Im Wechsel der Akkorde
Archiv: März 2010

Blechdosenseite eröffnet

BlechdosenHeute habe ich sie mal aufgemacht - meine neue Blechdosenseite. Ich bin immernoch etwas im Zweifel, ob das denn so richtig ist. Aber keine Angst: die von der Pandora ist nicht dabei. Die Seite soll so etwas ähliches wie eine virtuelle Blechdosensammlung sein. Die Idee ist, die Bilder von den Blechdosen nach und nach zu erweitern. Ein gelegentlicher Besuch könnte sich daher für Leute, die Blechdosen mögen, lohnen. Viel Spaß damit!

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Erfahrungsbericht Tamron SP AF 24-135/3.5-5.6 AD

Oh je, was ist denn das? Ein Dinosaurier aus längst vergangenen “analogen” Tagen, möchte man meinen, und in Deutschland nicht sehr weit verbreitet. “Wie bist Du denn an die Scherbe gekommen?” höre ich Euch fragen. Und um es auf die Spitze zu treiben: ich habe das Objektiv als Neuware gekauft mit Garantie und allem drum und dran.
Nun, es soll mir letztlich über die Zeit hinweghelfen, bis ich mir ein möglichst kompromissloses Standardzoom kaufen kann. Diese Zeit ist notwendig für mich, um meinen Sparplan in die Tat umzusetzen, und für die Hersteller von Objektiven, damit sie dieses “möglichst kompromisslose Standardzoom” in der Zwischenzeit entwickeln und produzieren können, denn ich habe es bisher nicht gefunden.

Ich habe ewig lange überlegt, ob ich mir das Canon EF 24-70/2.8 L USM oder das Canon EF 24-105/4 L IS USM kaufen sollte. Habe auch darüber nachgedacht das Sigma 24-70/2.8 EX DG HSM oder das Tamron SP AF 28-75/2.8 XR Di LD Asph. [IF] MACRO in die engere Wahl einzubeziehen. Ellenlange Foren-Diskussionen und Beispielbilder habe ich mir angesehen und Tests in Zeitschriften gelesen. Und ich bin letztlich zu dem Schluss gekommen, dass mich wahrscheinlich keines so richtig glücklich machen würde.
Kauf ich halt keins, ist auch gut. Ich könnte mir jeden Tag meinen Kontostand anschauen und mich über das gesparte Geld freuen. Wenn da nicht die Brennweitenlücke an meiner neuen Canon EOS 5D Mark II wäre. Mein Ultraweitwinkel (Canon EF-S 10-22/3.5-4.5 USM) funktioniert nur an APS-C-Kameras (z.B. meiner 40D), ebenso wie mein Superzoom (Sigma 18-200/3.5-6.3 DC OS). Erst bei 50 mm (Canon EF 50/1.4 USM) und ab 70 mm (Canon EF 70-200/4 L IS USM) könnte ich die 5DMk2 nutzen. Na ja, das wollte ich so nicht lassen.

Und warum gerade dieses Objektiv? Kurz: exotisch und nicht teuer (ob es preiswert ist, muss sich noch zeigen). Und jetzt nehme ich es sportlich und versuche aus meinem neuen Tamron-Objektiv das beste herauszuholen. Getreu dem Motto: die Schwächen kennen und die Stärken nutzen. Dazu werde ich auch einige Vergleiche anstellen, obwohl ich sonst nicht so der Pixelpeeper bin (denke ich jedenfalls). In jedem Fall ist das immer nur meine persönliche Sicht der Dinge (alle anderen haben auch Recht …).
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Willkommen Canon EOS 5D Mark II

Canon EOS 5D Mark IIAuf diesen Moment habe ich gewartet. Die quälende, sich über Monate hinziehende Vorfreude habe ich allerdings genossen (vielleicht hätte ich den Kauf der Kamera noch etwas hinauszögern sollen…). Nun ist sie da. Seltsames Gefühl - schwer zu beschreiben.
Die Fotografie ist und bleibt für mich ein Hobby. Die Anschaffung der Kamera ist im Grunde hochgradig unvernünftig. Zumal es - soviel ist schon abzusehen - auch weiterhin teuer bleibt, denkt man nur mal an den Speicherplatz für die 21-Megapixel-RAW-Bilder oder passende Objektive und sonstiges Zubehör. So ist das nun mal bei mir mit einem Hobby - es muss nicht rational sein. Ein Stück Lebensqualität, die zwar dem Konsum gewidmet ist, für die ich aber dankbar bin.
Für eine zweite Kamera gibt es ein paar mehr oder minder vernünftige Gründe. Dafür hätte es aber vielleicht auch eine gebrauchte (Canon EOS) 40D getan - für ein Viertel des Anschaffungspreises der 5D Mark II. Aber die Sache mit dem Vollformat hat mich nicht mehr ruhen lassen. Das ist der Nachteil, wenn man zuviel in Foren (z.B. im DSLR-Forum) liest.
Meine Bilder werden durch diese Kamera nicht besser. Wahrscheinlich wird man kaum sagen können, ob ich ein Foto mit der 5D Mark II oder der 40D gemacht habe. Dennoch: ich habe die Kamera ausgepackt, angefasst, ein Objektiv angesetzt und durch den Sucher gesehen und war glücklich. (”Lasst dem Jungen doch sein Spielzeug - er freut sich doch so…”) Nein, es sind keine Welten im Vergleich zur 40D. Das größere und hellere Sucherbild ist aber schon auffällig. Ansonsten ist sie nur etwas größer und etwas schwerer. Mit allem anderen muss ich mich erst einmal beschäftigen. Übrigens kann man mit ihr auch Fotos machen :-)
Über das seltsame Objektiv, das auf dem Bild zu sehen ist, werde ich demnächst etwas schreiben.

