Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Tenorsaxophon

Jazz im Lauterbach – mit Lu Schulz & Freunden

Gestern (03.03.) gab es in Cottbus wieder gute Musik – und zwar im Café Lauterbach. Ich weiß nicht, ob es im Lauterbach so etwas ähnliches schon gegeben hat, aber es klingt nach einer Veranstaltungsreihe: Jazz im Lauterbach.
Den gestrigen Termin haben Lu Schulz & Freunde bestritten. Neben dem mir bereits gut bekannten Saxophonisten Lu Schulz spielte Ramona Geissler den E-Bass und Andreas Behringer die Gitarre.

Die Musiker haben an diesem Abend vier Abschnitte mit jeweils etwa 45 Minuten absolviert und sich dabei quasi quer durch die Jazzstandards gespielt und improvisiert. Während der ganzen Zeit lief der Gaststättenbetrieb im Lauterbach normal weiter, d.h. man konnte essen und trinken. Das sollten die Gäste sicher auch, denn sie mussten schließlich keinen Eintritt bezahlen.

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Mein erstes Kunststoffblatt – Légère Studio Cut (Reeds)

Es war nur eine Frage der Zeit bis ich auch synthetisch hergestellte Blätter ausprobiere. Allein schon, um der Frage auf den Grund zu gehen, warum ein und das selbe Blatt an einem Tag perfekt ist und an einem anderen Tag eben nicht (zu hart, zu weich, zu muffig, zu schrill, …).

Mein Sax-Lehrer sagt: „Das liegt am Wetter.“ Ich habe keine Ahnung ob er das ernst gemeint, keine Lust das zu diskutieren oder auch nur keine Antwort hatte.
Im Grunde sehe ich zwei mögliche Ursachen: entweder es liegt an mir (von der persönlichen Verfassung abhängig) oder am Blatt (auf Grund von mir nicht näher bekannten Umständen, wie z.B. das Wetter).

Ein Blatt aus synthetischem Material müsste jedenfalls den Vorteil haben, dass es zumindest mal unabhängig von Feuchtigkeit ist. Im besten Fall verändert es seine Spieleigenschaften überhaupt nicht und wenn die dann auch noch gut wären…
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Jahresrückblick 2011 zu meinem Saxunterricht

Was ich mit meinem ersten und zweiten Zwischenfazit zu meinem Unterricht mit dem Tenorsaxophon am Konservatorium Cottbus begonnen hatte, wollte ich nach 30 Stunden eigentlich nicht mehr fortsetzen – so selbstverständlich ist mir das Spielen und der Unterricht geworden.
Aber nun, am Ende des Jahres, wo Rückschauen Saison haben, möchte ich noch einen Jahresrückblick loswerden. Zufällig habe ich jetzt genau 30 Unterrichtsstunden absolviert…
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Jazz im Diesel – mit Friedhelm Schönfeld und Tochter Axinia

Am letzten Freitagabend (28.10.) war ich wieder einmal im Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus. Denn dort spielte Friedhelm Schönfeld mit seiner Tochter Axinia (Duo Schönfeld) in der Reihe „Jazz im Diesel“. Das Konzert wurde aus Anlass der Ausstellung „OSTZEIT. Geschichten aus einem vergangenen Land“ organisiert, die ich mir allerdings nicht angesehen habe. Friedhelm Schönfeld - StartGenau genommen war ich einzig wegen Friedhelm dort (sorry Axinia). Als Saxophonist wollte ich natürlich einen Saxophonisten hören und sehen. Dabei war es nicht so, dass ich seit Jahren auf eine Chance gewartet hätte, Herrn Schönfeld endlich live erleben zu können. Genau genommen konnte ich mit dem Namen erst einmal nichts anfangen, als mir jemand vorschlug das Konzert zu besuchen. Ich habe mich aber informiert und herausbekommen, dass Friedhelm Schönfeld einer der berühmtesten und besten Saxophonisten der ehemaligen DDR ist und dass er in den 60er und 70er Jahren die Jazzszene maßgeblich beeinflusst hat (Friedhelm-Schönfeld-Trio). Das wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen.
Es gab an diesem Abend zwei Instrumentalstücke, die Friedhelm auf dem Saxophon spielte, begleitet von seiner Tochter am Flügel – der erste („Erinnerungen“) und der letzte (Zugabe-)Titel („Marsch der Enthusiasten“).
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Willkommen JodyJazz DV Chicago 7* (MPC)

Nach meinem Versuch mit dem Vandoren V16 T75, das ich wieder zurück gegeben hatte, bat ich den freundlichen Mitarbeiter von Saxophone-Service um alternative Vorschläge für mein zukünftiges Mundstück.
Darunter war auch das JodyJazz DV NY (das bessere Link?), von dem ich bislang noch nichts gehört hatte und das meinen Preisrahmen allerdings deutlich gesprengt hätte. Aber das hat mich interessiert und so habe ich versucht, etwas über die Mundstücke von Jody Espina (JodyJazz) heraus zu bekommen.
Neben dem DV, das als sehr durchsetzungsfähig gilt, und dem DV NY, das wiederum manchem Nutzer zu dunkel klingt, gibt es noch das DV Chicago, das irgendwo dazwischen liegen und die Vorteile beider voran genannter Mundstücke vereinigen soll. Das DV Chicago gibt es bisher nur als Tenor-Mundstück.
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Zweites Zwischenfazit meines Saxunterrichts

Nach meinem ersten Zwischenfazit nach zehn Unterrichtsstunden ziehe ich nun ein zweites nach insgesamt 20 Stunden Saxophon-Unterricht am Konservatorium Cottbus. Was hat sich also inzwischen getan?

Zunächst einmal kann ich – zu meiner eigenen Freude – feststellen, dass ich weitere Fortschritte mache. Sicher sind sie nicht mehr so groß und deutlich wie am Anfang. Auch scheint es mir kein gerader, ebener Weg zu sein. Manchmal geht es erst zwei Schritte zurück, bevor es danach drei Schritte voran gehen kann. Dennoch spiele ich jetzt etwas schwierigere Stücke und ich spüre eine gewisse Sicherheit, mir diese dank geeigneter Methoden erarbeiten zu können.
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