Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Mundstück

Drittes Zwischenfazit meines Saxunterrichts

Nach genau siebzig Unterrichtsstunden Saxophon am Konservatorium Cottbus möchte ich ein weiteres Mal kurz Bilanz ziehen. Dieser Artikel ist die Fortführung meines ersten und zweiten Zwischenfazits, sowie meines Jahresrückblicks 2011.

Diese 70 Unterrichtsstunden habe ich in etwas mehr als zwei Jahren in Anspruch genommen. (Nebenbei: das klingt für mich nach ziemlich wenig wenn man bedenkt, dass ein Jahr 52 Wochen hat und der Unterricht wöchentlich stattfindet.
Es gibt natürlich eine Reihe von Gründen, warum einige Wochen ohne eine Unterrichtsstunde auskommen müssen: Schulferien, Urlaub außerhalb der Ferien, Dienstreisen, Erkrankung des Schülers, Erkrankung des Lehrers, usw.)
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Willkommen Lebayle LR 8 Metall (MPC)

Also, so schnell bin ich auch noch nicht zu einem neuen (gebrauchten) Mundstück gekommen. Aber der Reihe nach:

Ich war gerade ebend noch in einer ziemlich frustigen Situation, da mein Kunststoff-Blatt-Traum vorerst geplatzt war. Das Légère Studio Cut hatte eine Bewährungsprobe während meines Unterrichts nicht bestanden, denn dort sollte ich mal richtig fortissimo geben. Das klang so dermaßen schlecht, dass sogar mein Lehrer sagte, ich solle doch vielleicht lieber wieder auf natürliche Blätter wechseln.

Das Légère Studio Cut spricht allerdings so gut an, dass sich jedes natürliche Blatt anfühlt wie ein rissiger, hölzerner Eisstiel. Blöder Weise konnte ich das auf der Musikmesse neu vorgestellte Forestone Unfiled Blatt noch nirgendwo bestellen – das wollte ich als nächstes probieren.

Aus lauter Verzweiflung habe ich  weiter lesen »

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Willkommen JodyJazz DV Chicago 7* (MPC)

Nach meinem Versuch mit dem Vandoren V16 T75, das ich wieder zurück gegeben hatte, bat ich den freundlichen Mitarbeiter von Saxophone-Service um alternative Vorschläge für mein zukünftiges Mundstück.
Darunter war auch das JodyJazz DV NY (das bessere Link?), von dem ich bislang noch nichts gehört hatte und das meinen Preisrahmen allerdings deutlich gesprengt hätte. Aber das hat mich interessiert und so habe ich versucht, etwas über die Mundstücke von Jody Espina (JodyJazz) heraus zu bekommen.
Neben dem DV, das als sehr durchsetzungsfähig gilt, und dem DV NY, das wiederum manchem Nutzer zu dunkel klingt, gibt es noch das DV Chicago, das irgendwo dazwischen liegen und die Vorteile beider voran genannter Mundstücke vereinigen soll. Das DV Chicago gibt es bisher nur als Tenor-Mundstück.
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Interview mit dem Saxophonquartett Meier’s Clan

Konzertpause

In der Pause des Benefizkonzerts am vorletzten Sonntag (22.05.2011) hatte ich die freudige Gelegenheit mit dem Saxophonquartett Meier’s Clan aus Potsdam ein Interview zu führen. Ganz herzlichen Dank noch einmal an dieser Stelle für die spontane Bereitschaft an diese tollen Musiker, die mit Geduld und freundlicher Gelassenheit meine Fragen beantwortet haben.
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Willkommen Sequoia Lemon Tenorsaxophon

Wie im hobbyistischen Ausblick schon erwähnt, wird das Tenorsaxophon künftig mein Hauptinstrument sein. Das vom Konservatorium Cottbus geliehene Jupiter JTS-787 GL erwies sich trotz der mitgenommenen Optik und klapprigen Mechanik als durchaus gut bespielbar. Dennoch habe ich mich gleich nach einem eigenen Instrument umgesehen.

Dabei habe ich versucht, die Schülerinstrumente zu ignorieren und knapp über die Mittelklasse hinweg zaghaft in Richtung Profisegment zu schielen. Nicht etwa deshalb, weil ich mich für einen Profi halte – im Gegenteil: ich trage klar und stolz den Status „Anfänger“ (immerhin habe ich noch nie vorher ein Tenorsaxophon gespielt).
Aber gerade als Anfänger bin ich dankbar, wenn ich die Fehler ganz bei mir suchen und das Equipment dabei ausschließen kann. Außerdem soll mich das Instrument eine ganze Weile zuverlässig begleiten und bei entsprechendem Übungsfortschritt nicht in meinen Möglichkeiten limitieren.

Meine persönliche Preisobergrenze habe ich mit 2k€ festgesetzt. Sequoia Lemon TenorsaxophonEinen Gebrauchtkauf habe ich in diesem Fall für mich ausgeschlossen, da ich den Zustand und den Wert eines gebrauchten Saxophons vor allem in diesem Preisbereich überhaupt nicht einschätzen kann.

Ganz bewusst habe ich dann nach einer Marke abseits der heutigen großen 4 (Keilwerth, Selmer, Yamaha, Yanagisawa) gesucht. Zum einen sollte es eine Marke mit eher geringerer Verbreitung sein (etwas Besonderes sozusagen) und zum anderen habe ich gehofft, dass ich bei einer weniger etablierten Marke etwas mehr Saxophon für mein Geld bekomme. Ich dachte zum Beispiel an Marken wie Cannonball, System 54, P.Mauriat oder Brancher (um nur einige zu nennen).
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