Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Mikrofon

Zoom H4n – Stereo Mode

Zoom H4nDen Stereo Mode würde ich als den Hauptmodus des H4n bezeichnen, weil er das macht, was ich von einem mobilen Audiorekorder in erster Linie erwarte: Audioaufnahmen über die eingebauten Mikrofone auf eine Stereospur. Der H4n kann allerdings auch Mono-Aufnahmen machen. Dazu muss über das Menü der Mono-Mix eingeschaltet werden. Eine Mono-Aufnahme entsteht also immer durch zusammenmischen von zwei Signalen – man kann also nicht z.B. nur das linke Mikrofon (und nicht das rechte) einstellen. Gleiches gilt für die externen Eingänge 1 und 2, die alternativ als Aufnahmequelle genutzt werden können. Diese sind beim H4n als Kombibuchse aus XLR (symmetrisch) und Klinke (unsymmetrisch) ausgeführt. Daran anschließen lassen sich über die XLR-Buchse z.B. Mikrofone (die mit 24V oder 48V Phantomspeisung versorgt werden können) oder Klangquellen mit Instrumenten- oder Line-Pegel (z.B. Gitarre, Keyboard, etc.) über die Klinken-Buchse.
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Zoom H4n – der erste Eindruck

Zoom H4nIch empfinde Freude! Und zwar (unter anderem), wenn ich meinen neuen Zoom H4n in die Hand nehme. Nach der kurzen und etwas enttäuschenden Bekanntschaft mit dem Zoom H4 (siehe auch And the winner is: Zoom H4 sowie und Tschüss, Zoom H4) gebe ich nun dem Nachfolger Zoom H4n eine Chance. Und der erste Eindruck fällt hier deutlich positiver aus. Hübsch ist er geworden, finde ich. Mit gummierter Geräteoberfläche, größerem Display (weiterhin mit 128 x 64 Punkten) und ohne Menü-Tasten-4-Wege-Wackelschwanz hinterlässt er bei mir einen wertigen Eindruck. Zoom H4n DisplayEndlich gibt es bei so einem Gerät mal eine korrekte XY-Anordnung der eingebauten Mikrofone, was aber bei den Aufnahmen möglicherweise rein akademischer Natur sein könnte. An meinen ursprünglichen Überlegungen zur Auswahl eines mobilen Recorders brauchte ich mit diesem Gerät keine Abstriche machen. Lediglich das Budget musste ich moderat aufstocken. Momentan ist er ab 349,- € erhältlich.
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und Tschüss, Zoom H4!

Nun, denn: Es war nicht gerade Liebe auf den ersten Blick, wie ich in And the winner is: Zoom H4 schon angedeutet hatte. Aber die Vernunft soll über das Gefühl triumphieren, wie es einem Manne in meinem Alter geziemt, oder? Also aus- und angepackt den Zoom H4 (wirst schon sehen, Gefühl).

Das erste, was man beim Auspacken und in die Hand nehmen von einem Gerät erfährt ist so ein subjektiver Eindruck von der Wertigkeit durch die Oberflächen, das Gewicht, die Passungen von Gehäuseteilen, die Erreichbarkeit und die Rückkopplung von Bedienelementen, usw. Irgendwie war das im Falle des H4 für mich bereits eine große Enttäuschung. In besonderem Maße hat dazu die Menu-Taste beigetragen, die auch als 4-Wege-Schaltwippe fungiert. So einen watteweichen Wackelschwanz hatte ich bisher noch nicht erlebt. Andere Knöpfe fand ich recht klein und fummelig. Die heute verarbeiteten Kunststoffe können sehr vielfältige Eigenschaften und Oberflächen haben – man braucht sich nur mal die im Innenraum von Automobilen (unterschiedlicher Klassen) eingesetzten Materialien ansehen. Das Gehäuse des H4 hinterlässt bei mir einen ausgesprochen billigen Eindruck. Die Größe und die Abmaße des Gerätes fand ich hingegen gelungen. Von mir aus muss so ein Handyrecorder nicht kleiner sein, auch wenn es wohl keine so großen Handys mehr gibt.
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Stereomikrofonie bei mobilen Recordern

Mit „mobile Recorder“ meine ich die (sich großer Beliebtheit erfreuenden) kompakten Geräte, die akustische Signale der Umgebung auf mindestens 2 Spuren (stereophon) mit eingebauten (oder ansteckbaren) Mikrofonen aufzeichnen können und die im Übrigen durch ihre Hersteller noch mit einer Vielzahl weiterer Funktionen ausgestattet werden. Als Beispiel dafür möchte ich den durch Ingo bereits untersuchten Zoom H2 nennen.
Gefördert durch Werbung, Berichte in Fachzeitschriften oder sonstige Erwähnungen habe nun auch ich meinen Bedarf erkannt, so ein Ding haben zu müssen. Bei der Auswahl des für mich richtigen Gerätes aus der erfreulichen Vielfalt des Marktes bin ich auf die Frage gestoßen, welche stereophonen Mikrofonverfahren die verschiedenen Hersteller bei ihren Geräten denn da eigentlich anwenden. Warum interessiert mich so etwas? Nun, zunächst einmal aus Neugier. Und weil ich vor kurzem ein entsprechendes Buch über Mikrofone gelesen habe und mein erworbenes Wissen anwenden wollte.

Danach gibt es verschiedene Verfahren zur Stereomikrofonierung (z.B. Intensitätsstereophonie, Laufzeitstereophonie, Äquivalenzstereophonie). Und sie finden in der Praxis Anwendung. Das lässt darauf schließen, dass keines der Verfahren ausschließlich Vorteile oder Nachteile mit sich bringt – sonst gäbe es nur „das“ Stereoverfahren schlechthin. Jemand, der sich damit auskennt (nein, nicht ich, gemeint ist z.B. ein Toningenieur), würde das Verfahren vermutlich in Abhängigkeit der aufzunehmenden Schallquelle und der Aufnahmesituation (insbesondere dem Raum) frei auswählen.
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After The Chill

Sequenzer
Ich hatte in „Let’s Sing“ schon einmal angedeutet, das ich einige musikalische Ideen gesammelt habe und auch damit gedroht, davon weitere auf Akkordwechsel vorzustellen. Nun denn, hier ist wieder eine…
„After The Chill“ ist ganz ähnlich wie „Let’s Sing“ bei der Aufarbeitung meiner musikalischen Vergangenheit entstanden. Während der Schulzeit habe ich in einem Jugendblasorchester Klarinette (I in B) gespielt. Das Instrument gehörte mir nicht selbst, ich habe es nach den 10 Jahren im Orchester wieder abgeben müssen und seit dem auch keine Klarinette mehr in der Hand gehabt. Ohnehin hätte ich schon damals lieber Saxophon gespielt.
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Let’s Sing


Die Freiheit, mit einem Rechner und geeigneter Software Musik erstellen zu können, führt nicht zwangsläufig zu einem Hit oder kommerziellem Erfolg. Muss es auch gar nicht, wenn der Spaß im Vordergrund steht. Während ein gut komponierter und produzierter Titel unter Umständen viel Zeit und Mühe kostet (abhängig von Fähigkeiten, Talent und der Küsslust der Muse), sehe ich persönlich schon in der Umsetzung musikalischer Ideen eine sinnvolle, weil Freude bereitende Freizeitbeschäftigung. Aus meiner diesbezüglichen Ansammlung möchte ich hin und wieder etwas vorstellen und beschreiben, was ich da gemacht habe.
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