Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Jazz

Michael Brecker – Nearness Of You: The Ballad Book

Michael Brecker - Nearness Of You - The Ballad Book Auf der Suche nach musikalischen Vorbildern (Saxophonisten) habe ich diese Scheibe von Michael Brecker (die im Jahr 2001 von Pat Metheny produziert wurde) für mich entdeckt und bin ziemlich fasziniert. Die Besetzung der Begleitband ein absoluter Traum: Herbie Hancock, Pat Metheny, Charlie Haden und Jack DeJohnette (special guest: James Taylor). Mein Lieblingstitel ist derzeit „Nascente“ – mir laufen beim Hören schon Schauer über die Haut, wenn bestimmte Stellen noch unmittelbar bevorstehen.
Von Michael Brecker habe ich bisher nur gelegentlich ein paar „Musikfetzen“ gehört und das hatte mich nicht zu tiefergehender Beschäftigung mit seiner Musik motiviert. Aber diese Platte ist – Saxophon hin oder her – das beste an Musik seit langem, was mir an die Ohren gedrungen ist. Nebenbei: Über meine neue Kopfhörerkette (Musical Fidelity M1DAC, Lake People G109, AKG K-701) ein Traum…

Bei JPC gibt es die CD im Moment übrigens für 8,99 €.

0 Kommentare »

Oster-Jazz im Lauterbach – mit dem Max-Ender-Trio

Während ich beim ersten Jazz im Lauterbach noch unsicher war, ob es von dieser Art Veranstaltung eine Fortsetzung geben würde, so habe ich darüber seit gestern Klarheit. Denn da fand genau diese Fortsetzung im Café Lauterbach statt, auch wenn ein „Oster-“ vorn angestellt wurde.
Diesen Abend bestritt das Max-Ender-Trio mit Max Ender am Tenorsaxophon, Ramona Geissler an der Bassgitarre (die sie auch beim letzten „Jazz im Lauterbach“ gespielt hatte) und Christoph Scholz an der Gitarre. Die Band hat ab 19:00 Uhr zu jeder vollen Stunde jeweils ca. eine Dreiviertelstunde lang verschiedene Jazzstandards bemüht und ihre Improvisationen dargeboten. (Zumindest bis 22:00 Uhr, danach habe ich meiner Müdigkeit nachgegeben und bin nach Hause gegangen)
Das Saxophonspiel von Max Ender ist mir als musikalisch einfühlsam in Erinnerung. Das hat mir gut gefallen und mich berührt. Den Sound von seinem Saxophon habe ich als sehr kernig und zentriert wahrgenommen. Das ist nicht gerade mein Klangideal eines Saxophons, aber es hat zugegebener Maßen in dieser Formation prima funktioniert. War sehr schön…

1 Kommentar »

Jazz im Lauterbach – mit Lu Schulz & Freunden

Gestern (03.03.) gab es in Cottbus wieder gute Musik – und zwar im Café Lauterbach. Ich weiß nicht, ob es im Lauterbach so etwas ähnliches schon gegeben hat, aber es klingt nach einer Veranstaltungsreihe: Jazz im Lauterbach.
Den gestrigen Termin haben Lu Schulz & Freunde bestritten. Neben dem mir bereits gut bekannten Saxophonisten Lu Schulz spielte Ramona Geissler den E-Bass und Andreas Behringer die Gitarre.

Die Musiker haben an diesem Abend vier Abschnitte mit jeweils etwa 45 Minuten absolviert und sich dabei quasi quer durch die Jazzstandards gespielt und improvisiert. Während der ganzen Zeit lief der Gaststättenbetrieb im Lauterbach normal weiter, d.h. man konnte essen und trinken. Das sollten die Gäste sicher auch, denn sie mussten schließlich keinen Eintritt bezahlen.

 weiter lesen »

0 Kommentare »

Gregory Porter – Be Good

Gregory Porter - Be GoodIch hatte die Gelegenheit, schon einmal vorab in das am 17. Februar erscheinende zweite Album „Be Good“ des Jazzsängers Gregory Porter reinzuhören. Nachfolgend meine Eindrücke:

Eines vorab: Das ist unverkennbar Gregory Porter, aber doch ganz anders als auf „Water“. Während ich beim ersten Album das Gefühl hatte, dass er die Bandbreite seines Könnens darstellt, so erscheint mir diese Scheibe vom Stil her geradliniger und zusammenhängender. Hier sind Soul und Balladen bestimmend und damit das, was mir an „Water“ am meisten gefällt. Da Gregory Porter die meisten Songs selbst schreibt, ist das also ganz bewusst geschehen. (Ich habe außerdem herausbekommen, dass es nur ein Song nicht auf das Album geschafft hat und das war auch Gregory’s Entscheidung.)

