Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Mikrofon

Improvisation als Motivationsquelle

Sicher muss ich mir eingestehen, dass ich mit dem Saxophonspiel nicht so gut vorankomme wie ich mir vorgestellt hatte. Objektiv betrachtet bleibt einfach nicht genug Zeit um allen meinen Interessen in ausreichender Tiefe nachzugehen. Ich bin allerdings auch nicht bereit dem Saxophon eine Priorität zu Lasten anderer Dinge einzuräumen. Von dem für das Saxophon verbleibenden Zeitschlitz erwarte ich mir dennoch die Befriedigung von Bedürfnissen, die da wären: Freude, Bestätigung, Erfolgserlebnisse. Dieser Zustand stellt sich jetzt nicht unbedingt bei Tonleiterübungen ein. Und irgendwie auch nicht so richtig beim Durcharbeiten einer Schule - sei sie nun von Dapper oder Müller-Irion.
Viel mehr Spaß macht es mir zu improvisieren. Also ich nenne das einfach mal so. Denn Improvisation bedeutet doch, etwas ohne Vorbereitung, aus dem Stegreif zu spielen, nicht wahr? Wikipedia sagt: “Als Improvisation wird die Form musikalischer Darbietung verstanden, in der das ausgeführte Tonmaterial in der Ausführung selbst entsteht und nicht vorher schriftlich fixiert worden ist.” Als Rahmen für eine derartige “Darbietung” nehme ich gern eine einfache Akkordfolge und einen Rhytmus her. Das ist im Sequencer schnell zusammengeklickt und läuft dann als Schleife auf unendlich. Um es wirklich ganz einfach zu machen, habe ich die Harmonien für das Altsaxophon (Eb) sogar in C-Dur (Grundtonart) gestellt. Das Saxophon nehme ich mit einem Mikrofon ab (gern mit dem Sennheiser e865) und mische es über einen Live-Eingang im Sequencer mit dem Backing. Dann bekommt das Saxophon noch ein bisschen Reverb zum Wohlfühlen. Die Mischung gelangt per Kopfhörer an die Ohren.
Ausschließlich zur Verdeutlichung worum es mir geht nachfolgend ein Beispiel, denn aufgezeichnet wird normalerweise nicht. Zunächst das Backing, also das harmonische und rhytmische Gerüst:
meine Improvisationsbegleitung
Und nun mit improvisiertem Saxophonspiel:
mein Improvisationsbeispiel
Also, mal völlig unabhängig davon, wie es von einem Zuhörer empfunden werden würde - als Akteur am Saxophon ist es toll. Da habe ich schnell mal eine halbe Stunde durchgespielt bis der Ansatz weg ist und fühle mich richtig gut. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

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Klangfeuer - auf dem Cottbuser Stadtfest

Von Freitag Nachmittag bis heute Abend fand das 18. Cottbuser Stadtfest mit viel Rummel (im wahrsten Sinne des Wortes mit Hinweis auf zahlreiche Fahrgeschäfte) und Musik (z.B. Be Four, Nini de Angelo, Monrose) auf sieben Bühnen statt. Beziehungsweise findet noch statt, denn den Abschluss soll das Höhenfeuerwerk mit Lasershow um 23:00 Uhr bilden. Ein bisschen davon habe ich mir auch angetan - eine Rauchwurst, eine “Karussell”-Fahrt mit einer Art Star Shape und ein Konzert der Band Klangfeuer auf dem Schlosskirchplatz. Die im Jahr 2005 (zunächst als Trio) gegründete Band Klangfeuer um und mit Torsten Karow spielt nach eigenem Bekunden “Musik mit Seele, Songs voller Leidenschaft mit packendem Groove und harmonischem Gesang. Alles selbst geschrieben, handgemacht und in Deutsch!”. Interessiert hatte mich dieser Auftritt, weil ich Herrn Karow schon einige Male als Leiter des Kinderchores am Konservatorium Cottbus wahrgenommen hatte. Überzeugt hatte mich das musikalische Können der Band, denn die fünf Musiker (Torsten Karow [voc, git], Marian Kleinau [voc, git}, Norman Gatzke [voc, bg], Birthe Kleemann [voc] und Detlef „Semmel“ Thom [drums, voc]) haben meiner Meinung nach einen guten Auftritt hingelegt - sehr hörenswert. (Auch wenn die Technik hin und wieder die Rückkopplungen nicht in den Griff bekam.) Zwei kleine Hörproben habe ich unten beigefügt. Mehr kann man auf MySpace hören. Übrigens ist mir eingefallen, dass ich beim Drummer “Semmel” 1995, als er im Musikladen Bärwinkel gearbeitet hat, meinen MIDI-Drum-Controller KAT dk10 gekauft habe.
Klangfeuer - Einmal irgendwann Einmal irgendwann
Klangfeuer - Schöne Tänzerin Schöne Tänzerin

