Im Wechsel der Akkorde
Mittwoch, 15. April 2009

Zoom H4n – 4CH Mode

Zoom H4n im 4CH ModeGanz neu (zumindest gegenüber dem Zoom H4) ist der Vierkanalmodus (4CH), mit dem man vier Spuren simultan aufnehmen kann. Im Display stellt sich das durch die untereinander angeordnete, horizontale Anzeige der vier Aufnahme- bzw. Wiedergabepegel dar. Da es nur vier Eingänge am Zoom H4n gibt (interne Mikrofone bzw. Stereo-PlugIn-Mikrofon und Eingänge 1 + 2) gibt es an Aufnahmequellen nichts auszuwählen – alle vier sind aktiv. Der Druck auf einen der Input-Taster (MIC, 1, 2) wählt den entsprechenden Eingang für die Justierung des Aufnahmepegels aus. Der Versuch, den Aufnahmepegel mittels der +/- Tastenwippe REC-LEVEL ohne vorherige Auswahl des Eingangs einzustellen, wird mit der Meldung „REC LEVEL TARGET MIC->MIC INPUT->INPUT 1“ quittiert. Für die Eingänge INPUT 1 und 2 wird der Aufnahmepegel gemeinsam eingestellt – sie sind nicht separat regelbar. Das finde ich schon schade, da somit ordentlich eingepegelte Aufnahmen von zwei (unterschiedlichen) Monosignalen (z.B. DI-Signale von Gitarre und Bass) erschwert werden. Aufgezeichnet werden zwei Stereo-WAV-Dateien, die immer als Pärchen behandelt werden und deren Dateinamen mit 4CHxxxM.WAV (für das MIC-Signal) und 4CHxxxI.WAV (für das INPUT-Signal) fest vorgegeben und nicht änderbar sind (xxx steht für die laufende Nummer, die in jedem FOLDER neu vergeben wird). Anders als im Handbuch angedeutet (ich empfinde übrigens einige Handbuchseiten mehr als Andeutung denn als eindeutige Information) ist kein Mono-Mix einer oder beider Stereospuren verfügbar. Im Display wird das Datei-Pärchen mit 4CHxxxM/I.WAV angezeigt. Genau genommen müsste dieser Mode also 2ST (etwa Doppel-Stereo) heißen.

Als Aufnahmeformat steht nur WAV mit 44,1 kHz (16 oder 24 bit) oder 48 kHz (16 oder 24 bit) zur Verfügung. Die Aufnahmedateien werden im 4CH Mode auf der SD-Card unter dem Ordner 4CH in einem der bereits vom STEREO Mode her bekannten und standardmäßig angelegten FOLDER 01 bis 10 gespeichert. Die Folder können auch hier über die Folder-Taste (innerhalb des Ordners 4CH) gewechselt werden. Die FILE-Taste öffnet das File-Menu und bietet bereits vorhandene Dateipärchen zur Auswahl; angezeigte Informationen beziehen sich immer auf beide Aufnahmedateien. Zoom H4n Mixer im 4CH ModeDie WAV-Dateien können (nur als Paar zusammen) normalisiert werden, wobei dann doch jede Datei für sich behandelt wird. Die Dateien können in einen anderen Folder verschoben (innerhalb des 4CH-Ordners, in den STEREO-Ordner oder in ein MTR-Projekt) oder gelöscht werden – immer als Pärchen, versteht sich. Außerdem können sie zu einer Stereo-Datei zusammengerechnet und in einer eigenen Datei (Vorgabe 4CHxxxMIX.WAV) abgespeichert werden. Dies kann mit oder ohne Berücksichtigung der Mixer-Einstellungen erfolgen. Der Mixer ist eine Funktion im 4CH Mode, um die Pegel und die Panoramapositionen der Stereotracks bei der Wiedergabe zu regeln und aufeinander abzustimmen.

