
Den Punkt, an dem ich angefangen habe mein Heimstudio aufzubauen, möchte ich am Kauf meines ersten “echten” Synthesizers festmachen. Das war ein gebrauchter Yamaha SY35 im Jahre 1994. Dafür habe ich seinerzeit 1030,- DM auf den Tisch eines Musikhauses gelegt, zu dem sich in den folgenden Jahren eine recht freundschaftliche und m.E. für beide Seiten vorteilhafte Beziehung entwickelt hat. Es handelt sich um den Musikladen Bärwinkel in Cottbus. Und im selben Jahr habe ich mein erstes MIDI-Interface, das Voyetra V-22 (als ISA-Steckkarte mit Kabelpeitsche, 2x MIDI in, 2x MIDI out),
welches ich dann später noch zum V-24s aufgerüstet habe, und mein erstes MIDI-Sequenzerprogramm (PGMusic PowerTracks) erworben und damit die Verbindung zum (damals noch Win3.1-) Computer hergestellt. Unvergessen bleiben übrigens die IRQ- und Adresskonflikte bei der Konfiguration der ISA-Karte. Treiber gab es für das V-22/V-24s dann nur bis Windows95. Audio und MIDI im Computer-Sequenzer war 1994 (zumindest für mich) noch kein Thema und so ging es “nur” um MIDI-Arrangements und zwar möglichst auf allen 8 MIDI-Kanälen, die der SY35 empfing. Aufgezeichnet habe ich das Ergebnis damals als Stereo-Summe auf einem Kassettenrecorder (Pioneer CT656 MkII). Ich muss direkt mal suchen, ob ich noch etwas davon finde… Was die Klangerzeugung des SY35, insbesondere die Stimmenanzahl (bei 4 Elementen [OSCs] war er noch 8-stimmig), anging, reichte mir das schon bald nicht mehr. Und so “überraschte” ich mich zum Weihnachtsfest 1994 mit dem seinerzeit neu auf den Markt gekommenen Tongenerator Yamaha MU80. Der war 64-stimmig und hatte einen Audioeingang, über welchen ich den Audioausgang des SY35 anschließen und so die Audiosummen beider Geräte zusammenmischen konnte. Der MU80 klang auf Grund der anderen Klangerzeugung (AWM2, SY35: FM/AWM), seines Konzepts und seiner - im Vergleich zum SY35 (1990) - späteren Entwicklung (1994) ganz anders. Dies war der Punkt wo ich erstmals das Bedürfnis hatte, den Klang regeln zu wollen um ein rundes Arrangement zu erreichen.
Doch zunächst war ich von dem Wunsch beseelt, mehr Kontrolle auf die Erzeugung der MIDI-Ereignisse (hier: der Noten) ausüben zu können.
Ich wollte unbedingt meine eigenen Schlagzeugspuren erstellen (die Nutzung von Schlagzeugspuren fremder MIDI-Arrangements lehnte ich ab, war ja nicht von mir), war aber mit dem Ergebnis des Einspielens auf der Synthesizer-Tastatur nicht zufrieden. Da kam mir der MIDI-Controller KAT dk10 im Juni 1995 gerade recht. Die 10 Gummipads konnte man mit Schlagzeugstöcken in verschiedener Anschlagstärke bearbeiten - selbst ein Trommelwirbel war kein Problem.
Allerdings muss ich letztlich feststellen, dass ich nicht wirklich zum Drummer geworden bin. Ein weiteres Beispiel meines MIDI-Kontrollzwangs ist die Charlielab Digitar (siehe auch: Charlielab Digitar). Dann hatte mich ein Mischpult so unwahrscheinlich “angepiekt”, dass ich die Testberichte der einschlägigen Zeitschriften nur so verschlungen habe.
