Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Zoom H4n

Zoom H4n - Deutsche Bedienungsanleitung

Gestern erst habe ich auf der Zoom-Seite (www.zoom.co.jp) die deutsche Bedienungsanleitung entdeckt. Die 156 Seiten Handbuch können in einer ca. 21 MB großen Datei heruntergeladen werden. Einerseits ist nachvollziehbar und lobenswert, dass das englische Basisdokument 1:1 in andere Sprachen übersetzt wird. Auf der anderen Seite ist damit eine Chance vertan, die Struktur des Dokuments zu überarbeiten. Im Grunde sind ja alle Funktionen genannt und entsprechende Verweise vorhanden. Der Nutzer wird aber nicht sonderlich geführt, das Konzept wird kaum erläutert und es gibt auch keine Praxistipps. Statt dessen muss man den Verweisen folgen und sich das Wissen auf vielen unterschiedlichen Seiten zusammensuchen. Letztlich kann man doch nicht alle Fragezeichen auflösen. Zum Beispiel fehlt mir eine Beschreibung oder Benennung der Einstellungen für die Kompressor- und Limiterprogramme. In der Bedienungsanleitung heißt es nur lapidar: COMP2 (VOCAL) - Kompressor für Stimme. Da hilft nur ausprobieren oder verzichten. Das Dokument kommt einem Referenzhandbuch am nächsten und ist zum Durchlesen am Stück nicht zu empfehlen. Dass es auch besser geht, weiß ich von der Bedienungsanleitung des Zoom H4. Die ist meiner Meinung nach weniger sperrig. Wie dem auch sei: Für die Fälle, in denen sich der Zoom H4n nicht von selbst erschließt (was zum Glück recht selten ist) und der Nutzer die englische Bedienungsanleitung scheut oder der englischen Sprache nicht mächtig ist, steht jetzt auch das deutschsprachige Handbuch zur Verfügung.

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - 4CH Mode
Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n - Test in Professional Audio
Zoom H4n - im Recording Magazin
Zoom H4n - System Version 1.40
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Zoom H4n - Test in Professional Audio

In der Ausgabe 05/2009 widmet die Zeitschrift Professional Audio dem Zoom H4n einen recht ausführlichen (4 Seiten) Test. Ich muss sagen, ich habe diesen Artikel mit Genuss gelesen. Nicht so sehr, weil sich der Zoom H4n recht wacker geschlagen hat, sondern weil der Test sachlich, nachvollziehbar und fundiert geschrieben ist. Nun, das ist etwas, was ich in anderen Blättern doch schmerzlich vermisse.
Gespannt war ich vor allem auf die Messwerte, da ich selbst kaum mehr als mein Gehör zur Beurteilung zur Verfügung habe. Bei Geräuschspannungsabstand und Fremdspannung schnitt der Zoom H4n etwas besser ab als der H4. Ansonsten messtechnisch kaum Unterschiede zum Vorgängermodell. Alle weiteren Aussagen des Tests decken sich mit meinen eigenen Erfahrungen.
Dieser Test kann bei einer anstehenden Kaufentscheidung hilfreich sein, zumal auch der Zoom H4 (03/2007) und einige andere Mitbewerber in Professional Audio getestet wurden und die Tests über www.professional-audio-magazin.de (ggf. nach kostenloser Registrierung als Extended User) eingesehen werden können. Somit besteht m.E. eine Vergleichsmöglichkeit auf gleichem und ansprechendem Niveau.

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - 4CH Mode
Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n - Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n - im Recording Magazin
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Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt

In der Ausgabe 9/2009 (vom 14.04.2009) der Zeitschrift C’t (des Heise Zeitschriften Verlags) gibt es auf Seite 64 einen Artikel über den Zoom H4n in der Rubrik “kurz vorgestellt” von Christoph Laue und/oder Dr. Volker Zota. Das scheint die erste Veröffentlichung in Printmedien zu sein, in der man etwas mehr über den Zoom H4n lesen kann als den (schnell kopierbaren) Werbetext.
Unter anderem wird von echter XY-Konfiguration der Mikrofonkapseln, überzeugenden Klangergebnissen bei Sprachverständlichkeit und Ortbarkeit, den vermessenen Dynamikumfängen sowie Effekten berichtet, die beim Festhalten von Ideen hilfreich sind, aber für ernsthafte Produktionen kaum Verwendung finden dürften. Soweit einverstanden.

