Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: USB

Zoom H6 – der erste Eindruck

Ich gebe zu: ich hätte den nagelneuen Zoom H6 Audiorecorder nicht zwingend gebraucht, sondern wäre durchaus mit meinem bisherigen Zoom H4n weiterhin gut zurecht gekommen. Da meine Neugier aber sehr groß war, ist der Zoom H4n bereits verkauft und der Zoom H6 schon ausgepackt.
Nachfolgend möchte ich meinen ersten Eindruck zum Zoom H6 schildern. Weiteres folgt später, wenn ich mich ausführlicher mit dem Gerät beschäftigt habe.

Lieferumfang

Zuerst habe ich aus der Pappschachtel die Tüte mit der „Literatur“ geangelt. Es gibt jeweils eine gedruckte englische, französische und deutsche Bedienungsanleitung – sehr schön. Durch die Separation ist die Bedienungsanleitung in der Sprache der Wahl mit 103 Seiten auch nicht zu dick geraten.
Mitgeliefert wird auch eine Installations-CD für Steinbergs Cubase LE in der Version 6.

Dann hole ich einen schwarzen Plastekoffer  weiter lesen »

6 Kommentare »

Willkommen ESI M8U XL

Da ich mich nun dazu entschlossen hatte, meine selbstauferlegte Beschränkung aufzugeben, als DAW-Software die letzte verfügbare Version von Emagics Logic Audio Platinum (5.5.1) unter Windows XP zu nutzen, und mit Steinbergs Cubase 7 einen Neuanfang zu wagen (unter Win7/64bit), musste ich meine bisherigen MIDI-Interface (Emagic AMT 8 und Emagic Unitor 8) zwangsläufig ersetzen, denn dafür bekomme ich keine aktuellen Treiber mehr.

Natürlich hätte mein Umstieg noch radikaler ausfallen können, indem ich auch auf meine (Hardware-) Synthesizer verzichtet und mir ein paar leistungsfähige Software-Pendants herausgepickt hätte. Wollte ich aber nicht. Nicht etwa, weil ich den ollen Gesellen irgendwelche Magie andichte, die man nicht auch als PlugIn abbilden kann. Aber sie sind nun mal da und ich weiß wie sie funktionieren und ohne sie wäre das Rack merkwürdig leer…
 weiter lesen »

3 Kommentare »

Roland XV-5050 – USB unter Windows 7/8/10 32/64 Bit

Alt, aber immer noch gut

Ich habe immer noch einen Roland XV-5050 im Rack. Dieser ist zwar per MIDI problemlos ansteuerbar.

Roland XV-5050 Synthesizer

Allerdings ist unter Windows Vista bzw. Windows 7 64 Bit der USB-Anschluß nicht mehr nutzbar, da Roland eigentlich keine passenden USB-Treiber bereitstellt. „Eigentlich“ deshalb, weil es für neuere Roland-Geräte durchaus Windows 7 USB-Treiber gibt, die sich vielleicht mit ein paar Anpassungen auch dazu bewegen lassen, den betagten XV-5050 in Windows per USB einzubinden.

Auf Treibersuche

Also habe ich mich bei Roland auf Treibersuche begeben. Hauptbedingung war natürlich, daß für das Gerät Windows Vista/7 Treiber auch für 64 Bit zu bekommen sind. Außerdem habe ich nach einem Sythesizer Ausschau gehalten, der nicht zu neu und dem XV-5050 von den Anschlüssen her möglichst ähnlich ist.

Meine Wahl fiel auf dem Roland Fantom-XR aus dem Jahr 2004, also auch ein schon etwas älteres Gerät mit einem USB Anschluß für MIDI aber ohne digital Audio über USB. Letztendlich sehe ich den Fantom XR sowieso also legitimen Rack-Soundmodul Nachfolger der Roland XV-Reihe und so sollte das mit dem Treiber hoffentlich passen.

Treiberverbiegungen

Jedes USB-Gerät hat eine Hersteller- und eine Geräte-Id, über die Windows den passenden Treiber findet und installiert. Diese Informationen findet man in einigen Installations-Dateien (.inf bzw. .dat).

Die entsprechenden IDs waren schnell gefunden und geändert. Zudem habe ich die Texte in „XV-5050“ geändert, damit das MIDI-Gerät auch als „XV-5050“ im System angezeigt wird.

Das Treiber-Setup lief ohne Probleme durch und, große Freude :-), mein Roland XV-5050 funktioniert nun auch in Windows 7 64Bit mit USB.