Es war das Yamaha ProMix01. Das besondere daran war einerseits, dass es sich um den ersten Digitalmixer im ambitionierten Heimsegment handelte (der dann auch noch zwei Effektgeräte eingebaut hatte), und andererseits, dass die (und zwar sämtliche) Parameter per MIDI steuerbar waren (und sich die Motorfader entsprechend bewegten) und somit ein Total Recall im MIDI-Arrangement mit abgespeichert werden konnte. Ich bin nicht sicher, ob ich später noch einmal etwas an Musikequipment so sehr begehrt habe wie den ProMix. Nun, im Oktober 1995 stand er dann schließlich bei mir.
Und wenn denn nun durch den ProMix Möglichkeiten zum Anschluss von Signalen da sind, kann man sie auch nutzen. Nun, das war sicher nicht der einzige Grund den Roland JV-1080 zu kaufen. Ich wollte eine klangliche Erweiterung und vor allem von einem anderen Hersteller. Zwischen Synthesizern von Korg und Roland habe ich mich für letzteren entschieden. Die Möglichkeit vier Sound-Boards nachrüsten zu können erschien mir sehr flexibel, zumal Roland schon 1996 ein nennenswertes Programm aufgelegt hatte. Wiederum war das Thema Kontrolle für mich von Bedeutung. Wie spielt man ein Klavier auf der ungewichteten Synthesizer-Tastatur? M.E. am besten garnicht. Bessere Ergebnisse verspricht eine gewichtete Tastatur mit Hammermechanik. Das Koffergehäuse mit den Alu-Bändern der Doepfer-Tastaturen mochte ich optisch nicht leiden. Es ist dann ein Fatar Studio1100 geworden.
Zunächst kam 1997 die erste ROM-Erweiterung für den Roland JV-1080 dazu, nämlich die SR-JV80-10 “Bass & Drums” - gute Sounds kann man nicht genug haben… Konzeptionell hatte ich den Weg verfolgt, alle Audiosignale auf den ProMix zu führen und dort zu mischen. Neben den Synthesizern schloss das auch die Stereosumme der Soundkarte mit ein. Da kam dann schnell der Wunsch nach mehreren Soundkarten-Ausgängen auf. Ich wollte verschiedene Audiospuren auf separaten Mixerkanälen bearbeiten können. Ausserdem fand ich es schade, dass ich das digitale SPDIF-Signal des ProMix nicht nutzen konnte, da ich keine Soundkarte mit digitalen Anschlüssen besaß. Statt dessen musste noch einmal nach analog und über die Soundkarte im Rechner zurück nach digital gewandelt werden, was meinen Vermutungen zufolge an der Soundqualität nagte. So weit ich mich erinnere, sah es 1997 mit verfügbaren Soundkarten mit z.B. 8 Ausgängen noch recht übersichtlich aus. Meine Wahl fiel dann auf die Emagic Audiowerk 8, die mich wohl auch vom Preis-Leistungs-Verhältnis her ansprach. Das war, wie ich erst später merkte, eine entscheidende Weggabelung für mich, denn Emagic bundelte die Audiowerk8 zusammen mit Logic Discovery zum Homestudio-Kit. D.h. den Einsteiger-Sequenzer bekam ich zur Soundkarte gratis dazu. Ausserdem legte ich mir mein erstes Mikrofon zu - ein Beyerdynamik M1. Ich wollte akustische Audiosignale aufnehmen und habe da wohl am ehesten an meine Stimme gedacht…
Seit einiger Zeit kannte ich schon einen erfolgreichen Alleinunterhalter aus Nürnberg. Es ergab sich, dass dieser seinen Yamaha SY99 verkaufen wollte.
