Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Canon Powershot G1 X

Willkommen Panasonic Lumix DMC-TZ101

Vorab: ich habe nichts davon, Produkte zu bewerben. Hier möchte ich nur meine Begeisterung für die Fotografie und Fototechnik, meine Überlegungen und Erfahrungen mitteilen.

Panasonic Travelzoom Kameras

Seit März 2012 nutze ich eine Canon Powershot G1X als kompakte Kamera, die ich praktisch immer dabei haben können wollte. Mein Smartphone reicht mir nicht zum Fotografieren und die DSLR möchte ich nicht ständig mit mir rumschleppen. (Ganz zu schweigen vom langwierigen und schmerzhaften Packen der Fototasche. Welche Objektive dürfen mit? Blitz? Stativ??).

Mit der Bildqualität der G1X war ich meistens ganz zufrieden. Das Handling war gut und das klapp- und schwenkbare Display hat mich stets begeistert. Die Bedienung war logisch und gab mir keine Rätsel auf.
Wünsche sind bei mir hauptsächlich im Hinblick auf die Größe (117 x 80 x 65 mm) und das Gewicht entstanden. Die Kamera habe ich nur schwer in die Jackentasche bekommen und mit 534 g zieht es auch ziemlich nach unten. Auch die Gemächlichkeit (Autofokus, Serienaufnahmen, Kunstpause beim Speichern) verlangte hin und wieder viel Geduld.

Nun ja, auch das verbaute Objektiv ließ noch Wünsche übrig. Der Brennweitenbereich war gerade noch ausreichend: mehr Weitwinkel wäre wichtig (z.B. 24 mm statt der 28 mm (KB-äquiv.)), etwas mehr Tele als die vorhandenen 112 mm (KB-äquiv.) hätte ich auch häufiger benötigt. Sicher wäre auch ein lichtstärkeres Objektiv wünschenswert, aber wenn Größe und Gewicht der Kamera nicht wachsen sollen ist das bei dem großen Sensor (1,5 Zoll, 18,7 x 14,0 mm) wohl nicht umsetzbar.
Die hohe Naheinstellgrenze fand ich (auch im Makromodus) alles andere als praktikabel. Ach ja, der optische Sucher ging auch nur knapp als Notbehelf durch (trotzdem gut, dass er da war) und das Bildformat hätte ich lieber in 3:2 gehabt (statt 4:3).

Nach den gut 5 Jahren habe ich mich nun nach einer neuen Kompaktkamera umgesehen. Eigentlich hatte ich mich schon auf die Canon Powershot G1X Mark III gefreut: sie ist mit 399g bei etwas geringeren Abmessungen (115 x 78 x 51 mm) wesentlich leichter geworden.
Kann sie aber die mit dem großen APS-C-Sensor (22,5 x 15,0 mm) mögliche Bildqualität auf die Speicherkarte bringen? Das hängt dann wohl sehr vom Objektiv ab. Ich werde das aber erst einmal nicht selbst in Erfahrung bringen, da sie mir momentan zu teuer ist. Außerdem empfinde ich den Brennweitenbereich mit 72mm (KB-äquiv.) im Tele als starke Einschränkung.

Letztlich habe ich als für mich derzeit besten Kompromiss die Panasonic Lumix DMC-TZ101 (TZ100 / SZ100) ermittelt, die bei immerhin noch ein Zoll großem Sensor (13,2 x 8,8 mm) ein moderates Superzoom (25 – 250 mm (KB-äquiv.)) bietet. Und das alles bei Jackentaschen-freundlichen Abmessungen (111 x 65 x 44 mm) und Gewicht (311g).

Wenn denn die Bildqualität wenigstens an das Niveau meiner alten G1X heranreicht, wäre ich damit ganz gut bedient. Dass das wahrscheinlich nicht ganz aufgeht, deutet sich im Image comparison tool von dpreview.com an. Allerdings schneidet eine Canon Powershot G5X m.E. nicht besser ab. Eine Sony Cyber-shot DSC-RX100 V vielleicht schon eher, aber wiederum nicht in dem Maße, daß ich auf den großen Zoombereich der TZ101 verzichten würde.

Der eigentliche Kompromiss im Vergleich zu 3-fach-Zoom-Kompakten mit 1-Zoll-Sensor liegt dann in der geringeren Lichtstärke / Offenblende des Objektivs (F2.8 statt z.B. F1.8), was im Zweifel höhere ISO erforderlich macht und man hat früher mit störendem Bildrauschen und Detailverlusten zu kämpfen. Tja, ist halt nie alles beisammen…

(Schon seit Ende 2006 befindet sich die „Mutter aller Travelzoomer“, die Panasonic Lumix DMC-TZ1, in Familienbesitz)

Eine weitere schmerzhafte Einschränkung stellt für mich das Display dar, weil es nicht dreh-/schwenk-/klappdar ist. Ich hoffe, dass sich das durch die Bedienung über Smartphone oder Tablet (via WLAN) zumindest in einigen Situationen ausgleichen lässt.

Der elektronische Sucher (EVF) ist zwar nicht sonderlich groß, bietet mir aber alle erforderlichen Informationen. Mehr brauche ich nicht. Die Kamera fühlt sich angenehm schnell an: Einschaltverzögerung, AF-Suche, Auslöseverzögerung – alles recht flott. Sehr gut gefällt mir auch, dass sich die Funktionstasten (und -symbole auf dem Display) konfigurieren lassen.

