Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Sigma 18-200/3.5-6.3 DC OS

Cottbus in Bildern - Folge 4

Heute gibt es etwas ältere, aber auch ein wenig besondere Bilder von Cottbus und Umgebung. Am 24. Juni 2008 hatte ich die Gelegenheit in so einem zweisitzigen, kleinen Flugzeug bei einem Rundflug über die Lausitz mitzufliegen. Dabei haben wir auch Cottbus gestreift. Natürlich habe ich jede Menge Fotos gemacht. Oder sagen wir: ich habe es versucht. Ich fand das nämlich garnicht so einfach. In der Kanzel des Flugzeugs war es sehr eng und ich wusste kaum wie ich die Kamera halten sollte, um nicht ständig mit dem Objektiv gegen die Scheibe zu stoßen. Den links neben mir sitzenden Piloten wollte ich schon aus einem Selbsterhaltungstrieb heraus nicht ständig anrempeln. Außerdem blendete die Sonne dort oben ziemlich gnadenlos. Trotz aller Widrigkeiten gibt es hier ein paar Fotos. Ach, und übrigens: dieser Flug war sowas von großartig - das mache ich irgendwann bestimmt noch einmal.

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Willkommen Canon EF 70-200/4 L IS USM

Gerade habe ich mein neues Telezoom-Objektiv Canon EF 70-200/4 L IS USM bekommen. Es soll mein Superzoom (Sigma 18-200/3.5-6.3 DC OS) zwar nicht ersetzen, aber in dem Brennweitenbereich von 70 bis 200 mm für eine bessere Abbildungsqualität sorgen. Allerdings ist es nicht so, dass ich mit dem Sigma keine guten Bilder machen kann - im Gegenteil. Gemessen am Preis und dem großen Brennweitenbereich ist das Objektiv schon prima. Andererseits stellt selbst mein neues Canon-Objektiv einen Kompromiss bzgl. Lichtstärke und Gewicht dar. Lichtstärkere Objektive im Brennweitenbereich von 70-200 mm (mit durchgängiger Offenblende von 2.8, also einer ganzen Blende mehr) gibt es von Canon, Sigma und Tamron (für Canon-DSLR). Bei diesen Kandidaten ist mir aber das Gewicht von jeweils deutlich über einem Kilogramm einfach zu hoch. Getragen werden möchte es ja auch noch…

Was nützt also das beste Objektiv, wenn es auf Grund des zu hohen Gewichts zu Hause bleibt? Im Vergleich dazu bringt mein neues Canon-Telezoom 760g auf die Waage, das Sigma-Superzoom wiegt 610g. Also drehe ich im Zweifel lieber den ISO-Wert hoch. Gegenüber dem Sigma-Superzoom habe ich bei der Endbrennweite 200 mm jetzt 1,3 Blendenstufen mehr Spielraum (Blende 4 statt 6,3). In der einen oder anderen Situation (nämlich, wenn sich das Motiv nicht bewegt) kann mich der Bildstabilisator (IS - Image Stabilizer) retten, der bis zu 4 Belichtungsstufen ausgleichen können soll. Den Bildstabilisator habe ich an meinem Sigma-Superzoom (OS - Optical Stabilizer) und letztlich auch am Canon EF 300/4 L IS USM schon sehr zu schätzen gelernt.
Für noch wichtiger halte ich den Ultraschallmotor (USM) für den Autofokus. Im Vergleich zu herkömmlichen AF-Motoren ist er sehr schnell und leise und ermöglicht jederzeit einen manuellen Eingriff. Bei anderen Objektiven muss man zunächst auf manuellen Fokus umschalten oder den Fokussierring vom Motor entkoppeln um manuell zu fokussieren. Den Ultraschallmotor vermisse ich am Sigma-Superzoom (bei Sigma heisst es HSM) schon deutlich. Einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Unterschied gibt es bei der Naheinstellgrenze - diesmal aber zugunsten des Sigma. Gemeint ist der geringstmögliche Abstand zwischen Objektiv und Motiv, bei dem das Objektiv noch auf das Motiv scharfstellen kann. Beim Sigma beträgt die Nahgrenze 45 cm - beim Canon 1,2 m! Also das bedeutet für mich definitiv eine Umstellung, da ich mit dem Sigma oft und gern kleine Motive (z.B. Schmetterlinge) bei größter Brennweite und kleiner Distanz möglichst formatfüllend aufgenommen habe. Mal sehen, was Zwischenringe daran ändern können. Ausprobieren werde ich ganz sicher auch meinen 1,4-fach Telekonverter (Kenko Teleplus 1,4x Pro300 DG) an dem Canon-Objektiv. An meinem EF 300/4 L IS USM bringt der Telekonverter eine recht gute Leistung - am Sigma-Superzoom reicht das Licht nicht mehr für einen zuverlässigen Autofokusbetrieb.
Das Canon EF 70-200/4 L IS USM scheint recht beliebt zu sein - zumindest legen das die Gebrauchtpreise nahe. Ich habe mich für ein nagelneues entschieden, weil mir der Preisunterschied zu einem gebrauchten Objektiv zu gering erschien (meiner Erfahrung nach gebraucht 85-90% des Neupreises).
Jetzt dürfte es nur langsam Frühjahr werden…