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Zoom H4n - im Recording Magazin

Bevor ich mich (hoffentlich bald) dem MTR-Mode widmen kann, hier noch der Hinweis auf einen zweiseitigen Artikel zum Zoom H4n im Recording Magazin (Ausgabe 4/2009) der PPV Medien GmbH von Eberhard Prittner unter der Rubrik “Aktuelle Hardware in der Praxis”. Nun muss ich dazusagen, dass meiner Meinung nach kritische Tests die Sache des Recording Magazins nicht sind. Es gibt andere Qualitäten, die ich an diesem Magazin schätze und die mir Anregung geben, wie die durchweg praktische Ausrichtung mit dem Schwerpunkt auf das Musikmachen und -produzieren.
Dennoch gibt es einige Punkte, die mir bei diesem Artikel aufgefallen sind. Erstaunt habe ich gelesen, dass der Zoom H4n robust in Bezug auf jahrelangen harten Umgang sein soll. Dabei werden auch Beispiele für typische Unfallszenarien angeführt, die der Zoom H4n problemlos verkraften soll. Sicher, ich habe es nicht ausprobiert und ich weigere mich auch standhaft das zu versuchen. Ich meine aber, dass mindestens die integrierten Mikrofone ungeschützt bei Stürzen sind und bei solchen arg in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Aber gut.
Erfreulich ist, dass für den Anschluss externer Mikrofone neben den XLR-Eingängen auch die Miniklinke auf der Rückseite für Stereo-PlugIn-Mikrofone genannt wurde. Ich hätte vielleicht noch die Information ergänzt, dass diese die internen Mikrofone ersetzen und dass sie mit PlugIn-Power versorgt werden können.
Keine Erwähnung hat hingegen die Möglichkeit gefunden, vier Spuren zeitgleich aufzunehmen (4CH-Mode). Das ist schade, denn meiner Meinung nach ist das eine wichtige Funktion und derzeit noch ein Alleinstellungsmerkmal.
Der Artikel geht m.E. nicht nennenswert über die Produktinformationen des Herstellers hinaus. Wer die Möglichkeit hat im Internet zu recherchieren und bereits auf diese Gerätegattung aufmerksam geworden ist, erfährt in diesem Artikel nicht viel Neues.

Am Rande: Zoom hat am 02.06.09 auf der Homepage eine FAQ-Liste (in englischer Sprache) zum H4n eingestellt.

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - 4CH Mode
Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n - Test in Professional Audio
Zoom H4n - Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n - System Version 1.40
Klangfeuer - auf dem Cottbuser Stadtfest
Zoom Handyrecorder - neue ASIO-Treiber V 1.0.4
Neue System-Versionen für Zoom Handy-Recorder
Ich packe meine Tasche…

