Im Wechsel der Akkorde
Archiv: Juli 2010

Ich packe meine Tasche…

meine TascheGlücklicher Weise kommt mein Urlaub nun so langsam in Reichweite und ich darf schon mal ein paar Gedanken an die Vorbereitungen verschwenden. In diesem Jahr will ich eine kleine Schottland-Rundreise machen. Und natürlich erhoffe ich mir einige aussergewöhnliche Fotomotive. Die Frage ist nur: was nehme ich an Fotoausrüstung mit? Ich werde zwar mit dem Auto unterwegs sein, aber letztlich muss meine Fototasche tragbar bleiben. Also muss von all dem Zeug etwas zu Hause bleiben. Der Schwerpunkt wird wohl auf Landschaftsfotografie bzw. Land & Leute liegen. Auf jeden Fall werde ich die EOS 5D Mark II und das EF 16-35/2.8 L II USM mit meinem neuen Hoya HD Polfilter (82mm) mitnehmen. Der Telebereich wird durch das EF 70-200/4 L IS USM mit (oder ohne) 1,4-fach Telekonverter repräsentiert. Dazwischen passt noch das kleine EF 50/1.4 USM mit in die Tasche. Ein Blitzgerät (Metz 58 AF-1) kommt natürlich auch mit. Für entfesseltes Blitzen mit mehreren Blitzgeräten wird es wohl eher selten Gelegenheit geben.
Auf eine Zweitkamera (EOS 40D) werde ich verzichten, zumal da auch immer noch unterschiedliche Ersatzakkus und das Ladegerät mit dabei wären. Auch das EF 300/4 L IS USM habe ich aus Gewichtsgründen aussortiert. Schweren Herzens habe ich auch erst einmal das EF 135/2 L USM beiseite gelegt, obwohl damit sicher tolle schottische Porträts entstehen könnten. Die Brennweite ist aber bereits durch das Telezoom abgedeckt.
Auch das Dreibeinstativ musste ich schon zur Seite legen. Dabei habe ich allerdings ein ungutes Gefühl. HDR-Bilder auf der Basis einer Belichtungsreihe und Fotos bei Restlicht sind ohne Stativ nicht drin. Letztlich ist es aber in erster Linie eine Urlaubsreise, keine reine Fotoreise. Ich muss ja, auch was die zeitliche Ausdehnung des Fotografierens angeht, die Interessen der Mitreisenden berücksichtigen.
Ich versuche einfach die “beschränkten Mittel” möglichst optimal zu nutzen. Das ist meiner Meinung nach generell nicht der schlechteste Weg. Ich habe mich auch schon (und nicht nur einmal) durch ein Übermaß an technischen Möglichkeiten hoffnungslos verzettelt. Es hat mich einfach von der Hauptsache abgelenkt.

Was also in die Fototasche darf:
- Canon EOS 5D Mark II mit Ersatzakku, Ladegerät und diversen CF-Cards
- Canon EF 16-35/2.8 L II USM mit Hoya HD Polfilter
- Canon EF 50/1.4 USM
- Canon EF 70-200/4 L IS USM
- Kenko Teleplus 1,4x Pro300 DG
- Metz mecablitz 58 AF-1 mit AA-Ersatzakkus und Ladegerät (BC700)
- Reinigungszeug (Lenspen, Microfasertuch)

Habe ich etwas vergessen? Was nicht unter dem Begriff Fotoausrüstung läuft, aber dennoch mit muss, ist mein Netbook (Packard Bell dot-m) und eine 1,8″-USB-Festplatte (Samsung S1). Darauf werde ich am Ende des Tages unter anderem meine Fotos sichern und vorsortieren. Anschließend können die Speicherkarten in Vorbereitung des nächsten Foto- bzw. Reisetages wieder gelöscht werden. Außerdem habe ich von meiner Familie die Aufgabe bekommen das Reisetagebuch zu führen, was sicher auch am besten auf dem Netbook geht. Zusätzlich kommt noch der mobile Audiorecorder Zoom H4n mit - vielleicht gibt es auch ein paar hörenswerte Ereignisse in Schottland. Und mit meinem Handy (Nokia N95) werde ich bestimmt wieder GPS-Tracks aufzeichnen, um die Fotos später geografischen Punkten zuordnen zu können.
So, da die Liste nun steht, könnte es von mir aus auch bald losgehen…

