Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Speicher

Packard Bell dot m - Fotos, Musik u.v.m.

Verschiedenste Anforderungen haben bei mir kürzlich zur Anschaffung eines sogenannten Netbooks für unterwegs geführt:

  • Internet:
    Sicher kein “Muss”, aber nett wenn man kann. Immer häufiger wird ein WLAN-Zugang angeboten - zumindest in Hotels im Ausland und oft kostenlos. Bisher habe ich dafür einen PDA genutzt, aber die meisten WAP-Angebote sind jetzt nicht so die Erfüllung.
  • MP3-Player bestücken:
    Irgendwie ist meist nicht die Musik drauf, auf die ich Lust habe. Ja, ich könnte mir mal einen MP3-Player mit einer anständigen Kapazität anschaffen, dann gäbe es das Problem nicht. Aber dazu nutze ich ihn zu selten.
  • Aufnahmen vom Zoom H4n sichten:
    Es hat sich für mich als mühsam erwiesen die richtige Aufnahme am Zoom H4n selbst zu suchen. Vor allem wenn es a) davon viele gibt, die b) vor längerer Zeit getätigt wurden und c) eine gewisse Länge aufweisen. Da hilft nur: sofort auf den Rechner damit und SD-Karte löschen.
  • Fotos sichern: Den eigentlichen Auslöser für den Kauf des Netbooks gab aber meine Überlegung zum Thema Datensicherung meiner Fotos (siehe auch hier) und die Vorbereitung des nächsten Urlaubs. Dabei soll das Netbook natürlich nicht das eigentliche Bilderarchiv werden, sondern ist für die Sicherung zwischendurch gedacht. Also für Sicherungskopien, eine erste Sichtung und um die Speicherkarten wieder frei zu bekommen - alternativ zu einem ImageTank (Portable Storage Device) sozusagen.

Für all das kann man ganz wunderbar ein ordentliches Notebook nehmen, aber das ist mir zu schwer. Kleiner, leichter und schnittiger sind Subnotebooks, aber die sind mir zu teuer. Da ich aber jetzt nicht die Killeranwendung habe, reicht bestimmt auch ein Mini-Notebook oder Netbook. Zumindest halte ich die standardmäßig verbaute 160GB-Festplatte für ausreichend. Um zu sehen, welches Gerät für mich groß genug zum Bedienen und gleichzeitig klein und leicht genug zum Tragen und ausserdem noch bezahlbar ist (und das sind nicht nur drei Wünsche auf einmal sondern ist auch eine sehr individuelle Angelegenheit), bin ich mal in unseren Media Markt gegangen. Dort lagen Netbooks, schön nebeneinander aufgereiht, mit Displays von 8,9″ bis etwa 13″. Was die Auswahl des Gerätes angeht, so war es doch leichter als ich dachte. Zu 8,9″-Displays sage ich nichts weiter. Bei Netbooks mit 10″-Display war mir die typische Displayauflösung von 1024×600 doch zu knapp. Noch störender war die zu kleine Tastatur. Viel besser war beides bei einem Gerät mit 11,6″-Display (1366×768). Alle weiteren Geräte waren mir zu groß, zu schwer und/oder zu teuer. Somit wusste ich, wonach ich suche. Erstaunt war ich, dass ich dann nur drei verschiedene (lieferbare) Geräte mit 11,6″-Display im Internet gefunden habe: Acer Aspire One 751, Packard Bell m dot 025 und Asus Eee PC 1101HA. Alle drei nahezu identisch ausgestattet (Intel Atom CPU, 1GB RAM, 160GB HD, Windows XP Home). Dabei sollen das Acer und das Packard Bell die gleiche Plattform haben. Packard Bell gibt seinem “dot m” obendrauf das Adobe Photoshop Elements 6.0 als Vollversion mit. Ausserdem schien es ein paar Euro preiswerter zu sein. Da gab es dann nicht mehr viel zu überlegen…
Und dem ersten Eindruck nach ist das Gerät trotz Atom-CPU für mich schnell genug und mit (nachgemessenen) 1410g (inkl. Akku) noch gut zu transportieren. Auch die angegebene Akkulaufzeit von ca. 8 Stunden (6-Zellen-Akku) scheint erreicht zu werden. Das spiegelnde Display (welches alle drei o.g. Geräte haben) kann man hassen lernen, aber in Umgebungen mit wenig Licht werden Fotos kontrastreich dargestellt.

