21.08.2010 21:02 von pommerizer in
Fototechnik

Bevor ich auf meine Urlaubsreise gegangen bin, haben sich an der ursprünglichen Liste der Fotoausrüstung, die ich mitnehmen wollte, noch ein paar Änderungen ergeben. Nach langem Hin und Her konnte ich dann doch schlecht auf mein Stativ verzichten. Das war in der familiären Gepäckplanung für einen kleinen Konflikt gut. Letztlich habe ich es aber mitnehmen dürfen. Ich habe es für den Transport auseinander gebaut und es konnte im großen Koffer untergebracht werden. Außerdem ist mir dann noch das Canon EF 135/2 L USM in die Fototasche gerutscht. Das war wohl mehr eine Angelegenheit des Wohlfühlens, denn die Brennweite hatte ich bereits mit meinem Telezoom abgedeckt. Darüber hinaus habe ich noch zwei weitere Kompaktblitzgeräte samt Ersatzakkus für entfesseltes Blitzen mitgenommen. Hier nun also die komplette Liste meiner Fotoausrüstung für die Schottlandrundreise:
- Canon EOS 5D Mark II mit Ersatzakku, Ladegerät und diversen CF-Cards
- Canon EF 16-35/2.8 L II USM mit Hoya HD Polfilter
- Canon EF 50/1.4 USM
- Canon EF 70-200/4 L IS USM
- Canon EF 135/2 L USM
- Kenko Teleplus 1,4x Pro300 DG
- Stativ Giottos MT9370 (Alu-Dreibein) mit Giottos MH1300-657 (Kugelkopf)
- 2x Metz mecablitz 58 AF-1 und 1x Metz mecablitz 58 AF-1 jeweils mit AA-Ersatzakkus und Ladegerät (BC700)
- Reinigungszeug (Lenspen, Microfasertuch)
Bis auf das Stativ habe ich alles in meiner Fototasche von Lowepro (Classified Sling 220 AW) untergebracht und als Handgepäck mit ins Flugzeug genommen.
Jetzt bin ich wieder zurück in der Heimat und möchte doch gern wissen ob es sich gelohnt hat, fast meine gesamte Fotoausrüstung mitgenommen zu haben. Behelfsmäßig würde ich als Maßstab mal die Nutzungshäufigkeit ansetzen.
Unabhängig davon kann ich sagen, dass es richtig war das Stativ dabeigehabt zu haben. Wenn ich es auch nicht bei der Mehrheit der Bilder genutzt habe, so war es doch verhältnismäßig oft im Einsatz und dann um so wichtiger. Um bezüglich der Nutzungshäufigkeit der Objektive eine Aussage zu erhalten, habe ich mal ExposurePlot über die knapp 2000 Bilder gejagt. Die am häufigsten eingesetzte Brennweite ist demnach 16 mm (451 mal), dicht gefolgt von 35 mm (438 mal). Damit sind das untere und obere Ende des Canon EF 16-35/2.8 L II USM markiert. Rein vom Gefühl her hätte ich eine Häufung um die 24 mm vermutet, aber die Brennweiten zwischen 16 und 35 mm verteilen sich recht gleichmäßig (außer einer kleinen Spitze bei 27 mm mit 72 mal). Dieses Objektiv musste also unbedingt dabei sein.
Die nächst häufige Brennweite ist 200 mm (208 mal) - das obere Ende des Canon EF 70-200/4 L IS USM. Es war also auch ein sicherer Kandidat. Das untere Ende (70 mm) dieses Objektivs ist mit 109 mal auch noch stark vertreten, aber die vierthäufigste Brennweite ist 50 mm (Canon EF 50/1.4 USM) und 158 mal vertreten. Vom Gefühl her hätte ich nicht vermutet, dass dieses Objektiv auch recht häufig zum Einsatz kam. Seinen Platz in der Fototasche hatte es also zu Recht.
Mit der Brennweite 135 mm habe ich insgesamt nur 52 Bilder gemacht. Die muss ich mir mal näher ansehen, ob die nicht teilweise auch mit dem 70-200 entstanden sind. Auf das Canon EF 135/2 L USM hätte ich also am ehesten verzichten können.
Zu den Blitzgeräten kurz und knapp: mit einem der Blitze auf dem Blitzschuh sind einige Fotos entstanden; entfesselt habe ich nicht ein einziges Mal geblitzt. Für eine etwas aufwändigere Lichtkomposition war einfach keine Zeit. Die zusätzlichen Blitzgeräte hätten also gut zu Hause bleiben können.
Gefehlt hat mir hingegen meine Canon EOS 40D, die gegenüber der 5DMkII einfach schneller ist - sowohl bei der Serienbildrate als auch bei der Auslöseverzögerung - und damit für Action (zum Beispiel beim Dolphin Watching in Cromarty) besser geeignet ist.
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26.07.2010 14:00 von pommerizer in
Fototechnik
Glücklicher Weise kommt mein Urlaub nun so langsam in Reichweite und ich darf schon mal ein paar Gedanken an die Vorbereitungen verschwenden. In diesem Jahr will ich eine kleine Schottland-Rundreise machen. Und natürlich erhoffe ich mir einige aussergewöhnliche Fotomotive. Die Frage ist nur: was nehme ich an Fotoausrüstung mit? Ich werde zwar mit dem Auto unterwegs sein, aber letztlich muss meine Fototasche tragbar bleiben. Also muss von all dem Zeug etwas zu Hause bleiben. Der Schwerpunkt wird wohl auf Landschaftsfotografie bzw. Land & Leute liegen. Auf jeden Fall werde ich die EOS 5D Mark II und das EF 16-35/2.8 L II USM mit meinem neuen Hoya HD Polfilter (82mm) mitnehmen. Der Telebereich wird durch das EF 70-200/4 L IS USM mit (oder ohne) 1,4-fach Telekonverter repräsentiert. Dazwischen passt noch das kleine EF 50/1.4 USM mit in die Tasche. Ein Blitzgerät (Metz 58 AF-1) kommt natürlich auch mit. Für entfesseltes Blitzen mit mehreren Blitzgeräten wird es wohl eher selten Gelegenheit geben.