„Be Good (Lion’s Song)“ – davon gab es schon die Single-Auskopplung (als MP3-Download). Dieser Titel hat für mich ein gewisses Hit-Potential und er ist nicht umsonst namensgebend für das Album. Allerdings gibt es erfreulich viele weitere Highlights, z.B. „On My Way To Harlem“, „Real Good Hands“, „When Did You Learn“ oder „Mother’s Song“. Wobei mir „Painted On Canvas“, „The Way You Want To Live“, „Imitation Of Life“ und „Our Love“ auch sehr gut gefallen.
Es gibt einen Titel („Bling Bling“), der für mich klar das „Jazz-Etikett“ bekommt und sich aus dem Album etwas hervorhebt. Die Scheibe endet mit einer wunderbaren a-capella-Version von „God Bless The Child“.
 weiter lesen »

1 Kommentar »

Jazz im Diesel – mit Friedhelm Schönfeld und Tochter Axinia

Am letzten Freitagabend (28.10.) war ich wieder einmal im Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus. Denn dort spielte Friedhelm Schönfeld mit seiner Tochter Axinia (Duo Schönfeld) in der Reihe „Jazz im Diesel“. Das Konzert wurde aus Anlass der Ausstellung „OSTZEIT. Geschichten aus einem vergangenen Land“ organisiert, die ich mir allerdings nicht angesehen habe. Friedhelm Schönfeld - StartGenau genommen war ich einzig wegen Friedhelm dort (sorry Axinia). Als Saxophonist wollte ich natürlich einen Saxophonisten hören und sehen. Dabei war es nicht so, dass ich seit Jahren auf eine Chance gewartet hätte, Herrn Schönfeld endlich live erleben zu können. Genau genommen konnte ich mit dem Namen erst einmal nichts anfangen, als mir jemand vorschlug das Konzert zu besuchen. Ich habe mich aber informiert und herausbekommen, dass Friedhelm Schönfeld einer der berühmtesten und besten Saxophonisten der ehemaligen DDR ist und dass er in den 60er und 70er Jahren die Jazzszene maßgeblich beeinflusst hat (Friedhelm-Schönfeld-Trio). Das wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen.
Es gab an diesem Abend zwei Instrumentalstücke, die Friedhelm auf dem Saxophon spielte, begleitet von seiner Tochter am Flügel – der erste („Erinnerungen“) und der letzte (Zugabe-)Titel („Marsch der Enthusiasten“).
 weiter lesen »

0 Kommentare »

Willkommen JodyJazz DV Chicago 7* (MPC)

Nach meinem Versuch mit dem Vandoren V16 T75, das ich wieder zurück gegeben hatte, bat ich den freundlichen Mitarbeiter von Saxophone-Service um alternative Vorschläge für mein zukünftiges Mundstück.
Darunter war auch das JodyJazz DV NY (das bessere Link?), von dem ich bislang noch nichts gehört hatte und das meinen Preisrahmen allerdings deutlich gesprengt hätte. Aber das hat mich interessiert und so habe ich versucht, etwas über die Mundstücke von Jody Espina (JodyJazz) heraus zu bekommen.
Neben dem DV, das als sehr durchsetzungsfähig gilt, und dem DV NY, das wiederum manchem Nutzer zu dunkel klingt, gibt es noch das DV Chicago, das irgendwo dazwischen liegen und die Vorteile beider voran genannter Mundstücke vereinigen soll. Das DV Chicago gibt es bisher nur als Tenor-Mundstück.
 weiter lesen »

1 Kommentar »