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Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt

In der Ausgabe 9/2009 (vom 14.04.2009) der Zeitschrift C’t (des Heise Zeitschriften Verlags) gibt es auf Seite 64 einen Artikel über den Zoom H4n in der Rubrik “kurz vorgestellt” von Christoph Laue und/oder Dr. Volker Zota. Das scheint die erste Veröffentlichung in Printmedien zu sein, in der man etwas mehr über den Zoom H4n lesen kann als den (schnell kopierbaren) Werbetext.
Unter anderem wird von echter XY-Konfiguration der Mikrofonkapseln, überzeugenden Klangergebnissen bei Sprachverständlichkeit und Ortbarkeit, den vermessenen Dynamikumfängen sowie Effekten berichtet, die beim Festhalten von Ideen hilfreich sind, aber für ernsthafte Produktionen kaum Verwendung finden dürften. Soweit einverstanden.

Ein Fragezeichen blinkte dann allerdings bei der Aussage “Bei Überschreiten der 2-GByte-Grenze bricht die Aufnahme ab.” bei mir auf. Nein, kann ich nicht bestätigen. Ich habe es gerade noch einmal (zusätzlich) in der Einstellung 96 kHz und 24 bit ausprobiert. Bei mir geht die Aufnahme auch nach 2 GB weiter. Die Datei wird bei einer Größe von 2047,0 MB (was bei 96 kHz und 24 bit einer Aufnahmezeit von einer Stunde, zwei Minuten und sechs Sekunden entspricht) abgeschlossen und die Aufnahme in einer neuen Datei fortgesetzt, wie ich auch schon unter Zoom H4n - Stamina Mode geschrieben hatte. Nach meinen Erkenntnissen passt das Ende der Vorgängerdatei mit dem Anfang der Nachfolgerdatei perfekt zusammen, so dass wahrscheinlich kein einziges Bit verloren geht. Vielleicht ist es noch hilfreich zu erwähnen, dass die Zeitanzeige im Display während der Aufnahme mit dem Umschalten auf die neue Datei wieder bei 00:00:00:000 beginnt.

Dem Fazit stimme ich wieder zu, wonach der Zoom H4n mit fast allen Schwächen des Vorgängers aufräumt: “Im Auftritt deutlich wertiger bietet er bei leicht durchschaubarer Bedienung eine Vielzahl sinnvoller Ausstattungsmerkmale und eine für die meisten Aufgaben ausreichende Klangqualität.”.

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - 4CH Mode
Zoom H4n - Test in Professional Audio
Zoom H4n - Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n - im Recording Magazin
Zoom H4n - System Version 1.40
Klangfeuer - auf dem Cottbuser Stadtfest
Zoom Handyrecorder - neue ASIO-Treiber V 1.0.4
Neue System-Versionen für Zoom Handy-Recorder
Ich packe meine Tasche…

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Zoom H4n - System Version 1.30

Seit gestern (01.04.2009) gibt es für den Zoom H4n die Systemversion 1.30 zum Download auf der Zoom-Seite (www.zoom.co.jp) und das ist kein Aprilscherz. Mit dem Update wurde laut Release-Information eine Funktion ergänzt und ein Problem behoben. Die Aufnahmelautstärke lässt sich nun unterhalb des Wertes 1 noch in Zehntelschritten einstellen (also von 0.1 bis 0.9). Behoben wurde das Problem, dass sich eine Datei in seltenen Fällen nicht löschen lässt.

