Im Wechsel der Akkorde
Donnerstag, 15. Juli 2010

Mein erstes Nikon…

Mein erstes Nikon-Produkt ist nicht etwa eine Kamera (weder Kompakt- noch Spiegelreflexkamera) oder ein Objektiv (manche Canon-DSLR-Nutzer adaptieren ein besonders gelungenes Nikon-Objektiv an ihrer Kamera), sondern ein Fernglas. Gedacht ist es für Tierbeobachtungen. Genau das hat mir nämlich auf der letzten Safari noch gefehlt. Das Binokular hört auf den Namen Nikon Action 10-22×50 CF VII und hat (was ich nicht so häufig bei Ferngläsern gefunden habe) ein Zoom im Bereich einer zehnfachen bis zweiundzwanzigfachen Vergrößerung. Bei 22-facher Vergrößerung braucht man schon eine sehr ruhige Hand. Eine längere Observation kann da schon recht anstrengend werden. Da ist es sinnvoll und löblich, dass ein Stativadapter zum Fernglas mitgeliefert wird. Vom Konstruktionsprinzip her ist es ein klassisches Porroprismen-Fernglas und deshalb auch nicht ganz zierlich (197mm x 193mm). Abgesehen davon ist das Gewicht von gut einem Kilogramm für längere Wanderungen schon relevant. Aber Glas wiegt nunmal und die optische Qualität lässt mich das Schleppen schnell vergessen (hoffe ich). Es bietet meiner Meinung nach ein wunderbar scharfes und kontrastreiches Bild. Bei Dämmerung habe ich es allerdings noch nicht ausprobiert. Das Zoom kann man leicht auch während des Durchschauens bedienen - allerdings muss die Scharfeinstellung meist korrigiert werden. Mit 15 Metern Naheinstellgrenze eignet es sich nicht wirklich für die Untersuchung von Insekten. Aber für die Vogelbeobachtung ist es m.E. gut geeignet. Bei der Auswahl des für mich richtigen (vom Vergrößerungsfaktor und der optischen Qualität her) Fernglases hat mir nur eines geholfen: ausprobieren. Also in die Hand nehmen und einfach mal hindurchsehen.

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