Im Wechsel der Akkorde
Archiv: Juni 2009

Klangfeuer - auf dem Cottbuser Stadtfest

Von Freitag Nachmittag bis heute Abend fand das 18. Cottbuser Stadtfest mit viel Rummel (im wahrsten Sinne des Wortes mit Hinweis auf zahlreiche Fahrgeschäfte) und Musik (z.B. Be Four, Nini de Angelo, Monrose) auf sieben Bühnen statt. Beziehungsweise findet noch statt, denn den Abschluss soll das Höhenfeuerwerk mit Lasershow um 23:00 Uhr bilden. Ein bisschen davon habe ich mir auch angetan - eine Rauchwurst, eine “Karussell”-Fahrt mit einer Art Star Shape und ein Konzert der Band Klangfeuer auf dem Schlosskirchplatz. Die im Jahr 2005 (zunächst als Trio) gegründete Band Klangfeuer um und mit Torsten Karow spielt nach eigenem Bekunden “Musik mit Seele, Songs voller Leidenschaft mit packendem Groove und harmonischem Gesang. Alles selbst geschrieben, handgemacht und in Deutsch!”. Interessiert hatte mich dieser Auftritt, weil ich Herrn Karow schon einige Male als Leiter des Kinderchores am Konservatorium Cottbus wahrgenommen hatte. Überzeugt hatte mich das musikalische Können der Band, denn die fünf Musiker (Torsten Karow [voc, git], Marian Kleinau [voc, git}, Norman Gatzke [voc, bg], Birthe Kleemann [voc] und Detlef „Semmel“ Thom [drums, voc]) haben meiner Meinung nach einen guten Auftritt hingelegt - sehr hörenswert. (Auch wenn die Technik hin und wieder die Rückkopplungen nicht in den Griff bekam.) Zwei kleine Hörproben habe ich unten beigefügt. Mehr kann man auf MySpace hören. Übrigens ist mir eingefallen, dass ich beim Drummer “Semmel” 1995, als er im Musikladen Bärwinkel gearbeitet hat, meinen MIDI-Drum-Controller KAT dk10 gekauft habe.
Klangfeuer - Einmal irgendwann Einmal irgendwann
Klangfeuer - Schöne Tänzerin Schöne Tänzerin

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Zoom H4n - System Version 1.40

Gestern ist nun die System Version 1.40 für den Zoom H4n released worden. Laut den Release Notes wurde ein Problem behoben, welches den H4n in seltenen Fällen im MTR-Modus einfrieren lässt. Bei mir war das Problem bisher nicht aufgetreten. Weiterhin gab es wohl das Problem, dass die Fast Forward und Rewind Funktion mit der RC4-Fernbedienung zu langsam gearbeitet hat, was in der neuen Version der Vergangenheit angehören soll. Kann ich auf Grund fehlender Fernbedienung nicht nachvollziehen. Dem BWF-Format wurden Timestamp und Geräteinformationen hinzugefügt und das User Interface wurde dahingehend angepasst, dass die Aufnahme auch bei eingeblendeten Informationsfenstern gestartet werden kann. Ausserdem soll es wohl das Problem gegeben haben, dass am Ende eines PLAY ALL Laufs Störgeräusche über den eingebauten Lautsprecher erklungen sind - was mit dem Update behoben wurde. Letztlich sind das alles keine Dinge auf die ich dringend gewartet habe. Trotzdem habe ich Systempflege betrieben und die neue Version eingespielt, was auch problemlos funktioniert hat. Wie das geht hatte ich schon unter Zoom H4n - System Version 1.30 beschrieben.

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - 4CH Mode
Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n - Test in Professional Audio
Zoom H4n - Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n - im Recording Magazin
Klangfeuer - auf dem Cottbuser Stadtfest
Zoom Handyrecorder - neue ASIO-Treiber V 1.0.4
Neue System-Versionen für Zoom Handy-Recorder
Ich packe meine Tasche…

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Exposure Blending - mein erster Versuch