Ein Fragezeichen blinkte dann allerdings bei der Aussage “Bei Überschreiten der 2-GByte-Grenze bricht die Aufnahme ab.” bei mir auf. Nein, kann ich nicht bestätigen. Ich habe es gerade noch einmal (zusätzlich) in der Einstellung 96 kHz und 24 bit ausprobiert. Bei mir geht die Aufnahme auch nach 2 GB weiter. Die Datei wird bei einer Größe von 2047,0 MB (was bei 96 kHz und 24 bit einer Aufnahmezeit von einer Stunde, zwei Minuten und sechs Sekunden entspricht) abgeschlossen und die Aufnahme in einer neuen Datei fortgesetzt, wie ich auch schon unter Zoom H4n - Stamina Mode geschrieben hatte. Nach meinen Erkenntnissen passt das Ende der Vorgängerdatei mit dem Anfang der Nachfolgerdatei perfekt zusammen, so dass wahrscheinlich kein einziges Bit verloren geht. Vielleicht ist es noch hilfreich zu erwähnen, dass die Zeitanzeige im Display während der Aufnahme mit dem Umschalten auf die neue Datei wieder bei 00:00:00:000 beginnt.

Dem Fazit stimme ich wieder zu, wonach der Zoom H4n mit fast allen Schwächen des Vorgängers aufräumt: “Im Auftritt deutlich wertiger bietet er bei leicht durchschaubarer Bedienung eine Vielzahl sinnvoller Ausstattungsmerkmale und eine für die meisten Aufgaben ausreichende Klangqualität.”.

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - 4CH Mode
Zoom H4n - Test in Professional Audio
Zoom H4n - Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n - im Recording Magazin
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Zoom H4n - 4CH Mode

Zoom H4n im 4CH ModeGanz neu (zumindest gegenüber dem Zoom H4) ist der Vierkanalmodus (4CH), mit dem man vier Spuren simultan aufnehmen kann. Im Display stellt sich das durch die untereinander angeordnete, horizontale Anzeige der vier Aufnahme- bzw. Wiedergabepegel dar. Da es nur vier Eingänge am Zoom H4n gibt (interne Mikrofone bzw. Stereo-PlugIn-Mikrofon und Eingänge 1 + 2) gibt es an Aufnahmequellen nichts auszuwählen - alle vier sind aktiv. Der Druck auf einen der Input-Taster (MIC, 1, 2) wählt den entsprechenden Eingang für die Justierung des Aufnahmepegels aus. Der Versuch, den Aufnahmepegel mittels der +/- Tastenwippe REC-LEVEL ohne vorherige Auswahl des Eingangs einzustellen, wird mit der Meldung “REC LEVEL TARGET MIC->MIC INPUT->INPUT 1″ quittiert. Für die Eingänge INPUT 1 und 2 wird der Aufnahmepegel gemeinsam eingestellt - sie sind nicht separat regelbar. Das finde ich schon schade, da somit ordentlich eingepegelte Aufnahmen von zwei (unterschiedlichen) Monosignalen (z.B. DI-Signale von Gitarre und Bass) erschwert werden. Aufgezeichnet werden zwei Stereo-WAV-Dateien, die immer als Pärchen behandelt werden und deren Dateinamen mit 4CHxxxM.WAV (für das MIC-Signal) und 4CHxxxI.WAV (für das INPUT-Signal) fest vorgegeben und nicht änderbar sind (xxx steht für die laufende Nummer, die in jedem FOLDER neu vergeben wird). Anders als im Handbuch angedeutet (ich empfinde übrigens einige Handbuchseiten mehr als Andeutung denn als eindeutige Information) ist kein Mono-Mix einer oder beider Stereospuren verfügbar. Im Display wird das Datei-Pärchen mit 4CHxxxM/I.WAV angezeigt. Genau genommen müsste dieser Mode also 2ST (etwa Doppel-Stereo) heißen.

