Im Wechsel der Akkorde
Archiv: September 2009

mehr Spinnenbilder

Bereits vor einiger Zeit hatte ich von einem gefühlten, stärkeren Spinnenaufkommen berichtet. Dieser Eindruck hat sich gestern bei mir bestätigt. Ich möchte nicht von einer Plage sprechen - mich stören die Biester nicht. Aber es sind vielleicht mehr als in den Jahren zuvor? Andererseits könnte es sein, dass ich sie auf der Jagd nach abbildbaren Kleintieren nur stärker wahrnehme. Als Fotoobjekt sind die Spinnen eigentlich recht gut geeignet. Sie haben eine eher geringe Fluchtdistanz und verharren oft an einer Stelle. Das machen sie auch, wenn das Spinnennetz in dem sie sitzen im Wind flattert. Diese vom Wind verursachte Bewegung ist für mich als Fotografen unerwünscht, da ich so die Verschlusszeit verringern muss um noch einigermaßen scharfe Fotos zu bekommen. Außerdem ist das Fokussieren so natürlich reine Glückssache. Die Verbindung aus langer Brennweite und großer Blende sorgt für eine sehr geringe Schärfentiefe. Im Ergebnis sind dann etwa 95% der Fotos Ausschuss. Dennoch habe ich ein paar Bilder von diesen faszinierenden Tieren bereitgestellt.

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Kranich-Sammelplatz Borcheltsbusch

Am Wochenende konnte man meiner Meinung nach schon deutlich spüren, dass der Sommer sich dem Ende neigt. Das müssten auch die Kraniche merken. Die Zugvögel ziehen es vor, den Winter in Spanien zu verbringen. Tolle Idee, wie ich finde. Ich habe dann mal nachgesehen, ob sich die Kraniche schon für den gemeinsamen Abflug in ein paar Wochen sammeln. Das Naturschutzgebiet Borcheltsbusch (südlich von Luckau) soll der südlichste Kranich-Sammelplatz sein. Es gibt auch einen richtigen Kranich-Beobachtungsturm, der aber (nach Auskunft des am Turmaufgang befestigten Schildes) bis zum Abschluss der Reparaturarbeiten nicht bestiegen werden darf. Nun, einige Kraniche sind sozusagen schon eingeflogen. Sie teilen sich den Sammelplatz mit Wildgänsen. Ganz in der Nähe ist auch Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen (Heinz-Sielmann-Stiftung) - eine ehemalige Tagebaulandschaft in Brandenburg. Dort gibt es auch eine ganze Menge zu entdecken.

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Cottbus in Bildern - Fortsetzung

Kleiner Nachschlag zum Beitrag vom 14.08.

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Packard Bell dot m - Fotos, Musik u.v.m.

Verschiedenste Anforderungen haben bei mir kürzlich zur Anschaffung eines sogenannten Netbooks für unterwegs geführt:

  • Internet:
    Sicher kein “Muss”, aber nett wenn man kann. Immer häufiger wird ein WLAN-Zugang angeboten - zumindest in Hotels im Ausland und oft kostenlos. Bisher habe ich dafür einen PDA genutzt, aber die meisten WAP-Angebote sind jetzt nicht so die Erfüllung.
  • MP3-Player bestücken:
    Irgendwie ist meist nicht die Musik drauf, auf die ich Lust habe. Ja, ich könnte mir mal einen MP3-Player mit einer anständigen Kapazität anschaffen, dann gäbe es das Problem nicht. Aber dazu nutze ich ihn zu selten.
  • Aufnahmen vom Zoom H4n sichten:
    Es hat sich für mich als mühsam erwiesen die richtige Aufnahme am Zoom H4n selbst zu suchen. Vor allem wenn es a) davon viele gibt, die b) vor längerer Zeit getätigt wurden und c) eine gewisse Länge aufweisen. Da hilft nur: sofort auf den Rechner damit und SD-Karte löschen.
  • Fotos sichern: Den eigentlichen Auslöser für den Kauf des Netbooks gab aber meine Überlegung zum Thema Datensicherung meiner Fotos (siehe auch hier) und die Vorbereitung des nächsten Urlaubs. Dabei soll das Netbook natürlich nicht das eigentliche Bilderarchiv werden, sondern ist für die Sicherung zwischendurch gedacht. Also für Sicherungskopien, eine erste Sichtung und um die Speicherkarten wieder frei zu bekommen - alternativ zu einem ImageTank (Portable Storage Device) sozusagen.

Für all das kann man ganz wunderbar ein ordentliches Notebook nehmen, aber das ist mir zu schwer. Kleiner, leichter und schnittiger sind Subnotebooks, aber die sind mir zu teuer. Da ich aber jetzt nicht die Killeranwendung habe, reicht bestimmt auch ein Mini-Notebook oder Netbook. Zumindest halte ich die standardmäßig verbaute 160GB-Festplatte für ausreichend. Um zu sehen, welches Gerät für mich groß genug zum Bedienen und gleichzeitig klein und leicht genug zum Tragen und ausserdem noch bezahlbar ist (und das sind nicht nur drei Wünsche auf einmal sondern ist auch eine sehr individuelle Angelegenheit), bin ich mal in unseren Media Markt gegangen. Dort lagen Netbooks, schön nebeneinander aufgereiht, mit Displays von 8,9″ bis etwa 13″. Was die Auswahl des Gerätes angeht, so war es doch leichter als ich dachte. Zu 8,9″-Displays sage ich nichts weiter. Bei Netbooks mit 10″-Display war mir die typische Displayauflösung von 1024×600 doch zu knapp. Noch störender war die zu kleine Tastatur. Viel besser war beides bei einem Gerät mit 11,6″-Display (1366×768). Alle weiteren Geräte waren mir zu groß, zu schwer und/oder zu teuer. Somit wusste ich, wonach ich suche. Erstaunt war ich, dass ich dann nur drei verschiedene (lieferbare) Geräte mit 11,6″-Display im Internet gefunden habe: Acer Aspire One 751, Packard Bell m dot 025 und Asus Eee PC 1101HA. Alle drei nahezu identisch ausgestattet (Intel Atom CPU, 1GB RAM, 160GB HD, Windows XP Home). Dabei sollen das Acer und das Packard Bell die gleiche Plattform haben. Packard Bell gibt seinem “dot m” obendrauf das Adobe Photoshop Elements 6.0 als Vollversion mit. Ausserdem schien es ein paar Euro preiswerter zu sein. Da gab es dann nicht mehr viel zu überlegen…
Und dem ersten Eindruck nach ist das Gerät trotz Atom-CPU für mich schnell genug und mit (nachgemessenen) 1410g (inkl. Akku) noch gut zu transportieren. Auch die angegebene Akkulaufzeit von ca. 8 Stunden (6-Zellen-Akku) scheint erreicht zu werden. Das spiegelnde Display (welches alle drei o.g. Geräte haben) kann man hassen lernen, aber in Umgebungen mit wenig Licht werden Fotos kontrastreich dargestellt.

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