Im Wechsel der Akkorde
Donnerstag, 04. Juni 2009

Zoom H4n – im Recording Magazin

Bevor ich mich (hoffentlich bald) dem MTR-Mode widmen kann, hier noch der Hinweis auf einen zweiseitigen Artikel zum Zoom H4n im Recording Magazin (Ausgabe 4/2009) der PPV Medien GmbH von Eberhard Prittner unter der Rubrik „Aktuelle Hardware in der Praxis“. Nun muss ich dazusagen, dass meiner Meinung nach kritische Tests die Sache des Recording Magazins nicht sind. Es gibt andere Qualitäten, die ich an diesem Magazin schätze und die mir Anregung geben, wie die durchweg praktische Ausrichtung mit dem Schwerpunkt auf das Musikmachen und -produzieren.
Dennoch gibt es einige Punkte, die mir bei diesem Artikel aufgefallen sind. Erstaunt habe ich gelesen, dass der Zoom H4n robust in Bezug auf jahrelangen harten Umgang sein soll. Dabei werden auch Beispiele für typische Unfallszenarien angeführt, die der Zoom H4n problemlos verkraften soll. Sicher, ich habe es nicht ausprobiert und ich weigere mich auch standhaft das zu versuchen. Ich meine aber, dass mindestens die integrierten Mikrofone ungeschützt bei Stürzen sind und bei solchen arg in Mitleidenschaft gezogen werden könnten. Aber gut.

Erfreulich ist, dass für den Anschluss externer Mikrofone neben den XLR-Eingängen auch die Miniklinke auf der Rückseite für Stereo-PlugIn-Mikrofone genannt wurde. Ich hätte vielleicht noch die Information ergänzt, dass diese die internen Mikrofone ersetzen und dass sie mit PlugIn-Power versorgt werden können.
Keine Erwähnung hat hingegen die Möglichkeit gefunden, vier Spuren zeitgleich aufzunehmen (4CH-Mode). Das ist schade, denn meiner Meinung nach ist das eine wichtige Funktion und derzeit noch ein Alleinstellungsmerkmal.
Der Artikel geht m.E. nicht nennenswert über die Produktinformationen des Herstellers hinaus. Wer die Möglichkeit hat im Internet zu recherchieren und bereits auf diese Gerätegattung aufmerksam geworden ist, erfährt in diesem Artikel nicht viel Neues.

Am Rande: Zoom hat am 02.06.09 auf der Homepage eine FAQ-Liste (in englischer Sprache) zum H4n eingestellt.

siehe auch:
Zoom H4n – der erste Eindruck
Zoom H4n – Stamina Mode
Zoom H4n – System Version 1.30
Zoom H4n – Stereo Mode
Zoom H4n – 4CH Mode
Zoom H4n – in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n – Test in Professional Audio
Zoom H4n – Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n – System Version 1.40
Klangfeuer – auf dem Cottbuser Stadtfest
Zoom Handyrecorder – neue ASIO-Treiber V 1.0.4
Neue System-Versionen für Zoom Handy-Recorder
Ich packe meine Tasche…
Mein erster Auftritt mit dem Tenorsaxophon
Fuerteventura: Nuestra Señora del Carmen in Morro Jable
Jazz im Lauterbach – mit Lu Schulz & Freunden
Marburg: Elisabethkirche

VGWort-Zählermarke

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Reaktionen zu “Zoom H4n – im Recording Magazin” (4)

  1. Auch in der aktuellen Sound&Recording 06/09 gibt es einen vier Seiten langen Testbericht zum Zoom H4n. Das Fazit fällt durchweg positiv aus, insbesondere auch mit Blick auf das Vorgängermodell H4. Als kleine Kritikpunkte werden nur die hohe Windempfindlichkeit der eingebauten Mikrofone und das Rauschen des Kopfhörerausgangs (mehr, als er müßte) genannt.

    Interessant ist auch der Hinweis, beim Betrieb als Audiointerface besser die 48 kHz denn die 44,1 kHz Samplingrate zu verweden, da letztere einen signifikant schlechteren Frequenzgang hat.

  2. Und noch einen Testbericht des Zoom H4n gibt es in der SOUNDCHECK 06/09. Der kam mir aber gleich sehr bekannt vor. Autor: Eberhard Prittner, SOUNDCHECK gehört auch zur PPV Medien GmbH, aha. Übrigens kann man diesen Test der SOUNDCHECK als auch den des Professional Audio Magazins bei den Treppendörflern nachlesen, sofern man einen Kunden-Account hat.

  3. Ahh, interessanter Hinweis mit den PDF-Testberichten bei Thomann, ich habe da nämlich einen Kunden-Account.

  4. Einen Testbericht gibt es nun auch auf amazona.de, der m.E. nicht so sehr viel über den Zoom H4n verrät – aber einiges über den Autor.

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