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Zoom H4n - 4CH Mode

Zoom H4n im 4CH ModeGanz neu (zumindest gegenüber dem Zoom H4) ist der Vierkanalmodus (4CH), mit dem man vier Spuren simultan aufnehmen kann. Im Display stellt sich das durch die untereinander angeordnete, horizontale Anzeige der vier Aufnahme- bzw. Wiedergabepegel dar. Da es nur vier Eingänge am Zoom H4n gibt (interne Mikrofone bzw. Stereo-PlugIn-Mikrofon und Eingänge 1 + 2) gibt es an Aufnahmequellen nichts auszuwählen - alle vier sind aktiv. Der Druck auf einen der Input-Taster (MIC, 1, 2) wählt den entsprechenden Eingang für die Justierung des Aufnahmepegels aus. Der Versuch, den Aufnahmepegel mittels der +/- Tastenwippe REC-LEVEL ohne vorherige Auswahl des Eingangs einzustellen, wird mit der Meldung “REC LEVEL TARGET MIC->MIC INPUT->INPUT 1″ quittiert. Für die Eingänge INPUT 1 und 2 wird der Aufnahmepegel gemeinsam eingestellt - sie sind nicht separat regelbar. Das finde ich schon schade, da somit ordentlich eingepegelte Aufnahmen von zwei (unterschiedlichen) Monosignalen (z.B. DI-Signale von Gitarre und Bass) erschwert werden. Aufgezeichnet werden zwei Stereo-WAV-Dateien, die immer als Pärchen behandelt werden und deren Dateinamen mit 4CHxxxM.WAV (für das MIC-Signal) und 4CHxxxI.WAV (für das INPUT-Signal) fest vorgegeben und nicht änderbar sind (xxx steht für die laufende Nummer, die in jedem FOLDER neu vergeben wird). Anders als im Handbuch angedeutet (ich empfinde übrigens einige Handbuchseiten mehr als Andeutung denn als eindeutige Information) ist kein Mono-Mix einer oder beider Stereospuren verfügbar. Im Display wird das Datei-Pärchen mit 4CHxxxM/I.WAV angezeigt. Genau genommen müsste dieser Mode also 2ST (etwa Doppel-Stereo) heißen.

Als Aufnahmeformat steht nur WAV mit 44,1 kHz (16 oder 24 bit) oder 48 kHz (16 oder 24 bit) zur Verfügung. Die Aufnahmedateien werden im 4CH Mode auf der SD-Card unter dem Ordner 4CH in einem der bereits vom STEREO Mode her bekannten und standardmäßig angelegten FOLDER 01 bis 10 gespeichert. Die Folder können auch hier über die Folder-Taste (innerhalb des Ordners 4CH) gewechselt werden. Die FILE-Taste öffnet das File-Menu und bietet bereits vorhandene Dateipärchen zur Auswahl; angezeigte Informationen beziehen sich immer auf beide Aufnahmedateien. Zoom H4n Mixer im 4CH ModeDie WAV-Dateien können (nur als Paar zusammen) normalisiert werden, wobei dann doch jede Datei für sich behandelt wird. Die Dateien können in einen anderen Folder verschoben (innerhalb des 4CH-Ordners, in den STEREO-Ordner oder in ein MTR-Projekt) oder gelöscht werden - immer als Pärchen, versteht sich. Außerdem können sie zu einer Stereo-Datei zusammengerechnet und in einer eigenen Datei (Vorgabe 4CHxxxMIX.WAV) abgespeichert werden. Dies kann mit oder ohne Berücksichtigung der Mixer-Einstellungen erfolgen. Der Mixer ist eine Funktion im 4CH Mode, um die Pegel und die Panoramapositionen der Stereotracks bei der Wiedergabe zu regeln und aufeinander abzustimmen.

Die Verwendung von Markern ist hier analog zum Stereo Mode möglich, nur dass die Marker immer in beide WAV-Dateien geschrieben werden. Die Wiedergabe der Vierspuraufnahme in variabler Geschwindigkeit ist im 4CH Mode nicht möglich (SPEED-Taster hat keine Funktion). Die Effektsektion kümmert sich (genau wie im Stereo Mode) um (wahlweise zuschaltbare) Low Cut’s und Kompressoren bzw. Limiter. Die Mehrzahl ist in diesem Fall richtig, denn jede der zwei Stereospuren kann ihren eigenen (unterschiedlichen) Low Cut und/oder Kompressor bzw. Limiter haben. Dafür kann die M/S-Matrix nur für MIC (macht natürlich nur bei entsprechender Mikrofonanordnung des Stereo-PlugIn-Mikrofons Sinn) oder INPUT aktiviert werden. Als Speisespannungen stehen Phantom-Power (+24V oder +48V) für die INPUTs sowie PlugIn-Power für ein externes Stereo-PlugIn-Mikrofon zur Verfügung. Die Funktionen AUTO REC und PRE REC stehen zur Verfügung, jedoch nicht gleichzeitig. Als Werkzeuge stehen Tuner, Metronom und A-B-REPEAT bereit. Vom 4CH Mode aus kann (ebenso wie im Stereo Mode) eine USB-Verbindung (Laufwerk oder Audiointerface) zu einem Rechner etabliert oder in einen anderen Mode (STEREO, MTR) gewechselt werden.

