Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Giottos MH1300-657

Oberkirche St. Nikolai in Cottbus

Mit Veröffentlichung dieses Artikels mache ich gedanklich drei Kreuze. Ich dachte wirklich, ich würde dieses HDR-Kugelpanorama nicht mehr fertig bekommen. Es ist mein erstes Doppelpanorama. Nein, eigentlich sind es zwei Panoramen, die miteinander verbunden sind – über Hotspots kann man zwischen zwei Standorten (Altar und Orgel) hin- und herwechseln. Aber das war gar nicht das Problem.

Die Aufnahmen dazu hatte ich schon im April diesen Jahres gemacht. Da fing ich mit den Kugelpanoramen gerade erst an und hatte noch gar keine Erfahrung. Als ich nun die Bilder in der Oberkirche machen durfte (natürlich habe ich gefragt), wollte ich auf keinen Fall ohne Panorama nach Hause kommen. Daher habe ich lieber einen größeren Überlappungsbereich zwischen den einzelnen Bildern gewählt und mit 16mm Brennweite drei horizontale Reihen a 12 Belichtungsreihen (mit je drei Bildern) plus Nadir und Zenit auf dem Dreibeinstativ aufgenommen. Also 114 Bilder pro Standort (einmal am Altar und einmal an der Orgel).
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Willkommen Novoflex MagicBalance

Giottos MT9370 - Novoflex MagicBalance - Novoflex VR-System PRO IINachdem ich bei den Panoramen „so richtig Blut geleckt“ hatte, habe ich mir im März mit dem Novoflex VR-System PRO II einen Panoramakopf gekauft und meine Baumarktwinkel-Lösung aufgegeben.
Das Novoflex-System hatte ich auf den Kugelkopf (Giottos MH1300-657) meines Dreibeinstativs (Giottos MT9370) gesetzt und war damit nicht so richtig zufrieden: trotz des hohen Preises des Panoramakopfes saß die Kamera nicht wirklich stabil. Irgendwie war das ganze System relativ leicht zum Schwingen zu bringen.
Das habe ich mir dann mal genauer angesehen und den Kugelkopf als wahrscheinliche Schwachstelle ausgemacht. Na gut, die Hebelwirkung des relativ hoch bauenden Panoramakopfes und das Gewicht aus Kamera und Objektiv sind nicht zu unterschätzen.

Als Lösung habe ich den Kugelkopf mit der Nivellierkalotte Novoflex MagicBalance auf meinem Stativ ersetzt. Damit ist die Ausrichtung des Panoramakopfes ins Wasser (Nivellierung) sehr komfortabel und genau möglich und die Stabilität des Gesamtsystems ist jetzt sehr viel besser.

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Mein erstes HDR-Kugelpanorama

Hurra! Ich habe mein erstes Panorama in sphärischer Projektion mit einem Bildwinkel von 360°x180° in HDR-Technik zum Laufen bekommen (fertig ist es deshalb noch nicht). Es zeigt den Klosterplatz in Cottbus.
Und ja, es hat noch gravierende Mängel. Aber ich bin trotzdem froh, dass ich es erst einmal dahin gebracht habe – als Etappenziel sozusagen.

Immerhin war dies mein dritter Anlauf: Bei den ersten Aufnahmen für ein Kugelpanorama an der Wilhelmsmühle in Cottbus waren die (durchaus beeindruckenden) Wolkenformationen viel zu schnell unterwegs, als dass sich das Bildmaterial noch irgendwie zusammenfügen lassen wollte.

Den nächsten Versuch hatte ich am Theater in Cottbus gestartet und wegen einer belebten Kreuzung viel Geduld mitgebracht um den Moment abzupassen, an dem sich gerade mal nichts bewegt. Allerdings hatte sich in dieser länglichen Zeit das Licht so stark verändert, dass mir ein manuelles Angleichen der Bilder als zu aufwändig erschien.

Mit dem Klosterplatz in Cottbus habe ich mir dann ein ruhigeres Örtchen mit wenig Publikumsverkehr gesucht und konnte die Bildserien einigermaßen flott absolvieren.
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noch mal Flugplatzmuseum (360°-HDR-Panorama)

Um dann die Serie vom Flugplatzmuseum Cottbus abzuschließen, folgt davon hier noch ein letztes 360°-HDR-Panorama. Einen Ausschnitt davon habe ich bereits hier gezeigt.
Auch dieses Panorama besteht aus 24 Belichtungsreihen mit je 3 Bildern (-2EV, 0EV, +2EV) im Hochformat, allerdings bei der Brennweite 70mm. Dadurch waren die Überlappungsbereiche zwischen den einzelnen Bildern recht schmal. Allerdings hatte Panorama Studio damit kein Problem. Scheinbar habe ich aber bei dieser Serie die Hyperfokale Distanz nicht exakt eingestellt…
Die Belichtungsreihen habe ich wieder in Photomatix mit identischen Einstellungen zu einem HDR-Bild inkl. Tonemapping verrechnet, bevor es in Panorama Studio zum Stitching ging. Der künstliche Bildeindruck war (wie auch schon bei dem vorigen Panorama) meinerseits erwünscht.
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360°-HDR-Panorama: ein erster Versuch

Dieses 360°-HDR-Panorama ist aus 24 Teilbildern im Hochformat entstanden (Brennweite 48mm). Für jedes der 24 Teilbilder habe ich eine Belichtungsreihe mit 3 Aufnahmen (-2EV, 0EV, +2EV) gemacht (also insgesamt 72 Fotos). Jede Belichtungsreihe habe ich in Photomatix mit identischen Einstellungen zu einem HDR-Bild verrechnet und auch gleich das Tonemapping gemacht. Ich habe dabei einen deutlich künstlichen Bildeindruck haben wollen. Die 24 gemappten Teilbilder habe ich dann in Panorama Studio geladen und zu einem zylindrischen 360°-Panorama stitchen lassen. Das gute an Panorama Studio ist, dass man gleich einen 3D-Viewer mit dazu bekommt und das Panorama für deren Anzeige ausgegeben werden kann.

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Flugplatzmuseum Cottbus: noch ein HDR-Panorama

Flugplatzmuseum Cottbus

Vorab: ich habe weder eine heimliche noch eine unheimliche Neigung zu militärischen Motiven. Die Aufnahmen habe ich zusammen mit diesen (und einigen anderen, die noch auf meiner Festplatte warten) bei einem Besuch des Flugplatzmuseums Cottbus Anfang Dezember gemacht. Dieser Ort bot sich einfach zum Fotografieren eines Panoramas an, da mir dort wenig bis gar keine Menschen vor das Objektiv liefen und etwas mehr zu sehen ist als Feld, Wald und Wiese.
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