Ich suchte seinerzeit vergeblich nach einem gebrauchten SY77 (in Erinnerung an meinen Aushilfsjob während des Studiums, s.o.). Und da die Preisvorstellung für den SY99 stimmte, nahm das Schicksal seinen Lauf. Unter durchaus interessanten Umständen - nämlich am Rande der Musikmesse in Frankfurt - wickelten wir das Erfüllungsgeschäft ab. Ich war dort mit einem Charterbus, den der Musikladen Bärwinkel organisiert hatte und konnte das gute Stück im Gepäckraum des Busses mit nach Hause nehmen. Keine Frage, auch heute kann mich der SY99 klanglich noch überzeugen. Ein Gerät, dass ich nicht freiwillig wieder hergebe. Ein weiterer wichtiger Schritt war das Upgrade von Logic Discovery auf Emagic Logic Audio Gold, mit dem die Beschränkungen bei Audio- und MIDI-Spuren mehr oder weniger gefallen waren. Wiederum auf der Suche nach klanglicher Erweiterung hatte ich seit einiger Zeit ein scharfes Auge auf den Waldorf MicroWaveII geworfen. Insbesondere von der Wavetable-Synthese versprach ich mir einiges. Die damals populären Beilage-CDs der Fachzeitschriften enthielten Audio-Beispiele, die sehr überzeugend waren und so schlug ich zu (siehe dazu auch Waldorf Microwave II). Zu guter letzt hielt die zweite ROM-Erweiterung SR-JV80-09 “Session” in meinen Roland JV-1080 Einzug.
Mit den erweiterten Möglichkeiten des Sequenzers Emagic Logic Audio Gold ging meinem Rechner schnell die Puste aus.
Damals ging es aber noch garnicht um die Echtzeitberechnung von Effekten oder Softwareinstrumenten, sondern in der Hauptsache um die Anzahl der Audiospuren. Mit einem etwas aufwändigeren Arrangement war es oft nicht mehr möglich die Stereosumme im Rechner ohne Aussetzer oder Knacken aufzunehmen. Auch meine ich, mich an Rechner- oder Programmabstürze zu erinnern. Die Lösung habe ich in einer vom Rechner unabhängigen, digitalen Aufnahmemöglichkeit gesucht und im DAT-Recorder Tascam DA-30MkII gefunden. Wie von einem Emagic-Virus infiziert musste dann auch das Upgrade auf Logic Audio Platinum her.
In diesem Jahr hatte ich mich des Themas Monitoring angenommen. Die bis dato verwendete Abhöre aus HiFi-Komponenten (Grundig Vollverstärker V303, B&W DM604 Passivboxen) war zwar ohne weiteres gut zum Musikhören geeignet - für die Beurteilung eines Mix indes nicht so sehr. Das habe ich daran gemerkt, dass ich meine Aufnahmen unter den gegebenen Abhörbedingungen optimiert hatte bis sie nach meinen Vorstellungen gut klangen - diese aber auf anderen Anlagen anders und oft nicht gut (genug) klangen. Also mussten richtige Abhörmonitore her und wenn, dann bitte aktive.
Meine Wahl fiel dann auf die Event 20/20bas, an die ich mich nach einer ersten Ernüchterung (halt kein HiFi) sehr gut gewöhnt habe. Ausserdem brauchte ich noch eine Möglichkeit, die (ausschließlich) 48 kHz des Digitalausgangs vom ProMix auf 44,1 kHz umzurechnen, bevor ich damit in den Rechner gehe. Die generelle Taktung mit 48 kHz brachte immer eine Menge Aufwand bei der Nutzung von Samples, die in 44,1 kHz vorlagen. Weiterhin wollte ich digitale Audiosignale einfach umschalten können, da ich wahlweise den Finalizer, den DA 30MkII oder eben den ProMix an den digitalen SPDIF-Eingang der Soundkarte haben wollte und das ohne Kabel umstecken zu müssen. Dies fand sich dann in befriedigender Weise im Behringer Ultramatch. Gesagt, gekauft.
