Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Konservatorium Cottbus

Viertes Zwischenfazit meines Saxunterrichts

Gestern habe ich meine 200. Unterrichtsstunde am Saxophon absolviert und möchte kurz zurückblicken: hat sich der Unterricht gelohnt? Konnte ich dadurch mein spielerisches Können verbessern?

Dieses Zwischenfazit ist übrigens das vierte, weil es schon das erste, zweite und dritte gab.

Am 01. März 2011 habe ich begonnen, am Konservatorium Cottbus Saxophonunterricht zu nehmen. Mein damaliger Lehrer hat mir in insgesamt 78 Stunden (a 45 Minuten) den (Wieder-) Einstieg als Holzbläser erleichtert.
In dieser Zeit standen neben spieltechnischen Fragen vor allem eine präzise Artikulation und Klangformung im Vordergrund. Rückblickend habe ich sehr davon profitiert, dass dieser Lehrer mir didaktisch fundiert etwas beigebracht, mir jede Schwachstelle benannt und daran mit mir gearbeitet hat.
Einige Stücke oder auch Stellen wurden fast bis zum Erbrechen immer und immer wieder gespielt. Ein Satz, den ich damals gelegentlich hören musste, war: „Könntest du zur Abwechslung mal das spielen, was dasteht?“ So direkt auf meine Defizite hingewiesen zu werden, hat mich oft getroffen. Warum tue ich mir so etwas nach einem harten Arbeitstag noch an? Aber nur so konnte ich mich verbessern und es hat mich immer wieder angespornt zu üben.

Um insbesondere das Improvisieren zu erlernen habe ich ab 01. August 2013 zu einem anderen Lehrer an der Musikschule Oberspreewald-Lausitz gewechselt. Bei ihm habe ich bisher 122 Stunden (a 60 Minuten) absolviert und hoffe, dass es noch sehr viel mehr werden. Allein sein Saxophonspiel ist für mich immer sehr inspirierend.
Im Unterricht geht es um harmonische Zusammenhänge, Skalen, Stilistik und natürlich das Anwenden beim Saxophonspiel. Dazu gehört auch, den alten und neuen Meistern der Improvisation über die Schulter zu schauen; also Solos zu transkribieren und nachzuspielen (und sei es in halbem Tempo).

Zusammen mit meinen Übungen zu Hause habe ich seit 2011 bis heute genau 1258 Stunden Saxophon gespielt.
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Drittes Zwischenfazit meines Saxunterrichts

Nach genau siebzig Unterrichtsstunden Saxophon am Konservatorium Cottbus möchte ich ein weiteres Mal kurz Bilanz ziehen. Dieser Artikel ist die Fortführung meines ersten und zweiten Zwischenfazits, sowie meines Jahresrückblicks 2011.

Diese 70 Unterrichtsstunden habe ich in etwas mehr als zwei Jahren in Anspruch genommen. (Nebenbei: das klingt für mich nach ziemlich wenig wenn man bedenkt, dass ein Jahr 52 Wochen hat und der Unterricht wöchentlich stattfindet.
Es gibt natürlich eine Reihe von Gründen, warum einige Wochen ohne eine Unterrichtsstunde auskommen müssen: Schulferien, Urlaub außerhalb der Ferien, Dienstreisen, Erkrankung des Schülers, Erkrankung des Lehrers, usw.)
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Saxophonquartett – die fünfte Probe

Genau an dieser Stelle gehe ich dazu über, die Proben unseres Saxophonquartetts als Artikel (statt wie bisher als Kommentar zu einem Artikel) abzulegen. Das ist ein gutes Zeichen für das Quartett, denn unsere gestrige (31.05.2012) Probe hat viel Spaß gemacht und bei mir den Eindruck hinterlassen, als könnte daraus etwas Ernsthaftes werden. Das war unsere fünfte Probe; die anderen finden sich (als Kommentar) hier: vierte, dritte, zweite und erste.