Nun hatte ich vor, hier eine Anleitung zu veröffentliche, wo und was man an welchen Stellen in den Dateien ändern muß, aber das ist wenig komfortabel und zudem fehleranfällig. So habe ich kurzerhand ein Windows-Cmd-Skript geschrieben, welches die notwendigen Änderungen automatisch vornimmt. Dieses stelle ich hier zum Download bereit.

Patch XV-5050 USB für Windows 7/8/10 32/64-Bit
Patch XV-2020 USB für Windows 7/8/10 32/64-Bit (ungetestet)

So gehts

Achtung: Den Roland XV-5050 noch nicht an den Rechner anschließen!

Achtung: Ab sofort wird der Treiber für den Roland Juno-Di verwendet!

Die Windows 7 Treiber für Juno-Di bei Roland runterladen (32-Bit / 64-Bit) und in einem beliebigen Verzeichnis entpacken. Für Windows 8 und Windows 10 muß der Windows 8/8.1 Treiber (1.0.1) heruntergeladen werden.

XV-5050 USB Treiber-Setup: Verzeichnisse

Man findet darin diese Verzeichnisse und Dateien. Im Verzeichnis „Files“ befinden sich die Installations-Dateien. In das Verzeichnis Files die Datei patch.cmd aus dem obigen Download „Patch XV-5050 USB für Windows 7/8/10 32/64-Bit“ kopieren.

Nun einfach den Patch-Prozess mit Doppelklick auf die patch.cmd starten. Die möglicherweise angezeigten Fehler können ignoriert werden.

Wichtig: Bei Windows 8/10 64-Bit muß die strikte Prüfung der Treibersignatur deaktiviert werden. Es muß also zumindest zeitweilig möglich sein, unsignierte Treiber zu installieren. Wie es geht, findet man hier (engl.).

Anschließend kann das Treiber-Setup ganz normal mit dem Setup-Programm gestartet werden.

Im Verlauf der Installtion wird man nun auch aufgefordert, das XV-5050 anzuschließen und einzuschalten. Wenn alles geklappt hat, sollte diese Meldung erscheinen.

USB-Treiber für XV-5050 installiert

In der Windows-Systemsteuerung findet man nun ein neues Control, welches allerdings „JUNO Series“ heißt.

Systemsteuerung: JUNO-Series als XV-5050

Ein kleiner Schönheitsfehler, denn man aber verschmerzen kann, denke ich. Der Funktionsfähigkeit tut das keinen Abbruch.

Im System gibt es nun ein MIDI-Gerät mit dem Namen XV-5050, welches man z.B. mit „Putzlowitschs Midi-Mapper“ als Standardgerät für die MIDI-Musikwiedergabe konfigurieren kann.

Roalnd XV-5050 als Standard-MIDI-Gerät im Midi-Mapper

Der Roland XV-5050 ist ja auch ein ganz passabler General-Midi-Klangerzeuger nach dem GM2-Standard.
Aber auch in anderen Programmen wie Cubase oder im XV-Editor taucht der XV-5050 nun als MIDI-Device im Setup auf.

Der XV-Editor 1.57 funktioniert auch klaglos unter Windows 7 (64 Bit), man kann ihn bei Roland herunterladen.

Glück gehabt

Immer funktioniert der Trick mit den USB-Ids allerdings nicht. Es könnte eventuell aber auch für den XV-2020 funktionieren, das kann ich mangels Gerät aber nicht testen. In der patch.cmd müßten dafür auf jeden Fall die IDs und der Text „XV-2020“ angepaßt werden. Sofern im Gerät der selbe USB-Chip wie im Fantom-XR bzw. XV-5050 verbaut ist, stehen die Chancen nicht schlecht.

31 Kommentare »

Wohin mit den Daten?

FestplattenstapelDas Thema Datensicherung und -archivierung beschäftigt mich schon eine Zeit lang. Diese Herausforderung existiert auch unabhängig davon, ob es sich bei den Daten um Fotos, Musikaufnahmen oder sonstige Daten handelt. Allerdings hat die Anschaffung der Canon EOS 5D Mark II mit ihren 21 Megapixel-Fotos das Problem nicht gerade entschärft.
Bisher hatte ich in meinem heimischen Netzwerk an meinem Router (Linksys WRT610N) eine USB-Festplatte mit 500GB angeschlossen, auf die von jedem vernetzten Rechner aus gesichert werden konnte. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit war allerdings nicht überzeugend, um es mal vorsichtig auszudrücken (ca. 2 MB/s). Das Prinzip war also, dass ich (bestimmte) Dateien von der internen Festplatte eines Rechners als Kopie auf dieser „Netzwerk“-USB-Festplatte abgelegt habe. Dafür habe ich auch kein Backup-Tool verwendet, welches zum Beispiel Differenzsicherungen beherrscht, sondern die Dateien per Hand ausgewählt und kopiert. Zusammen mit der geringen Datenübertragungsgeschwindigkeit stellte dieses Vorgehen ständig eine nervige Geduldsprobe dar und bot das Potential, jederzeit den Überblick zu verlieren.  weiter lesen »

