Im Wechsel der Akkorde
Archiv: August 2009

Bilderarchiv nach FIFO notdürftig aufräumen

Ich halte es allemal für sinnvoll sich darüber Gedanken zu machen, welche digitalen Bilder wie aufbewahrt werden sollen. Einfache Analogien zur Analog-Fotografie helfen mir hier eher nicht weiter. Eine von vielen Überlegungen hierzu würde ich der Kapazität widmen. Ich halte es allerdings für unmöglich im Vorfeld zu erahnen wieviele Bilder ich - vielleicht sogar auf Jahre hinaus - aufbewahren möchte. Jedenfalls ist meine für das Bilderarchiv bereitgestellte Festplattenkapazität gerade nahezu erschöpft und ich muss etwas tun. In dieser Situation schaue ich am ehesten, ob ich nicht etwas löschen kann. Zuerst bei den ältesten Aufnahmen - dem FIFO-Prinzip folgend (first in first out).
Und siehe da, es findet sich etwas zum Löschen und nicht zu knapp. Interessante Frage: Warum habe ich die Bilder überhaupt auf der Festplatte gespeichert? Ich denke, ich wollte diese Entscheidung in der damaligen Situation (in relativer zeitlicher Nähe zur Aufnahme) nicht treffen. Nun, das fällt mir generell eher schwer. Womöglich habe ich jedes Bild, das mindestens technisch in Ordnung war, aufgehoben. Jetzt - mit einem gebührenden Abstand von zwei Jahren - ist mein Blick auf die Bilder ein anderer. Nun geht das Entscheiden zum Löschen schnell. Ruhig, konzentriert, aber schnell. Wirklich erstaunlich.
Die ältesten Bilder in diesem Archiv sind von 2007. Ich hatte damals die Canon EOS 400D (mit Kit-Objektiv EF-S 18-55) - meine erste Spiegelreflex-Kamera. Nachfolgend ein paar Bilder die ich nicht gelöscht habe. Zunächst waren da noch ein paar Schmetterlinge, die aus der Serie mit dem grünen Schmetterling aus Butterfly, my Butterfly … stammen. Ausserdem noch ein paar Blumen. Jetzt sollte im Bilderarchiv wieder Platz für ein paar mehr Fotos sein.

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Wirklich schnell - Musikhaus Thomann

Ich weiß ja nicht, wo ihr so Euer Musik-Equipment kauft. Ich bestelle diese Sachen, besonders auch Zubehör, gerne bei Thomann. Zum ersten Mal war das vor gut 9 Jahren ein Behringer MX1804X EURORACK, und gestern Nachmittag zum bisher letzten Mal (es wird nicht dabei bleiben) ein Korg-Stimmgerät und eine K&M Brillenablage.

Gestern gegen 15:30 Uhr Online bestellt, um 17 Uhr kommt die Versandbestätigung und vorhin kurz vor 13 Uhr klingelt der Paketdienst und bringt das Paket. Von der Bestellung bis zu mir hat es also keine 24 Stunden gedauert und Thomann sitzt hier nicht grad mal so um die Ecke. Ich bin begeistert, das alles ohne Versandkosten oder gar einem Aufschlag für 24-Stunden-Service oder so. Großes Lob an Thomann, naja, und auch an DHL :-), danke!

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Servoblitz-Tipp: Walimex 2in1

