Im Wechsel der Akkorde
Thema: Computer

Der schleichende Tod des Microsoft MIDI-Mappers

Der Microsoft MIDI-Mapper in Windows 3.1/3.11

Multimedia-Treiber

Windows 3.1 war das erste Windows mit umfangreicher Multimedia-Unterstützung. Neben der Wiedergabe von digitalisierten Audio-Daten konnt der Media-Player auch MIDI-Dateien abspielen.

Dafür mußte ein MIDI-fähiges Gerät mit dem passenden Treiber installiert sein. Windows lieferte bereits Treiber für damals weit verbreitete Soundkarten wie Soundblaster, Ad-Lib oder Roland LAPC-I mit. Der Standard für einen MIDI-Abschluß am PC war die Roland MPU-401 Schnittstelle.

Windows 3.1 Systemsteuerung – MIDI-Mapper

Und man fand in der Systemsteuerung den „MIDI-Mapper“, ein tolles Tool zur umfangreichen Konfiguration der MIDI-Ausgabe. Damit konnte man nicht nur einfach festlegen, welches Gerät für die Midi-Ausgabe zuständig sein sollte. Es gab gleich drei Konfigurations-Listen, Setups, Patchmaps und Keymaps.

Windows 3.1 – MIDI-Mapper (Übersicht)

MIDI-Mapper Setup

Bei Setup konnte man die Ausgabegeräte festlegen, aber nicht nur ganz allgemein, sondern pro MIDI-Kanal.

Zudem war eine Änderung des MIDI-Kanals möglich, so das z.B. alles, was für MIDI-Kanal 1 bestimmt war, an den MIDI-Kanal 2 des MIDI-Gerätes geschickt wurde.

Außerdem konnt man dem MIDI-Kanal eine Patchmap zuweisen.

MIDI-Mapper Patchmap

Mit einer Patchmap konnt man die Zuordnung der Instrumente verändern. Das war besonders dann wichtig, wenn das MIDI-Gerät nicht den General-MIDI-Standard (GM) unterstützte.

Einige Patchmaps waren bereits vorhanden, so z.B. für das externe Roland MT32 Sound-Modul, dessen Klangerzeugung auch in Form der Roland LAPC-I Karte für den PC verfügbar war.

Beim MT32 waren die Instrumente anderen Patchnummer zugeordnet, als das beim GM-Standard festgelgt ist. Mit der Patchmap war es nun möglich, die Instrumentierung anzupassen. Die GM-Hammond-Orgel 16 wurd z.B. dem MT32-Patch 12 und die GM-Jazz-Gitarre 26 dem MT32-Patch 59 zugeordnet. So konnten GM-kompatible MIDI-Dateien weitestgehen klanggetreu abgespiel werden.

MIDI-Mapper Keymap

Mit der Keymap konnte man schließlich die Noten „verbiegen“, was gerade für Drum-Sets wichtig ist, denn dort werden die einzelnen Schlaginstrumente nicht über Patches, sondern über Noten angesprochen. So hat im General-MIDI-Drumset das Splash Becken die Noten-Nummer 55, beim MT32-Drumset aber die Nummer 46. Mit dem Keymapper konnten diese Unterschiede ausgeglichen werden.

Grundsätzlich war auch eine Transposition der Noten möglich. So hätte man z.B. für eine Oktavierung einfach ein Keymap erstellen können, bei dem man die Quell-Noten-Nummer um 12 erhöht als Ziel-Notennummer eingetragen hätte. Das mußte man aber noch nicht mal selber machen, denn Microsoft lieferte mit Windows schon ein paar derartige Keymaps mit, z.B. „+1 octave“, „+2 octave“ und „-1 octave“.

So gesehen war Windows 3.11 DAS Multimedia-Betriebssystem schlechthin, zumindest wenn man etwas mit MIDI am Hut hatte. Der Microsoft-MIDI-Mapper verfügte über Funktionen, die selbst gestande MIDI-Software zum Teil nicht zu bieten hatte.

Windows selbst wurde in den folgenden Jahren kontinuierlich weiterentwickelt, aber leider fielen immer mehr der einst großartigen MIDI-Funktionen dem Rotstift zum Opfer.

Der Microsoft MIDI-Mapper in Windows 95/98

Win 98 – MIDI-Ausgabe – MIDI-Mapper

Bereits in Windows 95/98 gab es in der Systemsteuerung kein eigenes MIDI-Mapper Control-Panel mehr. Aber immerhin konnte man über die Multimedia-Einstellungen im Reiter „MIDI“ ein einzelnes Instrument für die MIDI-Ausgabe festlegen und über die „Benutzerdefinierte Konfiguration“ pro MIDI-Kanal ein individuelles Gerät einstellen.