Die Verwendung von Markern ist hier analog zum Stereo Mode möglich, nur dass die Marker immer in beide WAV-Dateien geschrieben werden. Die Wiedergabe der Vierspuraufnahme in variabler Geschwindigkeit ist im 4CH Mode nicht möglich (SPEED-Taster hat keine Funktion). Die Effektsektion kümmert sich (genau wie im Stereo Mode) um (wahlweise zuschaltbare) Low Cut’s und Kompressoren bzw. Limiter. Die Mehrzahl ist in diesem Fall richtig, denn jede der zwei Stereospuren kann ihren eigenen (unterschiedlichen) Low Cut und/oder Kompressor bzw. Limiter haben. Dafür kann die M/S-Matrix nur für MIC (macht natürlich nur bei entsprechender Mikrofonanordnung des Stereo-PlugIn-Mikrofons Sinn) oder INPUT aktiviert werden. Als Speisespannungen stehen Phantom-Power (+24V oder +48V) für die INPUTs sowie PlugIn-Power für ein externes Stereo-PlugIn-Mikrofon zur Verfügung. Die Funktionen AUTO REC und PRE REC stehen zur Verfügung, jedoch nicht gleichzeitig. Als Werkzeuge stehen Tuner, Metronom und A-B-REPEAT bereit. Vom 4CH Mode aus kann (ebenso wie im Stereo Mode) eine USB-Verbindung (Laufwerk oder Audiointerface) zu einem Rechner etabliert oder in einen anderen Mode (STEREO, MTR) gewechselt werden.

Zoom H4n mit Rode NT5Ich habe mal einen etwas praxisfernen Versuchsaufbau mit meinem (ebenfalls) neuen Rode NT5 Stereoset als externen Mikrofonen (über INPUT 1 und 2) realisiert, um möglichst identische Signale aufzunehmen. Mein Ziel war es, eine Aussage zu der Qualität der internen Mikrofone im Vergleich zu den NT5 zu erhalten. So wirklich aussagekräftig war meine Testaufnahme dann aber aus folgenden Gründen nicht: Ich kenne die Charakteristik der NT5 noch nicht wirklich. Interessanter wäre ggf. die Leistung (Aufnahmequalität) des Zoom H4n als Gesamtpaket (Mikrofone, Preamp, A/D-Wandler) gegenüber einer definierten/bekannten aber komplett unabhängigen Aufnahmekette. Das Einpegeln der Aufnahme hatte ich noch nicht so richtig drauf, da die Peaks letztlich bei -8,6 dB (ext. Mics Rode NT5) bzw. -15,1 dB (int. Mics) lagen (und die ich dann jeweils bis auf -0,5 dB normalisiert habe). Letztlich fehlte mir ein akustisches Signal, welches für die Einschätzung der Mikrofonqualität geeignet war. Nun, ich habe mich dann entschlossen aus etwa 50 cm Entfernung zu den Mikrofonen ein paar Töne in mein Altsaxophon zu husten und mal zu hören, was passiert.

Zoom H4n Testaufnahme int. Mics
Zoom H4n Testaufnahme Rode NT5

Also, alles was ich mit Sicherheit aus diesen Aufnahmen schliessen kann ist, dass der Saxophonist zum Üben geschickt werden muss und dass die Qualität der im Zoom H4n eingebauten Mikrofone in Ordnung geht.

siehe auch:
Zoom H4n – der erste Eindruck
Zoom H4n – Stamina Mode
Zoom H4n – System Version 1.30
Zoom H4n – Stereo Mode
Zoom H4n – in der C’t kurz vorgestellt
Zoom H4n – Test in Professional Audio
Zoom H4n – Deutsche Bedienungsanleitung
Zoom H4n – im Recording Magazin
Zoom H4n – System Version 1.40
Klangfeuer – auf dem Cottbuser Stadtfest
Zoom Handyrecorder – neue ASIO-Treiber V 1.0.4
Neue System-Versionen für Zoom Handy-Recorder
Ich packe meine Tasche…
Mein erster Auftritt mit dem Tenorsaxophon
Fuerteventura: Nuestra Señora del Carmen in Morro Jable
Jazz im Lauterbach – mit Lu Schulz & Freunden
Marburg: Elisabethkirche

VGWort-Zählermarke

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Reaktionen zu “Zoom H4n – 4CH Mode” (20)

  1. „dass die Qualität der im Zoom H4n eingebauten Mikrofone in Ordnung geht.“

    — Was heißt nun in Ordnung? Der gewisse Aufwand, eine Aufnahme mit ext. Mikros zu betreiben, lohnt sich nicht wirklich (zumindest mit den Rode-Mikros)?

