamtaufnahme war etwa 450 MB groß (16 Bit, 44 kHz, Stereo), die ich in knapp einer Minuten mit dem Kartenleser im Rechner hatte.
Immer wieder angenehm zu hören ist ja so ein Zahnarzt-Bohrergeräusch. Da bei mir ohnehin ein Loch gestopft werden mußte, hatte ich die Gelegenheit wahrgenommen, um das beliebte Bohren auzunehmen. Hier ist erstmalig eine besondere Eigenschaft des Zoom-H2 zum Tragen gekommen, nämlich die Tatsache, daß das Gerät über vier Mikrofone verfügt. Allerdings war die Auswirkung nicht so, wie ich es gewollt hätte.
Bisher hatte ich immer mit den rückseitigen Mikrofonen aufgenommen, einfach deshalb, weil sich die Schallquelle mir gegenüber befand und ich so das Display im Auge behalten konnte. Man will ja wissen, wie lange schon aufgenommen wurde, wie es mit den Akkus aussieht und ob der Pegel im grünen Bereich liegt.
Beim Zahnarzt habe ich das Gerät auch so aufgestellt, das ich die Anzeige sehen konnte, nur war ich dieses mal selber, oder eher mein Zahn nebst Bohrer die Schallquelle. Tja, da hätte ich besser die vorderen Mikrofone aktivieren sollen. Habe ich aber nicht, rausgekommen ist dabei das:
Ich habe also den Raumschall aufgenommen, das Bohren ist kaum zu hören und wird zudem vom Rauschen und Blubbern dieses Absaugrüssels übertönt. Dabei ist das eigentlich nicht zu übersehen, welche Mirkofone aktiv sind, es gibt extra mit “MIC ACTIVE” bezeichnete LEDs, welche den Betriebszustand signalisieren. Man muß halt nur darauf achten.
Vier Mikrofone sind ja ganz nett, man sollte sich aber immer darüber im klaren sein, wo die Schallquelle ist und welche Mikrofone dafür optimalerweise aktiv sein sollten.
Was macht ein elektronisches Gerät zu einem mobilen Gerät? Richtig, die Unabhängigkeit vom Stromnetz, also die Möglichkeit, es z.B. mit Batterien oder Akkus zu betreiben. Dabei stellt sich immer die Frage, wie lange diese Unabhängigkeit funktioniert bevor man die Akkus nachladen oder die Batterien wechseln muß.
Energie!
Einen Vorteil hat das Zoom H2 schon mal, es läßt sich mit zwei handelsüblichen Batterien oder Akkus im Format R6 (Mignon,AA) bestücken. Viele Geräte verwenden spezielle Akkus oder habe nur eine interne Stromquelle die z.B. über USB geladen werden muß. Für das H2 kann und sollte man sich einfach einen Satz Wechselakkus einstecken, auch im Fotobereich halte ich das so. Erfahrungsgemäß machen die Batterien immer genau dann schlapp, wenn ein wichiges und einmaliges Ereignis aufgenommen werden soll, z.B. die Einschulung des Lieblings-, weil einzigen Kindes. Aber das ist eine andere Geschichte…
Der Hersteller nennt im Handbuch für einen Satz Batterien eine Laufzeit von 4 Stunden im Aufnahmemodus, divers Testberichte bemängeln sogar diese relativ kurze Betriebszeit. Ich wollte es natürlich selber wissen und habe den Laufzeittest gemacht.
Für alle Tests habe ich als Aufnahmemodus MP3 VBR (variable Bitrate) gewählt, Plugin-Power und die Dynamikfunktionen (AGC, Kompressor bzw. Limiter) waren abgeschaltet. Im Schacht steckte eine SanDisk Ultra II 2GB SD-Karte.
Laufzeit
Erster Testkandidat waren Alkaline Duracell-Plus Batterien (MN1500 LR6, MAR 2014), die Aufnahme im Dauerlauf war nach nach etwa 6 Stunden und 40 Minuten beendet. Also schon mal deutlich mehr, als die versprochenen 4 Stunden. Nun kamen NiMH-Akkus ins Gerät, zwei voll geladene 2700er VARTA Professional No. 5706 (AA Mignon HR6 Ni-MH 1.2V). Die Laufzeit betrug mit diesen gute 9 Stunden und 30 Minuten, ein durchaus guter Wert. Um auch den Einfluß der Display-Beleuchtung auf die Laufzeit abschätzen zu konnen, gab es einen weiteren Test mit neu aufgeladenen Akkus und dauerhaft eingeschalteter Hintergrundbeleuchtung (möglich sind auch “Aus”, “15 Sekunden” oder “30 Sekunden”). Die Daueraufnahmezeit verkürzte sich dabei auf 8 Stunden 20 Minuten, also um etwa 15 Prozent.