Dieses Problem ist bei mir noch nicht aufgetreten. Ich hatte aber schon mal einen seltsamen Geräteabsturz beim Zerteilen einer WAV-Datei. Da ging überhaupt nichts mehr, auch nicht Ausschalten. Ich musste die Batterien entfernen. Zumindest in dem zeitlichen Zusammenhang ist mir danach aufgefallen, dass eine Aufnahme jeweils mit ca. 4 Sekunden Verzögerung gestartet wird. Ich dachte erst, das müsste an meiner 4GB SD-Karte von SANDISK (Ultra II) liegen. Also die mitgelieferte 1GB-SD-Karte rein und verglichen. Hier das gleiche Ergebnis. Das Rücksetzen auf die Factory-Einstellungen brachte es wieder ins Lot. Auf beiden SD-Karten ließ sich danach wieder ohne Verzögerungen beim Start aufnehmen. Der nochmalige Versuch dieselbe WAV-Datei mit DIVIDE zu teilen, hatte dann übrigens funktioniert. Bestimmte Einstellungen am H4n, die dieses Verhalten verursacht haben könnten, konnte ich nicht nachvollziehen.

Das System-Update ließ sich problemlos durchführen. Wie auf Seite 133 des Handbuches beschrieben, muss man die Datei System.bin ins Root-Verzeichnis der SD-Karte kopieren und den H4n dann bei gedrückter Play-Taste anschalten. Dauert etwa zwei Minuten. Man sollte dafür Sorge tragen, dass während des Updates nicht gerade der Akku schlapp macht. Die ganz sichere Variante ist übrigens Netzteil anschließen und geladene Akkus bzw. nicht leere Batterien einlegen. Für den seltenen Fall des Stromausfalls macht der H4n dann auf den Akkus oder Batterien weiter, auch wenn der Stecker des Netzteils nicht aus dem H4n gezogen wird. Das ist selbstverständlich, klar. Ich habe es trotzdem mal ausprobiert (allerdings nicht während des System-Updates).

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - 4CH Mode
Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n - Test in Professional Audio
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Zoom H4n - Stamina Mode

Zoom H4nDer Stamina Mode beim Zoom H4n ist eine Einrichtung zum Sparen. Genauer gesagt zum Stromsparen mit dem Ziel, die Batterielaufzeit zu erhöhen. Stamina steht in diesem Zusammenhang wohl für Ausdauer, Zähigkeit, Durchhaltevermögen und/oder Kondition. Im Gegensatz zu den anderen Modes des H4n (STEREO, 4CH, MTR) lässt sich der Stamina Mode nicht über einen Menüpunkt umschalten, sondern wird durch Umlegen eines kleinen Schalters im Batteriefach und anschließendem Einschalten des Gerätes aktiviert. Aus diesem Mode kann man wiederum nicht zu den anderen Modes zurückwechseln ohne das Gerät auszuschalten, das Batteriefach zu öffnen, den Schalter in die Ausgangsposition zu bringen, das Batteriefach zu schließen und das Gerät wieder einzuschalten. Der Grund dafür ist vermutlich darin zu suchen, dass bestimmte (stromverbrauchende) Systemteile gar nicht erst hochgefahren werden. Der Stamina Mode stellt sich für mich als spezielle Form des Stereo Mode dar: die Stereo-LED leuchtet, die Aufnahmedateien werden unterhalb des Ordners STEREO auf der SD-Karte abgelegt und die Aufnahme und Wiedergabe ist auf zwei Spuren begrenzt. Die Darstellung im Display ist mit der im Stereo Mode identisch, nur dass unten links „STAMINA“ angezeigt wird. Funktional sind gegenüber dem Stereo Mode einige Einschränkungen hinzunehmen:
Das Aufnahmeformat ist fest auf WAV mit 44,1 kHz und 16 bit eingestellt. Zoom H4n im Stamina ModeDemzufolge hat die [WAV/MP3]-Taste (mit der ansonsten das Aufnahmeformat gewählt werden kann) hier keine Funktion. Die WAV-Dateien können im Stamina Mode nicht nach MP3 encodiert, nicht normalisiert, nicht geteilt und nicht verschoben werden. Die [SPEED]-Taste hat keine Funktion, d.h. die Wiedergabe in variabler Geschwindigkeit ist in diesem Mode nicht möglich. Weiterhin kann kein Kompressor oder Limiter genutzt werden. Ein Low Cut hingegen kann in den Signalweg geschaltet werden. Die MS-Matrix ist nicht verfügbar, die Pre-Rec-Funktion ist nicht nutzbar und es werden keine Tools (Tuner, Metronom, A-B-Repeat) angeboten. Außerdem kann man im eingeschalteten Zustand keine USB-Verbindung mit dem Computer etablieren.
All dieser Verzicht soll laut Zoom zu einer Laufzeit (und im besten Fall einer Aufnahmezeit) von 11 Stunden mit einer Batteriefüllung führen. Nur eine geschönte Werbeaussage? Keineswegs. Ich habe den Test gemacht und dazu zwei frische Alkaline-Batterien der Mittelklasse (Panasonic Xtreme Power) eingelegt und die Aufnahme gestartet. Den Low Cut hatte ich nicht aktiv. Da meine größte SD-Karte nur 4 GB fasst, musste ich nach ca. 6 Stunden eingreifen, die Aufnahme stoppen, SD-Karte formatieren und die Aufnahme erneut starten - der Speicherplatz hätte sonst nicht ausgereicht. Übrigens handhabt der Zoom H4n das so, dass er die Aufnahmedatei (auf der mit FAT32 formatierten SD-Karte) bei 2047,0 MB abschließt und die Aufnahme in einer neuen Datei fortsetzt. Am Ende hatte der Zoom H4n insgesamt vier Dateien mit zusammen 6.628,7 MB geschrieben und damit eine Aufnahmezeit von 10 Stunden 56 Minuten und 43 Sekunden erreicht, bevor die Batterien aufgegeben haben.
Wie sinnvoll ist der Stamina Mode? Nun, in ganz bestimmten (kritischen) Situationen kann es wichtig sein, keine Sekunde zu versäumen. Das sollte man aber vorher wissen, denn der Zoom H4n lässt sich nicht mal eben auf „Stromsparen“ umschalten wenn man merkt, dass es eng werden könnte. Voraussetzung ist natürlich, dass der Speicherplatz auf der SD-Karte reicht. Aber SD-Karten mit 8 GB kosten ja auch nicht mehr die Welt… Notwendige Bearbeitungsfunktionen kann man später auch im Stereo Mode erledigen, falls man die Dateien nicht ohnehin auf dem Rechner weiterverarbeitet. In der Praxis hat dieser Mode für mich sicher nicht die große Relevanz. Aber trotzdem schön, dass es ihn gibt.