Richtig gut fand ich schon im Vorfeld, dass wir uns für diese Probe noch mehr Zeit organisiert hatten – zweieinhalb Stunden. Auch wenn wir nur über zwei Stunden zu viert waren – in dieser Zeit kann man schon etwas schaffen und es lohnt sich auch zusammenzukommen.

Als Übungsraum konnten wir wieder die „Kammerstube“ des Konservatoriums Cottbus nutzen. Der Raum ist geschätzt fünfzig bis sechzig Quadratmeter groß, sicher mehr als drei Meter hoch und eignet sich akustisch meiner Meinung nach sehr gut für unsere Probe: er ist groß genug, damit sich die Instrumente mit einer angenehmen Rückmeldung entfalten können und klein genug, damit die Reflexionen die einzelnen Stimmen nicht zermatschen.
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Jahresrückblick 2011 zu meinem Saxunterricht

Was ich mit meinem ersten und zweiten Zwischenfazit zu meinem Unterricht mit dem Tenorsaxophon am Konservatorium Cottbus begonnen hatte, wollte ich nach 30 Stunden eigentlich nicht mehr fortsetzen – so selbstverständlich ist mir das Spielen und der Unterricht geworden.
Aber nun, am Ende des Jahres, wo Rückschauen Saison haben, möchte ich noch einen Jahresrückblick loswerden. Zufällig habe ich jetzt genau 30 Unterrichtsstunden absolviert…
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Zweites Zwischenfazit meines Saxunterrichts

Nach meinem ersten Zwischenfazit nach zehn Unterrichtsstunden ziehe ich nun ein zweites nach insgesamt 20 Stunden Saxophon-Unterricht am Konservatorium Cottbus. Was hat sich also inzwischen getan?

Zunächst einmal kann ich – zu meiner eigenen Freude – feststellen, dass ich weitere Fortschritte mache. Sicher sind sie nicht mehr so groß und deutlich wie am Anfang. Auch scheint es mir kein gerader, ebener Weg zu sein. Manchmal geht es erst zwei Schritte zurück, bevor es danach drei Schritte voran gehen kann. Dennoch spiele ich jetzt etwas schwierigere Stücke und ich spüre eine gewisse Sicherheit, mir diese dank geeigneter Methoden erarbeiten zu können.
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Erstes Zwischenfazit meines Sax-Unterrichts

Sequoia Lemon Tenorsaxophon

Nach meinen nunmehr ersten zehn Unterrichtsstunden mit dem Tenorsaxophon am Konservatorium Cottbus dachte ich, es wäre an der Zeit für ein erstes Zwischenfazit. Bringt der Unterricht etwas? Gibt es Fortschritte?

Ein ganz klares „ja“ als Antwort auf beide Fragen.
Aus heutiger Sicht kann ich mir nicht vorstellen, wie ich ein solches Programm ohne Lehrer hätte bewältigen wollen. Das, was mir mein Lehrer vermittelt, hätte ich mir nicht anlesen können oder ich hätte es entweder nicht oder anders verstanden. Beispielsweise finde ich es sehr hilfreich, wenn er mir Phrasen vorsingt („di dut dah…“) um zu verstehen, wie ich sie gestalten soll. Vor allem auch die ständige (unerbittliche) Rückmeldung über alles was ich spiele ist sehr wertvoll. War etwas nicht richtig gut, gibt es einen kurzen, hilfreichen Hinweis und es wird noch einmal gespielt.
Nebenher ist mein ursprünglicher Plan in Hinsicht auf meine Motivation zum Üben voll aufgegangen. Ich möchte wirklich nicht unvorbereitet zur nächsten Stunde gehen und übe regelmäßig. Seit ich mit dem Unterricht angefangen habe, konnte ich insgesamt 103 Stunden Saxophon spielen (ja, ja, ich habe ein elektronisches Übetagebuch, in das ich alles eintrage). Das ergibt durchschnittlich eine wöchentliche Übezeit von ca. 6,5 Stunden. Mehr Zeit kann ich mir dafür beim besten Willen nicht organisieren.
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