Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Giraffe

Safari 2009 - Ausklang

Auf der schönsten Safari wird man irgendwann einmal müde. Nicht des fehlenden Schlafes wegen. Safarimüde, sozusagen. Es ist immerhin ziemlich anstrengend den ganzen Tag über die Pisten zu holpern und nach Tieren Ausschau zu halten. Das Gesehene wiederholt sich auch schon mal. Und nicht immer ist man erfolgreich. Ist ja schließlich kein Tierpark.
Von daher empfand ich unsere viertägige Safari von der Dauer her als genau richtig. Am letzten Tag war es in Ordnung, dass es nun wieder “nach Hause” (ins Strandhotel) ging. Somit fasse ich nun auch hier die restlichen Pirschfahrten zusammen. Eventuell kommt später noch eine kleine Nachlese, wenn ich alle Bilder verarbeitet habe. Ausserdem habe ich vor, meine Erfahrungen bzgl. der Fototechnik für die Safari kurz zusammen zu fassen. Meiner Meinung nach gibt es da schon ein paar Besonderheiten. Aber schau’n wir mal…
Nachdem wir uns nach unserer dritten Pirsch in der Ngulia Lodge ausgeruht und die Aussicht auf das Kalanga Valley genossen hatten, ging es auf die Suche nach Nashörnern. Letztlich hatten wir aber mit den Nashörnern kein Glück. Zwar konnten wir spät abends von unserem Zimmer aus am Wasserloch im Tal ein Nashorn beobachten (seitens der Lodge wird an dem Wassserloch eine elektrische Laterne betrieben), aber für ein Foto hat das Licht nicht gereicht.

Ein absolutes Highlight war noch einmal unsere letzte Lodge: die Lions Bluff Lodge. Sie liegt am Mwashoti Berg und die Aussicht vom Banda (Zelt) aus auf die Weiten des Tsavo West und die Pare Mountains, Usambara Mountains und Taita Hills ist atemberaubend. Bei gutem Wetter hat man auch einen tollen Blick auf den Kilimandscharo.

Zum Schluss noch etwas hörbares: Es handelt sich um ein allabendliches Ritual im Strandhotel in Diani Beach, wo Kellner und Köche mit ein paar traditionellen Percussion-Instrumenten bewaffnet durch die Lobby gezogen sind um zu verkünden, dass das Richten des Essens vollbracht ist und das Buffet damit eröffnet ist.
buffet_comp_eroeffnung

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Safari 2009 - die erste Pirsch


Nach der einführenden Strandrunde verlassen wir die Afrika-Aufwärmphase und es geht ins Landesinnere auf Safari. Das war auch ganz klar meine Hauptmotivation nach Kenia zu reisen. Schon von Deutschland aus hat meine liebe Frau über etliche Safari-Unternehmen recherchiert und wir haben letztlich bei LadyM Safaris gebucht. Nach unserer Ankunft in Kenia hatten wir ein paar Tage um uns an das Klima zu gewöhnen, aber dann ging es auf Safari. In aller Frühe wurden wir von unserem Fahrer im Kleinbus mit ausstellbarem Dach in unserem Strandhotel in Diani Beach abgeholt. Nach einem kurzen Stop in Mombasa, wo unser Bus mit allerlei Getränken für die Fahrt beladen wurde, ging es weiter westwärts in Richtung des Tsavo East National Park. Wir haben den Park über das Buchuma Gate befahren und dann ging es auch schon los mit der ersten Pirsch. Mit ausgestelltem Dach und somit herrlichem Rundumblick sind wir die Sandpisten des Parks entlang gefahren und haben Ausschau nach Tieren gehalten. Ich habe hierbei erstmalig versucht mein Handy (Nokia N95) als GPS-Tracker zu nutzen. Dazu habe ich die Sportstracker-Software verwendet. Dadurch kann ich unsere einzelnen Pirschfahrten im Detail nachvollziehen und die entstandenen Fotos geografisch zuordnen. Im Bild sieht man rechts unten das Buchuma Gate, wo die Pirsch begann und oben links das Tarhi Eco Camp, wo wir unser erstes Quartier in der Wildnis bezogen haben und wo die erste Pirsch endete. Die nachfolgenden Fotos sind eine kleine Auswahl der Bilder, die in diesen ca. zwei Stunden entstanden sind. Schon in dieser Zeit gab es sehr viel zu sehen und ich bin an Eindrücken von dieser Landschaft fast übergelaufen. Selbst die roten (zum Schutz ihrer Haut vor Sonne und Insekten mit eisenhaltiger Lateriterde eingefärbten) Elefanten des Tsavo East haben sich nicht lange bitten lassen. Viel Spaß beim Ansehen und frohe Weihnachten!

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