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - 4CH Mode
Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt
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Zoom H4n - der erste Eindruck

Zoom H4nIch empfinde Freude! Und zwar (unter anderem), wenn ich meinen neuen Zoom H4n in die Hand nehme. Nach der kurzen und etwas enttäuschenden Bekanntschaft mit dem Zoom H4 (siehe auch And the winner is: Zoom H4 sowie und Tschüss, Zoom H4) gebe ich nun dem Nachfolger Zoom H4n eine Chance. Und der erste Eindruck fällt hier deutlich positiver aus. Hübsch ist er geworden, finde ich. Mit gummierter Geräteoberfläche, größerem Display (weiterhin mit 128 x 64 Punkten) und ohne Menü-Tasten-4-Wege-Wackelschwanz hinterlässt er bei mir einen wertigen Eindruck. Zoom H4n DisplayEndlich gibt es bei so einem Gerät mal eine korrekte XY-Anordnung der eingebauten Mikrofone, was aber bei den Aufnahmen möglicherweise rein akademischer Natur sein könnte. An meinen ursprünglichen Überlegungen zur Auswahl eines mobilen Recorders brauchte ich mit diesem Gerät keine Abstriche machen. Lediglich das Budget musste ich moderat aufstocken. Momentan ist er ab 349,- € erhältlich. Und die Geduld bis zur Auslieferung musste ich aufbringen, denn der Zoom H4n ist in Deutschland gerade erst lieferbar (meiner ist am 24.03.09 angekommen). Zoom H4n BoxDer Lieferumfang ist beim H4n mit Netzadapter, Windschutz, Adapter für Mikrofonspinne, SD-Karte (1 GB), Aufbewahrungsbox aus Kunststoff, gedrucktes (englischsprachiges) Handbuch und USB-Anschlusskabel (wie bei Zoom inzwischen selbstverständlich) sehr gut. Es kann also sofort losgehen. Für mobiles Recording benötigt man lediglich noch zwei AA-Batterien. Die kabelgebundene Fernbedienung (RC04) gibt es als separates Zubehör momentan wohl noch nicht zu kaufen. Zoom H4n mit WindschutzWas mir gleich bei den ersten Probeaufnahmen aufgefallen war, ist die große Empfindlichkeit des H4n gegen Wind. Es reicht schon aus, sich mit dem H4n im Innenraum schnell umzudrehen – schon hat man die charakteristischen Rumpelgeräusche auf der Aufnahme. In freier Natur findet man selten einen entsprechenden Windschatten für rumpelfreie Aufnahmen. Dagegen hilft der mitgelieferte Windschutz aus Schaumstoff allerdings recht gut. Und nach meinem Empfinden verändert der Windschutz die Aufnahme nicht wesentlich. Also heißt das für mich: draußen immer die Mütze aufsetzen. Audioqualität und Stereoeindruck sind sehr ansprechend. Aber das war schon beim Vorgänger nicht das Problem. Weiterhin vorhanden ist (trotz gummierter Gehäuseoberfläche) eine störende Körperschall-Empfindlichkeit - wenn auch in geringerem Umfang als beim H4. Jedes Umgreifen am Gehäuse oder Bedienen von Knöpfen erzeugt verhältnismäßig laute Geräusche auf der Aufnahme. An der angegebenen Batterie-/Spieldauer von bis zu 6 Stunden habe ich im Moment noch Zweifel. Aber das ist nach bisherigen Erfahrungen rein gefühlsmäßig und ich werde das (wie vieles andere auch) später noch genauer untersuchen; insbesondere was der Stamina-Mode wirklich bringt (Spieldauer bis zu 11 h).