(Fortsetzung)

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
0 Kommentare »

Mein erstes Nikon…

Mein erstes Nikon-Produkt ist nicht etwa eine Kamera (weder Kompakt- noch Spiegelreflexkamera) oder ein Objektiv (manche Canon-DSLR-Nutzer adaptieren ein besonders gelungenes Nikon-Objektiv an ihrer Kamera), sondern ein Fernglas. Gedacht ist es für Tierbeobachtungen. Genau das hat mir nämlich auf der letzten Safari noch gefehlt. Das Binokular hört auf den Namen Nikon Action 10-22×50 CF VII und hat (was ich nicht so häufig bei Ferngläsern gefunden habe) ein Zoom im Bereich einer zehnfachen bis zweiundzwanzigfachen Vergrößerung. Bei 22-facher Vergrößerung braucht man schon eine sehr ruhige Hand. Eine längere Observation kann da schon recht anstrengend werden. Da ist es sinnvoll und löblich, dass ein Stativadapter zum Fernglas mitgeliefert wird. Vom Konstruktionsprinzip her ist es ein klassisches Porroprismen-Fernglas und deshalb auch nicht ganz zierlich (197mm x 193mm). Abgesehen davon ist das Gewicht von gut einem Kilogramm für längere Wanderungen schon relevant. Aber Glas wiegt nunmal und die optische Qualität lässt mich das Schleppen schnell vergessen (hoffe ich). Es bietet meiner Meinung nach ein wunderbar scharfes und kontrastreiches Bild. Bei Dämmerung habe ich es allerdings noch nicht ausprobiert. Das Zoom kann man leicht auch während des Durchschauens bedienen - allerdings muss die Scharfeinstellung meist korrigiert werden. Mit 15 Metern Naheinstellgrenze eignet es sich nicht wirklich für die Untersuchung von Insekten. Aber für die Vogelbeobachtung ist es m.E. gut geeignet. Bei der Auswahl des für mich richtigen (vom Vergrößerungsfaktor und der optischen Qualität her) Fernglases hat mir nur eines geholfen: ausprobieren. Also in die Hand nehmen und einfach mal hindurchsehen.

0 Kommentare »

subjektiver Objektiv-Vergleich (Canon - Tamron)


Ich sage es gleich vorweg: dieser Vergleich ist unfair! Da ich aber in diesem Brennweitenbereich keine anderen Objektive besitze, vergleiche ich hier mein Superweitwinkelobjektiv Canon EF 16-35/2.8 L II USM mit meinem Superzoom Tamron SP AF 24-135/3.5-5.6 AD Asph. [IF] an der digitalen Kleinbildkamera Canon EOS 5D Mark II bei den Brennweiten 24 und 35mm.
Die Objektive sind also schon mal für völlig unterschiedliche Aufgaben gebaut worden. Unfair ist der Vergleich auch deshalb, weil man für den Preis des Canon-Objektivs vier dieser Tamron-Objektive bekommt (falls man es überhaupt neu zu kaufen bekommt).
Den Test habe ich vor allem gemacht, um mein neues Canon EF 16-35/2.8 L II USM nach dem Kauf überprüfen und ggf. rechtzeitig umtauschen zu können. Eigentlich hätte ich dazu ein zweites 16-35 für einen Vergleich haben müssen, denn nach welchen Maßstäben sollte ich die Ergebnisse sonst bewerten? Um sie dennoch in Relation zu einem anderen Objektiv begutachten zu können, habe ich mein Tamron-Superzoom für einen Vergleich hergenommen.
 weiter lesen »

