Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Intonation

Willkommen Sequoia Lemon Tenorsaxophon

Wie im hobbyistischen Ausblick schon erwähnt, wird das Tenorsaxophon künftig mein Hauptinstrument sein. Das vom Konservatorium Cottbus geliehene Jupiter JTS-787 GL erwies sich trotz der mitgenommenen Optik und klapprigen Mechanik als durchaus gut bespielbar. Dennoch habe ich mich gleich nach einem eigenen Instrument umgesehen.

Dabei habe ich versucht, die Schülerinstrumente zu ignorieren und knapp über die Mittelklasse hinweg zaghaft in Richtung Profisegment zu schielen. Nicht etwa deshalb, weil ich mich für einen Profi halte – im Gegenteil: ich trage klar und stolz den Status „Anfänger“ (immerhin habe ich noch nie vorher ein Tenorsaxophon gespielt).
Aber gerade als Anfänger bin ich dankbar, wenn ich die Fehler ganz bei mir suchen und das Equipment dabei ausschließen kann. Außerdem soll mich das Instrument eine ganze Weile zuverlässig begleiten und bei entsprechendem Übungsfortschritt nicht in meinen Möglichkeiten limitieren.

Meine persönliche Preisobergrenze habe ich mit 2k€ festgesetzt. Sequoia Lemon TenorsaxophonEinen Gebrauchtkauf habe ich in diesem Fall für mich ausgeschlossen, da ich den Zustand und den Wert eines gebrauchten Saxophons vor allem in diesem Preisbereich überhaupt nicht einschätzen kann.

Ganz bewusst habe ich dann nach einer Marke abseits der heutigen großen 4 (Keilwerth, Selmer, Yamaha, Yanagisawa) gesucht. Zum einen sollte es eine Marke mit eher geringerer Verbreitung sein (etwas Besonderes sozusagen) und zum anderen habe ich gehofft, dass ich bei einer weniger etablierten Marke etwas mehr Saxophon für mein Geld bekomme. Ich dachte zum Beispiel an Marken wie Cannonball, System 54, P.Mauriat oder Brancher (um nur einige zu nennen).
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