Im Wechsel der Akkorde
Archiv: Mai 2010

Görlitz in Bildern

Ab und an zieht es mich zurück nach Görlitz und es ist immer wieder interessant zu sehen, was sich dort seit meiner Studienzeit getan hat. Am Sonnabend vor Pfingsten habe ich auf der Fahrt nach Zittau einen zweistündigen Zwischenstopp in Görlitz eingelegt. Das hat gerade für einen kleinen Spaziergang auf den ausgetretenen Pfaden gereicht. In der Peterskirche konnte ich auf die Plattform zwischen den Türmen klettern und die Aussicht genießen. Ein paar Bilder habe ich auch mitgebracht.

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Willkommen Canon EF 135/2 L USM

Canon EF 135/2 L USMMit dem Verkauf von zwei meiner Objektive (Sigma 18-200/3.5-6.3 DC OS und Canon EF-S 10-22/3.5-4.5 USM), die ich nicht am Vollformat (Kleinbild, Canon EOS 5D Mark II) verwenden kann, hatte ich einen finanziellen Spielraum gewonnen, um mir einen anderen Objektivwunsch erfüllen zu können.
Es handelt sich um die Festbrennweite Canon EF 135/2 L USM, die ich gebraucht aus der Bucht gezogen habe. Dieses leichte Teleobjektiv scheint am Kleinbildsensor recht beliebt für Kopfporträts und Hallensport zu sein. Die Bilder, die ich bisher gesehen hatte und die mit diesem Objektiv gemacht wurden, haben mich ziemlich begeistert. Diese Linse stand dann auch (mit) ganz oben auf meiner Wunschliste. So konnte ich es wieder einmal kaum erwarten, bis das Päckchen bei mir eingetroffen war…
Canon meint, dass es das lichtstärkste und leichteste 135mm-Teleobjektiv seiner Klasse sei. Wie auch immer - viel schwerer als die 750g sollte ein Objektiv meiner Meinung nach nicht sein (ausgenommen mal die Super-Tele-Objektive). An der 5D Mark II wirkt es aber noch nicht kopflastig (zusammen 1,6 kg). Mit angesetzter Streulichtblende (die bei Canon i.d.R. nur bei L-Objektiven mitgeliefert wird) ist es schon ein ordentlicher Kloben.
Durch die Lichtstärke ist das Sucherbild schön hell. Die Möglichkeiten zur Freistellung (durch einen in der Tiefe begrenzten Schärfebereich) und das Bokeh (Aussehen und Verlauf des beabsichtigten Unschärfebereichs) sind sehr eindrucksvoll. Erstaunlicher Weise verliert es an der 40D etwas von dem Zauber. Durch den anderen Bildwinkel ist es halt ein anderer Eindruck.
Leider (im Hinblick auf die Anschaffungskosten) muss ich für mich konstatieren, dass es mit einer tollen DSLR-Kamera allein nicht getan ist. Erst hoch- und höchstwertige Objektive erschließen das Potential und machen letztlich die Faszination für mich aus.

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Es ist wieder Schneckenzeit!

Schneckenzeit
Wie wohl jedes Jahr im Mai so ist auch jetzt wieder Schneckenzeit. Gerade in der letzten Woche hatte ich noch nach Schnecken gesucht und keine gefunden. Doch mit einem Mal sind sie wieder sehr zahlreich in meinem Garten unterwegs. Vom einen Tag auf den anderen, sozusagen. Die zwittrigen Schnecken können sich ja mit jeder weiteren Schnecke, die sie antreffen, fortpflanzen und schaffen so (jeweils) bis zu 600 Nachkommen. Viele der Schnecken sterben nach der Fortpflanzung und Eiablage.
Leider habe ich noch keinen Igel in meinem Garten gesehen; der hätte als Hauptschneckenvertilger seine wahre Freude. Bestimmt kann ich aber auf andere natürliche Feinde der Schnecke (z.B. Spitzmaus, Maulwurf, Amsel, Elster, Drossel, Star, Spechtmeisen, Würger, Salamander, Blindschleiche, Frösche oder Kröten) vertrauen. Oder gern auch auf Glühwürmchen, die die Eier der Schnecken fressen sollen.