Der Microsoft MIDI-Mapper in Windows XP

Windows XP – MIDI

In Windows XP ist dann nur noch die Möglichkeit übriggeblieben, das Standardgerät für die MIDI-Musikwiedergabe festlegen zu können.

Mit einem MIDI-Mapper hat das allerdings nicht mehr viel zu tun.

Zumindest konnte man aber noch festlegen, an welches Gerät der Windows-Media-Player oder andere Programm, die das Standard-MIDI-Gerät ansprechen, die MIDI-Daten ausgeben.

Seit Windows XP gibt es im System einen Software-Synthesizer (Microsoft GS Wavetable Synth), der per Voreinstellung MIDI-Musik abspielt. Richtig gut klingt der aber nicht und wenn man bessere interen oder externe Klangerzeuger zur Verfügung hat, möchte man natürlich diese nutzen.

Der Microsoft MIDI-Mapper in Windows Vista und Windows 7

Bei Windows Vista habe ich dann selbst recht schnell bemerkt, daß selbst die letzten Reste des Microsoft-MIDI-Mappers aus dem System verschwunden sind. Im Audio-Control-Panel fehlt der noch in XP vorhanden Bereich zum Einstellen der MIDI-Musikwiedergabe.

Plw MIDI Control-Panel

Wie so oft, wenn etwas nicht so will wie es soll, habe ich zu dem Problem das Internet befragt. Ja, auch andere sind schon darüber gestolpert, auch gibt es den MIDI-Mapper in Vista (Windows 7) noch, er kann nur nicht mehr unmittelbar eingestellt werden.

Das heißt, man kann schon, müßte dazu aber direkt mit Regedit in den Konfigurationseingeweiden des Systems rumdoktern. Kein wirklich befriedigender Zustand.

Also habe ich als gestandener Programmierer mal schnell meine Entwicklungsumgebung angeworfen und herausgekommen ist ein kleines, aber feines Control-Panel für die Systemsteurung.

Der „MIDI-Mapper“ hatte also auch in Windows Vista und Windows 7 überlebt, er war nur nicht mehr so ohne weiteres konfigurierbar.

Der Microsoft MIDI-Mapper in Windows 8/8.1 und Windows 10 ist tot

RIP Microsoft MIDI-Mapper

Nachdem Windows 8 erschienen war, gab es die ersten Kommentare, daß mein PlwMidiMap nicht mehr funktioniert. Da ich selbst kein Windows 8/8.1 verwende, bin ich der Sache nicht weiter nachgegangen.

Mittlerweile habe ich aber ein Windows 8.1 Testsystem und mich endlich mit dem Problem befaßt. Wie ich feststellen mußte, gibt es die Überreste des MIDI-Mappers auch nicht mehr intern im System, wie noch in Windows Vista/7. Der MIDI-Mapper ist seit Windows 8 nicht mehr existent, also gestorben.

Nun gibt es zwar einige Lösungen (z.B. 1, 2, 3), die auch noch unter Winodws 8/8.1/10 funktionieren, nur wird dort nicht das systemweite Standard-Gerät für die MIDI-Wiedergabe festgelegt, sondern nur das MIDI-Ausgabegerät für den Windows Mediaplayer.

Das bedeutet, daß alle Programme, die MIDI-Daten wiedergeben, eine eigene MIDI-Geräte-Verwaltung mitbringen müssen. Wenn Programm wie früher möglich, das MIDI-Gerät mit der ID -1 oder 0 ansprechen, landen die MIDI-Daten immer beim „Microsoft GS Wavetable Synth“.

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XoviLichter Sterne – ein Zeitraffervideo-Versuch

Zeit der Sternschnuppen

Schon vor zwei Jahren habe ich versucht, ein paar Sternschnuppen (Meteore) der Perseiden mit meiner Kamera einzufangen. Immerhin ist mir das genau einmal gelungen. Für dieses Jahr habe ich im Vorfeld ein paar Versuche zur Optimierung meiner Aufnahme- und Nachbearbeitungsabläufe durchgeführt, in deren Ergebnis auch einige Videos aus den Einzelbildern entstanden sind.

Xovilichter?

Die Videosequenzen habe ich zu einem „Gesamtkunstwerk“ für den Xovilichter-SEO-Wettbewerb (aktuelle Top-123) verarbeitet:

Mit dem Video kann man zwar keinen der Preise bei der Xovilichter Keyword-Challenge gewinnen, aber ich will einfach mal sehen, wie weit nach oben ich mit dem Video komme.