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Safari 2009 - Ausklang

Auf der schönsten Safari wird man irgendwann einmal müde. Nicht des fehlenden Schlafes wegen. Safarimüde, sozusagen. Es ist immerhin ziemlich anstrengend den ganzen Tag über die Pisten zu holpern und nach Tieren Ausschau zu halten. Das Gesehene wiederholt sich auch schon mal. Und nicht immer ist man erfolgreich. Ist ja schließlich kein Tierpark.
Von daher empfand ich unsere viertägige Safari von der Dauer her als genau richtig. Am letzten Tag war es in Ordnung, dass es nun wieder “nach Hause” (ins Strandhotel) ging. Somit fasse ich nun auch hier die restlichen Pirschfahrten zusammen. Eventuell kommt später noch eine kleine Nachlese, wenn ich alle Bilder verarbeitet habe. Ausserdem habe ich vor, meine Erfahrungen bzgl. der Fototechnik für die Safari kurz zusammen zu fassen. Meiner Meinung nach gibt es da schon ein paar Besonderheiten. Aber schau’n wir mal…
Nachdem wir uns nach unserer dritten Pirsch in der Ngulia Lodge ausgeruht und die Aussicht auf das Kalanga Valley genossen hatten, ging es auf die Suche nach Nashörnern. Letztlich hatten wir aber mit den Nashörnern kein Glück. Zwar konnten wir spät abends von unserem Zimmer aus am Wasserloch im Tal ein Nashorn beobachten (seitens der Lodge wird an dem Wassserloch eine elektrische Laterne betrieben), aber für ein Foto hat das Licht nicht gereicht.

Ein absolutes Highlight war noch einmal unsere letzte Lodge: die Lions Bluff Lodge. Sie liegt am Mwashoti Berg und die Aussicht vom Banda (Zelt) aus auf die Weiten des Tsavo West und die Pare Mountains, Usambara Mountains und Taita Hills ist atemberaubend. Bei gutem Wetter hat man auch einen tollen Blick auf den Kilimandscharo.

Zum Schluss noch etwas hörbares: Es handelt sich um ein allabendliches Ritual im Strandhotel in Diani Beach, wo Kellner und Köche mit ein paar traditionellen Percussion-Instrumenten bewaffnet durch die Lobby gezogen sind um zu verkünden, dass das Richten des Essens vollbracht ist und das Buffet damit eröffnet ist.
buffet_comp_eroeffnung

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Den Winter verkürzen

Der Schnee war nun gerade weggetaut (bis auf wenige Reste), da sehe ich heute morgen wieder dieses weiße Zeug. Zum Glück musste ich mir das nicht mit ansehen. Das Wegtauen meine ich. Ich war nämlich nicht da, als es passiert ist. Ich habe den Winter für mich um ein paar Tage kürzer gemacht und mir einen kurzen Aufenthalt in einer wärmeren Region dieser schönen Welt angetan. In jedem Jahr warte ich spätestens ab Februar mehr als sehnsüchtig auf den Frühling. Ein bisschen Winter hin und wieder ist ja nicht schlecht. Dadurch weiß ich erst die verbleibenden Jahreszeiten zu würdigen (Immer nur warm wäre ja dann nichts besonderes mehr). Aber irgendwann ist mal gut mit Winter.
Da hilft nur die Flucht nach vorn oder besser in den Süden. Ein paar Tage Sonne auf der Haut trösten über die restlichen kalten Tage hinweg und geben einen vorfreudigen Ausblick auf das, was uns in wenigen Monaten - ja vielleicht schon Wochen - erwartet.

Als nächstgelegenes Reiseziel, welches in 4 bis 5 Stunden ab einem nahe gelegenen Flughafen zu erfliegen ist, habe ich mir Ägypten ausgesucht. Die kanarischen Inseln hätten sich auch angeboten - die Türkei oder Griechenland sind wohl jetzt noch zu kühl zum Sonnen. Richtig gut an Ägypten finde ich die fantastischen Möglichkeiten zum Schnorcheln. Zum Beispiel in unserem Hotel konnte man über die abgebildete kleine Seebrücke (oder den großen Steg) an die Riffkante spazieren, bequem eine Treppe zum Wasser heruntergehen, sich auf eine Stufe setzen um sich die Flossen anzuziehen und die Brille aufzusetzen um dann ins Wasser und damit in die farbenprächtige Unterwasserwelt einzutauchen.
Der Vollständigkeit halber sei erwähnt: Nicht so toll an Ägypten finde ich die dreisten und schamlosen Ägypter am Flughafen, die die Touristen regelrecht abziehen (Stichwort Bakschisch; Trinkgeld).
Wie dem auch sei, für ein bisschen Sommervorfreude folgt noch ein kleiner rauschender Audioschnipsel
meeresrauschen

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