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Safari 2009 - die erste Pirsch


Nach der einführenden Strandrunde verlassen wir die Afrika-Aufwärmphase und es geht ins Landesinnere auf Safari. Das war auch ganz klar meine Hauptmotivation nach Kenia zu reisen. Schon von Deutschland aus hat meine liebe Frau über etliche Safari-Unternehmen recherchiert und wir haben letztlich bei LadyM Safaris gebucht. Nach unserer Ankunft in Kenia hatten wir ein paar Tage um uns an das Klima zu gewöhnen, aber dann ging es auf Safari. In aller Frühe wurden wir von unserem Fahrer im Kleinbus mit ausstellbarem Dach in unserem Strandhotel in Diani Beach abgeholt. Nach einem kurzen Stop in Mombasa, wo unser Bus mit allerlei Getränken für die Fahrt beladen wurde, ging es weiter westwärts in Richtung des Tsavo East National Park. Wir haben den Park über das Buchuma Gate befahren und dann ging es auch schon los mit der ersten Pirsch. Mit ausgestelltem Dach und somit herrlichem Rundumblick sind wir die Sandpisten des Parks entlang gefahren und haben Ausschau nach Tieren gehalten. Ich habe hierbei erstmalig versucht mein Handy (Nokia N95) als GPS-Tracker zu nutzen. Dazu habe ich die Sportstracker-Software verwendet. Dadurch kann ich unsere einzelnen Pirschfahrten im Detail nachvollziehen und die entstandenen Fotos geografisch zuordnen. Im Bild sieht man rechts unten das Buchuma Gate, wo die Pirsch begann und oben links das Tarhi Eco Camp, wo wir unser erstes Quartier in der Wildnis bezogen haben und wo die erste Pirsch endete. Die nachfolgenden Fotos sind eine kleine Auswahl der Bilder, die in diesen ca. zwei Stunden entstanden sind. Schon in dieser Zeit gab es sehr viel zu sehen und ich bin an Eindrücken von dieser Landschaft fast übergelaufen. Selbst die roten (zum Schutz ihrer Haut vor Sonne und Insekten mit eisenhaltiger Lateriterde eingefärbten) Elefanten des Tsavo East haben sich nicht lange bitten lassen. Viel Spaß beim Ansehen und frohe Weihnachten!

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… und bei Ebbe raus auf’s Riff!