Als Aufnahmeformat steht nur WAV mit 44,1 kHz (16 oder 24 bit) oder 48 kHz (16 oder 24 bit) zur Verfügung. Die Aufnahmedateien werden im 4CH Mode auf der SD-Card unter dem Ordner 4CH in einem der bereits vom STEREO Mode her bekannten und standardmäßig angelegten FOLDER 01 bis 10 gespeichert. Die Folder können auch hier über die Folder-Taste (innerhalb des Ordners 4CH) gewechselt werden. Die FILE-Taste öffnet das File-Menu und bietet bereits vorhandene Dateipärchen zur Auswahl; angezeigte Informationen beziehen sich immer auf beide Aufnahmedateien. Zoom H4n Mixer im 4CH ModeDie WAV-Dateien können (nur als Paar zusammen) normalisiert werden, wobei dann doch jede Datei für sich behandelt wird. Die Dateien können in einen anderen Folder verschoben (innerhalb des 4CH-Ordners, in den STEREO-Ordner oder in ein MTR-Projekt) oder gelöscht werden - immer als Pärchen, versteht sich. Außerdem können sie zu einer Stereo-Datei zusammengerechnet und in einer eigenen Datei (Vorgabe 4CHxxxMIX.WAV) abgespeichert werden. Dies kann mit oder ohne Berücksichtigung der Mixer-Einstellungen erfolgen. Der Mixer ist eine Funktion im 4CH Mode, um die Pegel und die Panoramapositionen der Stereotracks bei der Wiedergabe zu regeln und aufeinander abzustimmen.

Die Verwendung von Markern ist hier analog zum Stereo Mode möglich, nur dass die Marker immer in beide WAV-Dateien geschrieben werden. Die Wiedergabe der Vierspuraufnahme in variabler Geschwindigkeit ist im 4CH Mode nicht möglich (SPEED-Taster hat keine Funktion). Die Effektsektion kümmert sich (genau wie im Stereo Mode) um (wahlweise zuschaltbare) Low Cut’s und Kompressoren bzw. Limiter. Die Mehrzahl ist in diesem Fall richtig, denn jede der zwei Stereospuren kann ihren eigenen (unterschiedlichen) Low Cut und/oder Kompressor bzw. Limiter haben. Dafür kann die M/S-Matrix nur für MIC (macht natürlich nur bei entsprechender Mikrofonanordnung des Stereo-PlugIn-Mikrofons Sinn) oder INPUT aktiviert werden. Als Speisespannungen stehen Phantom-Power (+24V oder +48V) für die INPUTs sowie PlugIn-Power für ein externes Stereo-PlugIn-Mikrofon zur Verfügung. Die Funktionen AUTO REC und PRE REC stehen zur Verfügung, jedoch nicht gleichzeitig. Als Werkzeuge stehen Tuner, Metronom und A-B-REPEAT bereit. Vom 4CH Mode aus kann (ebenso wie im Stereo Mode) eine USB-Verbindung (Laufwerk oder Audiointerface) zu einem Rechner etabliert oder in einen anderen Mode (STEREO, MTR) gewechselt werden.

Zoom H4n mit Rode NT5Ich habe mal einen etwas praxisfernen Versuchsaufbau mit meinem (ebenfalls) neuen Rode NT5 Stereoset als externen Mikrofonen (über INPUT 1 und 2) realisiert, um möglichst identische Signale aufzunehmen. Mein Ziel war es, eine Aussage zu der Qualität der internen Mikrofone im Vergleich zu den NT5 zu erhalten. So wirklich aussagekräftig war meine Testaufnahme dann aber aus folgenden Gründen nicht: Ich kenne die Charakteristik der NT5 noch nicht wirklich. Interessanter wäre ggf. die Leistung (Aufnahmequalität) des Zoom H4n als Gesamtpaket (Mikrofone, Preamp, A/D-Wandler) gegenüber einer definierten/bekannten aber komplett unabhängigen Aufnahmekette. Das Einpegeln der Aufnahme hatte ich noch nicht so richtig drauf, da die Peaks letztlich bei -8,6 dB (ext. Mics Rode NT5) bzw. -15,1 dB (int. Mics) lagen (und die ich dann jeweils bis auf -0,5 dB normalisiert habe). Letztlich fehlte mir ein akustisches Signal, welches für die Einschätzung der Mikrofonqualität geeignet war. Nun, ich habe mich dann entschlossen aus etwa 50 cm Entfernung zu den Mikrofonen ein paar Töne in mein Altsaxophon zu husten und mal zu hören, was passiert.