Die Ära der Hardwaresampler ging m.E. 2001 mit dem Erscheinen von stabil laufenden Softwaresamplern endgültig zu Ende. Zumindest hatte mich das Konzept absolut überzeugt, die Samples und Instrumenten-Einstellungen dort zu laden, wo sie ohnehin vernünftigerweise gespeichert werden - nämlich vom Rechner und am besten gleich zusammen mit dem Song. Eine Bearbeitung der Samples an den Mini-Displays der Sampler konnte ich mir ohnehin nie wirklich vorstellen. Da Logic bei mir inzwischen als feste Größe gesetzt war, lag für mich nichts näher als den Emagic EXS24 dazuzuholen. Zumal es bei Logic immer wieder Probleme oder Einschränkungen bei der Nutzung von VST-Instrumenten anderer Hersteller gab und mir eine nahtlose Integration wichtig war. Dann ging es einen deutlichen Schritt weg vom ProMix hin zum Mischen im Rechner. Es muss mittlerweile die Audio-Input-Objekte in Logic gegeben haben, denn ich wollte die Synthesizer einzeln in den Rechner führen und aufnehmen können. Das liess sich durch die ADAT-Erweiterung zur Yamaha DSP-Factory - AX-16AT - und dem 8-Kanal-A/D/A-Wandler Fostex VC-8 bewerkstelligen. Ausserdem habe ich meine Möglichkeiten zur Klangerzeugung noch um einen Yamaha EX-5R erweitert.
Mittlerweile waren meine Ideen, mit dem V-24s-MIDI-Interface (2 x In, 4 x out) alle MIDI-Geräte ansprechen zu können erschöpft und den Signalfluss bei Problemen nachzuvollziehen machte keinen Spaß mehr. So musste ein größeres MIDI-Interface her. Für einen Logic-Jünger kam da natürlich nur ein Gerät von Emagic in Frage. Für mich war es das AMT8.
Die neue Version 5 meines Sequenzers Logic Audio Platinum beinhaltete verführerische Neuerungen - also habe ich das Update geordert. Dann im Juli 2002 der GAU: Apple gibt den Kauf von Emagic bekannt - die Entwicklung für die Windows-Plattform wird nicht fortgeführt. Es gab ein kostenloses Crossgrade-Angebot auf die Mac-Plattform für Windows-Nutzer. Ich bin dann erst einmal in mich gegangen und habe mich gefragt, welche Funktionen mir denn beim bisherigen Softwarestand fehlen. Eigentlich habe ich immer nur einen Teil der Funktionen dieses durchaus mächtigen Werkzeugs genutzt. Wünschenswert war meinerseits hauptsächlich mehr Stabilität. Und da ich diese mit der abschließenden Version 5.5.1 als hinreichend eingeschätzt hatte (eigentlich kann ich mich an keinen Software-Absturz in dieser Version erinnern), beschloss ich diesen Stand “einzufrieren” und nicht in das Mac-Lager zu wechseln. Einen Apple wollte ich zu der Zeit prinzipiell nicht im Haus haben, was ich allerdings heute wohl anders beurteilen würde. Letztlich habe ich als Spätfolge des Cher-Effekts noch die Steinberg VoiceMachine angeschafft: sehr schön, aber wegen der Latenz für live nicht zu gebrauchen.
Das Jahr 2003 war, was den Studioausbau anbetraf, eher ruhig. Lediglich mein erstes Kondensatormikrofon habe ich gebraucht gekauft: Sennheiser e865s.
Die nächste Erweiterung betraf die A/D/A-Fraktion. Für weitere 8 Ein- und Ausgänge besorgte ich mir ein Behringer ADA8000. Weiterhin durfte sich ein zweiter Waldorf-Synth (MicroQ) in mein Rack schrauben lassen, den ich gebraucht gekauft habe.