Bis dahin nachfolgend eine erste Probeaufnahme, die beim Durchlaufen des Flures im Cottbuser Musikkonservatorium entstanden ist. Leider habe ich erst hinterher gemerkt, dass das Kabel von meinem Kopfhörer an der Jacke geraschelt hat…

Konservatoriumsbesuch

Zoom H4n RückseiteErgänzung: Was auch positiv auffällt ist das auf der Rückseite im Gehäuse eingelassene Stativgewinde. Der Zoom H4 hatte noch diese unhandliche Halteschale mit Riemchen. Gut zu gebrauchen ist ebenso der eingebaute Monolautsprecher, der ein schnelles Kontrollhören möglich macht ohne Kopfhörer anschließen zu müssen.

siehe auch:
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - 4CH Mode
Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n - Test in Professional Audio
Zoom H4n - Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n - im Recording Magazin
Zoom H4n - System Version 1.40
Klangfeuer - auf dem Cottbuser Stadtfest
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Audiorecorder Zoom H2 - Datenträger und -transfer

SD und MMC Karten von extrememory, SanDiskIrgendwo müssen die Audiodaten, welche die Mikrofone liefern, die Vorverstärker verstärken, die AD-Wandler digitalisieren und der DSP verarbeitet ja hin. Da das Zoom H2 über keinen internen Speicher für die Audiodaten verfügt, wird ein Speichermedium benötigt. Eines gehört bereits zum Lieferumfang, eine 512MB SD-Karte. Man kann auch die älteren MMC-Karten verwenden, bei SD-Karten sind bis zu 4GB (SDHC) möglich.

Weil es Wechselmedien sind, kann man diese auch wechseln, und das sollte man besser auch tun. Also die Speicherkarte aus dem Gerät nehmen und mit einem USB 2.0 Kartenleser die Aufnahmedaten auslesen, besonders bei größeren Dateien. Denn auch wenn das Zoom H2 USB 2.0 kompatibel ist, überträgt es Daten nur mit maximal 12 MBit (Full Speed, ich hatte es schon angedeutet), wenn man es direkt als USB-Massenspeicher-Gerät an den PC anschließt, also nicht schneller als ein USB 1.x-Gerät.