Zoom H4n mit Rode NT5Ich habe mal einen etwas praxisfernen Versuchsaufbau mit meinem (ebenfalls) neuen Rode NT5 Stereoset als externen Mikrofonen (über INPUT 1 und 2) realisiert, um möglichst identische Signale aufzunehmen. Mein Ziel war es, eine Aussage zu der Qualität der internen Mikrofone im Vergleich zu den NT5 zu erhalten. So wirklich aussagekräftig war meine Testaufnahme dann aber aus folgenden Gründen nicht: Ich kenne die Charakteristik der NT5 noch nicht wirklich. Interessanter wäre ggf. die Leistung (Aufnahmequalität) des Zoom H4n als Gesamtpaket (Mikrofone, Preamp, A/D-Wandler) gegenüber einer definierten/bekannten aber komplett unabhängigen Aufnahmekette. Das Einpegeln der Aufnahme hatte ich noch nicht so richtig drauf, da die Peaks letztlich bei -8,6 dB (ext. Mics Rode NT5) bzw. -15,1 dB (int. Mics) lagen (und die ich dann jeweils bis auf -0,5 dB normalisiert habe). Letztlich fehlte mir ein akustisches Signal, welches für die Einschätzung der Mikrofonqualität geeignet war. Nun, ich habe mich dann entschlossen aus etwa 50 cm Entfernung zu den Mikrofonen ein paar Töne in mein Altsaxophon zu husten und mal zu hören, was passiert.

Zoom H4n Testaufnahme interne Mics Zoom H4n Testaufnahme int. Mics
Zoom H4n Testaufnahme Rode NT5 Zoom H4n Testaufnahme Rode NT5

Also, alles was ich mit Sicherheit aus diesen Aufnahmen schliessen kann ist, dass der Saxophonist zum Üben geschickt werden muss und dass die Qualität der im Zoom H4n eingebauten Mikrofone in Ordnung geht.

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n - Test in Professional Audio
Zoom H4n - Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n - im Recording Magazin
Zoom H4n - System Version 1.40
Klangfeuer - auf dem Cottbuser Stadtfest
Zoom Handyrecorder - neue ASIO-Treiber V 1.0.4
Neue System-Versionen für Zoom Handy-Recorder
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Zoom H4n - Stereo Mode

Zoom H4nDen Stereo Mode würde ich als den Hauptmodus des H4n bezeichnen, weil er das macht, was ich von einem mobilen Audiorekorder in erster Linie erwarte: Audioaufnahmen über die eingebauten Mikrofone auf eine Stereospur. Der H4n kann allerdings auch Mono-Aufnahmen machen. Dazu muss über das Menü der Mono-Mix eingeschaltet werden. Eine Mono-Aufnahme entsteht also immer durch zusammenmischen von zwei Signalen – man kann also nicht z.B. nur das linke Mikrofon (und nicht das rechte) einstellen. Gleiches gilt für die externen Eingänge 1 und 2, die alternativ als Aufnahmequelle genutzt werden können. Diese sind beim H4n als Kombibuchse aus XLR (symmetrisch) und Klinke (unsymmetrisch) ausgeführt. Daran anschließen lassen sich über die XLR-Buchse z.B. Mikrofone (die mit 24V oder 48V Phantomspeisung versorgt werden können) oder Klangquellen mit Instrumenten- oder Line-Pegel (z.B. Gitarre, Keyboard, etc.) über die Klinken-Buchse.