6 Kommentare »

Packard Bell dot m – Fotos, Musik u.v.m.

Verschiedenste Anforderungen haben bei mir kürzlich zur Anschaffung eines sogenannten Netbooks für unterwegs geführt:

  • Internet:
    Sicher kein „Muss“, aber nett wenn man kann. Immer häufiger wird ein WLAN-Zugang angeboten – zumindest in Hotels im Ausland und oft kostenlos. Bisher habe ich dafür einen PDA genutzt, aber die meisten WAP-Angebote sind jetzt nicht so die Erfüllung.
  • MP3-Player bestücken:
    Irgendwie ist meist nicht die Musik drauf, auf die ich Lust habe. Ja, ich könnte mir mal einen MP3-Player mit einer anständigen Kapazität anschaffen, dann gäbe es das Problem nicht. Aber dazu nutze ich ihn zu selten.
  • Aufnahmen vom Zoom H4n sichten:
    Es hat sich für mich als mühsam erwiesen die richtige Aufnahme am Zoom H4n selbst zu suchen. Vor allem wenn es a) davon viele gibt, die b) vor längerer Zeit getätigt wurden und c) eine gewisse Länge aufweisen. Da hilft nur: sofort auf den Rechner damit und SD-Karte löschen.
  • Fotos sichern: Den eigentlichen Auslöser für den Kauf des Netbooks gab aber meine Überlegung zum Thema Datensicherung meiner Fotos (siehe auch hier) und die Vorbereitung des nächsten Urlaubs. Dabei soll das Netbook natürlich nicht das eigentliche Bilderarchiv werden, sondern ist für die Sicherung zwischendurch gedacht. Also für Sicherungskopien, eine erste Sichtung und um die Speicherkarten wieder frei zu bekommen – alternativ zu einem ImageTank (Portable Storage Device) sozusagen.

Für all das kann man ganz wunderbar ein ordentliches Notebook nehmen, aber das ist mir zu schwer. Kleiner, leichter und schnittiger sind Subnotebooks, aber die sind mir zu teuer. Da ich aber jetzt nicht die Killeranwendung habe, reicht bestimmt auch ein Mini-Notebook oder Netbook. Zumindest halte ich die standardmäßig verbaute 160GB-Festplatte für ausreichend. Um zu sehen, welches Gerät für mich groß genug zum Bedienen und gleichzeitig klein und leicht genug zum Tragen und ausserdem noch bezahlbar ist (und das sind nicht nur drei Wünsche auf einmal sondern ist auch eine sehr individuelle Angelegenheit), bin ich mal in unseren Media Markt gegangen.
 weiter lesen »

0 Kommentare »

Zoom H4n – Stereo Mode

Zoom H4nDen Stereo Mode würde ich als den Hauptmodus des H4n bezeichnen, weil er das macht, was ich von einem mobilen Audiorekorder in erster Linie erwarte: Audioaufnahmen über die eingebauten Mikrofone auf eine Stereospur. Der H4n kann allerdings auch Mono-Aufnahmen machen. Dazu muss über das Menü der Mono-Mix eingeschaltet werden. Eine Mono-Aufnahme entsteht also immer durch zusammenmischen von zwei Signalen – man kann also nicht z.B. nur das linke Mikrofon (und nicht das rechte) einstellen. Gleiches gilt für die externen Eingänge 1 und 2, die alternativ als Aufnahmequelle genutzt werden können. Diese sind beim H4n als Kombibuchse aus XLR (symmetrisch) und Klinke (unsymmetrisch) ausgeführt. Daran anschließen lassen sich über die XLR-Buchse z.B. Mikrofone (die mit 24V oder 48V Phantomspeisung versorgt werden können) oder Klangquellen mit Instrumenten- oder Line-Pegel (z.B. Gitarre, Keyboard, etc.) über die Klinken-Buchse.
 weiter lesen »

11 Kommentare »