Auf eine Zweitkamera (EOS 40D) werde ich verzichten, zumal da auch immer noch unterschiedliche Ersatzakkus und das Ladegerät mit dabei wären. Auch das EF 300/4 L IS USM habe ich aus Gewichtsgründen aussortiert. Schweren Herzens habe ich auch erst einmal das EF 135/2 L USM beiseite gelegt, obwohl damit sicher tolle schottische Porträts entstehen könnten. Die Brennweite ist aber bereits durch das Telezoom abgedeckt.
Auch das Dreibeinstativ musste ich schon zur Seite legen. Dabei habe ich allerdings ein ungutes Gefühl. HDR-Bilder auf der Basis einer Belichtungsreihe und Fotos bei Restlicht sind ohne Stativ nicht drin. Letztlich ist es aber in erster Linie eine Urlaubsreise, keine reine Fotoreise. Ich muss ja, auch was die zeitliche Ausdehnung des Fotografierens angeht, die Interessen der Mitreisenden berücksichtigen.
Ich versuche einfach die “beschränkten Mittel” möglichst optimal zu nutzen. Das ist meiner Meinung nach generell nicht der schlechteste Weg. Ich habe mich auch schon (und nicht nur einmal) durch ein Übermaß an technischen Möglichkeiten hoffnungslos verzettelt. Es hat mich einfach von der Hauptsache abgelenkt.
Was also in die Fototasche darf:
- Canon EOS 5D Mark II mit Ersatzakku, Ladegerät und diversen CF-Cards
- Canon EF 16-35/2.8 L II USM mit Hoya HD Polfilter
- Canon EF 50/1.4 USM
- Canon EF 70-200/4 L IS USM
- Kenko Teleplus 1,4x Pro300 DG
- Metz mecablitz 58 AF-1 mit AA-Ersatzakkus und Ladegerät (BC700)
- Reinigungszeug (Lenspen, Microfasertuch)
Habe ich etwas vergessen? Was nicht unter dem Begriff Fotoausrüstung läuft, aber dennoch mit muss, ist mein Netbook (Packard Bell dot-m) und eine 1,8″-USB-Festplatte (Samsung S1). Darauf werde ich am Ende des Tages unter anderem meine Fotos sichern und vorsortieren. Anschließend können die Speicherkarten in Vorbereitung des nächsten Foto- bzw. Reisetages wieder gelöscht werden. Außerdem habe ich von meiner Familie die Aufgabe bekommen das Reisetagebuch zu führen, was sicher auch am besten auf dem Netbook geht. Zusätzlich kommt noch der mobile Audiorecorder Zoom H4n mit - vielleicht gibt es auch ein paar hörenswerte Ereignisse in Schottland. Und mit meinem Handy (Nokia N95) werde ich bestimmt wieder GPS-Tracks aufzeichnen, um die Fotos später geografischen Punkten zuordnen zu können.
So, da die Liste nun steht, könnte es von mir aus auch bald losgehen…
(Fortsetzung)
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26.05.2010 13:20 von pommerizer in
Fotos

Wie wohl jedes Jahr im Mai so ist auch jetzt wieder Schneckenzeit. Gerade in der letzten Woche hatte ich noch nach Schnecken gesucht und keine gefunden. Doch mit einem Mal sind sie wieder sehr zahlreich in meinem Garten unterwegs. Vom einen Tag auf den anderen, sozusagen. Die zwittrigen Schnecken können sich ja mit jeder weiteren Schnecke, die sie antreffen, fortpflanzen und schaffen so (jeweils) bis zu 600 Nachkommen. Viele der Schnecken sterben nach der Fortpflanzung und Eiablage.
Leider habe ich noch keinen Igel in meinem Garten gesehen; der hätte als Hauptschneckenvertilger seine wahre Freude. Bestimmt kann ich aber auf andere natürliche Feinde der Schnecke (z.B. Spitzmaus, Maulwurf, Amsel, Elster, Drossel, Star, Spechtmeisen, Würger, Salamander, Blindschleiche, Frösche oder Kröten) vertrauen. Oder gern auch auf Glühwürmchen, die die Eier der Schnecken fressen sollen.
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24.05.2010 20:52 von pommerizer in
Fotos
Heute, am Pfingstmontag, war der traditionelle “Deutsche Mühlentag”, der bereits seit 1994 jährlich bundesweit von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. veranstaltet wird. Seinen Ursprung soll er in den Niedersächsischen Mühlentagen haben, die schon seit 1990 immer am Pfingstmontag in Niedersachsen und später auch in Bremen veranstaltet wurden. Also, am “Deutschen Mühlentag” haben über 1000 Mühlen zu Besichtigungen, Führungen und Rahmenprogramm eingeladen.
Das klang interessant und ich habe deshalb heute die Holländermühle in Straupitz besucht. Diese Idee hatten wohl auch viele andere Leute, denn es war in der kleinen Mühle seeehhhr voll gewesen. Die Bilder sollen einen kleinen Eindruck geben und vielleicht Anregung bieten.
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