Im Wechsel der Akkorde
Sonntag, 23. Juli 2017

Mein Jahr 2015 in Zahlen

Unglaublich, wie schnell das Jahr 2015 schon wieder vergangen ist. Im Rückblick kann ich aber sagen, dass ich in den vergangenen 364 Tagen einiges geschafft habe.

Saxophon

Mein Saxophon habe ich in diesem Jahr insgesamt 203 Stunden gespielt. Davon entfallen 31 Stunden auf den Unterricht bei meinem Lehrer, der für mich immer einen Höhepunkt in der Woche und nach wie vor eine gute Motivation zum Üben darstellt.

Interessant finde ich, dass sich mein Übungspensum seit 2012 kontinuierlich gesteigert hat (2012: 165 Stunden, 2013: 173 Stunden, 2014: 186 Stunden). Allerdings konnte ich die Zeiten meines ersten Jahres, in dem ich mir für das Saxophon einen Lehrer genommen habe, nicht wiederholen: 2011 waren es 273 Stunden.

Ein bisschen stolz bin ich auf meine 1000. Stunde Saxophon, die ich erst gestern erreicht habe und für die ich immerhin ganze 5 Jahre Vorlauf benötigt habe.

Als Besonderheit in diesem Jahr würde ich den gut vierstündigen Saxophon-Workshop bei Timo Verbole am 20.07. nennen.
Einen Auftritt habe ich hingegen nicht absolviert.

Fotografie

Fotografiert habe ich in diesem Jahr auch und zwar etwa 3.458 Bilder, die an 56 verschiedenen Tagen entstanden sind und auf meiner Festplatte 110 GB belegen. In die Bearbeitung der Bilder habe ich aber vergleichsweise wenig Zeit investiert. Insbesondere die Erstellung von sphärischen HDR-Panoramen kostet immer ein paar Stunden meiner Freizeit, die ich auch für andere Zwecke gut gebrauchen kann.
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Willkommen KID-Broadcast Advocis (mic preamp)

Schon seit längerem hatte ich mir vorgenommen, etwas über meinen Mikrofonvorverstärker von KID Broadcast – den Advocis MS – zu schreiben. Ganz sicher sollte in der Überschrift nichts mit „Testbericht“ vorkommen, denn zu einem Test sehe ich mich nicht in der Lage. Weder kann ich an einem Vorverstärker etwas messen noch habe ich entsprechende Vergleichsmöglichkeiten.
Trotzdem hatte ich den Wunsch, meine Freude und Zufriedenheit mit dem Gerät mit anderen zu teilen. Lange ist aus der Idee nichts geworden. Aber jetzt, wo ich zwei weitere Preamps von KID Broadcast (Advocis ImSande) dazugekauft habe, kann ich gar nicht anders. Den Advocis MS habe ich schon 2013 gekauft. Warum es gerade dieses Gerät geworden ist, will ich (versuchen, kurz zu) beleuchten.

Im Jahr 2012 hatte ich mir überlegt, in meinem Heimstudio mehr akustische Musik machen und auch aufnehmen zu wollen. Die wesentlichen (klangentscheidenden) Geräte für diese Aufnahmen würden also die Mikrofone sein. Dazu habe ich mir schon Gedanken gemacht. Danach könnte noch der Mikrofonverstärker von Bedeutung sein (und vielleicht auch noch der AD-Wandler). Die weitere Bearbeitung sollte in der DAW passieren.
Bei Mikrofonvorverstärkern gibt es – um es mal neutral zu formulieren – eine breite Auswahl in jeder denkbaren Preisklasse. Neben der reinen Verstärkung von Mikrofonsignalen gibt es viele weitere Funktionen, mit denen Preamps ausgestattet werden – bis hin zum kompletten Channel Strip. Welche Funktionen benötige ich und wie viel Geld bin ich bereit dafür auszugeben, waren die Fragen, die ich mir beantworten musste.
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Vergleich: Violectric V200 vs. Lake People G109-P

Da ich gerade beide Kopfhörerverstärker da hatte – den Lake People G109-P, weil ich ihn bisher genutzt hatte und ihn verkaufen wollte, und den Violectric V200, weil er als Ersatz für den G109-P gekommen ist – habe ich sie miteinander verglichen.

