Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Lichtstimmung

Schottland: mein nächster HDR-Versuch

Nach unserer ersten Übernachtung in Glasgow haben wir unseren Mietwagen in Empfang genommen und uns in den Linksverkehr gestürzt. Es ging zunächst nach Oban. Nachdem wir im Youth Hostel unser vorher gebuchtes Familienzimmer bezogen hatten, haben wir uns in der Stadt umgesehen und in der George Street Fish & Chips und Haggis gekauft und uns damit an der Kaymauer auf eine Bank gesetzt. Als wir wieder im Youth Hostel waren ging der Tag zur Neige und das verbleibende Sonnenlicht erzeugte eine schöne Stimmung. Ich habe mir gleich mein Stativ und die Kamera gegriffen und bin noch einmal losgezogen um ein paar Belichtungsreihen (je drei Bilder mit EV -2, 0 und +2) zu machen. Nach meinem ersten Versuch mit Exposure Blending ohne Belichtungsreihe hatte ich mir dazu einen Spickzettel mit folgenden Schritten in die Fototasche gelegt: 1. Stativ aufbauen und Kamera montieren, 2. Fernauslöser anschließen oder Selbstauslöser (2s) einstellen, 3. Bildausschnitt festlegen, 4. Programm AV wählen, 5. Blende wählen, 6. ISO fest einstellen, 7. AEB mit -2 und +2 Stufen einstellen, 8. Auslösen. Eine dieser Belichtungsreihen habe ich mir jetzt mal vorgenommen und versucht, die Bilder zusammenzurechnen. Das Ergebnis seht ihr oben.

0 Kommentare »

Exposure Blending - mein erster Versuch

Abendlichtstimmung
Letztens gab es in unserer Straße so eine interessante Abendlichtstimmung und dazu einen Regenbogen. Hab ich halt schnell mal einen Schnappschuss gemacht. Mit dem entstandenen Foto war ich nicht recht zufrieden. Durch einfache Bildbearbeitung war diese Lichtstimmung nicht zu reproduzieren. Entweder fressen die Lichter aus oder die Schatten saufen ab. Das Auge ist wohl vielfach leistungsfähiger als meine Kamera um solche Kontraste zu verarbeiten.
Ich habe mich dann daran erinnert, dass ich schon einiges über Dynamic Range Increase (DRI) gelesen hatte und das immer mal ausprobieren wollte. Da ich zunächst mal ohne High Dynamic Range (HDR) und Tone Mapping experimentieren wollte, passt der Begriff Exposure Blending vielleicht besser. Dabei geht es darum, mit unterschiedlichen Belichtungszeiten aufgenommene Einzelbilder so zu kombinieren, dass über- und unterbelichtete Bereiche weitgehend vermieden werden und mehr Details erhalten bleiben. Dazu werden jeweils die hellsten Stellen eines Bildes durch die Stellen aus dem nächstdunkleren Bild ersetzt.
Da ich nur meinen Schnappschuss und keine Belichtungsreihe hatte, habe ich aus der RAW-Datei behelfsweise Bilder mit unterschiedlicher Belichtung (Über- und Unterbelichtung) entwickelt. Auch der relativ hohe ISO-Wert, den ich für eine akzeptable Belichtungszeit brauchte, macht sich mit erhöhtem Rauschen negativ bemerkbar.
Sollte ich also mit dem Vorsatz losmarschieren, Bilder für Exposure Blending machen zu wollen, werde ich den niedrigsten ISO-Wert einstellen und mein Stativ mitnehmen. Alle weiteren Werte wie Blende und Weißabgleich sollten bei der Belichtungsreihe fest eingestellt werden - nur die Belichtungszeit ändert sich von Bild zu Bild.
Na ja, zufrieden bin ich mit meinem ersten Versuch noch nicht, aber es hat Appetit auf mehr gemacht.

3 Kommentare »