Im Wechsel der Akkorde
Archiv: Dezember 2014

Vergleich: Violectric V200 vs. Lake People G109-P

Da ich gerade beide Kopfhörerverstärker da hatte – den Lake People G109-P, weil ich ihn bisher genutzt hatte und ihn verkaufen wollte, und den Violectric V200, weil er als Ersatz für den G109-P gekommen ist – habe ich sie miteinander verglichen.

Ich hatte mich innerlich darauf eingestellt, dass die klanglichen Unterschiede recht überschaubar sein würden. Da war sogar die Befürchtung, ich würde gar keinen Unterschied ausmachen können. Immerhin besteht ja die Möglichkeit, dass beide Geräte vom selben Menschen erdacht und auf derselben Werkbank zusammengeschraubt wurden. Letztere würde in beiden Fällen in Konstanz am Bodensee stehen, weil „Violectric“ die an Musikkonsumenten gerichtete Marke der Firma Lake People ist, die sich sonst eher an die Musikschaffenden richtet.

Den Austausch des G109-P hatte ich nicht etwa in Angriff genommen, weil ich mit dem Gerät unzufrieden war. Im Gegenteil: ich war schon begeistert bis verwundert, wie feinsinnig musikalisch dieser Kopfhörerverstärker zum Beispiel im Vergleich mit einem SPL 2Control vorgeht (der 2Control mag es eher gutgelaunt kraftvoll, was auch seinen Reiz hat). Eher war es so, dass ich von dem „Guten“ noch mehr wollte und zwar in Vorbereitung der geplanten Anschaffung eines AKG K812 (der aber momentan noch nicht vorhanden ist) – daher der Violectric V200.

Mein Kopfhörer, den ich für diesen Vergleich genutzt habe, ist der AKG K701. Allerdings waren die Ergebnisse auch am AKG K550 und AKG K271 Studio nachvollziehbar. Die gesamte Kette war folgende: flac – VLC-Media-Player – RME RayDAT Soundkarte – Musical Fidelity M1DAC – Kopfhörerverstärker (G109-P oder V200) – AKG K701

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