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Holländermühle in Straupitz

Heute, am Pfingstmontag, war der traditionelle “Deutsche Mühlentag”, der bereits seit 1994 jährlich bundesweit von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung (DGM) e.V. veranstaltet wird. Seinen Ursprung soll er in den Niedersächsischen Mühlentagen haben, die schon seit 1990 immer am Pfingstmontag in Niedersachsen und später auch in Bremen veranstaltet wurden. Also, am “Deutschen Mühlentag” haben über 1000 Mühlen zu Besichtigungen, Führungen und Rahmenprogramm eingeladen.
Das klang interessant und ich habe deshalb heute die Holländermühle in Straupitz besucht. Diese Idee hatten wohl auch viele andere Leute, denn es war in der kleinen Mühle seeehhhr voll gewesen. Die Bilder sollen einen kleinen Eindruck geben und vielleicht Anregung bieten.

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Wohin mit den Daten?

FestplattenstapelDas Thema Datensicherung und -archivierung beschäftigt mich schon eine Zeit lang. Diese Herausforderung existiert auch unabhängig davon, ob es sich bei den Daten um Fotos, Musikaufnahmen oder sonstige Daten handelt. Allerdings hat die Anschaffung der Canon EOS 5D Mark II mit ihren 21 Megapixel-Fotos das Problem nicht gerade entschärft.
Bisher hatte ich in meinem heimischen Netzwerk an meinem Router (Linksys WRT610N) eine USB-Festplatte mit 500GB angeschlossen, auf die von jedem vernetzten Rechner aus gesichert werden konnte. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit war allerdings nicht überzeugend, um es mal vorsichtig auszudrücken (ca. 2 MB/s). Das Prinzip war also, dass ich (bestimmte) Dateien von der internen Festplatte eines Rechners als Kopie auf dieser “Netzwerk”-USB-Festplatte abgelegt habe. Dafür habe ich auch kein Backup-Tool verwendet, welches zum Beispiel Differenzsicherungen beherrscht, sondern die Dateien per Hand ausgewählt und kopiert. Zusammen mit der geringen Datenübertragungsgeschwindigkeit stellte dieses Vorgehen ständig eine nervige Geduldsprobe dar und bot das Potential, jederzeit den Überblick zu verlieren.
Synology DS209+ IIAlso war es an der Zeit, dass ich daran etwas ändere. Ich wollte einen Speicher mit großer Kapazität, mit vernünftiger Datenübertragungsgeschwindigkeit und mit einer gewissen Redundanz (gegen Datenverlust durch Festplattendefekt) und das Ganze bitteschön im Netzwerk.
Nun, da gibt es ja eine ganze Reihe von NAS-Produkten auf dem Markt - ich habe mich für die Synology DS209+ II mit zwei 2TB-Platten (Samsung HD203WI) im RAID-1-Verbund entschieden. Die Verwaltung des Gerätes ist mit der mitgelieferten Oberfläche einfach zu bewerkstelligen. In einem Test habe ich eine (Schreib-)Geschwindigkeit von 36 MB/s ermittelt - damit bin ich zufrieden. Meine 500GB-Platte habe ich per USB an die Synology geklemmt, um zusätzliche Sicherungen darauf abzulegen, und siehe da: auch der Zugriff auf diese Platte ist gleich viel flotter.
Was den Speicherplatz angeht, sollte ich nun wieder etwas Luft haben. Aber ein anderes Problem zeichnet sich ab. Tendenziell wird das NAS nun eher zum Primärdatenspeicher, da die Geschwindigkeit stimmt und die Daten von überall erreichbar sind. Der Ausfall einer Festplatte wird zwar durch das RAID-1 kompensiert - nicht aber unbeabsichtigtes Löschen. Von einer Datensicherung im eigentlichen Sinn kann man also nicht mehr sprechen, auch wenn die Daten sicherer abgelegt sind als vorher. Also, konzeptionell muss ich da noch etwas tun. Ich hoffe, dass mich die mit der Synology mitgelieferte Sicherungssoftware “Data Replicator 3″ bei der Umsetzung unterstützen wird.

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Tag der offenen Tür bei Cottbusverkehr

Auf Wunsch eines jüngeren Familienmitglieds haben wir am Sonnabend, dem 08. Mai 2010, den Tag der offenen Tür der Cottbusverkehr GmbH besucht. Dort konnten wir den Betriebshof und die Werkstätten besichtigen, die herausgeputzten Oldtimer bestaunen, die Aussicht in 16 Metern Höhe aus einem “Steiger” (Wartungsfahrzeug) genießen, eine einstündige Stadtrundfahrt mit Führung in einem Doppelstockbus mitmachen und in einem Bus durch die Waschstraße fahren. Außerdem gab es noch ein Wettziehen eines Straßenbahn-Bobs, ein Casting für eine Haltestellenansage, einiges an Bühnenprogramm und man konnte sich natürlich zu den Dienstleistungen des Unternehmens informieren. Es war ein interessanter Vormittag.

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