Nun ist so ein Dauerlauf-Test bestimmt nicht wirklich praxisgerecht, denn normalerweise kommen noch mehr Bedienhandlungen und Ein-/Ausschaltvorgänge hinzu, aber als grobe Orientierung zeigen die Werte zumindest, daß der Zoom H2 sicher nicht ganz so schlecht dasteht, wie es vielleicht in dem einen oder anderen Test rauskam.
Die Batteriestandsanzeige des H2 (im Display unten links) ist, wie die so vieler anderer Geräte auch, alles andere als zeitlinear. Von den drei Segmenten ist das erste schon nach kurzer Zeit weg, auch das zweite macht es nicht lange. Aber selbst wenn das dritte Segment verschwunden ist, besteht noch kein Grund zur Panik, des Gerät hält dann normalerweise noch mindestens eine Stunde durch.
Außerdem sollte man sich bei Akkuwechsel nicht zu lange Zeit lassen (nicht länger als 1 bis 2 Minuten), sonst vergißt der Recorder Datum und Uhrzeit. Steht auch irgendwo als Hinweis im Handbuch, nur das man sich nicht wundert wenn beim Einschalten wieder nach Datum und Uhrzeit gefragt wird.
Außenaufnahme
Mit dem guten Gefühl ausreichender Mobilität und zwei Ersatzakkus in der Tasche wagte ich nun meine erste Außenaufnahme fernab der Wohnung. Da es kurz vor Weihnachten war, bot sich ein Besuch des Weihnachtsmarktes an, obwohl ich eigentlich kein so großer Fan davon bin. Aber akustisch hat so ein Markt ja so einiges zu bieten. Auf dem Weg dorthin kam mir noch ein aufgeregter Hund vors Mikro:
Kann ich verstehen, daß der nicht so begeistert war, bei der Kälte angeleint draußen sitzen zu müssen.
Auf dem Markt ging es dann aber richtig zur Sache, die Brassband “Potzblech” der Musik- und Kunstschule Ataraxia spielte auf, zum Titel muß ich wohl nichts weiter sagen:
Naja, mitspielen hätte ich da nicht wollen, es war kalt (etwa -2 °C) und ungemütlich, mir frohren schon bald die Hände. Und die Band hat nicht nur den einen Titel gespielt. Ich bin dann aber schon nach kurzer Zeit in Richtung warmes Zuhause abgerückt, den Zoom H2 hat die Kälte aber offensichtlich nicht beeindruckt.
Vor dem zweiten Teil meines Erfahrungberichtes schiebe ich mal noch ein paar Bilder ein, Fotostrecke nennt sich sowas wohl im aktuellen Online-Medien-Deutsch:
Zoom H2 Audiorecorder
Zoom H2 Gehäuse vorn
Zoom H2 Gehäuse Oberteil
Zoom H2 Gehäuse Hinten
Zoom H2 Gehäuse Unterteil
Zoom H2 Platine Oberseite
Zoom H2 Platine Unterseite
Zoom H2 Mikrofon-Kapseln
Zoom H2 Mikrofonträger
Als Techniker mit der “Lizenz zum Löten” interessieren mich meist auch die inneren Werte von Geräten. Sofern es nicht allzu kompliziert aussieht, greife ich gerne zum Werkzeug und zerlege das Gerät, soweit ich es dann auch wieder zusammengebaut bekomme.
Der Zoom H2 besteht aus zwei Gehäuseschalen, im Oberteil ist die Bedienelektronik mit dem Display montiert, das habe ich nicht weiter auseinander gebaut. Das Unterteil mit dem Batteriefach trägt die eigentliche Elektronik-Platine mit der Träger-Platte für die Mikrofonkapseln.