Die Aufnahmequelle lässt sich mit den Input-Tasten „MIC“, „1“ und „2“ auf der Geräteoberseite umschalten, wobei die Eingänge 1 und 2 im Stereo Mode immer gleichzeitig aktiviert oder deaktiviert werden. Eine weitere Anschlussmöglichkeit findet sich auf der Rückseite des H4n mit einer Mini-Stereoklinkenbuchse für Stereomikrofone, die auch mit Plug-In-Power versorgt werden können. Diese ersetzen dann die internen Mikrofone. Die Aufnahmelautstärke lässt sich für die jeweils aktivierten Eingänge (MIC oder INPUT) über die an der rechten Geräteseite befindliche +/- Tastenwippe „REC LEVEL“ im Bereich von 1 bis 100 (ab System Version 1.30 zusätzlich auch zwischen 0.1 und 0.9) justieren. Die Werte werden für MIC und INPUT separat gespeichert. Erreicht der Aufnahmepegel die 0dB-Marke, wird das Clip-Meter-Kästchen im Display am rechten Ende der Level-Skala ausgefüllt dargestellt. Bei Übersteuerung blinkt der entsprechende Input-Taster wie verrückt. Der H4n bietet im Stereo Mode auch eine M/S-Matrix zur Dekodierung einer Mitte-Seite-Mikrofonanordnung mit einer Acht und z.B. einer Niere.

Alle Aufnahmen im Stereo Mode werden auf der SD-Card unter dem Ordner „STEREO“ in einem der standardmäßig angelegten FOLDER 01 bis 10 gespeichert. Die Folder können über die Folder-Taste gewechselt werden und gestatten gewissermaßen eine Strukturierung, die das Wiederauffinden bestimmter Aufnahmen erleichtern (können). Als Aufnahmeformate stehen im Stereo Mode MP3 in verschiedenen Qualitätsstufen (48, 56, 64, 80, 96, 112, 128, 160, 192, 224, 256 und 320 kbps sowie VBR) und WAV (44,1 kHz mit 16 oder 24 bit, 96 kHz mit 16 oder 24 bit) zur Verfügung und können über die WAV/MP3-Taste ausgewählt werden. Alle Aufnahmedateien können umbenannt, geteilt, gelöscht oder in einen anderen Folder bzw. in ein MTR-Projekt verschoben werden. WAV-Dateien können zusätzlich nach MP3 encodiert, normalisiert oder mit (maximal 99) Markern versehen werden. Das Setzen von Markern bei WAV-Dateien geht übrigens ganz einfach über das Drücken der REC-Taste während der Aufnahme oder Wiedergabe. Die Marker können dann über die Forward- und Rewind-Tasten angesprungen werden. Eine Markerliste der WAV-Datei lässt sich als Übersicht anzeigen. Eine Möglichkeit Marker zu löschen habe ich bis jetzt noch nicht gefunden.

Die zwei im H4n integrierten Effektmodule werden im Stereo Mode (wahlweise zuschaltbar) für einen Low Cut (bei 80, 98, 115, 133, 150, 168, 185, 203, 220 oder 237 Hz) und einen Kompressor bzw. Limiter genutzt (für die es je drei feste und nicht näher beschriebene Programme gibt: COMP1 GENERAL, COMP2 VOCAL, COMP3 DRUM, LIMIT1 GENERAL, LIMIT2 CONCERT, LIMIT3 STUDIO). Zoom H4n mit AKG C3000BWeiterhin gibt es im Stereo Mode Funktionen wie AUTO REC (bei der die Aufnahme mit Überschreiten eines einstellbaren Start-Levels (-48 – 0dB) automatisch startet und bei Unterschreiten eines einstellbaren Stop-Levels (-48 – 0dB) und Ablauf einer einstellbaren Auto-Stop-Zeit (0-5 Sekunden) automatisch stoppt) und PRE REC (bei der 2 Sekunden des während der Aufnahmebereitschaft zwischengespeicherten Aufnahmesignals am Anfang der Aufnahme hinzugefügt werden). Die beiden Funktionen können übrigens leider nicht gleichzeitig genutzt werden. Als Werkzeuge im H4n ausgewiesen sind Tuner (in den Ausprägungen Chromatic, Guitar, Bass, Open A, Open D, Open E, Open G und DADGAD), Metronom, A-B-Repeat und Speed (welches die Wiedergabe von MP3/WAV-Dateinen mit variabler Geschwindigkeit von 50% bis 150% gestattet). Die akustische Kontrolle der Aufnahme geschieht entweder über den in der Geräterückseite eingebauten Monolautsprecher oder über an die mit „Kopfhörer/Line“ bezeichnete Mini-Stereoklinkenbuchse angeschlossene Geräte – mit Einstöpseln eines Steckers verstummt der eingebaute Lautsprecher. Die (gemeinsame) Lautstärke wird über die an der linken Geräteseite befindliche +/- Tastenwippe „VOL“ geregelt. Über das Menü lässt sich ein permanentes Monitoring einschalten – standardmäßig wird das Aufnahmesignal erst mit der Aufnahmebereitschaft an die Abhöre durchgereicht.