    Carlos

  2. Hallo Carlos,

    wie so oft: es kommt drauf an.
    Lohnenswert an ext. Mics ist in meinen Augen die Flexibilität der Mikrofonpositionierung. Bei den eingebauten Mics bin ich auf X/Y festgelegt und wenn der H4n 3 Meter über dem Boden an einem Galgen hängt (weil dort die günstigste Position für die Mics ist), kann ich ihn nicht mehr bedienen. Ausserdem sind nur so 4 Mic-Signale im 4CH-Mode gleichzeitig aufzunehmen (zwei über int. Mics bzw. Stereo-Plug-In und zwei ext. Mics).
    Nur wegen der Klangqualität würde ich keine ext. Mics drantun. Entweder sind die int. Mics gut genug oder der Preamp im H4n zu schlecht.
    „In Ordnung“ heisst, dass man mit dem Zoom H4n Aufnahmen machen kann, die meine Ansprüche für Audioproduktionen im Amateurumfeld erfüllen. Na ja, am besten ist wohl Du probierst den H4n selbst aus :-)

    Beste Grüße!

  3. Hallo,

    ich benutzte das H4n fast täglich für diverse Bands, die ich leite. Ich habe den günstigsten Aufstellungsort gefunden und verwende die zusätzlichen Eingänge, um das Mischpult anzuschliessen. Damit kann ich vorallem die Stimmen mehr in den Vordergrund mischen. Die qualitativen Eigenschaften des Gerätes stellen mich sehr zufrieden.
    Allerdings finde ich das Nachbearbeiten der 4ch-tracks zeitwaufwändig und suche nach einfacheren Möglichkeiten. Bislang encodiere ich die 4CH-Tracks mit dem H4n selber. Das dauert schon so seine Zeit. Dann ziehe ich die Aufnahmen auf den Rechner, gebe ihnen Titel und wandle sie mit CDex in MP3s um. Die bearbeiteten Aufnehmen schicke ich als mp3-Format an die Musiker. – Mit welchem Programm könnte ich die 4ch-Rohaufnahmen gleich am Rechner bearbeiten (eigentlich nur die Lautstärken von mic/int mischen, Anfang und Ende beschneiden und zu Stereo-Tracks zusammenführen)? LG Ralf

  4. Hallo Ralf,
    dem H4n lag doch die Software Cubase LE bei. Hast Du es damit schon einmal versucht? Ich meine, da müßten sich mehrere (Stereo-)Spuren bearbeiten und bouncen/mischen lassen. Also: WAV-Files (4CHxxxM.WAV und 4CHxxxI.WAV) auf den Rechner übertragen, in Cubase als zwei Audiospuren laden, Lautstärke etc. bearbeiten und als Stereo-WAV-File abmischen. Habe Cubase LE allerdings nicht ausprobiert, da ich (Emagic) Logic benutze. Die MP3-Codierung mache ich dann mit Lame.
    Gruß, Frank

  5. Hallo Frank,

    habe cubase ausprobiert. Nach Eingewöhnung funktionierte auch ganz gut für meine Zwecke. Aber Überraschung: die gebouncten tracks (WAV) hatten zwar nach Umwandlung in MP3s durch CDex die normale 5-7MB Größe – man kann sie aber nicht hören! Sie laufen im MediaPlayer oder ähnlichen Programmen tonlos durch. Woran kann das liegen?

    LG Ralf

  6. Hi Ralf, wie hören sich denn die gebouncten WAV-Files an? Sind die in Ordnung, dann müsste das Problem doch am Umwandeln in MP3 liegen, oder? Wenn die WAV-Files auch schon tonlos sind, müsste man sich mal die Einstellungen zum Bouncen in Cubase ansehen.
    Beste Grüße, Frank

  7. Vortex Zoom Encoder kann das glaube ich!

  8. Hallo,

    überlege mir das H4n zu kaufen und damit im Proberaum aufzunehmen. Gitarre und Bass über XLR (Input 1/2) und Schlagzeug über Micro.

