Im Wechsel der Akkorde
Archiv: Januar 2010

Safari 2009 - die dritte Pirsch

Savanne
Am zweiten Tag unserer Safari sind wir gegen sieben Uhr vom Tarhi Camp zu unserer dritten Pirsch aufgebrochen. Unser Ziel war die Ngulia Lodge im Tsavo West Nationalpark und bis dahin waren es einige Kilometer auf denen wir viel zu sehen bekommen haben. Besonders in diesem morgendlichen Licht war die Savanne wunderschön. GPS-Track Pirsch 3Wir haben dann eine Löwenfamilie entdeckt, die sich offensichtlich um ihr Frühstück kümmern wollte. Zumindest zeigten die Löwinnen großes Interesse an einigen Impala-Antilopen, die in einiger Entfernung friedlich grasten. Aber die Löwinnen waren wohl nicht geschickt genug, denn die Antilopen sind rechtzeitig geflohen. Einen kurzen Halt und eine tolle Aussicht haben wir auf dem Mudanda Rock genossen. Paviane haben uns dabei beobachtet. Allerdings war das Irima-Wasserloch, an dem sich sonst viele Tiere versammeln um zu trinken, ausgetrocknet. Mit dem Überqueren der Straße A109 haben wir Tsavo East verlassen und Tsavo West befahren. Auch den Fluss Tsavo haben wir überquert. Ein weiterer Stop wurde an den Mzima Springs (durch unterirdische Zuflüsse vom Schmelzwasser des Kilimanjaro gespeiste Quellen) eingelegt, wo wir Flusspferde und Krokodile zu sehen bekommen haben. Gegen Mittag haben wir dann die sehr schön am Fuße der Ngulia-Spitze gelegene Ngulia Lodge erreicht.

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Mikrofonstativ als Blitzstativ verwenden

Ich mache schon länger Musik als Fotos. Deshalb habe ich wahrscheinlich mehr Zubehör zum Musikmachen als für das Fotografieren. Wie auch immer, ich wollte mal etwas mit mehreren entfesselten Blitzgeräten machen und brauchte eine flexible Möglichkeit die Blitzgeräte zu positionieren. Nun gibt es im etablierten Handel eine gut sortierte Auswahl an Lichtstativen. Diese kosten allerdings (Überraschung!) Geld. Ich dachte, vielleicht könnte ich (wenigstens übergangsweise) meine Mikrofonstative dazu “missbrauchen”. Da es bei mir keinen rauen Bühnenalltag zu bewältigen gibt, sind meine Stative mehrheitlich ganz einfache Modelle für 9,90 €. Aber sie machen ihren Job. Und so ein Blitzgerät ist ja nicht unbedingt schwer. (Bei Schirmen und Softboxen sieht es dann schon anders aus…) Dummer Weise sind im Musikbereich Anschlussgewinde bei 3/8 und 5/8 Zoll üblich. Bei der Fotografie ist eigentlich 1/4 Zoll Standard. Ich würde also dafür einen Gewindeadapter benötigen. Ich habe mir dafür das K&M Reduziergewinde (21920) für 3,90 € herausgesucht. Da könnte ich dann auch meinen Zoom H4n draufschrauben. Jetzt besteht allerdings noch die Schwierigkeit, dass der Blitz nicht auf ein 1/4″-Gewinde geschraubt, sondern in einen Bliztzschuh gesteckt werden will. Da ich die Blitze entfesselt steuern möchte, benötigt dieser Halte-Blitzschuh keine Kontakte (besser er hat keine …). Als (ebenfalls) ganz einfache Möglichkeit habe ich mir dafür den SOMIKON Blitzschuhadapter mit Gewinde für 2,90 € herausgesucht. Wie auf den Bildern dargestellt, funktioniert das ganz ordentlich. Für insgesamt 16,70 € (ohne Versand gerechnet) vielleicht eine brauchbare Lösung.

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Safari 2009 - die zweite Pirsch

Also haben wir nach unserer ersten Pirsch unser Zelt im Tarhi Eco Camp bezogen und unser Mittagessen genossen (es war wirklich köstlich). Das Tarhi Camp war das einzige kleine Zeltlager mitten in der Wildnis auf unserer Safari und das wollten wir auf jeden Fall ausprobieren. (Statt dessen hätten wir auch eine hübsche und komfortable Lodge wählen können.) Nach einer kleinen Ruhepause nach dem Essen ging es dann auf zu unserer zweiten Pirsch. Dabei hatte es auch ein paar Tropfen geregnet. Dadurch ergab sich eine ganz besondere (Licht-)Stimmung. Eine ganze Weile lang haben wir nach einem Leoparden Ausschau gehalten und ihn auch mit einem Fernglas auf einem Baum ausgemacht. Aber da schien es ihm gut zu gehen und wir sind nicht auf Fotodistanz herangekommen. Toll zu beobachten waren allerdings die Löwenkinder, die ganz mobil waren und herumgespielt haben. Die Mama war bestimmt in der Nähe - hat sich aber nicht blicken lassen. Ab etwa 17:00 Uhr ging das Tageslicht schnell zur Neige und der Anteil an unscharfen Fotos stieg steil an. Bezogen auf die überwiegend relativ großen Brennweiten von mehr als 600 mm (kleinbildäquivalent) war keine Verschlusszeit mehr zu bekommen, die ich aus der Hand hätte halten können. Gegen 18:00 Uhr sind wir wieder zum Tarhi Camp zurückgekehrt und haben diesen schönen Tag ausklingen lassen.

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