Vom Stereo Mode aus kann über einen Menüpunkt eine USB-Verbindung (Laufwerk oder Audiointerface) zu einem Rechner etabliert werden. Nur die USB-Kabelverbindung zu stecken reicht nicht (während des Stereo Mode). Ebenfalls über das Menü kann in einen anderen Mode (4CH, MTR) gewechselt werden. Zoom gibt für den H4n eine Spiel- bzw. Aufnahmedauer von 6 Stunden mit einem Satz Batterien an. Das habe ich ausprobiert: Mit zwei frischen Alkaline-Batterien (Panasonic Xtreme Power) und den Einstellungen MP3 bei 320 kbps, 80 Hz Low Cut, Limiter (General) habe ich eine Aufnahmezeit von 5 Stunden, 15 Minuten und 22 Sekunden erreicht, bevor das Licht (respektive der H4n) ausging.

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - 4CH Mode
Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n - Test in Professional Audio
Zoom H4n - Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n - im Recording Magazin
Zoom H4n - System Version 1.40
Klangfeuer - auf dem Cottbuser Stadtfest
Zoom Handyrecorder - neue ASIO-Treiber V 1.0.4
Neue System-Versionen für Zoom Handy-Recorder
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Ergänzung von Audiobeispielen zu Kommentaren:

Zoom H4n interne Mics Level 100 Zoom H4n interne Mics Level 100
Zoom H4n interne Mics Level 90 Zoom H4n interne Mics Level 90
Zoom H4n interne Mics Level 80 Zoom H4n interne Mics Level 80
Zoom H4n interne Mics Level 70 Zoom H4n interne Mics Level 70
Zoom H4n interne Mics Level 60 Zoom H4n interne Mics Level 60

Zoom H4n interne Mics Level 100 normalisiert Zoom H4n int. Mics Lev. 100 norm.
Zoom H4n interne Mics Level 80 normalisiert Zoom H4n int. Mics Lev. 80 normalisiert
Zoom H4n interne Mics Level 60 normalisiert Zoom H4n int. Mics Lev. 60 normalisiert

Zoom H4n interne Mics Level 100 COMP GENERAL Zoom H4n int. Mics 100 Comp General
Zoom H4n interne Mics Level 100 COMP VOCAL Zoom H4n int. Mics 100 Comp Vocal
Zoom H4n interne Mics Level 100 COMP GENERAL Zoom H4n int. Mics 100 Comp Drums

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Zoom H4n - der erste Eindruck

