Im Wechsel der Akkorde
Montag, 05. November 2007

After The Chill

Sequenzer
Ich hatte in „Let’s Sing“ schon einmal angedeutet, das ich einige musikalische Ideen gesammelt habe und auch damit gedroht, davon weitere auf Akkordwechsel vorzustellen. Nun denn, hier ist wieder eine…
„After The Chill“ ist ganz ähnlich wie „Let’s Sing“ bei der Aufarbeitung meiner musikalischen Vergangenheit entstanden. Während der Schulzeit habe ich in einem Jugendblasorchester Klarinette (I in B) gespielt. Das Instrument gehörte mir nicht selbst, ich habe es nach den 10 Jahren im Orchester wieder abgeben müssen und seit dem auch keine Klarinette mehr in der Hand gehabt. Ohnehin hätte ich schon damals lieber Saxophon gespielt.

Da die Instrumente von der Tonerzeugung und auch grifftechnisch verwandt sind, habe ich mir vor einiger Zeit nun den Wunsch erfüllt ein eigenes Saxophon spielen zu können. Nun, zumindest mal eines zu besitzen, denn nach mehr als 20 Jahren fehlte neben dem Ansatz auch grifftechnisch sehr viel. Also heißt es auch beim Saxophon: Üben. Dabei ist eben „After The Chill“ entstanden. Mir ist bewusst, das ich damit auch meinen dringenden Übungsbedarf dokumentiert habe – sei es drum.
IntroDas Stück ist in 100 BPM angelegt und fährt auch insgesamt einen sehr ruhigen Puls. Es beginnt mit einem durch das Saxophon gespielten Auftakt zu einem 4-taktigen Intro, welches aus den letzten vier Akkorden des eigentlichen Motivs besteht. Im ersten Takt des Intros wird der Chor, der aus einem Yamaha EX5R stammt (A13: Aah Choir), per Volume-Automation eingeblendet und spielt dann bis zum Ende die Akkorde mit. Im dritten Takt des Intros wird die Drumloop eingeblendet. Nach dem Intro folgt die erste 8-taktige Strophe, in der das E-Piano (EXS24, Mark II) einsteigt und durch die nun vollständige Begleitung die Akkordfolge (C – G/B – Am – Am/G – F – C/E – Dm7 – F6/G) vorgestellt wird. Eine separate Bassspur gibt es nicht – die wird vom E-Piano mit übernommen. Ab der zweiten Strophe kommt das Saxophon dazu und diese Strophe wird wiederholt. EndingAbschließend folgt das 8-taktige Ending. Das Saxophon endet im ersten Takt relativ abrupt, was durchaus beabsichtigt ist um den Raum für den Schlusspunkt zu schaffen. Der besteht aus der aus dem Intro bekannten Saxophon-Linie, die ich aber in der Wiederholung auf eine separate, mit einem Delay versorgten Spur gelegt habe. Um dieses zur Wirkung kommen zu lassen wird im vierten und fünften Takt des Endings die Drumloop ausgefadet. E-Piano und Chor klingen aus und Ende Gelände… Sax-EQDas Saxophon (B&S Altsaxophon) wurde mit einem Sennheiser e865S aufgenommen, ist leicht komprimiert (3,8:1) und noch mit einem EQ bearbeitet (siehe Abbildung). Zusätzlich ist ein Reverb und ein wenig Flanger drauf. Das E-Piano hat auch ein wenig Reverb bekommen, der Chor ging mit den Preset-Einstellungen des EX5R auf’s „Band“ (hat für mich so gepasst). Und hier nun zum Anhören:

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Reaktionen zu “After The Chill” (eine)

  1. Grausig.

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