Anfang 2005 gab es zunächst eine weitere ROM-Dosis für meinen Roland JV-1080 in Form der SR-JV80-19 “House Collection”. Damit waren alle 4 Steckplätze belegt. Je nachdem wie man es nimmt hatte ich damit eine Sorge weniger oder mehr - erweitern macht einfach Laune… Zu Weihnachten habe ich dann einen alten Traum angepackt und mir eine gebrauchte E-Gitarre zugelegt (Ibanez Blazer 21). Für den Schnellstart gleich mit dabei ein Modeling Amp, nämlich der Korg AmpWorks. Macht einfach Spaß die kleine Büchse und zum Üben nicht schlecht.
Da ich mittlerweile alle Arbeitsschritte bis zum finalen Mix in den Rechner geholt hatte, wurde mein ProMix abkömmlich. Als MIDI-Controller zur Bedienung des Sequenzers war er mir auch zu unflexibel. Ich habe ihn dann in Zahlung gegeben und dafür ein gebrauchtes Altsaxophon gekauft.
Wie schon eingangs erwähnt wollte ich schon immer Saxophon spielen, hatte aber auf einer Klarinette gelernt. Da die Instrumente von der Tonerzeugung und auch grifftechnisch verwandt sind, sollte dieser Wechsel hinzubekommen sein. Aber nach mehr als 20 Jahren fehlte neben dem Ansatz auch grifftechnisch sehr viel. Also heißt es auch beim Saxophon: Üben, üben, üben… Ohne Mixer musste ich zunächst dafür sorgen, dass die Abhörlautstärke mit einem Handgriff geregelt werden konnte, da dies sonst nur über die Einstellung der Soundkarte möglich war. Dazu bot sich der SM Pro Audio M-Patch2 an. Im Bereich Recording kamen zwei PreAmps (Phonic A6400 VocalMax) dazu, mit denen ich die Mikrofonsignale vor der Aufnahme leicht komprimieren konnte. Ausserdem habe ich mir das Großmembran-Kondensatormikrofon AKG C3000B und den Kopfhörer AKG K-271 zugelegt. Letztlich musste noch ein Sopransaxophon (Boston) her.
Für das Jahr 2007 habe ich keine nennenswerten Anschaffungen zu verzeichnen. Jedenfalls, was das Heimstudio angeht. Ich habe mich wohl eher mit der Fotografie als mit Musik beschäftigt.
Meine Erfahrungen mit der Logic Control möchte ich als durchgängig positiv beschreiben und so wollte ich das System noch mit einer Control XT erweitern, um mehr Kanäle und Parameter in direktem Zugriff und auf einen Blick zu haben und weniger durch die Bänke steppen zu müssen.
Allerdings hatte ich die MIDI-Ports meines AMT8 vollständig ausgenutzt - die Control als auch die Control XT benötigen aber jeweils einen eigenen MIDI-In- und Out-Port. Also stand gleichzeitig die Frage eines zusätzlichen MIDI-Interface. Um sicherzustellen, dass dieses auch unter Logic funktioniert, habe ich mich bei gebrauchten Geräten von Emagic umgeschaut (denn neu gibt es die ja nicht mehr).
Ein AMT8 oder Unitor8 wären da nicht schlecht, da sich die Geräte kaskadieren lassen und mit weiteren 8 MIDI-In und Out die Not für einige Zeit beseitigt sein sollte. Wie der Zufall es dann so will, habe ich über eine Kleinanzeige bei Thomann im September 2008 beides bei einem Anbieter gefunden: die Control XT und einen Unitor8 (MkI).
Ausserdem gab es noch Verstärkung durch das Roland GW-7 (siehe dazu auch Komponierhilfe gesucht…).
Das Jahr 2009 fing gut an, denn es versprach viel frische Luft. Zumindest hatte ich durch den Kauf des Handyrecorders Zoom H4 für eine zusätzliche Motivation gesorgt das Heimstudio zu verlassen und auf die Jagd nach aufregenden Aussengeräuschen zu gehen.
