Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Audiorecorder

Zoom H4n – Test in Professional Audio

In der Ausgabe 05/2009 widmet die Zeitschrift Professional Audio dem Zoom H4n einen recht ausführlichen (4 Seiten) Test. Ich muss sagen, ich habe diesen Artikel mit Genuss gelesen. Nicht so sehr, weil sich der Zoom H4n recht wacker geschlagen hat, sondern weil der Test sachlich, nachvollziehbar und fundiert geschrieben ist. Nun, das ist etwas, was ich in anderen Blättern doch schmerzlich vermisse.
Gespannt war ich vor allem auf die Messwerte, da ich selbst kaum mehr als mein Gehör zur Beurteilung zur Verfügung habe. Bei Geräuschspannungsabstand und Fremdspannung schnitt der Zoom H4n etwas besser ab als der H4. Ansonsten messtechnisch kaum Unterschiede zum Vorgängermodell. Alle weiteren Aussagen des Tests decken sich mit meinen eigenen Erfahrungen.
Dieser Test kann bei einer anstehenden Kaufentscheidung hilfreich sein, zumal auch der Zoom H4 (03/2007) und einige andere Mitbewerber in Professional Audio getestet wurden und die Tests über www.professional-audio-magazin.de (ggf. nach kostenloser Registrierung als Extended User) eingesehen werden können. Somit besteht m.E. eine Vergleichsmöglichkeit auf gleichem und ansprechendem Niveau.

siehe auch:
Zoom H4n – der erste Eindruck
Zoom H4n – Stamina Mode
Zoom H4n – System Version 1.30
Zoom H4n – Stereo Mode
Zoom H4n – 4CH Mode
Zoom H4n – in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n – Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n – im Recording Magazin
Zoom H4n – System Version 1.40
Klangfeuer – auf dem Cottbuser Stadtfest
Zoom Handyrecorder – neue ASIO-Treiber V 1.0.4
Neue System-Versionen für Zoom Handy-Recorder
Ich packe meine Tasche…
Mein erster Auftritt mit dem Tenorsaxophon
Fuerteventura: Nuestra Señora del Carmen in Morro Jable
Jazz im Lauterbach – mit Lu Schulz & Freunden
Marburg: Elisabethkirche

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Zoom H4n – in der C’t kurz vorgestellt

In der Ausgabe 9/2009 (vom 14.04.2009) der Zeitschrift C’t (des Heise Zeitschriften Verlags) gibt es auf Seite 64 einen Artikel über den Zoom H4n in der Rubrik „kurz vorgestellt“ von Christoph Laue und/oder Dr. Volker Zota. Das scheint die erste Veröffentlichung in Printmedien zu sein, in der man etwas mehr über den Zoom H4n lesen kann als den (schnell kopierbaren) Werbetext.
Unter anderem wird von echter XY-Konfiguration der Mikrofonkapseln, überzeugenden Klangergebnissen bei Sprachverständlichkeit und Ortbarkeit, den vermessenen Dynamikumfängen sowie Effekten berichtet, die beim Festhalten von Ideen hilfreich sind, aber für ernsthafte Produktionen kaum Verwendung finden dürften. Soweit einverstanden.
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Zoom H4n – 4CH Mode

Zoom H4n im 4CH ModeGanz neu (zumindest gegenüber dem Zoom H4) ist der Vierkanalmodus (4CH), mit dem man vier Spuren simultan aufnehmen kann. Im Display stellt sich das durch die untereinander angeordnete, horizontale Anzeige der vier Aufnahme- bzw. Wiedergabepegel dar. Da es nur vier Eingänge am Zoom H4n gibt (interne Mikrofone bzw. Stereo-PlugIn-Mikrofon und Eingänge 1 + 2) gibt es an Aufnahmequellen nichts auszuwählen – alle vier sind aktiv. Der Druck auf einen der Input-Taster (MIC, 1, 2) wählt den entsprechenden Eingang für die Justierung des Aufnahmepegels aus. Der Versuch, den Aufnahmepegel mittels der +/- Tastenwippe REC-LEVEL ohne vorherige Auswahl des Eingangs einzustellen, wird mit der Meldung „REC LEVEL TARGET MIC->MIC INPUT->INPUT 1“ quittiert. Für die Eingänge INPUT 1 und 2 wird der Aufnahmepegel gemeinsam eingestellt – sie sind nicht separat regelbar. Das finde ich schon schade, da somit ordentlich eingepegelte Aufnahmen von zwei (unterschiedlichen) Monosignalen (z.B. DI-Signale von Gitarre und Bass) erschwert werden. Aufgezeichnet werden zwei Stereo-WAV-Dateien, die immer als Pärchen behandelt werden und deren Dateinamen mit 4CHxxxM.WAV (für das MIC-Signal) und 4CHxxxI.WAV (für das INPUT-Signal) fest vorgegeben und nicht änderbar sind (xxx steht für die laufende Nummer, die in jedem FOLDER neu vergeben wird). Anders als im Handbuch angedeutet (ich empfinde übrigens einige Handbuchseiten mehr als Andeutung denn als eindeutige Information) ist kein Mono-Mix einer oder beider Stereospuren verfügbar. Im Display wird das Datei-Pärchen mit 4CHxxxM/I.WAV angezeigt. Genau genommen müsste dieser Mode also 2ST (etwa Doppel-Stereo) heißen.
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Zoom H4n – Stereo Mode

