Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Konzert

Oster-Jazz im Lauterbach – mit dem Max-Ender-Trio

Während ich beim ersten Jazz im Lauterbach noch unsicher war, ob es von dieser Art Veranstaltung eine Fortsetzung geben würde, so habe ich darüber seit gestern Klarheit. Denn da fand genau diese Fortsetzung im Café Lauterbach statt, auch wenn ein „Oster-“ vorn angestellt wurde.
Diesen Abend bestritt das Max-Ender-Trio mit Max Ender am Tenorsaxophon, Ramona Geissler an der Bassgitarre (die sie auch beim letzten „Jazz im Lauterbach“ gespielt hatte) und Christoph Scholz an der Gitarre. Die Band hat ab 19:00 Uhr zu jeder vollen Stunde jeweils ca. eine Dreiviertelstunde lang verschiedene Jazzstandards bemüht und ihre Improvisationen dargeboten. (Zumindest bis 22:00 Uhr, danach habe ich meiner Müdigkeit nachgegeben und bin nach Hause gegangen)
Das Saxophonspiel von Max Ender ist mir als musikalisch einfühlsam in Erinnerung. Das hat mir gut gefallen und mich berührt. Den Sound von seinem Saxophon habe ich als sehr kernig und zentriert wahrgenommen. Das ist nicht gerade mein Klangideal eines Saxophons, aber es hat zugegebener Maßen in dieser Formation prima funktioniert. War sehr schön…

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Jazz im Lauterbach – mit Lu Schulz & Freunden

Gestern (03.03.) gab es in Cottbus wieder gute Musik – und zwar im Café Lauterbach. Ich weiß nicht, ob es im Lauterbach so etwas ähnliches schon gegeben hat, aber es klingt nach einer Veranstaltungsreihe: Jazz im Lauterbach.
Den gestrigen Termin haben Lu Schulz & Freunde bestritten. Neben dem mir bereits gut bekannten Saxophonisten Lu Schulz spielte Ramona Geissler den E-Bass und Andreas Behringer die Gitarre.

Die Musiker haben an diesem Abend vier Abschnitte mit jeweils etwa 45 Minuten absolviert und sich dabei quasi quer durch die Jazzstandards gespielt und improvisiert. Während der ganzen Zeit lief der Gaststättenbetrieb im Lauterbach normal weiter, d.h. man konnte essen und trinken. Das sollten die Gäste sicher auch, denn sie mussten schließlich keinen Eintritt bezahlen.

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Jazz im Diesel – mit Friedhelm Schönfeld und Tochter Axinia

Am letzten Freitagabend (28.10.) war ich wieder einmal im Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus. Denn dort spielte Friedhelm Schönfeld mit seiner Tochter Axinia (Duo Schönfeld) in der Reihe „Jazz im Diesel“. Das Konzert wurde aus Anlass der Ausstellung „OSTZEIT. Geschichten aus einem vergangenen Land“ organisiert, die ich mir allerdings nicht angesehen habe. Friedhelm Schönfeld - StartGenau genommen war ich einzig wegen Friedhelm dort (sorry Axinia). Als Saxophonist wollte ich natürlich einen Saxophonisten hören und sehen. Dabei war es nicht so, dass ich seit Jahren auf eine Chance gewartet hätte, Herrn Schönfeld endlich live erleben zu können. Genau genommen konnte ich mit dem Namen erst einmal nichts anfangen, als mir jemand vorschlug das Konzert zu besuchen. Ich habe mich aber informiert und herausbekommen, dass Friedhelm Schönfeld einer der berühmtesten und besten Saxophonisten der ehemaligen DDR ist und dass er in den 60er und 70er Jahren die Jazzszene maßgeblich beeinflusst hat (Friedhelm-Schönfeld-Trio). Das wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen.
Es gab an diesem Abend zwei Instrumentalstücke, die Friedhelm auf dem Saxophon spielte, begleitet von seiner Tochter am Flügel – der erste („Erinnerungen“) und der letzte (Zugabe-)Titel („Marsch der Enthusiasten“).
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Hobbyistischer Ausblick 2011

Am Ende des Monats Januar, wo traditionell bereits alle unrealistischen Vorsätze für das neue Jahr über Bord gegangen sind, lohnt vielleicht ein Blick auf die noch verbliebenen Vorhaben, die dann um so inbrünstiger verfolgt werden können.

Das vergangene Jahr hatte für mich (was Hobbys betrifft) einen klaren fotografischen Schwerpunkt. Dabei habe ich mich auch mit dem aus meiner Sicht notwendigen Equipment ausgestattet und dazu im Vorfeld ausführlich recherchiert, was durchaus Zeit gekostet hat.

Da die (Frei-)Zeit ein knappes Gut ist, kam die Musik dabei zu kurz. Das finde ich doch schade und möchte daran etwas ändern. In diesem Jahr werde ich mich wieder stärker dem Thema Musik zuwenden.