Meine Zeitraffertechnik

Für die Aufnahmen habe ich meine Nikon D5100 auf ein altes Cullmann-Videostativ geschraubt. Als Objektiv ist ein Nikon AF-S Nikkor 28mm 1:1,8G angesetzt. Die Stromversorgung erfolgt über eine Netzteil. Für die große Anzahl an Einzelaufnahmen dürft der Akku nicht ausreichen.

Das 28er Objektiv verhält sich an meiner DX-Kamera wie ein leichter Weitwinkel (42mm) und zeigt eine ordentlichen Auschnitt des Himmel in unserem Hinterhof in Richtung Norden. Bei meinen Versuchen vor zwei Jahren hatte ich per Zoom-Objektiv schon die am besten geeignete Brennweite von 24 mm bis 28 mm ermittelt. Mit der 1.8er Offenblende habe ich auch einen guten Spielraum für die Anpassung der Belichtung.

Meine Zeitraffer-Einstellungen

Meine ersten Veruchsreihen hatte ich mit der Zeitautomatik gefahren. Der Fokus stand auf manuell und der Weißabgleich fest auf „bewölkter Himmerl“.

Vorteil der Zeitautomatik ist, daß bei konstanter Blende und ISO-Einstellung auch größere Helligkeitsunterschiede in der Morgen- und Abenddämmerung korrekt belichtet werden. Nachteil ist ein Helligkeits-Flackern im Video, weil die Belichtungs-Automatik nicht immer genau die selben Werte trifft.

Ein weiterer Nachteil ist die vorher nicht bekannte Belichtungszeit. Falls die Belichtungszeit plus Bearbeitung- und Speicherzeit des Bildes größer als die eingestellte Intervallzeit ist, gehen Bilder verloren.

Nach ein paar Versuchsreihen bin ich dann zum vollmanuellen Betrieb übergegangen.

  • Blende 2.8
  • Belichtungszeit 8 Sekunden
  • ISO 200
  • Weißabgleich „Bewölkter Himmel“
  • Fokus manuell

Die Intervallzeit steht auf 15 Sekunden. Da die interne Intervall-Automatik maximal 999 Aufnahmen erlaubt, habe ich mich für einen glatten Wert von 960 Bildern entschieden. Damit wird ein Zeitraum von vier Stunden abgedeckt, von dem ich mehr als 50% im Bild festhalte. Die Aufnahmen beginnen um 23 Uhr und enden um 3 Uhr morgens. Damit erfasse ich den Zeitraum von jeweils zwei Stunden vor und nach Mitternacht.

Nachteil der festen Blende/Belichtungszeit ist, daß ich mir am Anfang und Ende in der Dämmerung Überbelichtungen einhandle. Das sollte aber im August, zur Zeit der Perseiden, nicht mehr so deutlich zu sehen sein. Das Maximum der Perseiden wird in diesem Jahr für den 13 August gegen 03:37 Uhr MESZ erwartet. Bei einer Rate von ca. 100 Sternschnuppen pro Stunde sollte ich in vier Stunden bei einer zeitlichen Abdeckung von 50% statistisch gesehen ungefähr 200 Objekte erwischen. :-)

Nachbearbeitung und Video-Schnitt

Für das Xovilichter-Video habe ich die Bilder in Adobe Photoshop mit einem aufgezeichneten Makro und der Automatisierungs-Funktion nachbearbeitet. Damit die kleinen Sterne im Video besser sichbar sind, nehme ich eine Anpassung von Helligkeit und Kontrast vor. Anschließend werden die Sterne noch mit der Funktion „Helle Bereiche vergrößern“ herausgearbeitet.

Anschließend wird das Bild auf mein Video-Zielformat 1280 x 720 verkleinert und als JPEG-Bild gespeichert.

Die Einzelbilder werden in einem vorbereiteten Video-Projekt in „Magix Video Pro“ geladen und als Rohdaten-Video gespeichert. Im selben Video-Programm erfolgt dann der Schnitt, die Vertitelung und Vertonung des engültigen Videos. Ferig ist die Laube. :-)

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Cubase 7 – ein Neuanfang

Mir ist fast noch ein bisschen schwindelig von meiner eigenen Entscheidung. Aber nun ist es getan: nach guten neun Jahren (vergleichsweise problemloser) Nutzung meiner DAW-Software Emagic Logic Platinum 5.5.1 auf eingefrorenem Stand – der letzten entwickelten Windows-Version – mache ich nun den Schritt zum nagelneuen Steinberg Cubase 7.