Ich hatte mich innerlich darauf eingestellt, dass die klanglichen Unterschiede recht überschaubar sein würden. Da war sogar die Befürchtung, ich würde gar keinen Unterschied ausmachen können. Immerhin besteht ja die Möglichkeit, dass beide Geräte vom selben Menschen erdacht und auf derselben Werkbank zusammengeschraubt wurden. Letztere würde in beiden Fällen in Konstanz am Bodensee stehen, weil „Violectric“ die an Musikkonsumenten gerichtete Marke der Firma Lake People ist, die sich sonst eher an die Musikschaffenden richtet.

Den Austausch des G109-P hatte ich nicht etwa in Angriff genommen, weil ich mit dem Gerät unzufrieden war. Im Gegenteil: ich war schon begeistert bis verwundert, wie feinsinnig musikalisch dieser Kopfhörerverstärker zum Beispiel im Vergleich mit einem SPL 2Control vorgeht (der 2Control mag es eher gutgelaunt kraftvoll, was auch seinen Reiz hat). Eher war es so, dass ich von dem „Guten“ noch mehr wollte und zwar in Vorbereitung der geplanten Anschaffung eines AKG K812 (der aber momentan noch nicht vorhanden ist) – daher der Violectric V200.

Mein Kopfhörer, den ich für diesen Vergleich genutzt habe, ist der AKG K701. Allerdings waren die Ergebnisse auch am AKG K550 und AKG K271 Studio nachvollziehbar. Die gesamte Kette war folgende: flac – VLC-Media-Player – RME RayDAT Soundkarte – Musical Fidelity M1DAC – Kopfhörerverstärker (G109-P oder V200) – AKG K701

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XoviLichter Sterne – ein Zeitraffervideo-Versuch

Zeit der Sternschnuppen

Schon vor zwei Jahren habe ich versucht, ein paar Sternschnuppen (Meteore) der Perseiden mit meiner Kamera einzufangen. Immerhin ist mir das genau einmal gelungen. Für dieses Jahr habe ich im Vorfeld ein paar Versuche zur Optimierung meiner Aufnahme- und Nachbearbeitungsabläufe durchgeführt, in deren Ergebnis auch einige Videos aus den Einzelbildern entstanden sind.

Xovilichter?

Die Videosequenzen habe ich zu einem „Gesamtkunstwerk“ für den Xovilichter-SEO-Wettbewerb (aktuelle Top-123) verarbeitet:

Mit dem Video kann man zwar keinen der Preise bei der Xovilichter Keyword-Challenge gewinnen, aber ich will einfach mal sehen, wie weit nach oben ich mit dem Video komme.

Meine Zeitraffertechnik

Für die Aufnahmen habe ich meine Nikon D5100 auf ein altes Cullmann-Videostativ geschraubt. Als Objektiv ist ein Nikon AF-S Nikkor 28mm 1:1,8G angesetzt. Die Stromversorgung erfolgt über eine Netzteil. Für die große Anzahl an Einzelaufnahmen dürft der Akku nicht ausreichen.

Das 28er Objektiv verhält sich an meiner DX-Kamera wie ein leichter Weitwinkel (42mm) und zeigt eine ordentlichen Auschnitt des Himmel in unserem Hinterhof in Richtung Norden. Bei meinen Versuchen vor zwei Jahren hatte ich per Zoom-Objektiv schon die am besten geeignete Brennweite von 24 mm bis 28 mm ermittelt. Mit der 1.8er Offenblende habe ich auch einen guten Spielraum für die Anpassung der Belichtung.

Meine Zeitraffer-Einstellungen

Meine ersten Veruchsreihen hatte ich mit der Zeitautomatik gefahren. Der Fokus stand auf manuell und der Weißabgleich fest auf „bewölkter Himmerl“.

Vorteil der Zeitautomatik ist, daß bei konstanter Blende und ISO-Einstellung auch größere Helligkeitsunterschiede in der Morgen- und Abenddämmerung korrekt belichtet werden. Nachteil ist ein Helligkeits-Flackern im Video, weil die Belichtungs-Automatik nicht immer genau die selben Werte trifft.

Ein weiterer Nachteil ist die vorher nicht bekannte Belichtungszeit. Falls die Belichtungszeit plus Bearbeitung- und Speicherzeit des Bildes größer als die eingestellte Intervallzeit ist, gehen Bilder verloren.

Nach ein paar Versuchsreihen bin ich dann zum vollmanuellen Betrieb übergegangen.

