Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Canon EOS 40D

Erneut Totalausfall meiner 40D

Bereits im Juli 2009 hatte meine Canon EOS 40D einen Totalausfall hingelegt. Nach dem Auslösen gingen die Displays aus und die Kamera ließ sich nicht mehr bedienen. Das Herausnehmen und Wiedereinsetzen des Akkus brachte den vorhergehenden Zustand zurück, aber ein Foto konnte ich nicht mehr machen. Die Kamera wurde durch Canon in Willich innerhalb der Garantiezeit (Kauf im April 2008) kostenlos repariert. Laut Reparaturbericht wurde das elektrische Leitungssystem und die Spiegelmechanik getauscht und eine Komplettjustage durchgeführt. Danach war die Welt wieder in Ordnung – bis vor gut einer Woche jedenfalls. Geschätzte 6000 Auslösungen nach der Reparatur hatte ich das identische Fehlerbild wieder.
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Cottbus in Bildern – Folge 4

Heute gibt es etwas ältere, aber auch ein wenig besondere Bilder von Cottbus und Umgebung. Am 24. Juni 2008 hatte ich die Gelegenheit in so einem zweisitzigen, kleinen Flugzeug bei einem Rundflug über die Lausitz mitzufliegen. Dabei haben wir auch Cottbus gestreift. Natürlich habe ich jede Menge Fotos gemacht. Oder sagen wir: ich habe es versucht. Ich fand das nämlich garnicht so einfach. In der Kanzel des Flugzeugs war es sehr eng und ich wusste kaum wie ich die Kamera halten sollte, um nicht ständig mit dem Objektiv gegen die Scheibe zu stoßen. Den links neben mir sitzenden Piloten wollte ich schon aus einem Selbsterhaltungstrieb heraus nicht ständig anrempeln. Außerdem blendete die Sonne dort oben ziemlich gnadenlos. Trotz aller Widrigkeiten gibt es hier ein paar Fotos. Ach, und übrigens: dieser Flug war sowas von großartig – das mache ich irgendwann bestimmt noch einmal.

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Safari 2009 – Ausklang

Auf der schönsten Safari wird man irgendwann einmal müde. Nicht des fehlenden Schlafes wegen. Safarimüde, sozusagen. Es ist immerhin ziemlich anstrengend den ganzen Tag über die Pisten zu holpern und nach Tieren Ausschau zu halten. Das Gesehene wiederholt sich auch schon mal. Und nicht immer ist man erfolgreich. Ist ja schließlich kein Tierpark.
Von daher empfand ich unsere viertägige Safari von der Dauer her als genau richtig. Am letzten Tag war es in Ordnung, dass es nun wieder „nach Hause“ (ins Strandhotel) ging. Somit fasse ich nun auch hier die restlichen Pirschfahrten zusammen. Eventuell kommt später noch eine kleine Nachlese, wenn ich alle Bilder verarbeitet habe. Außerdem habe ich vor, meine Erfahrungen bzgl. der Fototechnik für die Safari kurz zusammen zu fassen. Meiner Meinung nach gibt es da schon ein paar Besonderheiten. Aber schau’n wir mal…  weiter lesen »

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Den Winter verkürzen

Der Schnee war nun gerade weggetaut (bis auf wenige Reste), da sehe ich heute morgen wieder dieses weiße Zeug. Zum Glück musste ich mir das nicht mit ansehen. Das Wegtauen meine ich. Ich war nämlich nicht da, als es passiert ist. Ich habe den Winter für mich um ein paar Tage kürzer gemacht und mir einen kurzen Aufenthalt in einer wärmeren Region dieser schönen Welt angetan. In jedem Jahr warte ich spätestens ab Februar mehr als sehnsüchtig auf den Frühling. Ein bisschen Winter hin und wieder ist ja nicht schlecht. Dadurch weiß ich erst die verbleibenden Jahreszeiten zu würdigen (Immer nur warm wäre ja dann nichts besonderes mehr). Aber irgendwann ist mal gut mit Winter.
Da hilft nur die Flucht nach vorn oder besser in den Süden. Ein paar Tage Sonne auf der Haut trösten über die restlichen kalten Tage hinweg und geben einen vorfreudigen Ausblick auf das, was uns in wenigen Monaten – ja vielleicht schon Wochen – erwartet.  weiter lesen »

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Safari 2009 – die dritte Pirsch

Savanne
Am zweiten Tag unserer Safari sind wir gegen sieben Uhr vom Tarhi Camp zu unserer dritten Pirsch aufgebrochen. Unser Ziel war die Ngulia Lodge im Tsavo West Nationalpark und bis dahin waren es einige Kilometer auf denen wir viel zu sehen bekommen haben. Besonders in diesem morgendlichen Licht war die Savanne wunderschön. GPS-Track Pirsch 3Wir haben dann eine Löwenfamilie entdeckt, die sich offensichtlich um ihr Frühstück kümmern wollte. Zumindest zeigten die Löwinnen großes Interesse an einigen Impala-Antilopen, die in einiger Entfernung friedlich grasten. Aber die Löwinnen waren wohl nicht geschickt genug, denn die Antilopen sind rechtzeitig geflohen. Einen kurzen Halt und eine tolle Aussicht haben wir auf dem Mudanda Rock genossen. Paviane haben uns dabei beobachtet. Allerdings war das Irima-Wasserloch, an dem sich sonst viele Tiere versammeln um zu trinken, ausgetrocknet. Mit dem Überqueren der Straße A109 haben wir Tsavo East verlassen und Tsavo West befahren. Auch den Fluss Tsavo haben wir überquert. Ein weiterer Stop wurde an den Mzima Springs (durch unterirdische Zuflüsse vom Schmelzwasser des Kilimanjaro gespeiste Quellen) eingelegt, wo wir Flusspferde und Krokodile zu sehen bekommen haben. Gegen Mittag haben wir dann die sehr schön am Fuße der Ngulia-Spitze gelegene Ngulia Lodge erreicht.

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Safari 2009 – die zweite Pirsch

Also haben wir nach unserer ersten Pirsch unser Zelt im Tarhi Eco Camp bezogen und unser Mittagessen genossen (es war wirklich köstlich). Das Tarhi Camp war das einzige kleine Zeltlager mitten in der Wildnis auf unserer Safari und das wollten wir auf jeden Fall ausprobieren. (Statt dessen hätten wir auch eine hübsche und komfortable Lodge wählen können.) Nach einer kleinen Ruhepause nach dem Essen ging es dann auf zu unserer zweiten Pirsch. Dabei hatte es auch ein paar Tropfen geregnet. Dadurch ergab sich eine ganz besondere (Licht-)Stimmung. Eine ganze Weile lang haben wir nach einem Leoparden Ausschau gehalten und ihn auch mit einem Fernglas auf einem Baum ausgemacht. Aber da schien es ihm gut zu gehen und wir sind nicht auf Fotodistanz herangekommen. Toll zu beobachten waren allerdings die Löwenkinder, die ganz mobil waren und herumgespielt haben. Die Mama war bestimmt in der Nähe – hat sich aber nicht blicken lassen. Ab etwa 17:00 Uhr ging das Tageslicht schnell zur Neige und der Anteil an unscharfen Fotos stieg steil an. Bezogen auf die überwiegend relativ großen Brennweiten von mehr als 600 mm (kleinbildäquivalent) war keine Verschlusszeit mehr zu bekommen, die ich aus der Hand hätte halten können. Gegen 18:00 Uhr sind wir wieder zum Tarhi Camp zurückgekehrt und haben diesen schönen Tag ausklingen lassen.

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