Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Canon EOS 40D

Zebraspinne

In Anbetracht der ansonsten ganz überwiegenden Besiedelung meines Gartens durch Kreuzspinnen, ist diese Zebraspinne, die ich heute entdeckt habe, schon etwas besonderes. Es scheint sich wegen des recht blassen Hinterleibs um ein junges, zumindest aber nicht legereifes Weibchen zu handeln.

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Erneut Totalausfall meiner 40D

Bereits im Juli 2009 hatte meine Canon EOS 40D einen Totalausfall hingelegt. Nach dem Auslösen gingen die Displays aus und die Kamera ließ sich nicht mehr bedienen. Das Herausnehmen und Wiedereinsetzen des Akkus brachte den vorhergehenden Zustand zurück, aber ein Foto konnte ich nicht mehr machen. Die Kamera wurde durch Canon in Willich innerhalb der Garantiezeit (Kauf im April 2008) kostenlos repariert. Laut Reparaturbericht wurde das elektrische Leitungssystem und die Spiegelmechanik getauscht und eine Komplettjustage durchgeführt. Danach war die Welt wieder in Ordnung - bis vor gut einer Woche jedenfalls. Geschätzte 6000 Auslösungen nach der Reparatur hatte ich das identische Fehlerbild wieder. Nun habe ich gleich mal einen CPS-Priority-Aufkleber herausgesucht und die Kamera wieder nach Willich eingeschickt. Die zweijährige Garantiezeit ist nun schon seit zwei Monaten abgelaufen. Von daher war ich sehr gespannt, wie sich Canon dazu verhalten würde. Vorsorglich hatte ich eine Kulanzreparatur beantragt. Auf der Eingangsbestätigung durch Canon habe ich gelesen, dass der Auftrag als Reklamation behandelt wird. Ja, kann man so sehen. Gestern habe ich sie nun wieder zurückbekommen und sie funktioniert wieder. Die für CPS-Silber-Mitglieder vorgesehenen 5 Arbeitstage Reparaturdauer hat Canon jedenfalls eingehalten. Auf dem Reparaturbericht steht diesmal nur “Reparatur: Spiegelmechanik” und als Ersatzteil ist “MOTOR ASS’Y” aufgeführt. Zusätzlich wurde noch die Anzahl der Auslösungen ausgelesen, nett. Bezahlen musste ich nichts. Ob die Kulanzregelung oder Reklamationsanerkennung etwas mit meiner CPS-Mitgliedschaft zu tun hat, kann ich nicht sagen. Ich bin jedenfalls froh, dass die 40D wieder geht und ich sie noch nicht zum alten Eisen legen musste.
Über ähnliche Ausfälle anderer Nutzer einer 40D hatte ich im Internet schon öfter gelesen. Es scheint bei mir also kein Einzelfall zu sein. Allerdings habe ich noch von niemandem gelesen, der dieses Problem zweimal hatte. Ich sehe jetzt zwei mögliche Richtungen für eine Prognose:
1. bei meiner 40D ist sowas von der Wurm drin, dass der nächste Ausfall schon vorbestimmt ist. Oder
2. nach dieser zweiten Reparatur ist die Wahrscheinlichkeit extrem gering, dass die Kamera noch einmal kaputt geht. Mal sehen, welche Prognose stimmt - ich werde berichten. Mit dem Canon-Service bin ich jedenfalls voll auf zufrieden. Für den beim Einsenden verbrauchten CPS-Priority-Aufkleber habe ich übrigens Ersatz bekommen - genau einen…

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Cottbus in Bildern - Folge 4

Heute gibt es etwas ältere, aber auch ein wenig besondere Bilder von Cottbus und Umgebung. Am 24. Juni 2008 hatte ich die Gelegenheit in so einem zweisitzigen, kleinen Flugzeug bei einem Rundflug über die Lausitz mitzufliegen. Dabei haben wir auch Cottbus gestreift. Natürlich habe ich jede Menge Fotos gemacht. Oder sagen wir: ich habe es versucht. Ich fand das nämlich garnicht so einfach. In der Kanzel des Flugzeugs war es sehr eng und ich wusste kaum wie ich die Kamera halten sollte, um nicht ständig mit dem Objektiv gegen die Scheibe zu stoßen. Den links neben mir sitzenden Piloten wollte ich schon aus einem Selbsterhaltungstrieb heraus nicht ständig anrempeln. Außerdem blendete die Sonne dort oben ziemlich gnadenlos. Trotz aller Widrigkeiten gibt es hier ein paar Fotos. Ach, und übrigens: dieser Flug war sowas von großartig - das mache ich irgendwann bestimmt noch einmal.

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Safari 2009 - Ausklang

Auf der schönsten Safari wird man irgendwann einmal müde. Nicht des fehlenden Schlafes wegen. Safarimüde, sozusagen. Es ist immerhin ziemlich anstrengend den ganzen Tag über die Pisten zu holpern und nach Tieren Ausschau zu halten. Das Gesehene wiederholt sich auch schon mal. Und nicht immer ist man erfolgreich. Ist ja schließlich kein Tierpark.
Von daher empfand ich unsere viertägige Safari von der Dauer her als genau richtig. Am letzten Tag war es in Ordnung, dass es nun wieder “nach Hause” (ins Strandhotel) ging. Somit fasse ich nun auch hier die restlichen Pirschfahrten zusammen. Eventuell kommt später noch eine kleine Nachlese, wenn ich alle Bilder verarbeitet habe. Ausserdem habe ich vor, meine Erfahrungen bzgl. der Fototechnik für die Safari kurz zusammen zu fassen. Meiner Meinung nach gibt es da schon ein paar Besonderheiten. Aber schau’n wir mal…
Nachdem wir uns nach unserer dritten Pirsch in der Ngulia Lodge ausgeruht und die Aussicht auf das Kalanga Valley genossen hatten, ging es auf die Suche nach Nashörnern. Letztlich hatten wir aber mit den Nashörnern kein Glück. Zwar konnten wir spät abends von unserem Zimmer aus am Wasserloch im Tal ein Nashorn beobachten (seitens der Lodge wird an dem Wassserloch eine elektrische Laterne betrieben), aber für ein Foto hat das Licht nicht gereicht.