Abendlichtstimmung
Letztens gab es in unserer Straße so eine interessante Abendlichtstimmung und dazu einen Regenbogen. Hab ich halt schnell mal einen Schnappschuss gemacht. Mit dem entstandenen Foto war ich nicht recht zufrieden. Durch einfache Bildbearbeitung war diese Lichtstimmung nicht zu reproduzieren. Entweder fressen die Lichter aus oder die Schatten saufen ab. Das Auge ist wohl vielfach leistungsfähiger als meine Kamera um solche Kontraste zu verarbeiten.
Ich habe mich dann daran erinnert, dass ich schon einiges über Dynamic Range Increase (DRI) gelesen hatte und das immer mal ausprobieren wollte. Da ich zunächst mal ohne High Dynamic Range (HDR) und Tone Mapping experimentieren wollte, passt der Begriff Exposure Blending vielleicht besser. Dabei geht es darum, mit unterschiedlichen Belichtungszeiten aufgenommene Einzelbilder so zu kombinieren, dass über- und unterbelichtete Bereiche weitgehend vermieden werden und mehr Details erhalten bleiben. Dazu werden jeweils die hellsten Stellen eines Bildes durch die Stellen aus dem nächstdunkleren Bild ersetzt.
Da ich nur meinen Schnappschuss und keine Belichtungsreihe hatte, habe ich aus der RAW-Datei behelfsweise Bilder mit unterschiedlicher Belichtung (Über- und Unterbelichtung) entwickelt. Auch der relativ hohe ISO-Wert, den ich für eine akzeptable Belichtungszeit brauchte, macht sich mit erhöhtem Rauschen negativ bemerkbar.
Sollte ich also mit dem Vorsatz losmarschieren, Bilder für Exposure Blending machen zu wollen, werde ich den niedrigsten ISO-Wert einstellen und mein Stativ mitnehmen. Alle weiteren Werte wie Blende und Weißabgleich sollten bei der Belichtungsreihe fest eingestellt werden - nur die Belichtungszeit ändert sich von Bild zu Bild.
Na ja, zufrieden bin ich mit meinem ersten Versuch noch nicht, aber es hat Appetit auf mehr gemacht.

Weitere Artikel mit Bezug zu diesem:
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Zoom H4n - im Recording Magazin

Bevor ich mich (hoffentlich bald) dem MTR-Mode widmen kann, hier noch der Hinweis auf einen zweiseitigen Artikel zum Zoom H4n im Recording Magazin (Ausgabe 4/2009) der PPV Medien GmbH von Eberhard Prittner unter der Rubrik “Aktuelle Hardware in der Praxis”. Nun muss ich dazusagen, dass meiner Meinung nach kritische Tests die Sache des Recording Magazins nicht sind. Es gibt andere Qualitäten, die ich an diesem Magazin schätze und die mir Anregung geben, wie die durchweg praktische Ausrichtung mit dem Schwerpunkt auf das Musikmachen und -produzieren.
Dennoch gibt es einige Punkte, die mir bei diesem Artikel aufgefallen sind. Erstaunt habe ich gelesen, dass der Zoom H4n robust in Bezug auf jahrelangen harten Umgang sein soll. Dabei werden auch Beispiele für typische Unfallszenarien angeführt, die der Zoom H4n problemlos verkraften soll. Sicher, ich habe es nicht ausprobiert und ich weigere mich auch standhaft das zu versuchen. Ich meine aber, dass mindestens die integrierten Mikrofone ungeschützt bei Stürzen sind und bei solchen arg in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Aber gut.
Erfreulich ist, dass für den Anschluss externer Mikrofone neben den XLR-Eingängen auch die Miniklinke auf der Rückseite für Stereo-PlugIn-Mikrofone genannt wurde. Ich hätte vielleicht noch die Information ergänzt, dass diese die internen Mikrofone ersetzen und dass sie mit PlugIn-Power versorgt werden können.
Keine Erwähnung hat hingegen die Möglichkeit gefunden, vier Spuren zeitgleich aufzunehmen (4CH-Mode). Das ist schade, denn meiner Meinung nach ist das eine wichtige Funktion und derzeit noch ein Alleinstellungsmerkmal.
Der Artikel geht m.E. nicht nennenswert über die Produktinformationen des Herstellers hinaus. Wer die Möglichkeit hat im Internet zu recherchieren und bereits auf diese Gerätegattung aufmerksam geworden ist, erfährt in diesem Artikel nicht viel Neues.

Am Rande: Zoom hat am 02.06.09 auf der Homepage eine FAQ-Liste (in englischer Sprache) zum H4n eingestellt.

siehe auch:
Zoom H4n - der erste Eindruck
Zoom H4n - Stamina Mode
Zoom H4n - System Version 1.30
Zoom H4n - Stereo Mode
Zoom H4n - 4CH Mode
Zoom H4n - in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n - Test in Professional Audio
Zoom H4n - Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n - System Version 1.40
Klangfeuer - auf dem Cottbuser Stadtfest
Zoom Handyrecorder - neue ASIO-Treiber V 1.0.4
Neue System-Versionen für Zoom Handy-Recorder
Ich packe meine Tasche…

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