Einen Blitzschuh gibt es nicht. Der interne Blitz ist zum Aufhellen des Motivs ganz praktisch.
Videofunktionen benötige ich selten bis gar nicht und auch nicht in 4K. Die schicken 4K-Fotofunktionen (4K-Fotos, Post-Fokus) liefern keine RAW-Dateien.

Nun, ich werde nach und nach alles ausprobieren und die TZ101 darf sich in der Praxis bewehren. Über diesbezügliche Erfahrungen werde ich ggf. später berichten.

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Schnorcheln und Fotografieren in Ägypten

Im Februar diesen Jahres habe ich in Ägypten das erste Mal das Unterwassergehäuse (Canon WP-DC44) für meine Canon Powershot G1X ausprobieren können. Da ich nicht tauche, bleiben mir tiefere Einblicke in die Unterwasserwelt verwehrt. Dadurch konnte ich mich aber auch um die Lösung einiger Probleme, die mit zunehmendem Lichtabfall und der Filterung der Rottöne durch das Wasser zu tun haben, vorerst drücken, da diese Effekte beim Schnorcheln direkt unter der Wasseroberfläche noch nicht so stark ausgeprägt sind.

Auf die Anschaffung eines Unterwassergehäuses für eine DSLR habe ich bewusst aus Kostengründen verzichtet. Ich möchte zunächst mal einige Erfahrungen sammeln und später entscheiden, ob ich in dieses Gebiet der Fotografie tiefer einsteige.
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Instant Composing mit Volker Schlott

Heute gab es in Cottbus an der Hochschule Lausitz experimentelle Musik zu erleben. Volker Schlott und Studenten der Hochschule präsentierten ab siebzehn Uhr das Ergebnis Ihrer Arbeit der vorangegangenen Tage.
Aber zunächst hat Volker Schlott eine (viel zu kurze) halbe Stunde Sopran- und C-Melody-Saxophon gespielt – ganz allein. Das habe ich sehr genossen.

Instant composing heisst das Workshop-Konzept von Volker Schlott: „Das Konzept befasst sich mit allen möglichen Spielarten und Übungen, um ohne Noten, egal auf welchem Niveau, für alle Instrumente die Sprache der improvisierten Musik bzw. Echtzeit-Kompositionen zu erlernen und zu trainieren. Das Ganze sollte in erster Linie den Spass am Musizieren und Experimentieren befördern.“ (Quelle)
Der Spaß war den Musikern anzumerken und hat sofort auf das Publikum ausgestrahlt. Es war eine Freude zuzuhören und -zusehen.

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Cottbus: 22. Filmfestival

Heute, am 06. November 2012, beginnt in Cottbus das 22. Festival des osteuropäischen Films. Erstmalig fand es 1991 statt und wenn man mal nachrechnet, sind tatsächlich schon 22 Jahre seit dem vergangen. Das Programm ist ebenso beeindruckend wie vielfältig. Im Staatstheater findet heute die Eröffnung statt und es wird der ungarische Film „FINAL CUT – LADIES AND GENTELMEN“ gezeigt. Eine zünftige Eröffnungsparty soll es auch drei Häuser weiter im Scandale mit fragFrank! und DJ Michael Damm geben. Außerdem gibt es (oft gleichzeitig) Veranstaltungen und vor allem Filmvorführungen im Weltspiegel, im Glad-House, in der Kammerbühne, im Obenkino und in der Stadthalle. Das Festival endet am 11.11. – da gibt es dann wahrscheinlich andere Prioritäten…

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Cottbus in Bildern – Folge 6

Von meinem heutigen Osterspaziergang in Cottbus habe ich einige Bilder mitgebracht.
Erst am Nachmittag hatte mich das Wetter wirklich hinausgelockt. Am frühen Morgen waren die Dächer in Cottbus sogar noch von Schnee bedeckt. Dafür hatte die Abendsonne eine wundervolle Lichtstimmung im Gepäck.

Ich habe von den RAW-Dateien Pseudobelichtungsreihen gemacht und sie in Photomatix „malerisch“ verrechnen lassen.

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Oster-Jazz im Lauterbach – mit dem Max-Ender-Trio

Während ich beim ersten Jazz im Lauterbach noch unsicher war, ob es von dieser Art Veranstaltung eine Fortsetzung geben würde, so habe ich darüber seit gestern Klarheit. Denn da fand genau diese Fortsetzung im Café Lauterbach statt, auch wenn ein „Oster-“ vorn angestellt wurde.
Diesen Abend bestritt das Max-Ender-Trio mit Max Ender am Tenorsaxophon, Ramona Geissler an der Bassgitarre (die sie auch beim letzten „Jazz im Lauterbach“ gespielt hatte) und Christoph Scholz an der Gitarre. Die Band hat ab 19:00 Uhr zu jeder vollen Stunde jeweils ca. eine Dreiviertelstunde lang verschiedene Jazzstandards bemüht und ihre Improvisationen dargeboten. (Zumindest bis 22:00 Uhr, danach habe ich meiner Müdigkeit nachgegeben und bin nach Hause gegangen)
Das Saxophonspiel von Max Ender ist mir als musikalisch einfühlsam in Erinnerung. Das hat mir gut gefallen und mich berührt. Den Sound von seinem Saxophon habe ich als sehr kernig und zentriert wahrgenommen. Das ist nicht gerade mein Klangideal eines Saxophons, aber es hat zugegebener Maßen in dieser Formation prima funktioniert. War sehr schön…

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