Natürlich war mir bereits 2003 klar, dass ich mit Logic nicht auf immer und ewig arbeiten würde. Aber ich habe den Tag des Umstiegs nicht unbedingt herbeigesehnt.
Das lag zum Einen an dem für mich immer noch ausreichenden Funktionsumfang und zum Anderen an dem Wissen, wie ich die Funktionen nutzen kann. Zusammen mit dem Softwaresampler EXS24 MkII und dem Hardware-Controller Logic Control ist das aus meiner Sicht auch heute noch ein ernstzunehmendes Werkzeug.
Allerdings nicht für Menschen, die die VST-Schnittstelle nutzen wollen, denn die war (zumindest auf der Windows-Plattform) nie ganz frei von Problemen.
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Roland XV-5050 – USB unter Windows 7/8/10 32/64 Bit

Alt, aber immer noch gut

Ich habe immer noch einen Roland XV-5050 im Rack. Dieser ist zwar per MIDI problemlos ansteuerbar.

Roland XV-5050 Synthesizer

Allerdings ist unter Windows Vista bzw. Windows 7 64 Bit der USB-Anschluß nicht mehr nutzbar, da Roland eigentlich keine passenden USB-Treiber bereitstellt. „Eigentlich“ deshalb, weil es für neuere Roland-Geräte durchaus Windows 7 USB-Treiber gibt, die sich vielleicht mit ein paar Anpassungen auch dazu bewegen lassen, den betagten XV-5050 in Windows per USB einzubinden.

Auf Treibersuche

Also habe ich mich bei Roland auf Treibersuche begeben. Hauptbedingung war natürlich, daß für das Gerät Windows Vista/7 Treiber auch für 64 Bit zu bekommen sind. Außerdem habe ich nach einem Sythesizer Ausschau gehalten, der nicht zu neu und dem XV-5050 von den Anschlüssen her möglichst ähnlich ist.

Meine Wahl fiel auf dem Roland Fantom-XR aus dem Jahr 2004, also auch ein schon etwas älteres Gerät mit einem USB Anschluß für MIDI aber ohne digital Audio über USB. Letztendlich sehe ich den Fantom XR sowieso also legitimen Rack-Soundmodul Nachfolger der Roland XV-Reihe und so sollte das mit dem Treiber hoffentlich passen.

Treiberverbiegungen

Jedes USB-Gerät hat eine Hersteller- und eine Geräte-Id, über die Windows den passenden Treiber findet und installiert. Diese Informationen findet man in einigen Installations-Dateien (.inf bzw. .dat).

Die entsprechenden IDs waren schnell gefunden und geändert. Zudem habe ich die Texte in „XV-5050“ geändert, damit das MIDI-Gerät auch als „XV-5050“ im System angezeigt wird.

Das Treiber-Setup lief ohne Probleme durch und, große Freude :-), mein Roland XV-5050 funktioniert nun auch in Windows 7 64Bit mit USB.

Nun hatte ich vor, hier eine Anleitung zu veröffentliche, wo und was man an welchen Stellen in den Dateien ändern muß, aber das ist wenig komfortabel und zudem fehleranfällig. So habe ich kurzerhand ein Windows-Cmd-Skript geschrieben, welches die notwendigen Änderungen automatisch vornimmt. Dieses stelle ich hier zum Download bereit.

Patch XV-5050 USB für Windows 7/8/10 32/64-Bit
Patch XV-2020 USB für Windows 7/8/10 32/64-Bit (ungetestet)

So gehts

Achtung: Den Roland XV-5050 noch nicht an den Rechner anschließen!

Achtung: Ab sofort wird der Treiber für den Roland Juno-Di verwendet!

Die Windows 7 Treiber für Juno-Di bei Roland runterladen (32-Bit / 64-Bit) und in einem beliebigen Verzeichnis entpacken. Für Windows 8 und Windows 10 muß der Windows 8/8.1 Treiber (1.0.1) heruntergeladen werden.

XV-5050 USB Treiber-Setup: Verzeichnisse

Man findet darin diese Verzeichnisse und Dateien. Im Verzeichnis „Files“ befinden sich die Installations-Dateien. In das Verzeichnis Files die Datei patch.cmd aus dem obigen Download „Patch XV-5050 USB für Windows 7/8/10 32/64-Bit“ kopieren.

