Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Konservatorium Cottbus

Hab mein Sequoia Lemon wieder zurück

beide S-Bögen des Sequoia Lemon Tenorsaxpophon

So, da ist es wieder, mein lieb gewonnenes Sequoia Lemon Tenorsaxophon. Ich hatte es noch einmal zu ToKo schicken müssen. Nein, es war nicht defekt.
Zum Lieferumfang des Saxophons gehört ein zweiter S-Bogen in Goldmessing (rechts im Bild). Dieser musste mir seinerzeit nachgeliefert werden. Als er bei mir eingetroffen war, hatte ich festgestellt, dass er nur mit großem Kraftaufwand auf das Sax zu bekommen war (und kaum wieder herunter…). Mit Rücksicht auf die Mechanik ging das so nicht.
Also habe ich mir einen Zeitraum ausgesucht, an dem ich das Saxophon weniger benötige. Da in den Osterferien (und in allen anderen Ferien auch) am Konservatorium Cottbus kein Unterricht stattfindet, habe ich mir diese Zeit ausgesucht. Mittwoch vor Ostern wurde das Paket mit dem Saxophon bei mir zu Hause abgeholt und gestern hatte ich es wieder. Die S-Bögen passen jetzt beide perfekt und durchgecheckt wurde das Sax auch gleich noch mal. Toller Service von ToKo.

0 Kommentare »

Meine erste Saxophonstunde am Konservatorium

Vorgestern hatte ich nun meine erste Unterrichtsstunde am Konservatorium Cottbus. Im Vorfeld hatte ich schon einige Stunden (ca. 20) zu Hause geübt und mich mit meinem neuen Tenorsaxophon angefreundet. Dennoch war ich ziemlich aufgeregt, aber ohne eigentlich zu wissen warum.

Zunächst wollte mein Lehrer herausbekommen, was bei mir so geht. Ich sollte einfach mal so drauf los spielen. Er meinte, ich hätte einen schönen Ton (zwar dünn, aber schön). Ich musste dann ein einfaches Stück (Greensleeves, Sax-Schule Müller-Irion, S.47) vom Blatt spielen und wir haben kurz daran gearbeitet (Betonung, Phrasierung, etc.).

Das Notenlesen hat soweit geklappt. Die meisten Griffe konnte ich bereits, aber das Front-Bb habe ich noch nicht benutzt (statt dessen immer das Seiten-Bb). Also habe ich meine erste Hausaufgabe erhalten: die F-Dur-Tonleiter (immer mit Front-Bb). Die soll ich mit Tempo flüssig spielen üben, auch in Gruppen zu fünf Tönen (auf und ab) und Dreiklänge – wegen der Geläufigkeit. Passend dazu noch die Übungen aus Kapitel 20 der Dapper-Schule (S.71). Außerdem soll ich (immer) lange Töne üben. Dazu habe ich noch etwas über die richtige Atmung erklärt bekommen.
 weiter lesen »

11 Kommentare »

Willkommen Sequoia Lemon Tenorsaxophon

Wie im hobbyistischen Ausblick schon erwähnt, wird das Tenorsaxophon künftig mein Hauptinstrument sein. Das vom Konservatorium Cottbus geliehene Jupiter JTS-787 GL erwies sich trotz der mitgenommenen Optik und klapprigen Mechanik als durchaus gut bespielbar. Dennoch habe ich mich gleich nach einem eigenen Instrument umgesehen.

Dabei habe ich versucht, die Schülerinstrumente zu ignorieren und knapp über die Mittelklasse hinweg zaghaft in Richtung Profisegment zu schielen. Nicht etwa deshalb, weil ich mich für einen Profi halte – im Gegenteil: ich trage klar und stolz den Status „Anfänger“ (immerhin habe ich noch nie vorher ein Tenorsaxophon gespielt).
Aber gerade als Anfänger bin ich dankbar, wenn ich die Fehler ganz bei mir suchen und das Equipment dabei ausschließen kann. Außerdem soll mich das Instrument eine ganze Weile zuverlässig begleiten und bei entsprechendem Übungsfortschritt nicht in meinen Möglichkeiten limitieren.

Meine persönliche Preisobergrenze habe ich mit 2k€ festgesetzt. Sequoia Lemon TenorsaxophonEinen Gebrauchtkauf habe ich in diesem Fall für mich ausgeschlossen, da ich den Zustand und den Wert eines gebrauchten Saxophons vor allem in diesem Preisbereich überhaupt nicht einschätzen kann.