Zoom H4n Testaufnahme interne Mics Zoom H4n Testaufnahme int. Mics
Zoom H4n Testaufnahme Rode NT5 Zoom H4n Testaufnahme Rode NT5

Also, alles was ich mit Sicherheit aus diesen Aufnahmen schliessen kann ist, dass der Saxophonist zum Üben geschickt werden muss und dass die Qualität der im Zoom H4n eingebauten Mikrofone in Ordnung geht.

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n - Test in Professional Audio
Zoom H4n - Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n - im Recording Magazin
Zoom H4n - System Version 1.40
Klangfeuer - auf dem Cottbuser Stadtfest
Zoom Handyrecorder - neue ASIO-Treiber V 1.0.4
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Zoom H4n - Stereo Mode

Zoom H4nDen Stereo Mode würde ich als den Hauptmodus des H4n bezeichnen, weil er das macht, was ich von einem mobilen Audiorekorder in erster Linie erwarte: Audioaufnahmen über die eingebauten Mikrofone auf eine Stereospur. Der H4n kann allerdings auch Mono-Aufnahmen machen. Dazu muss über das Menü der Mono-Mix eingeschaltet werden. Eine Mono-Aufnahme entsteht also immer durch zusammenmischen von zwei Signalen – man kann also nicht z.B. nur das linke Mikrofon (und nicht das rechte) einstellen. Gleiches gilt für die externen Eingänge 1 und 2, die alternativ als Aufnahmequelle genutzt werden können. Diese sind beim H4n als Kombibuchse aus XLR (symmetrisch) und Klinke (unsymmetrisch) ausgeführt. Daran anschließen lassen sich über die XLR-Buchse z.B. Mikrofone (die mit 24V oder 48V Phantomspeisung versorgt werden können) oder Klangquellen mit Instrumenten- oder Line-Pegel (z.B. Gitarre, Keyboard, etc.) über die Klinken-Buchse.

Die Aufnahmequelle lässt sich mit den Input-Tasten „MIC“, „1“ und „2“ auf der Geräteoberseite umschalten, wobei die Eingänge 1 und 2 im Stereo Mode immer gleichzeitig aktiviert oder deaktiviert werden. Eine weitere Anschlussmöglichkeit findet sich auf der Rückseite des H4n mit einer Mini-Stereoklinkenbuchse für Stereomikrofone, die auch mit Plug-In-Power versorgt werden können. Diese ersetzen dann die internen Mikrofone. Die Aufnahmelautstärke lässt sich für die jeweils aktivierten Eingänge (MIC oder INPUT) über die an der rechten Geräteseite befindliche +/- Tastenwippe „REC LEVEL“ im Bereich von 1 bis 100 (ab System Version 1.30 zusätzlich auch zwischen 0.1 und 0.9) justieren. Die Werte werden für MIC und INPUT separat gespeichert. Erreicht der Aufnahmepegel die 0dB-Marke, wird das Clip-Meter-Kästchen im Display am rechten Ende der Level-Skala ausgefüllt dargestellt. Bei Übersteuerung blinkt der entsprechende Input-Taster wie verrückt. Der H4n bietet im Stereo Mode auch eine M/S-Matrix zur Dekodierung einer Mitte-Seite-Mikrofonanordnung mit einer Acht und z.B. einer Niere.