    Zuhause verwende ich Ableton Live 8.
    Meine Frage ist nun, ob ich mit Ableton Bass und Gittare als eigene, individuelle Spuren ansprechen und bearbeiten kann? Wenn ja, was sollte ich dabei beachten?

    schöne grüße
    Sam

  9. Hallo Sam,
    ja, ist möglich. Dazu muss der H4n natürlich im Vierkanalmodus (4CH Mode) arbeiten – dann nimmt er zwei Stereospuren gleichzeitig auf.
    Anders als ich oben geschrieben habe sind die Aufnahmepegel für Input 1 (Bass) und 2 (Gitarre) separat regelbar. Man muss nur darauf achten, dass der Parameter „1/2 Link“ unter Menu/Input auf „off“ steht. (Das wurde wohl mit einem der Updates nachgeliefert oder ich habe es damals nicht entdeckt.)
    Meiner Meinung nach ist die schwierigste Aufgabe, einen guten Standort für die akustische Abnahme des Schlagzeugs zu finden. Da würde ich den Schlagzeuger spielen lassen und dabei mit aufgesetzten Kopfhörern am H4n in Aufnahmebereitschaft vor dem Schlagzeug rumlaufen und die optimalste Aufnahmeposition suchen. Dann den Rest anschließen, gründlich auspegeln und schon kann es losgehen.
    Ich geh mal davon aus, dass die Gitarren über den Amp angeschlossen werden? (Man kann die Gitarren natürlich direkt in den H4n stecken, aber wie wollt ihr Euch dann hören? Der eingebaute Modeling-Amp des H4n kann im 4CH-Mode nicht genutzt werden.)
    Am Ende hast Du also zwei Zweikanal-Wav-Dateien auf der SD-Karte. Eine echte Stereo-Aufnahme vom Schlagzeug (4CHxxxM.wav) und eine Doppel-Mono-Aufnahme von Bass und Gitarre (4CHxxxI.wav). Mit Ableton Live 8 kenn ich mich nicht aus. Aber prinzipiell ist es immer das gleiche: um Gitarre und Bass als separate Spuren zu haben kann man am einfachsten aus der Stereo-(bzw. Doppel-Mono)-Datei zwei Mono-Dateien machen. Dabei aber nicht von Stereo auf Mono zusammenrechnen lassen, sondern aus dem linken Kanal eine Monodatei erzeugen und aus dem rechten Kanal die zweite Monodatei. Diese beiden Mono-Wav-Dateien dann in Ableton als separate Spuren anlegen, fertig. Viel Spaß!

  10. Hallo,

    Danke für die rasche Antwort. Hat mir sehr geholfen. Die Parameter Einstellung „1/2 Link“ war in der Version 1.3 nicht auffindbar. Mit der aktuellen (1.72) hat es dann geklappt.

    Nochmals vielen Dank für die tollen Infos auf dieser Seite
    Schöne Grüße!
    Sam

  11. Gnat Burnash

    Liebe Leute,

    ich will mit meinem H4N und Sennheiser K6/ME66 einige Geräusche aufnehmen. Welche Modus muss ich benutzen? Stereo, 4CH oder MTR? Ich gehe davon aus, dass ich Stereo (aber nur ein Kanal Mikrofon/Mono) oder 4CH benutzen werde. Ich bitte um Hilfe. Wer hat damit Erfahrung?

    Danke im Voraus

    Gnat Burnash

  12. Hallo Gnat,

    in dem Fall würde ich im Stereo-Modus aufnehmen (1/2 Link = off, runde Taste 1 drücken = Wahl des Eingangssignals Input, ME66 an Input 1 anschließen und einpegeln, Input 2 auf Pegel 0).
    Aus der entstehenden Stereospur musst Du dann allerdings mit einem Audiobearbeitungsprogramm die linke Spur als Monospur extrahieren.
    Aber die Aufnahmen werden ja in der Regel ohnehin am Rechner bearbeitet (sauber schneiden, normalisieren, usw.), oder?
    Falls das ein Problem sein sollte: Stereomodus, 1/2-Link = on, Mono Mix = on. Dann entsteht eine Monodatei. Die ist aber aus Input 1 und 2 zusammengemischt. Da der Monomix nur mit Link des Aufnahmepegels beider Kanäle geht, hat der rechte Kanal (der kein Nutzsignal bringt, weil kein Mikro angeschlossen ist) auch Pegel und erzeugt evtl. ein bisschen Rauschen. Keine Ahnung, ob man das als störend wahrnimmt.

    Beste Grüße!

