Im Wechsel der Akkorde
Stichwort: Ansatz

Zweites Zwischenfazit meines Saxunterrichts

Nach meinem ersten Zwischenfazit nach zehn Unterrichtsstunden ziehe ich nun ein zweites nach insgesamt 20 Stunden Saxophon-Unterricht am Konservatorium Cottbus. Was hat sich also inzwischen getan?

Zunächst einmal kann ich – zu meiner eigenen Freude – feststellen, dass ich weitere Fortschritte mache. Sicher sind sie nicht mehr so groß und deutlich wie am Anfang. Auch scheint es mir kein gerader, ebener Weg zu sein. Manchmal geht es erst zwei Schritte zurück, bevor es danach drei Schritte voran gehen kann. Dennoch spiele ich jetzt etwas schwierigere Stücke und ich spüre eine gewisse Sicherheit, mir diese dank geeigneter Methoden erarbeiten zu können.
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angetestet: Vandoren V16 T75 Metall (MPC)

Nun bin ich mit meinem (von Kay Siebold auf Bahn 8 refaced) Otto Link Super Tonemaster Metallmundstück alles andere als unzufrieden. Aber je intensiver ich an der Tongestaltung arbeite, desto häufiger stelle ich mir die Frage, ob es nicht ein noch besseres Werkzeug für mich gibt. Zu einem Metallmundstück gibt es nach meinen bisherigen Erfahrungen für mich keine wirkliche Alternative (auch nicht diese).
Daher hat ein gebrauchtes Vandoren V16 T75 Metallmundstück bei Mike Duchstein mein Interesse gefunden und ich habe es mir zur Ansicht schicken lassen.
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Erstes Zwischenfazit meines Sax-Unterrichts

Sequoia Lemon Tenorsaxophon

Nach meinen nunmehr ersten zehn Unterrichtsstunden mit dem Tenorsaxophon am Konservatorium Cottbus dachte ich, es wäre an der Zeit für ein erstes Zwischenfazit. Bringt der Unterricht etwas? Gibt es Fortschritte?

Ein ganz klares „ja“ als Antwort auf beide Fragen.
Aus heutiger Sicht kann ich mir nicht vorstellen, wie ich ein solches Programm ohne Lehrer hätte bewältigen wollen. Das, was mir mein Lehrer vermittelt, hätte ich mir nicht anlesen können oder ich hätte es entweder nicht oder anders verstanden. Beispielsweise finde ich es sehr hilfreich, wenn er mir Phrasen vorsingt („di dut dah…“) um zu verstehen, wie ich sie gestalten soll. Vor allem auch die ständige (unerbittliche) Rückmeldung über alles was ich spiele ist sehr wertvoll. War etwas nicht richtig gut, gibt es einen kurzen, hilfreichen Hinweis und es wird noch einmal gespielt.
Nebenher ist mein ursprünglicher Plan in Hinsicht auf meine Motivation zum Üben voll aufgegangen. Ich möchte wirklich nicht unvorbereitet zur nächsten Stunde gehen und übe regelmäßig. Seit ich mit dem Unterricht angefangen habe, konnte ich insgesamt 103 Stunden Saxophon spielen (ja, ja, ich habe ein elektronisches Übetagebuch, in das ich alles eintrage). Das ergibt durchschnittlich eine wöchentliche Übezeit von ca. 6,5 Stunden. Mehr Zeit kann ich mir dafür beim besten Willen nicht organisieren.
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Willkommen Otto Link RG 7* (MPC)

Zwar habe ich mittlerweile gerade einmal 60 Übungsstunden mit meinem Tenorsaxophon auf der Uhr und es ist dafür eigentlich (nach meiner eigenen Einschätzung) zu früh, aber ich konnte nicht wiederstehen mir ein gebrauchtes Metallmundstück in der Bucht zu ersteigern.

Mit meinem bisher gespielten Plastik/Kunstharz-Mundstück (Expression 6*) bin ich einigermaßen aber doch nicht so ganz zufrieden. Die Tonformung an sich ist eigentlich zufriedenstellend – ich kann damit durchaus gezielt verschiedene Klangfarben erzeugen. Probleme (die ich auch nicht mit noch so lockerem Ansatz lösen konnte) habe ich ab forte aufwärts. Ich habe den Eindruck, dass ich einfach nicht genug Luft durch das Mundstück bekomme.

Nun war ich eigentlich nicht unbedingt auf ein Metallmundstück scharf. Oft werden diese Mundstücke als recht knallig beschrieben und mein Saxlehrer ermahnt mich ohnehin recht oft, meine Toneinsätze (Attack) weicher zu gestalten.

Eher zufällig bin ich in der Bucht auf das Otto Link RG 7* gestoßen. Die Herstellerinformationen haben mich dann motiviert, das Mundstück einmal auszuprobieren. Zum einen soll die parabolisch gestaltete Kammer für viele Klangnuancen geeignet sein – zum anderen ist die Bahnöffnung (7*) mit 0,108″ noch nicht zu offen. Das RG steht übrigens für Rocky Giglio, der wohl ein Profimusiker ist, den ich aber nicht kenne.
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Hobbyistischer Ausblick 2011

Am Ende des Monats Januar, wo traditionell bereits alle unrealistischen Vorsätze für das neue Jahr über Bord gegangen sind, lohnt vielleicht ein Blick auf die noch verbliebenen Vorhaben, die dann um so inbrünstiger verfolgt werden können.

Das vergangene Jahr hatte für mich (was Hobbys betrifft) einen klaren fotografischen Schwerpunkt. Dabei habe ich mich auch mit dem aus meiner Sicht notwendigen Equipment ausgestattet und dazu im Vorfeld ausführlich recherchiert, was durchaus Zeit gekostet hat.

Da die (Frei-)Zeit ein knappes Gut ist, kam die Musik dabei zu kurz. Das finde ich doch schade und möchte daran etwas ändern. In diesem Jahr werde ich mich wieder stärker dem Thema Musik zuwenden.

Das fängt bereits beim Umbau meines Heimstudios an. Notwendig wurde der Umbau, weil ich im letzten Jahr das Zimmer renoviert habe in dem das Heimstudio untergebracht ist. Da ich dafür jetzt eher etwas weniger Platz vorgesehen habe, möchte ich bei dem Umbau auch eine Konzentration auf das Wesentliche umsetzen. Das Wesentliche sehe ich im Moment in der Aufnahme akustischer Instrumente und vielleicht auch Stimmen, aber weniger bei den synthetischen Klangerzeugern. Könnte also gut sein, dass ich mich von dem einen oder anderen Teil trenne (und dafür etwas anderes dazunehme…). Der ergonomische Aspekt soll dabei auch eine Rolle spielen, aber das scheint mir eher ein ständiger Prozess mit Versuch und Irrtum zu sein.
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