Im Wechsel der Akkorde
Sonntag, 14. März 2010

Safari 2009 – Ausklang

Auf der schönsten Safari wird man irgendwann einmal müde. Nicht des fehlenden Schlafes wegen. Safarimüde, sozusagen. Es ist immerhin ziemlich anstrengend den ganzen Tag über die Pisten zu holpern und nach Tieren Ausschau zu halten. Das Gesehene wiederholt sich auch schon mal. Und nicht immer ist man erfolgreich. Ist ja schließlich kein Tierpark.
Von daher empfand ich unsere viertägige Safari von der Dauer her als genau richtig. Am letzten Tag war es in Ordnung, dass es nun wieder „nach Hause“ (ins Strandhotel) ging. Somit fasse ich nun auch hier die restlichen Pirschfahrten zusammen. Eventuell kommt später noch eine kleine Nachlese, wenn ich alle Bilder verarbeitet habe. Außerdem habe ich vor, meine Erfahrungen bzgl. der Fototechnik für die Safari kurz zusammen zu fassen. Meiner Meinung nach gibt es da schon ein paar Besonderheiten. Aber schau’n wir mal…
Nachdem wir uns nach unserer dritten Pirsch in der Ngulia Lodge ausgeruht und die Aussicht auf das Kalanga Valley genossen hatten, ging es auf die Suche nach Nashörnern. Letztlich hatten wir aber mit den Nashörnern kein Glück. Zwar konnten wir spät abends von unserem Zimmer aus am Wasserloch im Tal ein Nashorn beobachten (seitens der Lodge wird an dem Wasserloch eine elektrische Laterne betrieben), aber für ein Foto hat das Licht nicht gereicht.

Ein absolutes Highlight war noch einmal unsere letzte Lodge: die Lions Bluff Lodge. Sie liegt am Mwashoti Berg und die Aussicht vom Banda (Zelt) aus auf die Weiten des Tsavo West und die Pare Mountains, Usambara Mountains und Taita Hills ist atemberaubend. Bei gutem Wetter hat man auch einen tollen Blick auf den Kilimandscharo.

Zum Schluss noch etwas hörbares: Es handelt sich um ein allabendliches Ritual im Strandhotel in Diani Beach, wo Kellner und Köche mit ein paar traditionellen Percussion-Instrumenten bewaffnet durch die Lobby gezogen sind um zu verkünden, dass das Richten des Essens vollbracht ist und das Buffet damit eröffnet ist.

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Reaktionen zu “Safari 2009 – Ausklang” (4)

  1. yeah! wunderschöne bilder. ein safari lohnt sich immer ;-)

  2. Matthias Marggraff

    Mit welchem Mobile Recorder hast du das Ritual aufgenommen? :)

    Ich bin nach wie vor auf der Suche nach einem Mobile Recorder und kann mich nicht entscheiden. Höchstwahrscheinlich wird es der Sony PCM-D50 sein. Gibt es bei Thomann für derzeit 569,00 €. Hat meinen Ohren zufolge wohl den besten Klang in der oberen Mittelklasse.

    Der Zoom H5n, von dem du aber enttäuscht bist, interessiert mich auch. Er hat einfach viele nette Features. Der Sound ist aber nicht so dolle der Renner wie beim Sony PCM-D50.

    Aufnehmen will ich vor allem für mein Dark Ambient / Ritual / Folk / Goa-Projekt. Außerdem spiele ich hauptsächlich Cello. Aufgenommen sollen werden Rituale / Geräusche innerhalb von Kirchen / Kathedralen / Straßenathmosphäre in Städten anderer Länder etc.

    Danke schonmal für deine Antwort.

  3. Die Aufnahme habe ich mit dem Zoom H4n gemacht.
    Geräteunabhängig ist der Aufnahmestandort (insbesondere die Erwähnung von Kirchen lässt mich daran denken) besonders wichtig. Am besten mit aufgesetzten Kopfhörern und in Aufnahmebereitschaft verschiedene Standorte ausprobieren
    Beste Grüße!

  4. Matthias Marggraff

    Hey, danke für die Info! :)

    Gut zu wissen!

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