Herzstück des Zoom H2 ist ein DSP von “Texas Instruments”, namentlich der TMS320VC5509A, ein für den mobilen Bereich optimierter Digitaler Signalprozessor. Da der interne Speicher des DSP mit 64kB ROM und 256kB RAM nicht ausreichend ist, stehen ihm zusätzlich 8MB SDRAM EM638165TS von “Etron Tech” und 1MB Flash-ROM EN29LV800BT (Nachfolger EN29LV800C) von “Eon Silicon Solution” als Programmspeicher zur Seite. Wie man dem Datenblatt des TI-DSPs entnehmen kann, unterstützt dieser USB 2.0 Full-Speed, dazu später im Erfahrungsbericht mehr.
Der Analog-Teil wird von drei Dual-OPVs (Operationsverstärker) dominiert, hier kommen die NJM2100 von “JRC” zum Einsatz. Außerdem findet man im Analogbereich noch einen 4-fach Analog-Schalter TS3A5018 von “Texas Instruments”. Die Analog-Digital-Wandlung (ADC) übernehmen zwei “Texas Instruments” Stereo-ADC/-DAC vom Typ TLV320AIC32. Diese können 24 Bit mit 96 kHz umsetzen.
Bei den letztgenannten Schaltkreisen im Analog- bzw. Wandlerteil war es gar nicht so einfach, die genauen Typen zu finden, da auf SMD-Bauelementen meist wegen des Platzmangels nicht die vollständige Typenbezeichnung sondern nur eine Kurzform aufgedruckt ist. Ich hoffe aber, daß ich mit meiner “Entschlüsselung” richtig liege.
Nicht ganz unwichtig sind die Mikrofon-Kapseln, deren vier man im Zoom H2 findet. Leider gibt es da keinerlei Aufdrucke die Hinweise auf den Hersteller oder die Typenbezeichnung geben könnten. Sie haben einen Durchmesser von 10 mm und sind 4,5 mm dick.
Lange hat es gedauert, nun kommt er, mein kleiner Erfahrungsbericht zum mobilen Audiorecorder Zoom H2. Es ist kein Testbericht, es ist vielmehr die lose Aufzählung von Erfahrungen, die ich beim Umgang mit dem Gerät gemacht habe, positive wie negative.
Schon länger hatte ich über die Anschaffung eines kleinen, handlichen Aufnahmegerätes nachgedacht, einfach um mal schnell ein paar Geräusche aufzuzeichnen, eine Gesprächsrunde mitzuschneiden oder Livemusik aufzunehmen.
Im letzten Frühjahr wurde ich auf den “Zoom H2″ aufmerksam. Das Gerät wurde groß angekündigt, aber der Liefertermin immer wieder nach hinten verschoben. Ab Anfang September war das H2 dann endlich lieferbar und ich habe es Mitte September 2007 bestellt.
Im Karton
Der Lieferumfang des Gerätes ist gut, man findet im Karton alles was man braucht, um sofort loslegen zu können. Da wäre zunächst das Gerät selbst, von der Größe und vom Aussehen her erinnert es ein wenig an einen elektrischen Rasierapparat. Außerdem sind ein kleines Tischstativ, ein Paar Ohrstöpsel als Abhöre, ein anschraubbarer Griff, ein Schaumstoff-Windschutz und eine 512 MB SD-Karte mit dabei.
Zudem gibt es, auf dem Bild nicht zu sehen, ein Steckernetzteil, einen schwarzen Stoffbeutel, ein gedrucktes Handbuch, ein USB-Mini-USB-Kabel und ein Audio-Miniklinke-auf-Cinch-Kabel dazu. Für den mobilen Betrieb fehlen nur noch zwei AA/R6-Batterien oder -Akkus.
Achtung Aufnahme!
Mein erstes Versuchskaninchen sollte der Hahn aus Nachbars Garten werden, denn den wollte ich schon immer mal akustisch “ablichten”. Da er zwar im Nachbargarten, aber nicht in unmittelbarer Nähe zum Zaun lebt, auch sonst zwar durchdringend, aber nicht übermäßig laut kräht, mußte ich mit hohem Aufnahmepegel rangehen.
