Im Wechsel der Akkorde
Thema: Computer

HDR-Software: Oloneo PhotoEngine

Oloneo PhotoEngine Beta

Einem Hinweis in der letzten C’t folgend, habe ich mir die kostenlose Beta der PhotoEngine von Oloneo, die bis zum 1. Juni lauffähig sein soll, heruntergeladen. Die Oberfläche, die Bearbeitungsoptionen und die Verarbeitungsgeschwindigkeit – vor allem die nahezu verzögerungsfreie Vorschau – finde ich sehr vielversprechend. Out of MemoryInteressant wird sein, wie Oloneo die Software auf dem HDR-Markt positionieren kann, denn die angepeilten 125,- € erscheinen mir zu ambitioniert. Leider konnte ich keinen Export (TIFF oder JPG) erfolgreich beenden, da ich stets (egal mit welchen Einstellungen) auf den Fehler „Out of memory“ gelaufen bin. Schade, im Moment habe ich nicht den Ehrgeiz nach dem Fehler zu suchen. Wer sich bis Ende Mai bei Oloneo registriert, soll von einer 25% Rabattaktion zur Einführung der Software profitieren.

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Mein neuer PC

Vor allem bei der Bildbearbeitung (insbesondere der RAW->JPG-Entwicklung und HDR-Berechnungen) musste ich mich bei meinem bisherigen PC (Intel Pentium 4 mit 2,5 GHz) oft in Geduld üben. Und da das gute Stück schon einige Jahre gute Dienste geleistet hatte, war nun mal eine Aktualisierung fällig.

Dabei hatte ich eine Reihe von „Altlasten“ zu berücksichtigen. Zuallererst möchte ich nach wie vor nicht auf meinen uralten Audio-Sequencer (Emagic Logic Platinum 5.5.1), für den ich mal viel Geld bezahlt habe und mit dem ich mich relativ gut auskenne, verzichten. Da die Software sicher (allein schon auf Grund des Alters) nur einen CPU-Kern nutzen kann, benötige ich dafür bei meinem neuen Rechner im Prinzip nur einen, aber dafür hoch getakteten CPU-Kern. Bei den (aktuellen) Bildbearbeitungsprogrammen hatte ich erst einmal nur die Erwartung bzw. Hoffnung, dass diese auch auf mehreren Kernen rechnen können.
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neue Photomatix-Version 4 in deutsch verfügbar

Bereits seit Ende September gibt es die Version 4 in der englischen Version. Seit dem 03.12.2010 ist die Version 4.0.2 nun auch in deutscher Sprache downloadbar. Obwohl ich in der bisherigen Version (3.2.9) immer nach Updates habe suchen lassen, habe ich die neue Version um ein paar Tage verpasst. Selbst die Update-Routine in der Version 4 meint noch, dass die 3.2.9 die aktuellste ist.
Also den Download angeworfen, installiert und los geht es. Na ja, dann doch nicht so schnell. HDRsoft schreibt, dass das Update bei Vorversionen kostenlos ist, die über die Website hdrsoft.com erworben wurden. Meine boxed Vollversion hatte ich beim Franzis-Verlag gekauft und der Lizenzschlüssel konnte in der neuen Version 4 nicht verifiziert werden. Also mal dort nach dem Update suchen. Positiv: man kann updaten, negativ: das Update kostet 30 Euro. Da hat sich der etwas günstigere Preis ja sehr schnell relativiert. Erstens kommt es anders und zweitens ist man hinterher schlauer.

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Auf dem Weg zu Farbmanagement

Vor langer Zeit schon bin ich erstmals auf das Problem gestoßen, dass die von mir bearbeiteten Fotos auf anderen Computer-Monitoren mit einer anderen Helligkeit und anderen Farben dargestellt wurden. Das habe ich zunächst einmal nur zur Kenntnis genommen.

In diesem Sommer hatte ich dann ein paar Ausbelichtungen in größerem Format (75cm x 50cm) anfertigen lassen und dazu die Fotos mit dem Ziel bearbeitet, möglichst viele Details bei ausgewogener Helligkeit und Kontrast zu erhalten ohne aber Schärfungsartefakte sichtbar werden zu lassen. Die Ergebnisse haben mich dann dazu motiviert, mich mit dem Thema Farbmanagement auseinander zu setzen. Die Ausbelichtungen waren nicht wirklich schlecht, aber doch anders als nach der Prüfung auf dem Monitor erwartet. Ich hatte also den Wunsch, für die Bildbearbeitung eine zutreffendere Vorschau auf die Ausbelichtungen zu bekommen.