Das fängt bereits beim Umbau meines Heimstudios an. Notwendig wurde der Umbau, weil ich im letzten Jahr das Zimmer renoviert habe in dem das Heimstudio untergebracht ist. Da ich dafür jetzt eher etwas weniger Platz vorgesehen habe, möchte ich bei dem Umbau auch eine Konzentration auf das Wesentliche umsetzen. Das Wesentliche sehe ich im Moment in der Aufnahme akustischer Instrumente und vielleicht auch Stimmen, aber weniger bei den synthetischen Klangerzeugern. Könnte also gut sein, dass ich mich von dem einen oder anderen Teil trenne (und dafür etwas anderes dazunehme…). Der ergonomische Aspekt soll dabei auch eine Rolle spielen, aber das scheint mir eher ein ständiger Prozess mit Versuch und Irrtum zu sein.
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Jazz im Diesel – mit Lu Schulz und Detlef Bielke

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

Am letzten Sonnabend (08.01.2011) konnte ich im Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus zwei kurzweilige Stunden lang richtig guten Jazz genießen. Lu Schulz (tenor/alto sax) und Detlef Bielke (piano) haben vor ungefähr 150 Leuten ein mitreißendes Konzert geboten.

Lu Schulz kenne ich bereits als Leiter der Mini Big Band am Cottbuser Konservatorium. Er spielt aber auch in der Band Zollfre!, macht bei Jazz for Fun mit und unterrichtet an der Hochschule Lausitz und der Musikschule Oberspreewald-Lausitz.
Zu Detlef Bielke habe ich mir ergoogelt, dass er u.a. seit 1984 in der Günther Fischer Band gespielt hat und bei „Jazz, Lyrik, Prosa“ mitgewirkt hat.

der (noch) leere Saal im DKWZu dem Konzert „Jazz im Diesel“ kamen anscheinend viel mehr Gäste als erwartet. Kurz vor Beginn der Veranstaltung räumte man eiligst zusätzliche Sitzgelegenheiten in den Saal. Einige Gäste mussten mit einem Stehplatz vorlieb nehmen.
Neben lebendig interpretierten Jazz-Standards wurden auch Kompositionen von Detlef Bielke geboten (z.B. »Ostinato«, »Hello Keith«, »Sorbische Samba«, »Die Maid saß unterm Eichenbaum«).
Hoch erfreut war ich darüber, dass sich die Musiker zu Keith Jarrett als musikalischem Vorbild bekannt haben. Denn dessen Musik (insbesondere die Solo-Konzerte) mag ich auch sehr. Und ja, dem Spiel von Detlef Bielke konnte man diese „Verbindung“ durchaus entnehmen. Ich kann nur sagen: es war ein Genuss…

Gefühlter Maßen viel zu schnell wurden die Gäste nach einer (durch stürmischen Beifall erzwungenen) Zugabe mit »Cheek to Cheek« in die dunkle Cottbuser Nacht entlassen.

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Klangfeuer – auf dem Cottbuser Stadtfest

Von Freitag Nachmittag bis heute Abend fand das 18. Cottbuser Stadtfest mit viel Rummel (im wahrsten Sinne des Wortes mit Hinweis auf zahlreiche Fahrgeschäfte) und Musik (z.B. Be Four, Nini de Angelo, Monrose) auf sieben Bühnen statt. Beziehungsweise findet noch statt, denn den Abschluss soll das Höhenfeuerwerk mit Lasershow um 23:00 Uhr bilden. Ein bisschen davon habe ich mir auch angetan – eine Rauchwurst, eine „Karussell“-Fahrt mit einer Art Star Shape und ein Konzert der Band Klangfeuer auf dem Schlosskirchplatz. Die im Jahr 2005 (zunächst als Trio) gegründete Band Klangfeuer um und mit Torsten Karow spielt nach eigenem Bekunden „Musik mit Seele, Songs voller Leidenschaft mit packendem Groove und harmonischem Gesang. Alles selbst geschrieben, handgemacht und in Deutsch!“. Interessiert hatte mich dieser Auftritt, weil ich Herrn Karow schon einige Male als Leiter des Kinderchores am Konservatorium Cottbus wahrgenommen hatte. Überzeugt hatte mich das musikalische Können der Band, denn die fünf Musiker (Torsten Karow [voc, git], Marian Kleinau [voc, git}, Norman Gatzke [voc, bg], Birthe Kleemann [voc] und Detlef „Semmel“ Thom [drums, voc]) haben meiner Meinung nach einen guten Auftritt hingelegt – sehr hörenswert. (Auch wenn die Technik hin und wieder die Rückkopplungen nicht in den Griff bekam.) Zwei kleine Hörproben habe ich unten beigefügt. Mehr kann man auf MySpace hören. Übrigens ist mir eingefallen, dass ich beim Drummer „Semmel“ 1995, als er im Musikladen Bärwinkel gearbeitet hat, meinen MIDI-Drum-Controller KAT dk10 gekauft habe.
Einmal irgendwann
Schöne Tänzerin

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