Nun einfach den Patch-Prozess mit Doppelklick auf die patch.cmd starten. Die möglicherweise angezeigten Fehler können ignoriert werden.

Wichtig: Bei Windows 8/10 64-Bit muß die strikte Prüfung der Treibersignatur deaktiviert werden. Es muß also zumindest zeitweilig möglich sein, unsignierte Treiber zu installieren. Wie es geht, findet man hier (engl.).

Anschließend kann das Treiber-Setup ganz normal mit dem Setup-Programm gestartet werden.

Im Verlauf der Installtion wird man nun auch aufgefordert, das XV-5050 anzuschließen und einzuschalten. Wenn alles geklappt hat, sollte diese Meldung erscheinen.

USB-Treiber für XV-5050 installiert

In der Windows-Systemsteuerung findet man nun ein neues Control, welches allerdings „JUNO Series“ heißt.

Systemsteuerung: JUNO-Series als XV-5050

Ein kleiner Schönheitsfehler, denn man aber verschmerzen kann, denke ich. Der Funktionsfähigkeit tut das keinen Abbruch.

Im System gibt es nun ein MIDI-Gerät mit dem Namen XV-5050, welches man z.B. mit „Putzlowitschs Midi-Mapper“ als Standardgerät für die MIDI-Musikwiedergabe konfigurieren kann.

Roalnd XV-5050 als Standard-MIDI-Gerät im Midi-Mapper

Der Roland XV-5050 ist ja auch ein ganz passabler General-Midi-Klangerzeuger nach dem GM2-Standard.
Aber auch in anderen Programmen wie Cubase oder im XV-Editor taucht der XV-5050 nun als MIDI-Device im Setup auf.

Der XV-Editor 1.57 funktioniert auch klaglos unter Windows 7 (64 Bit), man kann ihn bei Roland herunterladen.

Glück gehabt

Immer funktioniert der Trick mit den USB-Ids allerdings nicht. Es könnte eventuell aber auch für den XV-2020 funktionieren, das kann ich mangels Gerät aber nicht testen. In der patch.cmd müßten dafür auf jeden Fall die IDs und der Text „XV-2020“ angepaßt werden. Sofern im Gerät der selbe USB-Chip wie im Fantom-XR bzw. XV-5050 verbaut ist, stehen die Chancen nicht schlecht.

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Zeitsparen mit Samsung SSD Serie 830

Schon beim Kauf der Komponenten für meinen neuen PC vor fast genau einem Jahr hatte ich mir überlegt, später noch eine SSD für zusätzliche Performance nachzurüsten. Jedenfalls habe ich mir jetzt eine Samsung SSD Serie 830 mit 128GB gegönnt und in meinen PC eingebaut. Da ich mir zeitgleich auch eine Lizenz von Microsoft Windows 7 Home Premium gekauft und diese gleich auf die SSD gebracht habe, fehlt mir der direkte Vergleich zur bisherigen XP-Installation auf Festplatte.
Aber unabhängig davon kann ich sagen, dass insbesondere der Rechnerstart nun eine wahre Freude ist. Es ist einfach toll den Rechner einzuschalten und schon nach wenigen Sekunden arbeiten zu können. Auch die Starts einiger großer Programme, die ich bisher als Geduldsprobe wahrgenommen habe, passieren jetzt wesentlich rasanter.

Da ich nicht auf die herkömmliche Festplatte verzichtet (und sie also nicht ausgebaut) habe, ist der Rechner auch nicht leiser geworden. Aber ebend auch nicht lauter.
Wegen des schnelleren Betriebssystem- und Programmstarts ist die SSD eine Verbesserung, die ich deutlich stärker wahrnehme als eine schnellere CPU und mehr Hauptspeicher zusammen. Ich möchte jedenfalls nicht mehr zurück.

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Neue PanoramaStudio-Version 2.3

Schon am 15.03. hat Tobias Hüllmandel die neue Version 2.3 seines PanoramaStudios zur Verfügung gestellt, die für Nutzer der Version 2 ein kostenloses Update darstellt. Unter anderem ist es jetzt möglich, von einem Panorama eine stereographische Projektion (Little Planet) zu erstellen und als Bild zu speichern. Ein „Little Planet“ stellt in der Regel ein Kugelpanorama von oben auf eine Fläche projiziert dar. Oben sieht man ein Beispiel von meinem Versuch, ein HDR-Kugelpanorama an der Wilhelmsmuehle in Cottbus zu erstellen.

Neuerungen in der Version 2.3
Neben den Little Planets gibt es folgende interessante Neuerungen:  weiter lesen »

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