Sicher ist der Computermonitor für die Bildbearbeitung das wichtigste Instrument zur Beurteilung der Ergebnisse. Und egal, aus welcher Quelle die Fotos stammen und für welches Ziel diese bearbeitet werden – mit einem (nicht oder) falsch eingestellten Monitor gleicht die Bildbearbeitung einem Blindflug.
Bisher hatte ich lediglich das durch den Hersteller für den Gerätetyp mitgelieferte ICC-Monitorprofil genutzt, was ja vielleicht schon mal ein Anfang ist. Nicht berücksichtigt werden dabei allerdings die Abweichungen zwischen verschiedenen Monitoren des gleichen Gerätetyps (Toleranzen), selbständiges Verstellen des Monitors, Veränderungen durch Alterung und das Umgebungslicht (Helligkeit und Lichtfarbe).

Für mich führte daher kein Weg an dem Kauf eines Kolorimeters (Datacolor Spyder 3 Pro) für die korrekte Einstellung meiner Monitore vorbei. Über die mitgelieferte Software werden je Monitor eine Kalibrierung und eine Profilierung durchgeführt, die beliebig oft wiederholt werden können und von Zeit zu Zeit auch sollten.
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Willkommen Webby

mein WebbyDa ist nun mein kleines Webby. Dieses Ding läuft für mich unter der Kategorie „Technikspielzeug“ und ich könnte sicher auch ohne leben. Ich wollte aber schon eine Weile lang (eigentlich schon, seit dem ich mein WLAN installiert hatte und erst recht, seit ich mit meinem NAS auch einen Mediaserver im Haus habe) ein Internetradio haben. Hauptsächlich aus Neugier – mal sehen wie das so ist. Auf dem Notebook ist es halt ein Programm wie viele andere auch. Aber so als eigenständiges Gerät? Na ja, die Internetradioeinstiegsklasse mit Küchenradiocharme war mir bislang als Spielzeug zu teuer. Da bin ich auf den Webby gestoßen, der von Vodafone für Vertragskunden angeboten wird. Scheinbar sind aber nicht alle Vertragskunden glücklich mit ihrem Webby oder benötigen es nicht und so gibt es auch ein paar gebrauchte Exemplare zu ersteigern.
Interessante Eigenschaften des Webby sind ein WLAN-Netzwerkadapter und der 3,5″-Touchscreen. Einiges, was man sich mit diesen beiden Komponenten vorstellen kann, wurde in das Gerät hineingepackt. Allerdings oft nicht gerade komfortabel umgesetzt – die Bedienung ist an manchen Stellen etwas holzig.
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Wohin mit den Daten?

FestplattenstapelDas Thema Datensicherung und -archivierung beschäftigt mich schon eine Zeit lang. Diese Herausforderung existiert auch unabhängig davon, ob es sich bei den Daten um Fotos, Musikaufnahmen oder sonstige Daten handelt. Allerdings hat die Anschaffung der Canon EOS 5D Mark II mit ihren 21 Megapixel-Fotos das Problem nicht gerade entschärft.
Bisher hatte ich in meinem heimischen Netzwerk an meinem Router (Linksys WRT610N) eine USB-Festplatte mit 500GB angeschlossen, auf die von jedem vernetzten Rechner aus gesichert werden konnte. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit war allerdings nicht überzeugend, um es mal vorsichtig auszudrücken (ca. 2 MB/s). Das Prinzip war also, dass ich (bestimmte) Dateien von der internen Festplatte eines Rechners als Kopie auf dieser „Netzwerk“-USB-Festplatte abgelegt habe. Dafür habe ich auch kein Backup-Tool verwendet, welches zum Beispiel Differenzsicherungen beherrscht, sondern die Dateien per Hand ausgewählt und kopiert. Zusammen mit der geringen Datenübertragungsgeschwindigkeit stellte dieses Vorgehen ständig eine nervige Geduldsprobe dar und bot das Potential, jederzeit den Überblick zu verlieren.  weiter lesen »

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