  • Blende 2.8
  • Belichtungszeit 8 Sekunden
  • ISO 200
  • Weißabgleich „Bewölkter Himmel“
  • Fokus manuell

Die Intervallzeit steht auf 15 Sekunden. Da die interne Intervall-Automatik maximal 999 Aufnahmen erlaubt, habe ich mich für einen glatten Wert von 960 Bildern entschieden. Damit wird ein Zeitraum von vier Stunden abgedeckt, von dem ich mehr als 50% im Bild festhalte. Die Aufnahmen beginnen um 23 Uhr und enden um 3 Uhr morgens. Damit erfasse ich den Zeitraum von jeweils zwei Stunden vor und nach Mitternacht.

Nachteil der festen Blende/Belichtungszeit ist, daß ich mir am Anfang und Ende in der Dämmerung Überbelichtungen einhandle. Das sollte aber im August, zur Zeit der Perseiden, nicht mehr so deutlich zu sehen sein. Das Maximum der Perseiden wird in diesem Jahr für den 13 August gegen 03:37 Uhr MESZ erwartet. Bei einer Rate von ca. 100 Sternschnuppen pro Stunde sollte ich in vier Stunden bei einer zeitlichen Abdeckung von 50% statistisch gesehen ungefähr 200 Objekte erwischen. :-)

Nachbearbeitung und Video-Schnitt

Für das Xovilichter-Video habe ich die Bilder in Adobe Photoshop mit einem aufgezeichneten Makro und der Automatisierungs-Funktion nachbearbeitet. Damit die kleinen Sterne im Video besser sichbar sind, nehme ich eine Anpassung von Helligkeit und Kontrast vor. Anschließend werden die Sterne noch mit der Funktion „Helle Bereiche vergrößern“ herausgearbeitet.

Anschließend wird das Bild auf mein Video-Zielformat 1280 x 720 verkleinert und als JPEG-Bild gespeichert.

Die Einzelbilder werden in einem vorbereiteten Video-Projekt in „Magix Video Pro“ geladen und als Rohdaten-Video gespeichert. Im selben Video-Programm erfolgt dann der Schnitt, die Vertitelung und Vertonung des engültigen Videos. Ferig ist die Laube. :-)

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Budapest: Kettenbrücke über die Donau

Budapest, Kettenbrücke über die Donau

Hier mal eine touristisch obligatorische Ansicht der Kettenbrücke über die Donau von unserem „Osterbesuch“ in Budapest. Im Hintergrund die Fischerbastei und die Matthiaskirche.

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Ein Jahr Stockfotografie – meine Bilanz

Wieso, weshalb, warum?

Die Idee, mich als Anbieter bei 123RF anzumelden kam mir, als ich deren steilen Aufstieg in der Google-Bildersuche Ende 2012 beobachten konnte. Schon seit Jahren beschäftige ich mich mit der Bildersuche und habe durchaus den Ehrgeiz, dort zumindest bei einigen Suchbegriffen ganz vorne mitzumischen.

Gesagt, getan und damit die Sache etwas breiter aufgestellt ist, habe ich mich gleich auch noch bei Fotolia als Anbieter registriert. Das ist jetzt fast genau ein Jahr her, der richtige Zeitpunkt also, eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen.

123RF

Die Anmeldung bei 123RF ist nicht kompliziert. Als Anbieter muß man allerdings einen gültigen Identifikationsnachweis (Ausweis-Scan) und mindestens 10 Bilder hochladen, bevor man freigeschaltet wird.

Die Seiten bei 123RF sehen etwas „altbacken“ aus und auch die Struktur und Navigation glänzt nicht gerade mit Übersichtlichkeit. Aber ich komme zurecht und bin zudem dort eher nur selten unterwegs.

Mein Portfolio bei 123RF umfaßt derzeit 18 Fotos. Insgesamt habe ich 19 Bilder hochgeladen, eins wurde abgelehnt.

Die Begründung für die Ablehnung war „Poor Lighting / Composition“, also schlechte Belichtung bzw. Bildkomposition. Die Annahmequote liegt damit bei guten 95%.

Das ist aber nicht verwunderlich, denn ich habe besonders auch in letzter Zeit den Eindruck, daß 123RF weniger streng bei der Bildbeurteilung ist. Da werden teilweise Bilder angenommen, die ich mich nicht getraut hätte hochzuladen. Ich werde das Gefühl nicht los, daß 123RF (z.Z. 25 Mio.) einfach Fotolia (26,1 Mio.) bei der Anzahl der Bilder überholen will. Masse statt Klasse, gewissermaßen.