Im Oktober diesen Jahres habe ich in Kenia Urlaub gemacht und dabei ein paar (tausend) Fotos geschossen. Die habe ich ordentlich auf meinem Netbook und USB-Sticks gesichert, damit auch nichts verloren geht. Nun kommt aber die Zeit, wo es draussen trübe und ungemütlich ist und ich die Fotos sichten und sortieren kann. Einige davon möchte ich hier zeigen und ich beginne mit einem Spaziergang bei Ebbe auf dem Riff. Doch der Reihe nach: den größten Teil meines Aufenthalts habe ich im Süden von Mombasa an der Diani Beach - dem typischen Urlauberzentrum Kenias - verbracht. Dort kann man Sonne tanken und den weißen Sandstrand und das Meer genießen. Untrennbar mit dieser Region verbunden - und das wird jeder Diani-Urlauber bestätigen - sind die “Beach Boys”; einheimische, meist junge Leute, die dem Urlauber ihre Dienste oder Waren wie Schnitzereien, Perlenketten, Tücher und dergleichen anbieten. So kann man auch einen einheimischen Guide nehmen, um sich bei Ebbe über das dann sichtbar werdende, vorgelagerte Riff führen zu lassen. Sich von Ortskundigen begleiten und einiges zeigen zu lassen, war keine schlechte Idee. Denn es war - bei allem experimentellem Deutsch - doch sehr interessant und eine Stunde war schnell rum. Man sollte nicht verpassen den Heimweg anzutreten, bevor die Flut kommt. Badeschuhe sind übrigens Pflicht - das Riff ist doch ziemlich rutschig und die vielen Seeigel warten nur auf zarte europäische Füße… Vorsicht auch vor den Steinfischen. Sind kaum zu sehen aber wohl recht giftig.

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Klangfeuer - auf dem Cottbuser Stadtfest

Von Freitag Nachmittag bis heute Abend fand das 18. Cottbuser Stadtfest mit viel Rummel (im wahrsten Sinne des Wortes mit Hinweis auf zahlreiche Fahrgeschäfte) und Musik (z.B. Be Four, Nini de Angelo, Monrose) auf sieben Bühnen statt. Beziehungsweise findet noch statt, denn den Abschluss soll das Höhenfeuerwerk mit Lasershow um 23:00 Uhr bilden. Ein bisschen davon habe ich mir auch angetan - eine Rauchwurst, eine “Karussell”-Fahrt mit einer Art Star Shape und ein Konzert der Band Klangfeuer auf dem Schlosskirchplatz. Die im Jahr 2005 (zunächst als Trio) gegründete Band Klangfeuer um und mit Torsten Karow spielt nach eigenem Bekunden “Musik mit Seele, Songs voller Leidenschaft mit packendem Groove und harmonischem Gesang. Alles selbst geschrieben, handgemacht und in Deutsch!”. Interessiert hatte mich dieser Auftritt, weil ich Herrn Karow schon einige Male als Leiter des Kinderchores am Konservatorium Cottbus wahrgenommen hatte. Überzeugt hatte mich das musikalische Können der Band, denn die fünf Musiker (Torsten Karow [voc, git], Marian Kleinau [voc, git}, Norman Gatzke [voc, bg], Birthe Kleemann [voc] und Detlef „Semmel“ Thom [drums, voc]) haben meiner Meinung nach einen guten Auftritt hingelegt - sehr hörenswert. (Auch wenn die Technik hin und wieder die Rückkopplungen nicht in den Griff bekam.) Zwei kleine Hörproben habe ich unten beigefügt. Mehr kann man auf MySpace hören. Übrigens ist mir eingefallen, dass ich beim Drummer “Semmel” 1995, als er im Musikladen Bärwinkel gearbeitet hat, meinen MIDI-Drum-Controller KAT dk10 gekauft habe.
Klangfeuer - Einmal irgendwann Einmal irgendwann
Klangfeuer - Schöne Tänzerin Schöne Tänzerin

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ne Schnecke

schnecke1_.jpgUnd da sind sie wieder, die vielen Schnecken, die sich in meinem Garten tummeln. Von (Schnecken)Haus aus sind diese Tiere ja eher leise und letztlich womöglich unmusikalisch.schnecke2_.jpg Mir ist nicht einmal bekannt, das es eine den Schnecken gewidmete Musikrichtung gibt, wie zum Beispiel bei den Katzen die Katzenmusik. Allerdings gibt es Lieder über Schnecken. Dennoch ist es vielleicht interessant zu wissen, dass sie mit etwa 100.000 Arten die größte Klasse der Weichtiere darstellen. Sie sind weltweit verbreitet, überwiegend im Meer, aber auch auf dem Lande und im Süßwasser - und eben in meinem Garten. Ihr auffälligstes Merkmal ist das kalkige, meist gewundene Gehäuse, das vielfach den ganzen Weichkörper aufnehmen kann.

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