Zoom H4nDen Stereo Mode würde ich als den Hauptmodus des H4n bezeichnen, weil er das macht, was ich von einem mobilen Audiorekorder in erster Linie erwarte: Audioaufnahmen über die eingebauten Mikrofone auf eine Stereospur. Der H4n kann allerdings auch Mono-Aufnahmen machen. Dazu muss über das Menü der Mono-Mix eingeschaltet werden. Eine Mono-Aufnahme entsteht also immer durch zusammenmischen von zwei Signalen – man kann also nicht z.B. nur das linke Mikrofon (und nicht das rechte) einstellen. Gleiches gilt für die externen Eingänge 1 und 2, die alternativ als Aufnahmequelle genutzt werden können. Diese sind beim H4n als Kombibuchse aus XLR (symmetrisch) und Klinke (unsymmetrisch) ausgeführt. Daran anschließen lassen sich über die XLR-Buchse z.B. Mikrofone (die mit 24V oder 48V Phantomspeisung versorgt werden können) oder Klangquellen mit Instrumenten- oder Line-Pegel (z.B. Gitarre, Keyboard, etc.) über die Klinken-Buchse.
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Zoom H4n – System Version 1.30

Seit gestern (01.04.2009) gibt es für den Zoom H4n die Systemversion 1.30 zum Download auf der Zoom-Seite (www.zoom.co.jp) und das ist kein Aprilscherz. Mit dem Update wurde laut Release-Information eine Funktion ergänzt und ein Problem behoben. Die Aufnahmelautstärke lässt sich nun unterhalb des Wertes 1 noch in Zehntelschritten einstellen (also von 0.1 bis 0.9). Behoben wurde das Problem, dass sich eine Datei in seltenen Fällen nicht löschen lässt.

Dieses Problem ist bei mir noch nicht aufgetreten. Ich hatte aber schon mal einen seltsamen Geräteabsturz beim Zerteilen einer WAV-Datei. Da ging überhaupt nichts mehr, auch nicht Ausschalten. Ich musste die Batterien entfernen. Zumindest in dem zeitlichen Zusammenhang ist mir danach aufgefallen, dass eine Aufnahme jeweils mit ca. 4 Sekunden Verzögerung gestartet wird. Ich dachte erst, das müsste an meiner 4GB SD-Karte von SANDISK (Ultra II) liegen. Also die mitgelieferte 1GB-SD-Karte rein und verglichen. Hier das gleiche Ergebnis. Das Rücksetzen auf die Factory-Einstellungen brachte es wieder ins Lot. Auf beiden SD-Karten ließ sich danach wieder ohne Verzögerungen beim Start aufnehmen. Der nochmalige Versuch dieselbe WAV-Datei mit DIVIDE zu teilen, hatte dann übrigens funktioniert. Bestimmte Einstellungen am H4n, die dieses Verhalten verursacht haben könnten, konnte ich nicht nachvollziehen.
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Zoom H4n – Stamina Mode

Zoom H4nDer Stamina Mode beim Zoom H4n ist eine Einrichtung zum Sparen. Genauer gesagt zum Stromsparen mit dem Ziel, die Batterielaufzeit zu erhöhen. Stamina steht in diesem Zusammenhang wohl für Ausdauer, Zähigkeit, Durchhaltevermögen und/oder Kondition. Im Gegensatz zu den anderen Modes des H4n (STEREO, 4CH, MTR) lässt sich der Stamina Mode nicht über einen Menüpunkt umschalten, sondern wird durch Umlegen eines kleinen Schalters im Batteriefach und anschließendem Einschalten des Gerätes aktiviert. Aus diesem Mode kann man wiederum nicht zu den anderen Modes zurückwechseln ohne das Gerät auszuschalten, das Batteriefach zu öffnen, den Schalter in die Ausgangsposition zu bringen, das Batteriefach zu schließen und das Gerät wieder einzuschalten. Der Grund dafür ist vermutlich darin zu suchen, dass bestimmte (stromverbrauchende) Systemteile gar nicht erst hochgefahren werden.
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