Zoom H4nIch empfinde Freude! Und zwar (unter anderem), wenn ich meinen neuen Zoom H4n in die Hand nehme. Nach der kurzen und etwas enttäuschenden Bekanntschaft mit dem Zoom H4 (siehe auch And the winner is: Zoom H4 sowie und Tschüss, Zoom H4) gebe ich nun dem Nachfolger Zoom H4n eine Chance. Und der erste Eindruck fällt hier deutlich positiver aus. Hübsch ist er geworden, finde ich. Mit gummierter Geräteoberfläche, größerem Display (weiterhin mit 128 x 64 Punkten) und ohne Menü-Tasten-4-Wege-Wackelschwanz hinterlässt er bei mir einen wertigen Eindruck. Zoom H4n DisplayEndlich gibt es bei so einem Gerät mal eine korrekte XY-Anordnung der eingebauten Mikrofone, was aber bei den Aufnahmen möglicherweise rein akademischer Natur sein könnte. An meinen ursprünglichen Überlegungen zur Auswahl eines mobilen Recorders brauchte ich mit diesem Gerät keine Abstriche machen. Lediglich das Budget musste ich moderat aufstocken. Momentan ist er ab 349,- € erhältlich. Und die Geduld bis zur Auslieferung musste ich aufbringen, denn der Zoom H4n ist in Deutschland gerade erst lieferbar (meiner ist am 24.03.09 angekommen). Zoom H4n BoxDer Lieferumfang ist beim H4n mit Netzadapter, Windschutz, Adapter für Mikrofonspinne, SD-Karte (1 GB), Aufbewahrungsbox aus Kunststoff, gedrucktes (englischsprachiges) Handbuch und USB-Anschlusskabel (wie bei Zoom inzwischen selbstverständlich) sehr gut. Es kann also sofort losgehen. Für mobiles Recording benötigt man lediglich noch zwei AA-Batterien. Die kabelgebundene Fernbedienung (RC04) gibt es als separates Zubehör momentan wohl noch nicht zu kaufen. Zoom H4n mit WindschutzWas mir gleich bei den ersten Probeaufnahmen aufgefallen war, ist die große Empfindlichkeit des H4n gegen Wind. Es reicht schon aus, sich mit dem H4n im Innenraum schnell umzudrehen – schon hat man die charakteristischen Rumpelgeräusche auf der Aufnahme. In freier Natur findet man selten einen entsprechenden Windschatten für rumpelfreie Aufnahmen. Dagegen hilft der mitgelieferte Windschutz aus Schaumstoff allerdings recht gut. Und nach meinem Empfinden verändert der Windschutz die Aufnahme nicht wesentlich. Also heißt das für mich: draußen immer die Mütze aufsetzen. Audioqualität und Stereoeindruck sind sehr ansprechend. Aber das war schon beim Vorgänger nicht das Problem. Weiterhin vorhanden ist (trotz gummierter Gehäuseoberfläche) eine störende Körperschall-Empfindlichkeit - wenn auch in geringerem Umfang als beim H4. Jedes Umgreifen am Gehäuse oder Bedienen von Knöpfen erzeugt verhältnismäßig laute Geräusche auf der Aufnahme. An der angegebenen Batterie-/Spieldauer von bis zu 6 Stunden habe ich im Moment noch Zweifel. Aber das ist nach bisherigen Erfahrungen rein gefühlsmäßig und ich werde das (wie vieles andere auch) später noch genauer untersuchen; insbesondere was der Stamina-Mode wirklich bringt (Spieldauer bis zu 11 h).

Bis dahin nachfolgend eine erste Probeaufnahme, die beim Durchlaufen des Flures im Cottbuser Musikkonservatorium entstanden ist. Leider habe ich erst hinterher gemerkt, dass das Kabel von meinem Kopfhörer an der Jacke geraschelt hat…

Konservatoriumsbesuch

Zoom H4n RückseiteErgänzung: Was auch positiv auffällt ist das auf der Rückseite im Gehäuse eingelassene Stativgewinde. Der Zoom H4 hatte noch diese unhandliche Halteschale mit Riemchen. Gut zu gebrauchen ist ebenso der eingebaute Monolautsprecher, der ein schnelles Kontrollhören möglich macht ohne Kopfhörer anschließen zu müssen.

siehe auch:
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - 4CH Mode
Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n - Test in Professional Audio
Zoom H4n - Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n - im Recording Magazin
Zoom H4n - System Version 1.40
Klangfeuer - auf dem Cottbuser Stadtfest
Zoom Handyrecorder - neue ASIO-Treiber V 1.0.4
Neue System-Versionen für Zoom Handy-Recorder
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