Im Wechsel der Akkorde
Thema: Allgemein

Mikrofonstativ als Blitzstativ verwenden

Ich mache schon länger Musik als Fotos. Deshalb habe ich wahrscheinlich mehr Zubehör zum Musikmachen als für das Fotografieren. Wie auch immer, ich wollte mal etwas mit mehreren entfesselten Blitzgeräten machen und brauchte eine flexible Möglichkeit die Blitzgeräte zu positionieren. Nun gibt es im etablierten Handel eine gut sortierte Auswahl an Lichtstativen. Diese kosten allerdings (Überraschung!) Geld. Ich dachte, vielleicht könnte ich (wenigstens übergangsweise) meine Mikrofonstative dazu “missbrauchen”. Da es bei mir keinen rauen Bühnenalltag zu bewältigen gibt, sind meine Stative mehrheitlich ganz einfache Modelle für 9,90 €. Aber sie machen ihren Job. Und so ein Blitzgerät ist ja nicht unbedingt schwer. (Bei Schirmen und Softboxen sieht es dann schon anders aus…) Dummer Weise sind im Musikbereich Anschlussgewinde bei 3/8 und 5/8 Zoll üblich. Bei der Fotografie ist eigentlich 1/4 Zoll Standard. Ich würde also dafür einen Gewindeadapter benötigen. Ich habe mir dafür das K&M Reduziergewinde (21920) für 3,90 € herausgesucht. Da könnte ich dann auch meinen Zoom H4n draufschrauben. Jetzt besteht allerdings noch die Schwierigkeit, dass der Blitz nicht auf ein 1/4″-Gewinde geschraubt, sondern in einen Bliztzschuh gesteckt werden will. Da ich die Blitze entfesselt steuern möchte, benötigt dieser Halte-Blitzschuh keine Kontakte (besser er hat keine …). Als (ebenfalls) ganz einfache Möglichkeit habe ich mir dafür den SOMIKON Blitzschuhadapter mit Gewinde für 2,90 € herausgesucht. Wie auf den Bildern dargestellt, funktioniert das ganz ordentlich. Für insgesamt 16,70 € (ohne Versand gerechnet) vielleicht eine brauchbare Lösung.

0 Kommentare »

Wirklich schnell - Musikhaus Thomann

Ich weiß ja nicht, wo ihr so Euer Musik-Equipment kauft. Ich bestelle diese Sachen, besonders auch Zubehör, gerne bei Thomann. Zum ersten Mal war das vor gut 9 Jahren ein Behringer MX1804X EURORACK, und gestern Nachmittag zum bisher letzten Mal (es wird nicht dabei bleiben) ein Korg-Stimmgerät und eine K&M Brillenablage.

Gestern gegen 15:30 Uhr Online bestellt, um 17 Uhr kommt die Versandbestätigung und vorhin kurz vor 13 Uhr klingelt der Paketdienst und bringt das Paket. Von der Bestellung bis zu mir hat es also keine 24 Stunden gedauert und Thomann sitzt hier nicht grad mal so um die Ecke. Ich bin begeistert, das alles ohne Versandkosten oder gar einem Aufschlag für 24-Stunden-Service oder so. Großes Lob an Thomann, naja, und auch an DHL :-), danke!

1 Kommentar »

Akkordwechsel 2.0

Fast zwei Jahre ist es nun her, als wir mit Akkordwechsel an den Start gegangen sind. Nachdem so einige Akkorde und andere Dinge gewechselt wurden, kann ein Layoutwechsel* auch nicht schaden.

*Ahnlichkeiten mit anderen Seiten sind nicht zufällig und durchaus beabsichtigt

0 Kommentare »

pommerizers persönliche Seite

Nun meine ich einen Stand erreicht zu haben der es rechtfertigt, meine persönliche Seite allgemein freizugeben. Ich habe versucht für mich (und für jeden den es sonst noch interessiert) die Dinge zusammenzutragen, die es über meine Hobbies Musik und Fotografie zu sagen gibt. Einige schwarze Flecken zu erhellen gibt es noch und natürlich möchte ich die Geschichte möglichst lange fortsetzen können. Daher lohnt sich unter Umständen ein gelegentlicher Besuch. Viel Spaß also!

1 Kommentar »

Die Muschel

Zu Pfingsten war richtig schönes Wetter. Um so besser, dass ich zu dieser Zeit in Ahlbeck auf der Insel Usedom war. Ich habe die Sonne auf der Haut und den feinen Sand unter den Füßen genossen und war sogar einmal kurz in der Ostsee baden. die_muschel.jpgUnd ich habe auch ein bisschen meinen Kindheitserinnerungen nachgehangen. Das hatte allerdings mit dem Wetter nichts zu tun sondern mit der kleinen Bühne auf der Promenade. Als Schulkind und Mitglied des Pionier- und Jugendblasorchesters Demmin habe ich fast in jedem Jahr in den Sommerferien an einem zweiwöchigen Probenlager in Ahlbeck teilgenommen. Hier sind dann Kinder und Jugendliche aus allen Orchestern des Bezirkes Neubrandenburg zusammengekommen, die im Bezirks-Musik-Korps (BMK) organisiert waren. Je nach Leistungsstand wurden wir in A- und B-Orchester aufgeteilt. Vor- und Nachmittags waren Register- und Orchesterproben und in der restlichen Zeit war es ein ganz normales Ferienlager. Zum Ende der zwei Wochen hat das A-Orchester in jedem Jahr ein Abschlusskonzert auf eben dieser Bühne, die stets Muschel genannt wurde, gegeben, um den Erfolg der Bemühungen zu präsentieren. Das ist mir in lebendiger Erinnerung geblieben und ich freue mich, das es die Muschel auch heute noch gibt.

0 Kommentare »

Am Anfang war der Ton

PosauneAus den Tönen wurden Tonfolgen, die sich zu wohlklingenden Perlen aneinander reihten. Später erklangen mehrere Töne gleichzeitig, in harmonischer Verquickung miteinander und mit ihren Vorgängern und Nachfolgern. Die ersten Akkorde waren geboren, lebten weiter, vermehrten sich und wurden zu ganzen Tontrauben. Weitere Töne anderer Klangfarbe kamen hinzu und bildeten zusammen ein waberndes Tongespinst aus feinen Klängen und Geräuschen. Sie wurden lauter und lauter, und vor lauter Lautheit konnte man sie nicht mehr unterscheiden.

Da sagte der Grundton zur Dominante, so geht das nicht weiter. Wir müssen etwas ändern. Und sie wechselten die Plätze und nannten sich von nun an Akkordwechsel.

2 Kommentare »