Hier zeigte sich ein erstes kleines Problem, der Zoom H2 ist sehr Körperschall-empfindlich. Jede kleine Handbewegung, z.B. ein Umgreifen oder die Betätigung von Bedienelementen sind recht laut in der Aufnahme hörbar. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, kommt nun der oben bereits erwähnte, anschraubbare Griff ins Spiel. Dieser kann unten am Gerät in einem Stativgewinde (Fotoformat) eingeschraubt werden und entkoppelt damit zwar noch nicht Aufnahmegerät und Hand, bietet aber eine gute Basis dafür.
Wenn man ins Handbuch schaut, wird man feststellen, daß dieses graue Plasteteil primär gar nicht als Handgriff gedacht ist, sondern als Adapter für ein Mikrofon-Stativ. Der “Griff” paßt prima in eine Standard-Mikrofonklemme. Was in eine Klemme paßt, paßt dann ja auch in eine Spinne, und so hat man mit einem Stativ und einer Mikrofonspinne eine gute Basis für nebengeräuschfreie, stationäre Aufnahmen.
Da ich nun aber nicht unbedingt das Stativ samt Spinne mit in den Garten nehmen wollte, habe ich kurzerhand die mobile Spinne mit Handgriff entwickelt. Alles aus Standardteilen zusammengebaut, eine “the t.bone SSM6″ Universalspinne (€ 7,90), ein K&M 7-232-000155 Grundrohr Länge 130mm (€ 6,90) - als Griff und ein Reduziergewinde (ca. 2 €), zusammen für etwa 14 Euro 50 ein solider, entkoppelter Handgriff für Außenaufnahmen im Haus, im Garten oder der näheren Umgebung.
Mit der einsatzbereiten Technik hatte ich mich schließlich in den Garten begeben, aber wie das so ist, kräht der Hahn sonst fast zu jeder Tages- und Nachtzeit, wollte er ausgerechnet jetzt keinen Mucks von sich hören lassen. Irgendwann nach 20 Minuten hatte er sich dann doch erbarmt und zweimal gekräht. Mir war’s recht, meine Geduld am Ende aber prompt als ich grad wieder im Haus war, legte er noch mal richtig los. Hier nun also der Hahn aus Nachbars Garten:
Die erste Aufnahme war im Kasten. Dieses und auch weitere Klang-Beispiele sind weitestgehend unbearbeitet, lediglich den Pegel habe ich gegebenenfalls etwas angehoben oder normalisiert.
In Teil 2 und folgenden Folgen komme ich auf den Hund, stelle bohrende Fragen und knalle durch, etwas Musik gibt es auch.
Windows Vista (Windows 7) soll ja das schönste und beste Windows sein, daß es ja gab. Und so dachte ich mir, installierst Du es auch mal und siehe da, es sieht doch wirklich schick aus, mit dieser Aero-Glas-Oberfläche. Aber ob unter der Haube auch alles so golden glänzt?
Um möglichst wenig Probleme zu bekommen, habe ich Vista Ultimate in der 32 Bit-Version verwendet. Besonders wichtig ist, daß auch alle Hardware mit dem neuen System problemlos läuft, da sind natürlich in erster Linie die Hersteller gefragt. Für mein externes MIDI-Interface (Edirol UM-880) und Audio-Interface (MOTU 828 MK II Firewire) kann ich das uneingeschränkt bejaen, da gibt es auf den jeweiligen Internetseiten aktuelle Treiber für Windows Vista (32- und 64-Bit) zum Download. Und die Installation verlief auch problemlos, die Geräte funktionieren auf Anhieb.
Das Problem
Gut, dachte ich, dann kann ich mir ja mal schnell ein paar meiner Lieblings-MIDI-Hersteller-Demosongs anhören, die laß ich manchmal ganz gerne auch als Hintergrundberieselung laufen. Doch irgendwie klingt Yamahas “Nobody Knows” recht seltsam:
Und so sollte es eigentlich klingen, auf einem Yamaha MU-100 mit VL-Board:
Aber klar, ich muß ja dem Windows MIDI-Mapper auch sagen, wo er die MIDI-Daten hinschicken soll. Kein Problem, schnell in der Systemsteurung die Audio-Konfiguration aufrufen und das Standardgerät für die Musikwiedergabe einstellen. Nanu, wo sind sie denn die Einstellungen, sonst bei “Audio” als dritte Gruppe “MIDI-Musikwiedergabe” unter “Soundwiedergabe und -aufnahme” zu finden. Einfach weg, nicht mehr da, verschwunden. Nun war guter Rat teuer. weiter lesen »