Alle Aufnahmen im Stereo Mode werden auf der SD-Card unter dem Ordner „STEREO“ in einem der standardmäßig angelegten FOLDER 01 bis 10 gespeichert. Die Folder können über die Folder-Taste gewechselt werden und gestatten gewissermaßen eine Strukturierung, die das Wiederauffinden bestimmter Aufnahmen erleichtern (können). Als Aufnahmeformate stehen im Stereo Mode MP3 in verschiedenen Qualitätsstufen (48, 56, 64, 80, 96, 112, 128, 160, 192, 224, 256 und 320 kbps sowie VBR) und WAV (44,1 kHz mit 16 oder 24 bit, 96 kHz mit 16 oder 24 bit) zur Verfügung und können über die WAV/MP3-Taste ausgewählt werden. Alle Aufnahmedateien können umbenannt, geteilt, gelöscht oder in einen anderen Folder bzw. in ein MTR-Projekt verschoben werden. WAV-Dateien können zusätzlich nach MP3 encodiert, normalisiert oder mit (maximal 99) Markern versehen werden. Das Setzen von Markern bei WAV-Dateien geht übrigens ganz einfach über das Drücken der REC-Taste während der Aufnahme oder Wiedergabe. Die Marker können dann über die Forward- und Rewind-Tasten angesprungen werden. Eine Markerliste der WAV-Datei lässt sich als Übersicht anzeigen. Eine Möglichkeit Marker zu löschen habe ich bis jetzt noch nicht gefunden.

Die zwei im H4n integrierten Effektmodule werden im Stereo Mode (wahlweise zuschaltbar) für einen Low Cut (bei 80, 98, 115, 133, 150, 168, 185, 203, 220 oder 237 Hz) und einen Kompressor bzw. Limiter genutzt (für die es je drei feste und nicht näher beschriebene Programme gibt: COMP1 GENERAL, COMP2 VOCAL, COMP3 DRUM, LIMIT1 GENERAL, LIMIT2 CONCERT, LIMIT3 STUDIO). Zoom H4n mit AKG C3000BWeiterhin gibt es im Stereo Mode Funktionen wie AUTO REC (bei der die Aufnahme mit Überschreiten eines einstellbaren Start-Levels (-48 – 0dB) automatisch startet und bei Unterschreiten eines einstellbaren Stop-Levels (-48 – 0dB) und Ablauf einer einstellbaren Auto-Stop-Zeit (0-5 Sekunden) automatisch stoppt) und PRE REC (bei der 2 Sekunden des während der Aufnahmebereitschaft zwischengespeicherten Aufnahmesignals am Anfang der Aufnahme hinzugefügt werden). Die beiden Funktionen können übrigens leider nicht gleichzeitig genutzt werden. Als Werkzeuge im H4n ausgewiesen sind Tuner (in den Ausprägungen Chromatic, Guitar, Bass, Open A, Open D, Open E, Open G und DADGAD), Metronom, A-B-Repeat und Speed (welches die Wiedergabe von MP3/WAV-Dateinen mit variabler Geschwindigkeit von 50% bis 150% gestattet). Die akustische Kontrolle der Aufnahme geschieht entweder über den in der Geräterückseite eingebauten Monolautsprecher oder über an die mit „Kopfhörer/Line“ bezeichnete Mini-Stereoklinkenbuchse angeschlossene Geräte – mit Einstöpseln eines Steckers verstummt der eingebaute Lautsprecher. Die (gemeinsame) Lautstärke wird über die an der linken Geräteseite befindliche +/- Tastenwippe „VOL“ geregelt. Über das Menü lässt sich ein permanentes Monitoring einschalten – standardmäßig wird das Aufnahmesignal erst mit der Aufnahmebereitschaft an die Abhöre durchgereicht.

Vom Stereo Mode aus kann über einen Menüpunkt eine USB-Verbindung (Laufwerk oder Audiointerface) zu einem Rechner etabliert werden. Nur die USB-Kabelverbindung zu stecken reicht nicht (während des Stereo Mode). Ebenfalls über das Menü kann in einen anderen Mode (4CH, MTR) gewechselt werden. Zoom gibt für den H4n eine Spiel- bzw. Aufnahmedauer von 6 Stunden mit einem Satz Batterien an. Das habe ich ausprobiert: Mit zwei frischen Alkaline-Batterien (Panasonic Xtreme Power) und den Einstellungen MP3 bei 320 kbps, 80 Hz Low Cut, Limiter (General) habe ich eine Aufnahmezeit von 5 Stunden, 15 Minuten und 22 Sekunden erreicht, bevor das Licht (respektive der H4n) ausging.