Leider hat das für mich mit dem Zoom H4 nicht gepasst und ich habe ihn wieder zurück gegeben (siehe auch und Tschüss, Zoom H4). Wahrscheinlich war es wichtig auf den Frühling und die Lieferbarkeit des Zoom H4n zu warten, denn damit hat es dann geklappt (siehe auch Zoom H4n - der erste Eindruck). Ergänzend dazu habe ich mir das Stereoset Kleinmembran-Kondensatormikrofone Rode NT5 besorgt.
Was die Soundvielfalt meiner synthetischen Klangerzeuger angeht,
hatte ich jetzt nicht mehr die ganz großen Wünsche - eher den Eindruck, dass ich die bereits vorhandenen Möglichkeiten gar nicht nutzen kann. Dennoch war da immer der Wunsch, auch den “Kurzweil-Sound” mit im Programm zu haben. Eigentlich hatte ich die Sache mehr oder weniger abgehakt, aber dann hat sich doch noch etwas mit einem gebrauchten Kurzweil K2000R ergeben. Für das Saxophon habe ich mir ein Anklemm-Mikrofon besorgt, nämlich das Superlux PRA-383D. Das sorgt für einen gleichbleidenden Mikrofonabstand bei der Aufnahme. Macht auch einen ganz brauchbaren Sound. Nicht zurückhalten konnte ich mich bei dem Klassiker eines Bläsermikrofons schlechthin: dem ElectroVoice RE20. Mein erstes (und es wird wahrscheinlich das einzige bleiben) Outboard-Effektgerät ist das Lexicon MPX-1 geworden. Dann wollte ich unbedingt mehr Eingänge in die DAW haben, um alle möglichen Signalquellen parallel anliegen zu haben. Bisher hatte ich mit den A/D/A-Wandlern Fostex VC-8 und Behringer ADA8000 über die Soundkarte RME Hammerfall DIGI9636 insgesamt 18 Eingänge (2x ADAT, 1x SPDIF).
Jedes Stereogerät benötigt ja bekanntlich zwei davon. Dazu habe ich die DIGI9636 gegen eine DIGI9652 ausgetauscht, die noch mal einen zusätzlichen ADAT-Anschluss (in/out) bringt - die Aufrüstungsoption für die DIGI9636 war nicht zu bekommen. Mit einem weiteren ADA8000 kamen dann 8 zusätzliche Eingänge dazu. Letztlich kam mit dem Focusrite TwinTrak pro noch ein zweifacher Mikrofonverstärker hinzu. Der hat auch einen netten Monitoringpfad eingebaut über den ich einen separaten Kopfhörermix bereitstellen kann. Ausserdem bin ich mit meinem Heimstudio ins Wohnzimmer umgezogen. Jetzt sieht es bei mir gleich viel wohnlicher aus (finde ich).
Anfang des Jahres habe ich zunächst mein Sopransaxophon verkauft. Dabei mochte ich den Ton unheimlich gern. Mit dem Altsax fühle ich mich beim Spielen aber einfach wohler - macht mir mehr Spaß. Sieht so aus, als wenn das eher mein Instrument ist. Allerdings übe ich auch mit dem Altsaxophon nur sehr unregelmäßig.
Im Mai musste dann mein Roland GW-7 dran glauben. Trotz des tollen Klangs und der überzeugenden Möglichkeiten stand es nur herum. Daher habe ich es verkauft.