Ein absolutes Highlight war noch einmal unsere letzte Lodge: die Lions Bluff Lodge. Sie liegt am Mwashoti Berg und die Aussicht vom Banda (Zelt) aus auf die Weiten des Tsavo West und die Pare Mountains, Usambara Mountains und Taita Hills ist atemberaubend. Bei gutem Wetter hat man auch einen tollen Blick auf den Kilimandscharo.

Zum Schluss noch etwas hörbares: Es handelt sich um ein allabendliches Ritual im Strandhotel in Diani Beach, wo Kellner und Köche mit ein paar traditionellen Percussion-Instrumenten bewaffnet durch die Lobby gezogen sind um zu verkünden, dass das Richten des Essens vollbracht ist und das Buffet damit eröffnet ist.
buffet_comp_eroeffnung

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Den Winter verkürzen

Der Schnee war nun gerade weggetaut (bis auf wenige Reste), da sehe ich heute morgen wieder dieses weiße Zeug. Zum Glück musste ich mir das nicht mit ansehen. Das Wegtauen meine ich. Ich war nämlich nicht da, als es passiert ist. Ich habe den Winter für mich um ein paar Tage kürzer gemacht und mir einen kurzen Aufenthalt in einer wärmeren Region dieser schönen Welt angetan. In jedem Jahr warte ich spätestens ab Februar mehr als sehnsüchtig auf den Frühling. Ein bisschen Winter hin und wieder ist ja nicht schlecht. Dadurch weiß ich erst die verbleibenden Jahreszeiten zu würdigen (Immer nur warm wäre ja dann nichts besonderes mehr). Aber irgendwann ist mal gut mit Winter.
Da hilft nur die Flucht nach vorn oder besser in den Süden. Ein paar Tage Sonne auf der Haut trösten über die restlichen kalten Tage hinweg und geben einen vorfreudigen Ausblick auf das, was uns in wenigen Monaten - ja vielleicht schon Wochen - erwartet.

Als nächstgelegenes Reiseziel, welches in 4 bis 5 Stunden ab einem nahe gelegenen Flughafen zu erfliegen ist, habe ich mir Ägypten ausgesucht. Die kanarischen Inseln hätten sich auch angeboten - die Türkei oder Griechenland sind wohl jetzt noch zu kühl zum Sonnen. Richtig gut an Ägypten finde ich die fantastischen Möglichkeiten zum Schnorcheln. Zum Beispiel in unserem Hotel konnte man über die abgebildete kleine Seebrücke (oder den großen Steg) an die Riffkante spazieren, bequem eine Treppe zum Wasser heruntergehen, sich auf eine Stufe setzen um sich die Flossen anzuziehen und die Brille aufzusetzen um dann ins Wasser und damit in die farbenprächtige Unterwasserwelt einzutauchen.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt: Nicht so toll an Ägypten finde ich die dreisten und schamlosen Ägypter am Flughafen, die die Touristen regelrecht abziehen (Stichwort Bakschisch; Trinkgeld).
Wie dem auch sei, für ein bisschen Sommervorfreude folgt noch ein kleiner rauschender Audioschnipsel
meeresrauschen

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Safari 2009 - die dritte Pirsch

Savanne
Am zweiten Tag unserer Safari sind wir gegen sieben Uhr vom Tarhi Camp zu unserer dritten Pirsch aufgebrochen. Unser Ziel war die Ngulia Lodge im Tsavo West Nationalpark und bis dahin waren es einige Kilometer auf denen wir viel zu sehen bekommen haben. Besonders in diesem morgendlichen Licht war die Savanne wunderschön. GPS-Track Pirsch 3Wir haben dann eine Löwenfamilie entdeckt, die sich offensichtlich um ihr Frühstück kümmern wollte. Zumindest zeigten die Löwinnen großes Interesse an einigen Impala-Antilopen, die in einiger Entfernung friedlich grasten. Aber die Löwinnen waren wohl nicht geschickt genug, denn die Antilopen sind rechtzeitig geflohen. Einen kurzen Halt und eine tolle Aussicht haben wir auf dem Mudanda Rock genossen. Paviane haben uns dabei beobachtet. Allerdings war das Irima-Wasserloch, an dem sich sonst viele Tiere versammeln um zu trinken, ausgetrocknet. Mit dem Überqueren der Straße A109 haben wir Tsavo East verlassen und Tsavo West befahren. Auch den Fluss Tsavo haben wir überquert. Ein weiterer Stop wurde an den Mzima Springs (durch unterirdische Zuflüsse vom Schmelzwasser des Kilimanjaro gespeiste Quellen) eingelegt, wo wir Flusspferde und Krokodile zu sehen bekommen haben. Gegen Mittag haben wir dann die sehr schön am Fuße der Ngulia-Spitze gelegene Ngulia Lodge erreicht.

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