Ganz bewusst habe ich dann nach einer Marke abseits der heutigen großen 4 (Keilwerth, Selmer, Yamaha, Yanagisawa) gesucht. Zum einen sollte es eine Marke mit eher geringerer Verbreitung sein (etwas Besonderes sozusagen) und zum anderen habe ich gehofft, dass ich bei einer weniger etablierten Marke etwas mehr Saxophon für mein Geld bekomme. Ich dachte zum Beispiel an Marken wie Cannonball, System 54, P.Mauriat oder Brancher (um nur einige zu nennen).
 weiter lesen »

3 Kommentare »

Hobbyistischer Ausblick 2011

Am Ende des Monats Januar, wo traditionell bereits alle unrealistischen Vorsätze für das neue Jahr über Bord gegangen sind, lohnt vielleicht ein Blick auf die noch verbliebenen Vorhaben, die dann um so inbrünstiger verfolgt werden können.

Das vergangene Jahr hatte für mich (was Hobbys betrifft) einen klaren fotografischen Schwerpunkt. Dabei habe ich mich auch mit dem aus meiner Sicht notwendigen Equipment ausgestattet und dazu im Vorfeld ausführlich recherchiert, was durchaus Zeit gekostet hat.

Da die (Frei-)Zeit ein knappes Gut ist, kam die Musik dabei zu kurz. Das finde ich doch schade und möchte daran etwas ändern. In diesem Jahr werde ich mich wieder stärker dem Thema Musik zuwenden.

Das fängt bereits beim Umbau meines Heimstudios an. Notwendig wurde der Umbau, weil ich im letzten Jahr das Zimmer renoviert habe in dem das Heimstudio untergebracht ist. Da ich dafür jetzt eher etwas weniger Platz vorgesehen habe, möchte ich bei dem Umbau auch eine Konzentration auf das Wesentliche umsetzen. Das Wesentliche sehe ich im Moment in der Aufnahme akustischer Instrumente und vielleicht auch Stimmen, aber weniger bei den synthetischen Klangerzeugern. Könnte also gut sein, dass ich mich von dem einen oder anderen Teil trenne (und dafür etwas anderes dazunehme…). Der ergonomische Aspekt soll dabei auch eine Rolle spielen, aber das scheint mir eher ein ständiger Prozess mit Versuch und Irrtum zu sein.
 weiter lesen »

4 Kommentare »

Jazz im Diesel – mit Lu Schulz und Detlef Bielke

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus

Am letzten Sonnabend (08.01.2011) konnte ich im Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus zwei kurzweilige Stunden lang richtig guten Jazz genießen. Lu Schulz (tenor/alto sax) und Detlef Bielke (piano) haben vor ungefähr 150 Leuten ein mitreißendes Konzert geboten.

Lu Schulz kenne ich bereits als Leiter der Mini Big Band am Cottbuser Konservatorium. Er spielt aber auch in der Band Zollfre!, macht bei Jazz for Fun mit und unterrichtet an der Hochschule Lausitz und der Musikschule Oberspreewald-Lausitz.
Zu Detlef Bielke habe ich mir ergoogelt, dass er u.a. seit 1984 in der Günther Fischer Band gespielt hat und bei „Jazz, Lyrik, Prosa“ mitgewirkt hat.

der (noch) leere Saal im DKWZu dem Konzert „Jazz im Diesel“ kamen anscheinend viel mehr Gäste als erwartet. Kurz vor Beginn der Veranstaltung räumte man eiligst zusätzliche Sitzgelegenheiten in den Saal. Einige Gäste mussten mit einem Stehplatz vorlieb nehmen.
Neben lebendig interpretierten Jazz-Standards wurden auch Kompositionen von Detlef Bielke geboten (z.B. »Ostinato«, »Hello Keith«, »Sorbische Samba«, »Die Maid saß unterm Eichenbaum«).
Hoch erfreut war ich darüber, dass sich die Musiker zu Keith Jarrett als musikalischem Vorbild bekannt haben. Denn dessen Musik (insbesondere die Solo-Konzerte) mag ich auch sehr. Und ja, dem Spiel von Detlef Bielke konnte man diese „Verbindung“ durchaus entnehmen. Ich kann nur sagen: es war ein Genuss…

Gefühlter Maßen viel zu schnell wurden die Gäste nach einer (durch stürmischen Beifall erzwungenen) Zugabe mit »Cheek to Cheek« in die dunkle Cottbuser Nacht entlassen.

0 Kommentare »