Übersicht Equipment:
|
(Stand 05/2010) |
Anfang |
| akustische Instrumente |
B&S Altsaxophon
Ibanez Blazer21 (elektr. Gitarre)
2 noname Konzertgitarren (Nylon- und Stahlsaiten)
|
| elektronische Klangerzeuger |
Kurzweil K2000R
Roland JV1080 (mit Expansions Session, Bass & Drums, World und House)
Waldorf MicroQ
Waldorf MicroWave II
Yamaha EX5R
Yamaha SY99
|
| Mikrofone |
AKG C3000B
Beyerdynamik M1
Elektro-Voice RE20
Rode NT5 (Stereopaar)
Sennheiser e865s
Superlux PRA-383D
|
| Studioprozessoren |
Focusrite TwinTrak Pro
Korg Toneworks Ampworks
Lexicon MPX-1
2x Phonic VocalMax A6400
T.C.Electronic Finalizer
|
| Monitoring |
AKG K-271
Event 20/20bas
SM Pro Audio M-Patch II
|
| A/D/A-Wandler |
2x Behringer ADA8000
Behringer Ultramatch SRC2496
Fostex VC-8
|
| MIDI |
CharlieLab Digitar
Emagic AMT8
Emagic Logic Control
Emagic Logic Control XT
Emagic Unitor8
Fatar Studio1100
KAT dk10
|
| DAW |
Emagic EXS24 MkII
Emagic Logic Platinum 5.5.1
RME Hammerfall DIGI9652
Steinberg VoiceMachine
WindowsXP-PC mit Pentium4 (2,5 GHz), 1 GB RAM und 450 GB HDD
|
| Sonstiges |
Tascam DA30MkII
Zoom H4n
|
| Gerät |
Zeitraum |
Preis |
wo gekauft |
Zustand |
| Yamaha SY35 |
02/1994 |
1.030,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
gebraucht |
| PGMusic PowerTracks |
04/1994 |
149,- DM |
M3C Systemtechnik |
neu |
| Voyetra V-22 |
04/1994 |
295,- DM |
M3C Systemtechnik |
neu |
| ? |
06/1994 |
212,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
? |
| Yamaha MU80 |
12/1994 |
1.590,- DM |
Musikhaus Welf Biller (Cottbus) |
neu |
| CharlieLab Digitar |
04/1995 |
350,- DM |
Charlie Lab |
neu |
| KAT dk10 |
06/1995 |
800,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
neu |
| Yamaha ProMix01 |
10/1995 |
3.790,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
neu |
| Turtle Beach Tahiti |
12/1995 |
799,- DM |
M3C Systemtechnik |
neu |
| Turtle Beach Maui |
12/1995 |
333,- DM |
M3C Systemtechnik |
neu |
| Roland JV1080 |
01/1996 |
2.449,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
neu |
| Fatar Studio1100 |
02/1996 |
2.200,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
neu |
| Upgrade V-22 -> V-24s |
02/1996 |
395,- DM |
M3C Systemtechnik |
neu |
| Roland SR-JV80-10 “Bass & Drums” |
05/1997 |
590,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
neu |
| Emagic Audiowerk8 |
10/1997 |
899,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
neu |
| ? |
10/1997 |
182,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
? |
| Beyerdynamic M1 |
11/1997 |
149,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
neu |
| ? |
02/1998 |
290,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
? |
| Yamaha SY99 |
03/1998 |
1.900,- DM |
von privat |
gebraucht |
| Emagic Logic Audio Gold |
08/1998 |
599,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
neu |
| Waldorf MicrowaveII |
11/1998 |
1.560,- DM |
Music Store Köln |
neu |
| Roland SR-JV80-09 “Session” |
12/1998 |
570,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
neu |
| ? |
04/1999 |
197,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
? |
| “Soft/Hardware” |
05/1999 |