In diesem einen Jahr habe ich vier Verkäufe zu verzeichnen. Zweimal wurden Bilder im Abo (Heidelbeeren, Steine) und zweimal in der Größe L (Frohe Ostern, Heidelbeeren) verkauft. Die Abo-Verkäufe bringen relativ wenig ein, jeweils $ 0,216. Bei den Einzelverkäufen ist es etwas mehr, da gab es $ 0,792 und $ 1,200. Alles in Allem habe ich bei 123RF satte 2,43 Dollar verdient.

Ein Problem habe ich bei 123RF, sonst würde ich da vielleicht noch etwas aktiver werden. Man muß die Bildbeschreibung und Verschlagwortung auf Englisch verfassen, was nicht gerade zu meinen Stärken zählt. Na mal sehen, vielleicht finde ich dafür eine praktikable Lösung.

Fotolia

Bei Fotolia geht die Anmeldung ebenso einfach, wie bei 123RF. Als Anbieter muß man auch dort einen Identifikationsnachweis einreichen und ein Steuerformular ausfüllen. Eine Mindestzahl an Bildern wird nicht gefordert.

Die Seiten sehen modern, übersichtlich und aufgeräumt aus. Ich habe mich dort schnell zurechtgefunden. Aber auch da bin ich bisher nicht sonderlich häufig aktiv geworden.

Mein Portfolio bei Fotolia umfaßt derzeit 20 Fotos und ein Video. Insgesamt habe ich 30 Medien hochgeladen, ein angenommenes aber selbst wieder gelöscht. Damit liegt die Annahmequote bei über 70%.

Fotolia schaut schon genauer hin. Die Begründung für die Ablehnung waren z.B. „Technische Probleme“ und „Tauglichkeit für Werbezwecke“. In der Informations-E-Mail gibt es dann auch Hinweise, was es sein könnte, ohne es aber konkret zu benennen.

Technische Probleme

  • Schärfe/Unschärfe
  • Über- oder Unterbelichtung
  • Zuschneiden
  • Zu hohe oder zu niedrige Farbsättigung
  • Unzureichende Kontraste
  • Pixel-Qualität
  • Problem mit der Interpolation
  • Problem mit den Effekten
  • Problem mit der Größe

Tauglichkeit für Werbezwecke

  • Komposition
  • Originalität & Qualität
  • Hintergrund Qualität
  • Qualität der Freistellung

Wenn ich die abgelehnten Bilder unvoreingenommen betrachte, sind diese Gründe teilweise durchaus verständlich und nachvollziehbar.

Champignon-SuppeAndererseits habe ich ein paar Bilder auch nur zum Test hochgeladen um zu sehen, was passiert. Daß z.B. dieses Bild nicht genommen wird, damit habe ich gerechnet.

Und auch bei dieser Champignon-Suppe hatte ich mit einer Ablehnung gerechnet, denn das Bild ist nicht wirklich scharf und ist deshalb im kostenlosen Bereich gelandet. Also greift zu, die Unschärfe sieht man in den kleinen Auflösungen nicht wirklich. :-)

Bei Fotolia gab es genau zwei Verkäufe. Das erste verkaufte Bild war auch hier das Heidelbeer-Bild in Größe S mit Einnahmen von 0,60 Credits. Der zweite Verkauf war ein Abo-Bild (0,25 Credits), lustigerweise das Schuh-Bild, welches das einzige bei 123RF abgelehnte Bild ist. Mithin habe ich also in einem Jahr 0,85 Credits verdient, was 0,85 Euro entspricht.

Das angenehme bei Fotolia ist, ich kann auf Deutsch beschreiben und verschlagworten. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, doch noch ein paar Bilder hochzuladen, um vielleicht mal wenigstens den Bronze-Status (100 Downloads) zu erreichen.

Und bei Google?

Bei Google und speziell bei der Google-Bildersuche tut sich leider noch gar nichts. Vielleicht habe ich nur nicht die passenden Bilder ausgewählt. Aber ich bin der Sache auch nicht wirklich intensiv nachgegangen, es gibt schon noch Optimierungsmöglichkeiten (SEO). Da werde ich meine Bemühungen auch in diesem Jahr verstärken. Es sollte doch möglich sein, wenigstens ein Bild in der Bildersuche auf die vorderen Plätze zu befördern. Ich werde dann in einem Jahr hier wieder berichten.

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