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - 4CH Mode
Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n - Test in Professional Audio
Zoom H4n - Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n - im Recording Magazin
Zoom H4n - System Version 1.40
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Ergänzung von Audiobeispielen zu Kommentaren:

Zoom H4n interne Mics Level 100 Zoom H4n interne Mics Level 100
Zoom H4n interne Mics Level 90 Zoom H4n interne Mics Level 90
Zoom H4n interne Mics Level 80 Zoom H4n interne Mics Level 80
Zoom H4n interne Mics Level 70 Zoom H4n interne Mics Level 70
Zoom H4n interne Mics Level 60 Zoom H4n interne Mics Level 60

Zoom H4n interne Mics Level 100 normalisiert Zoom H4n int. Mics Lev. 100 norm.
Zoom H4n interne Mics Level 80 normalisiert Zoom H4n int. Mics Lev. 80 normalisiert
Zoom H4n interne Mics Level 60 normalisiert Zoom H4n int. Mics Lev. 60 normalisiert

Zoom H4n interne Mics Level 100 COMP GENERAL Zoom H4n int. Mics 100 Comp General
Zoom H4n interne Mics Level 100 COMP VOCAL Zoom H4n int. Mics 100 Comp Vocal
Zoom H4n interne Mics Level 100 COMP GENERAL Zoom H4n int. Mics 100 Comp Drums

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Zoom H4n - System Version 1.30

Seit gestern (01.04.2009) gibt es für den Zoom H4n die Systemversion 1.30 zum Download auf der Zoom-Seite (www.zoom.co.jp) und das ist kein Aprilscherz. Mit dem Update wurde laut Release-Information eine Funktion ergänzt und ein Problem behoben. Die Aufnahmelautstärke lässt sich nun unterhalb des Wertes 1 noch in Zehntelschritten einstellen (also von 0.1 bis 0.9). Behoben wurde das Problem, dass sich eine Datei in seltenen Fällen nicht löschen lässt.

Dieses Problem ist bei mir noch nicht aufgetreten. Ich hatte aber schon mal einen seltsamen Geräteabsturz beim Zerteilen einer WAV-Datei. Da ging überhaupt nichts mehr, auch nicht Ausschalten. Ich musste die Batterien entfernen. Zumindest in dem zeitlichen Zusammenhang ist mir danach aufgefallen, dass eine Aufnahme jeweils mit ca. 4 Sekunden Verzögerung gestartet wird. Ich dachte erst, das müsste an meiner 4GB SD-Karte von SANDISK (Ultra II) liegen. Also die mitgelieferte 1GB-SD-Karte rein und verglichen. Hier das gleiche Ergebnis. Das Rücksetzen auf die Factory-Einstellungen brachte es wieder ins Lot. Auf beiden SD-Karten ließ sich danach wieder ohne Verzögerungen beim Start aufnehmen. Der nochmalige Versuch dieselbe WAV-Datei mit DIVIDE zu teilen, hatte dann übrigens funktioniert. Bestimmte Einstellungen am H4n, die dieses Verhalten verursacht haben könnten, konnte ich nicht nachvollziehen.

Das System-Update ließ sich problemlos durchführen. Wie auf Seite 133 des Handbuches beschrieben, muss man die Datei System.bin ins Root-Verzeichnis der SD-Karte kopieren und den H4n dann bei gedrückter Play-Taste anschalten. Dauert etwa zwei Minuten. Man sollte dafür Sorge tragen, dass während des Updates nicht gerade der Akku schlapp macht. Die ganz sichere Variante ist übrigens Netzteil anschließen und geladene Akkus bzw. nicht leere Batterien einlegen. Für den seltenen Fall des Stromausfalls macht der H4n dann auf den Akkus oder Batterien weiter, auch wenn der Stecker des Netzteils nicht aus dem H4n gezogen wird. Das ist selbstverständlich, klar. Ich habe es trotzdem mal ausprobiert (allerdings nicht während des System-Updates).

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - 4CH Mode
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Zoom H4n - System Version 1.40
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