169,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
? |
| Tascam DA-30 MkII |
06/1999 |
1.809,- DM |
Music Store Köln |
neu |
| Emagic Logic Audio Platinum 4 |
12/1999 |
300,- DM |
Musikladen Bärwinkel |
Update |
| Event 20/20bas |
08/2000 |
2.200,- DM |
Thomann |
neu |
| Behringer SRC2000 Ultramatch |
12/2000 |
269,- DM |
Thomann |
neu |
| Emagic EXS24 |
02/2001 |
539,- DM |
Thomann |
neu |
| Yamaha AX16-AT (für DSP-Factory) |
07/2001 |
260,- DM |
Synthesizer-Studio Jacob |
gebraucht |
| Fostex VC-8 |
07/2001 |
699,- DM |
Thomann |
neu |
| Yamaha EX5R |
08/2001 |
2.585,- DM |
Thomann |
Vorführmodell |
| Emagic AMT8 |
01/2002 |
343,- € |
Ede Fox Audio Sales |
gebraucht |
| Emagic Logic Platinum 5 |
03/2002 |
169,- € |
Musikladen Bärwinkel |
Update |
| Steinberg Voice Machine |
06/2002 |
168,- € |
Musikhaus Bössmann |
neu |
| Sennheiser e865s |
07/2003 |
225,- € |
von privat |
gebraucht |
| Behringer ADA8000 |
04/2004 |
235,- € |
Music Town |
neu |
| Waldorf MicroQ |
09/2004 |
?,- € |
von privat |
gebraucht |
| Roland SR-JV80-19 “House Collection” |
02/2005 |
75,- € |
von privat |
gebraucht |
| Ibanez Blazer21 |
01/2006 |
100,- € |
Musikladen Bärwinkel |
gebraucht |
| Korg Toneworks Ampworks |
01/2006 |
100,- € |
Musikladen Bärwinkel |
neu |
| SM Pro Audio M-Patch2 |
07/2006 |
111,- € |
Thomann |
neu |
| Altsaxophon B&S |
09/2006 |
300,- € |
Musikladen Bärwinkel |
gebraucht |
| 2x Phonic A6400 VovalMax |
10/2006 |
198,- € |
Thomann |
neu |
| AKG K-271 |
10/2006 |
129,- € |
Thomann |
neu |
| AKG C3000B |
10/2006 |
?,- € |
Musikladen Bärwinkel |
neu |
| Sopransaxophon Boston S-500 |
12/2006 |
?,- € |
Musikladen Bärwinkel |
neu |
| ? |
01/2007 |
148,- € |
von privat |
gebraucht |
| Emagic Logic Control |
?/2008 |
500,- € |
von privat |
gebraucht |
| Emagic Logic Control XT |
09/2008 |
355,- € |
von privat |
gebraucht |
| Emagic Unitor 8 |
09/2008 |
60,- € |
von privat |
gebraucht |
| Roland GW-7 |
11/2008 |
?,- € |
von privat |
gebraucht |
| Zoom H4n |
03/2009 |
329,- € |
Thomann |
neu |
| Rode NT5 Stereoset |
03/2009 |
288,- € |
Thomann |
neu |
| Behringer Ultramatch SRC2496 |
05/2009 |
54,- € |
von privat |
gebraucht |
| Kurzweil K2000R |
07/2009 |
200,- € |
von privat |
gebraucht |
| RME Hammerfall DIGI9652 |
08/2009 |
100,- € |
von privat |
gebraucht |
| Superlux PRA-383D |
11/2009 |
59,- € |
Thomann |
neu |
| Electro-Voice RE20 |
11/2009 |
260,- € |
von privat |
gebraucht |
| Lexicon MPX-1 |
11/2009 |
250,- € |
von privat |
gebraucht |
| Focusrite TwinTrak Pro |
12/2009 |
335,- € |
von privat |
gebraucht |
| Behringer ADA8000 |
12/2009 |
130,- € |
von privat |
gebraucht |
(was noch fehlt: Yamaha DSP-Factory, T.C.Electronic Finalizer, RME Hammerfall DIGI9636 Soundkarte, Roland SR-JV80-05 “World”)
| Gerät |
Zeitraum |
Erlös |
| Yamaha SY35 |
__/1998 |
? |
| Yamaha MU80 |
07/1998 |
700,- DM |
| Yamaha DSP-Factory |
07/2002 |
??,- € |
| Emagic Audiowerk8 |
02/2004 |
200,- € |
| Yamaha ProMix01 |
12/2006 |
300,- € |
| Sopransaxophon Boston S-500 |
02/2010 |
300,- € |
| Roland GW-7 |
05/2010 |
300,- € |
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