25.08.2009 15:47 von pommerizer in
Fotos,
Fototechnik
Ich halte es allemal für sinnvoll sich darüber Gedanken zu machen, welche digitalen Bilder wie aufbewahrt werden sollen. Einfache Analogien zur Analog-Fotografie helfen mir hier eher nicht weiter. Eine von vielen Überlegungen hierzu würde ich der Kapazität widmen. Ich halte es allerdings für unmöglich im Vorfeld zu erahnen wieviele Bilder ich - vielleicht sogar auf Jahre hinaus - aufbewahren möchte. Jedenfalls ist meine für das Bilderarchiv bereitgestellte Festplattenkapazität gerade nahezu erschöpft und ich muss etwas tun. In dieser Situation schaue ich am ehesten, ob ich nicht etwas löschen kann. Zuerst bei den ältesten Aufnahmen - dem FIFO-Prinzip folgend (first in first out).
Und siehe da, es findet sich etwas zum Löschen und nicht zu knapp. Interessante Frage: Warum habe ich die Bilder überhaupt auf der Festplatte gespeichert? Ich denke, ich wollte diese Entscheidung in der damaligen Situation (in relativer zeitlicher Nähe zur Aufnahme) nicht treffen. Nun, das fällt mir generell eher schwer. Womöglich habe ich jedes Bild, das mindestens technisch in Ordnung war, aufgehoben. Jetzt - mit einem gebührenden Abstand von zwei Jahren - ist mein Blick auf die Bilder ein anderer. Nun geht das Entscheiden zum Löschen schnell. Ruhig, konzentriert, aber schnell. Wirklich erstaunlich.
Die ältesten Bilder in diesem Archiv sind von 2007. Ich hatte damals die Canon EOS 400D (mit Kit-Objektiv EF-S 18-55) - meine erste Spiegelreflex-Kamera. Nachfolgend ein paar Bilder die ich nicht gelöscht habe. Zunächst waren da noch ein paar Schmetterlinge, die aus der Serie mit dem grünen Schmetterling aus Butterfly, my Butterfly … stammen. Ausserdem noch ein paar Blumen. Jetzt sollte im Bilderarchiv wieder Platz für ein paar mehr Fotos sein.
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02.08.2007 10:47 von pommerizer in
Fotos,
Musikhören
Wer mag nicht gern ein paar Tage Urlaub? Ich zumindest immer. Man kehrt dem Alltag den Rücken, erholt sich etwas und mit ein bisschen Glück erlebt man etwas Besonderes. Was dabei etwas „Besonderes“ ist, kann freilich je nach persönlichem Geschmack eine enorme Bandbreite einnehmen. In diesem Zusammenhang war für mich nachfolgende musikalische Begegnung schon etwas Besonderes:
Anfang Juli habe ich eine Woche Pause am Bodensee eingelegt.
Ein Quartier hatte ich in Wallhausen, etwa 50 Meter Luftlinie vom Yachthafen entfernt. Von diesem Hafen aus bin ich am Sonnabend (14.07., einen Tag vor der Heimreise) mit Freunden per Schiff nach Überlingen übergesetzt und habe mich dort etwas umgesehen. Ein wirklich netter Ort auf dieser Erde.
Am Landungsplatz wurde an diesem Tag der Deutsche Bouldercup ausgetragen, aber für Klettern interessiere ich mich eher nicht. Allerdings kamen wir zwischen zwei Wettkämpfen gerade dazu, wie die Neufracher Lumpenkapelle “Wikinger” angesagt wurde. Das ließ ich mir natürlich nicht entgehen. Was ich jetzt zu hören bekam war einfach nur akustisch feist und versprühte Spaß pur. Ich habe nicht schlecht über die Besetzung mit 8 Trompeten, 5 Posaunen, 10 Saxophonen und einigen Tenorhörnern zuzüglich Schlagzeug mit 2 großen Trommeln und 2 mal Becken etc. gestaunt.
Zugegeben, das Repertoire passte eher gut in die Fasnetszeit. Die Arrangements waren simpel; trotz der tollen Besetzung kaum Bläsersätze. Laut ging vor Intonation. Aber den Spaß, den diese jungen Leute beim Musizieren hatten, hat sich virusartig auf die Zuhörer und –schauer übertragen. Das war wirklich mal etwas Besonderes.
Unter anderem haben die Wikinger sich dann auch „Butterfly, my Butterfly“, diesen alten Schlager vorgenommen und ich schwöre, das ich diesen Titel noch nie so flott (und das messbar in BPM) gehört habe. Das wiederum empfand ich als nette Assoziation zu den Bildern, die ich ein paar Tage zuvor im Schmetterlingshaus auf der Mainau geschossen habe. Bedauerlicher Weise hatte ich in Überlingen kein Gerät für einen Audio-Mitschnitt dabei und so müssen für dieses Mal die Bilder reichen…
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