Das Fotografieren als Solches funktioniert im Allgemeinen besser mit Licht. Genauer gesagt mit ausreichend Licht. Ergibt sich dieses nicht freiwillig, kann man nachhelfen. Beim Fotografieren gebräuchlich sind dazu (u.a.) Blitzgeräte. Einige Kameras besitzen eingebaute Blitzgeräte. Der Nachteil eingebauter Blitzgeräte besteht in einer geringen Flexibilität bzgl. der Ausrichtung des Lichts und der starken Nähe der Lichtquelle zur optischen Achse, ggf. auch in eingeschränkter Leistung. Kompakte Systemblitzgeräte zum Aufstecken sind zwar oft nicht sehr viel weiter von der optischen Achse entfernt als die in der Kamera integrierten Blitzgeräte (wobei ein paar Zentimeter sehr wohl etwas ausmachen können), haben aber (meist/hoffentlich) einen schwenkbaren Reflektor. Somit besteht die Möglichkeit indirekt zu blitzen. Zum Beispiel an die Zimmerdecke, die (wenn sie hell ist) das Licht auf das Motiv reflektiert und dabei zerstreut. Im Gegensatz dazu wird direktes Blitzen oft als künstlich und unangenehm wahrgenommen (Stichwort: totgeblitzte Bilder). Es gibt auch Diffusoren (”Joghurtbecher”) als Vorsatz für Blitzgeräte, mit denen das Licht weicher gestaltet werden kann und harte Schatten vermieden werden sollen. Mit reflektierenden Flächen kann man Licht in die gewünschte Richtung umlenken: im kleinsten Fall mit einer Reflektorkarte am Blitzgerät, es gibt aber auch Stellwände mit reflektierender Oberfläche. Ausserdem muss es ja auch nicht immer das Hauptmotiv sein, das mehr/anderes Licht benötigt, sondern zum Beispiel der Bildhintergrund.
Der richtige Spaß am Blitzlicht fängt für mich allerdings beim entfesselten (also kabellosen) Blitzen mit mindestens zwei Blitzgeräten an, weil das Licht jetzt noch freier gestaltet werden kann. Es gibt verschiedene Systeme und die Anschaffung einer Remote-Blitzanlage kann schnell zu einer anspruchsvollen Investition werden (einfaches Beispiel: 1 Master-System-Blitz a 300 EUR plus 2 Slave-System-Blitze a 200 EUR). Der Vorteil liegt in der ausgefuchsten Steuerung der Blitze von der Kamera aus.
Ausserdem gibt es da noch Servoblitze. Die funktionieren so, dass sie mittels eingebautem Lichtsensor ein Blitzlicht registrieren und im gleichen Moment selbst einen Blitz abfeuern. Man könnte so zum Beispiel mit dem (internen/aufgesteckten) Blitz an der Kamera (und zwar unabhängig davon, wie dieser Blitz ausgerichtet ist und wie er zur Belichtung des Bildes beiträgt) ein oder mehrere Servoblitze auslösen, der/die zur optimalen Lichtformung irgendwo platziert sein kann/können. Und mit “auslösen” meine ich nicht “steuern”, denn die Lichtmenge der Servoblitze ist in der Regel nur manuell oder sogar nicht steuerbar. Die Belichtung des Bildes muss also manuell an der Kamera ggf. mit Versuch und Irrtum korrigiert werden (Blitzbelichtungskorrektur). Das ist aber hinzubekommen.
Walimex 2in1 Videoleuchte und BlitzgerätNun könnte die Servoblitzwelt ja so schön sein, gäbe es da nicht den Vorblitz, der von der Kamera (aus welchen Gründen sei hier mal egal) in Auftrag gegeben wird. Folgendes Szenario: Vorblitz wird ausgelöst, Servoblitz erkennt Blitz und feuert, Hauptblitz folgt, Servoblitz ist noch nicht wieder geladen. Das führt regelmäßig dazu, dass der Servoblitz nicht an der Belichtung des Bildes mitwirken darf (zu früh abgeschossen, sozusagen). Behelfsmäßig können einige Blitze auf Teilleistung fahren, so dass nach dem Vorblitz noch genügend Energie im Kondensator ist um beim Hauptblitz noch mitmachen zu können. Aber es gibt auch Servoblitze mit schlauer Vorblitzerkennung: der Vorblitz wird erkannt und ignoriert und beim Hauptblitz wird gefeuert. Also alles bestens? Na gut, gegen ein vom Kamerablitz gesendetes (stroboskopisches) Einstelllicht für den Autofokus bei totaler Finsternis ist wohl kein Kraut gewachsen. Das gibt von den Servoblitzen ein ordentliches Gewitter…