Kartenspiele

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie schnell oder langsam die Datenübertragung wirklich ist, habe ich einen kleinen Test durchgeführt. Am Start waren eine MMC-Karte extrememory 256 MB, die mitgelieferte 512 MB SD-Karte und eine Sandisk Ultra II 2 GB SD-Karte. Übertragen wurde eine 250 MB große WAV-Datei. Mit dem Zoom H2 direkt als USB-Laufwerk am Rechner dauerte es von der MMC-Karte 6:30 Minuten, mit den SD-Karten 4:45 Minuten. Mit einem echten USB 2.0 Kartenleser (Sandisk ImageMate 12 in 1) waren die Daten von der MMC-Karte in 2:30 Minuten im Rechner, mit der originalen 512er SD-Karte dauerte es nur noch 30 Sekunden, die Sandisk Ultra II war sogar noch 5 Sekunden schneller.

Die MMC Karte ist selbst eher langsam, funktioniert zwar, ist aber eher ein Notbehelf und dürfte bei hohen Aufnahmedatenraten (24 Bit/ 96 kHz Stereo) Probleme bereiten. SD-Karten sind natürlich erste Wahl, sollten aber nach der Aufnahme besser in einem externen USB 2.0 Highspeed Kartenleser ausgelesen werden.

Noch ein Hinweis zum Kartenwechsel. Das Zoom H2 speichert alle Einstellungen wie Aufnahmemodus, Dynamik-Funktionen und sonstige Konfigurationsdaten auf der SD-Karte. Damit gehen diese Einstellungen bei einem Kartenwechsel verloren, bzw. kommen wieder zurück, wenn man die ursprüngliche Karte in das Gerät steckt. Man darf sich also nicht wundern, wenn mit einer neuen Karte alle Einstellungen wieder auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt sind. Auch ein Formatieren des Datenträgers im Gerät befördert neben den Aufnahmen auch die Einstellungen ins Nirvana.

Knaller und bohrende Fragen

Weil kurz nach Weihnachten Silvester ins Haus steht, wollte ich es aufnahmetechnisch richtig Krachen lassen. Da ich aber selbst auch ein wenig feiern wollte, habe ich das Zoom-H2 kurzer Hand mit einer Stativklemme draußen am Fensterrahmen befestigt und mehr oder weniger sich selbst überlassen. Rausgekommen oder besser reingekommen ins Geät ist dabei das:
Silvester Knaller
Ist natürlich nur ein Ausschnitt, die Gesamtaufnahme war etwa 450 MB groß (16 Bit, 44 kHz, Stereo), die ich in knapp einer Minuten mit dem Kartenleser im Rechner hatte.

Immer wieder angenehm zu hören ist ja so ein Zahnarzt-Bohrergeräusch. Da bei mir ohnehin ein Loch gestopft werden mußte, hatte ich die Gelegenheit wahrgenommen, um das beliebte Bohren auzunehmen. Hier ist erstmalig eine besondere Eigenschaft des Zoom-H2 zum Tragen gekommen, nämlich die Tatsache, daß das Gerät über vier Mikrofone verfügt. Allerdings war die Auswirkung nicht so, wie ich es gewollt hätte.

Zoom H2 Mikrofon Front RearBisher hatte ich immer mit den rückseitigen Mikrofonen aufgenommen, einfach deshalb, weil sich die Schallquelle mir gegenüber befand und ich so das Display im Auge behalten konnte. Man will ja wissen, wie lange schon aufgenommen wurde, wie es mit den Akkus aussieht und ob der Pegel im grünen Bereich liegt.

Beim Zahnarzt habe ich das Gerät auch so aufgestellt, das ich die Anzeige sehen konnte, nur war ich dieses mal selber, oder eher mein Zahn nebst Bohrer die Schallquelle. Tja, da hätte ich besser die vorderen Mikrofone aktivieren sollen. Habe ich aber nicht, rausgekommen ist dabei das:
Zahnarzt bohren
Ich habe also den Raumschall aufgenommen, das Bohren ist kaum zu hören und wird zudem vom Rauschen und Blubbern dieses Absaugrüssels übertönt. Dabei ist das eigentlich nicht zu übersehen, welche Mirkofone aktiv sind, es gibt extra mit “MIC ACTIVE” bezeichnete LEDs, welche den Betriebszustand signalisieren. Man muß halt nur darauf achten.

Vier Mikrofone sind ja ganz nett, man sollte sich aber immer darüber im klaren sein, wo die Schallquelle ist und welche Mikrofone dafür optimalerweise aktiv sein sollten.

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