Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Belichtungsreihe

Oberkirche St. Nikolai in Cottbus

Mit Veröffentlichung dieses Artikels mache ich gedanklich drei Kreuze. Ich dachte wirklich, ich würde dieses HDR-Kugelpanorama nicht mehr fertig bekommen. Es ist mein erstes Doppelpanorama. Nein, eigentlich sind es zwei Panoramen, die miteinander verbunden sind – über Hotspots kann man zwischen zwei Standorten (Altar und Orgel) hin- und herwechseln. Aber das war gar nicht das Problem.

Die Aufnahmen dazu hatte ich schon im April diesen Jahres gemacht. Da fing ich mit den Kugelpanoramen gerade erst an und hatte noch gar keine Erfahrung. Als ich nun die Bilder in der Oberkirche machen durfte (natürlich habe ich gefragt), wollte ich auf keinen Fall ohne Panorama nach Hause kommen. Daher habe ich lieber einen größeren Überlappungsbereich zwischen den einzelnen Bildern gewählt und mit 16mm Brennweite drei horizontale Reihen a 12 Belichtungsreihen (mit je drei Bildern) plus Nadir und Zenit auf dem Dreibeinstativ aufgenommen. Also 114 Bilder pro Standort (einmal am Altar und einmal an der Orgel).
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Gartenpanorama

Little Planet Garten

Im Hof des Hauses, in dem ich wohne, befindet sich ein Garten. Der Garten ist von einer alten, mannshohen Mauer eingerahmt. Jede Wohnpartei unseres Hauses hat ein Stückchen Garten zur Pflege und Nutzung übergeben bekommen. Nicht viel, aber genug Fläche, um dort zum Beispiel mit Freunden zusammen zu grillen. Da es sich um die, der Straße abgewandte Seite handelt, ist es recht ruhig. Auf unserem Stückchen Garten wächst (unter anderem) ein Brombeerstrauch, der jetzt gerade mit der Blüte fertig ist.

Dieses Stückchen Garten musste nun für einen Test zu einem HDR-Kugelpanorama herhalten. Es ist nicht mein erstes HDR-Kugelpanorama, aber das erste, welches aus nur 4 Belichtungsreihen mit jeweils 3 Fotos (-2EV, 0EV, +2EV) auf einem Einbeinstativ entstanden ist. Alle bisherigen HDR-Kugelpanoramen habe ich aus mindestens 18 Belichtungsreihen mit jeweils 3 Fotos und natürlich auf dem Dreibeinstativ angefertigt.
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Küchen – HDR – Kugelpanorama

Bei meinen Versuchen, HDR-Kugelpanoramen zu bauen, habe ich mittlerweile ein paar Erkenntnisse gewonnen. Die eine wäre zum Beispiel: in Innenräumen ist es zwar einfacher, alles was sich bewegt zu kontrollieren (draußen z.B. vorbeiziehende Wolken, Passanten, etc.), dafür warten drinnen aber andere Herausforderungen, wie z.B. spiegelnde Flächen. HDR-Kugelpanoramen von Innenräumen sind deshalb vielleicht nicht grundsätzlich einfacher.

Im Übrigen hatte ich recht hartnäckig Probleme beim Stitchen. Genauer gesagt mit Stitching-Fehlern, die in Innenräumen wegen der streng geometrischen Ausrichtung auch stärker auffallen. Ich hatte schon kurz Zweifel an meiner Stitching-Software (PanoramaStudio Pro), von der ich ja sonst überzeugt bin. Allerdings konnte das PTGUI keineswegs besser, wie ich nach einigen Versuchen mit der Demo herausgefunden hatte.

Natürlich ging es ohne HDR-Bilder (also wenn ich mir nur die mit 0 EV richtig belichteten Bilder einer Belichtungsreihe herausgesucht habe) deutlich besser, aber das ist ja nicht die Herausforderung. Bei (u.a.) Buchautor Reinhard Wagner habe ich gelesen, dass man vernünftiger Weise zuerst die HDR-Bilder aus den Belichtungsreihen erzeugt (ohne Tonemapping), die HDR-Bilder stitcht und danach erst das Tonemapping erledigt. Nun, mein PanoramaStudio kann keine (32-bit-floating) HDR-Bilder stitchen. Aber das probehalber mit PTGUI versuchte Stitchingergebnis der HDR-Bilder war auch nicht zu hoffnungsvoll.

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Mein erstes HDR-Kugelpanorama

Hurra! Ich habe mein erstes Panorama in sphärischer Projektion mit einem Bildwinkel von 360°x180° in HDR-Technik zum Laufen bekommen (fertig ist es deshalb noch nicht). Es zeigt den Klosterplatz in Cottbus.
Und ja, es hat noch gravierende Mängel. Aber ich bin trotzdem froh, dass ich es erst einmal dahin gebracht habe – als Etappenziel sozusagen.

Immerhin war dies mein dritter Anlauf: Bei den ersten Aufnahmen für ein Kugelpanorama an der Wilhelmsmühle in Cottbus waren die (durchaus beeindruckenden) Wolkenformationen viel zu schnell unterwegs, als dass sich das Bildmaterial noch irgendwie zusammenfügen lassen wollte.

Den nächsten Versuch hatte ich am Theater in Cottbus gestartet und wegen einer belebten Kreuzung viel Geduld mitgebracht um den Moment abzupassen, an dem sich gerade mal nichts bewegt. Allerdings hatte sich in dieser länglichen Zeit das Licht so stark verändert, dass mir ein manuelles Angleichen der Bilder als zu aufwändig erschien.

Mit dem Klosterplatz in Cottbus habe ich mir dann ein ruhigeres Örtchen mit wenig Publikumsverkehr gesucht und konnte die Bildserien einigermaßen flott absolvieren.
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Flugplatzmuseum Cottbus: noch ein HDR-Panorama

Flugplatzmuseum Cottbus

Vorab: ich habe weder eine heimliche noch eine unheimliche Neigung zu militärischen Motiven. Die Aufnahmen habe ich zusammen mit diesen (und einigen anderen, die noch auf meiner Festplatte warten) bei einem Besuch des Flugplatzmuseums Cottbus Anfang Dezember gemacht. Dieser Ort bot sich einfach zum Fotografieren eines Panoramas an, da mir dort wenig bis gar keine Menschen vor das Objektiv liefen und etwas mehr zu sehen ist als Feld, Wald und Wiese.
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HDR-Panorama: ein erster Versuch

unter dem Dach

Mit der Erzeugung von HDR-Bildern aus Belichtungsreihen hatte ich mich schon einige Male beschäftigt. Neu ist mein Interesse an Panoramen. Im einfachsten Fall wird ein vorhandenes Bild (3:2 oder 4:3) so beschnitten, dass es wesentlich breiter als hoch ist – fertig ist das Panorama. Aber das wäre ja zu einfach.
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