Wer (wie ich) mit dieser Thematik ein bisschen experimentieren möchte, freut sich vielleicht (mit mir) über die oder das “Walimex 2in1 Videoleuchte und Blitzgerät” mit Vorblitzunterdrückung (Stellung S2) und Leitzahl 12 für 14,99 EUR bei Foto-Walser. Funktioniert prima. Toll auch als Aufhellblitz, wenn der Blitz nicht die Haupt- bzw. einzige Lichtquelle darstellt. Und mit der Fotoleuchte findet man ausserdem verloren gegangene Kontaktlinsen schneller.

(leicht überarbeitet am 20.08.2009)

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Spinnen und anderes Getier

Während die intensive Schneckenzeit in meinem Garten für dieses Jahr schon vorbei zu sein scheint, gibt es nun jedoch eine - zumindest gefühlte - starke Spinnenpräsenz. Allerdings sind da - wie ich festgestellt habe - noch eine ganze Menge anderer Insekten unterwegs. Von den paar Billionen Ameisen will ich mal nicht reden…

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Cottbus in Bildern

Das schöne Wetter heute habe ich genutzt und ein paar Bilder in der Stadt gemacht. Dazu bin ich auf den Turm der Cottbuser Oberkirche gestiegen. Ein netter Ausblick von dort oben für zwei Euro. Ursprünglich wollte ich auf den Spremberger Turm, aber der war heute Vormittag nicht geöffnet.

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Purer Zufall

Das hatte mir gerade noch gefehlt. In Vorbereitung meines Wanderurlaubs in der Hohen Tatra hatte ich mir noch rasch ein gebrauchtes Teleobjektiv (Canon EF 300 F/4.0 L IS USM) für meine Kamera (Canon EOS 40D) zugelegt (- als zusätzliches Trainingsgewicht im Rucksack sozusagen…). Ausgepackt, angesetzt, ausgelöst und dann das: nichts geht mehr. Erst zwei mal der berüchtigte und nicht näher beschriebene “Err99″ und dann die Totalverweigerung. Aha, das Risiko beim Gebrauchtkauf ist real geworden, oder? Zur Bestätigung des Verdachts, dass das Objektiv nicht funktioniert, habe ich ein anderes Objektiv angesetzt. Damit ging es aber auch nicht mehr und auch mit keinem weiteren. Ich konnte nach dem Einschalten der Kamera wunderbar “zielen”, d.h. der Autofocus funktionierte bei jedem Objektiv. Nur entstand nach dem Auslösen kein Foto sondern die Displays erloschen und die Kamera liess sich auf keine Weise zum Arbeiten überreden. Das Herausnehmen und Wiedereinsetzen des Akkus brachte zumindest den vorherigen Zustand (funktionierender Autofocus) wieder hervor. Verdammt noch mal - das Objektiv wird mir doch nicht die Kamera zerstört haben? Sicherlich habe ich dreimal alles überprüft, um nicht etwas zu übersehen. Nein, das hier war ein Fall für Willich. In Willich befindet sich die zentrale Servicestelle der Firma Canon (zumindest für Fototechnik). Dahin habe ich die Kamera und das Objektiv zur Reparatur eingeschickt. In der Hohen Tatra musste ich also ohne Zusatzgewicht auskommen…
Und gestern habe ich nun das Paket von Canon zurückbekommen. An der 40D wurde die Spiegelmechanik und das elektrische Leitungssystem ausgetauscht und eine Komplettjustage durchgeführt. Beim Objektiv wurde lediglich eine Funktionsprüfung und eine Justage des AF-Systems durchgeführt. Fazit: Zwischen dem Ansetzen des Objektivs und dem Defekt der Kamera gab es wohl einen zeitlichen aber keinen ursächlichen Zusammenhang. Oder anders ausgedrückt: Es war purer Zufall.

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