0 Kommentare »

Erneut Totalausfall meiner 40D

Bereits im Juli 2009 hatte meine Canon EOS 40D einen Totalausfall hingelegt. Nach dem Auslösen gingen die Displays aus und die Kamera ließ sich nicht mehr bedienen. Das Herausnehmen und Wiedereinsetzen des Akkus brachte den vorhergehenden Zustand zurück, aber ein Foto konnte ich nicht mehr machen. Die Kamera wurde durch Canon in Willich innerhalb der Garantiezeit (Kauf im April 2008) kostenlos repariert. Laut Reparaturbericht wurde das elektrische Leitungssystem und die Spiegelmechanik getauscht und eine Komplettjustage durchgeführt. Danach war die Welt wieder in Ordnung - bis vor gut einer Woche jedenfalls. Geschätzte 6000 Auslösungen nach der Reparatur hatte ich das identische Fehlerbild wieder. Nun habe ich gleich mal einen CPS-Priority-Aufkleber herausgesucht und die Kamera wieder nach Willich eingeschickt. Die zweijährige Garantiezeit ist nun schon seit zwei Monaten abgelaufen. Von daher war ich sehr gespannt, wie sich Canon dazu verhalten würde. Vorsorglich hatte ich eine Kulanzreparatur beantragt. Auf der Eingangsbestätigung durch Canon habe ich gelesen, dass der Auftrag als Reklamation behandelt wird. Ja, kann man so sehen. Gestern habe ich sie nun wieder zurückbekommen und sie funktioniert wieder. Die für CPS-Silber-Mitglieder vorgesehenen 5 Arbeitstage Reparaturdauer hat Canon jedenfalls eingehalten. Auf dem Reparaturbericht steht diesmal nur “Reparatur: Spiegelmechanik” und als Ersatzteil ist “MOTOR ASS’Y” aufgeführt. Zusätzlich wurde noch die Anzahl der Auslösungen ausgelesen, nett. Bezahlen musste ich nichts. Ob die Kulanzregelung oder Reklamationsanerkennung etwas mit meiner CPS-Mitgliedschaft zu tun hat, kann ich nicht sagen. Ich bin jedenfalls froh, dass die 40D wieder geht und ich sie noch nicht zum alten Eisen legen musste.
Über ähnliche Ausfälle anderer Nutzer einer 40D hatte ich im Internet schon öfter gelesen. Es scheint bei mir also kein Einzelfall zu sein. Allerdings habe ich noch von niemandem gelesen, der dieses Problem zweimal hatte. Ich sehe jetzt zwei mögliche Richtungen für eine Prognose:
1. bei meiner 40D ist sowas von der Wurm drin, dass der nächste Ausfall schon vorbestimmt ist. Oder
2. nach dieser zweiten Reparatur ist die Wahrscheinlichkeit extrem gering, dass die Kamera noch einmal kaputt geht. Mal sehen, welche Prognose stimmt - ich werde berichten. Mit dem Canon-Service bin ich jedenfalls voll auf zufrieden. Für den beim Einsenden verbrauchten CPS-Priority-Aufkleber habe ich übrigens Ersatz bekommen - genau einen…

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
0 Kommentare »

Festival des Sports (Mission Olympics Finale) in Cottbus

Außer auf dem Musikschulfest des Konservatoriums Cottbus war ich heute auch in der Altstadt unterwegs. Ich wollte mir einen Eindruck davon verschaffen, wie ein “Festival des Sports” so abläuft. Ich musste mich erst einmal darüber informieren, dass dieses Festival als Finale der Mission Olympics vom 02. bis 04. Juli in Cottbus stattfindet. Die anderen Finalstädte 2010 sind Mannheim, Nordhorn, Wetzlar und Zehdenick. Bei diesem Festival des Sports gibt es nun an vielen Orten der Stadt verschiedene Sportstationen, an denen die Bürgerinnen und Bürger aktiv werden sollen. Damit können sie wichtige Aktivitätspunkte für den Wettbewerb „Gesucht: Deutschlands aktivste Stadt 2010“ sammeln. Der Wettbewerb findet bereits zum vierten mal statt. Neben diesem Titel (Deutschlands aktivste Stadt) sind noch 75.000 Euro Preisgeld für den Breitensport drin. Letztlich habe ich mit einer Schachpartie einen Punkt für Cottbus erarbeitet. Nachfolgend ein paar Fotos.

0 Kommentare »