  13. Gnat Burnash

    Hallo pommerizer ,

    vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Ich habe gerade bei youtube ein Tipp gefunden (http: // http://www.youtube.com/watch?v=5RfsV3QFaFU&feature=related ), da wurde über Mono-Mix erzählt. Meine Geräusche werden in Stereo abgegeben, für die Bearbeitung benutze ich Logic oder Pro Tools 9. Ich bin der Meinung, dass Mono-Mix für die Mono-Aufnahme besser passt.

    Aber wenn ich richtig verstehe was Du geschrieben hast, in Deinem Fall muss ich eine Stereo Spur extrahieren, dann wieder eine Mono-Spur erstellen, Panorama nach links, nach rechts und als Stereo bouncen, stimmt es? Dann bekommen ich ein „richtige“ Stereo.

    Viele Grüße aus Hamburg
    Gnat

  14. Hallo Gnat,

    1. Nimm am besten den Mono-Mix. Du hast dann auf der SD-Karte des H4n eine Monodatei, die Du ohne weiteres z.B. in Logic importieren und nach allen Regeln der Kunst „verwursten“ kannst.

    2. Was ich mit der Stereoaufnahme meine ist folgendes:
    – bei einer Stereoaufnahme werden ja 2 Monosignale aufgezeichnet, die (ausser dem zeitlichen Bezug) überhaupt nichts miteinander zu tun haben müssen.
    – da Du nur ein Monosignal von Deinem Mic bekommst und haben willst, wird auf der zweiten Spur nichts bzw. nur das Rauschen des Vorverstärkers aufgezeichnet.
    – die Spur mit dem Nutzsignal (Mic) wird davon aber nicht beeinflusst
    – die entstehende Stereodatei auf der SD-Karte des H4n würde ich so nicht in Logic importieren, sondern vorher nur die Spur mit dem Nutzsignal (Mic) extrahieren
    – damit meine ich: die eine (Mono-)Spur der Stereodatei markieren, kopieren, als neue Mono-Datei erzeugen/einfügen z.B. in Wavelab
    – das ist etwas anderes als eine Stereodatei zur Monodatei umwandeln, zusammenrechnen, mischen/mixen etc., weil dabei beide Signale (Nutzsignal vom Mic und Rauschen vom Vorverstärker) zusammengerechnet werden
    – genau das passiert auch beim Mono-Mix (siehe 1.)
    – vielleicht ist es nur theoretisch, aber der Rauschpegel müsste dabei höher werden, was man in der Regel nicht möchte
    – ansonsten gehe zu 1.

    Nochmal zu Mono- oder Stereoaufnahme: Ich würde mich danach richten, was mit der Aufnahme passieren soll. Sollen zum Beispiel Atmos erzeugt werden, wird natürlich in Stereo aufgenommen (H4n als Fieldrecorder). Wird eine einzelne Instrumentenspur für einen komlexeren Mix aufgenommen, würde ich mono aufnehmen (aber wahrscheinlich nicht mit dem H4n). Die Aufnahme einer akustischen Musikgruppe würde ich von einem günstigen Standort aus stereo aufnehmen.

    Beste Grüße!

  15. Gnat Burnash

    Hallo Pommerizer,

    genau das habe ich gemeint!

    aber glaube für Zoom H4N wäre nicht schlecht, wenn man ein Preamp/Mixer anschliessen kann. Guck mal, was ich gestern gegoogelt habe:

    http://www.danmccomb.com/posts...ct-the-two-for-pristine-audio/

    Das ist sehr interessante Sache! Oder lieber ein Field Recorder kaufen und oder Zoom benutzen? Was sagst du? da ich weiter mit Geräusche/Sound Design arbeiten will, ist es für mich sehr interessant und wichtig.

    liebe grüsse aus Hamburg

    Gnat

  16. Hallo!

    Nach langem Hin und Her und aufgrund der Tatsache endlich mobil zu sein, kommt bei mir auch ein Zoom ins Haus.

    Dein Beitrag ist ja jetzt schon etwas älter, aber die Informationen sind wirklich klasse!

    Ich habe eine Frage bezüglich des Bildes von Zoom und Rode oben und hoffe, dass der Artikel nicht zu alt ist und ich noch eine Antwort bekomme! :)

    Und zwar: Um was für eine Spinne handelt es sich denn? Gleiche Frage gilt für das Stereo-Set! Finde die Möglichkeit, dass Zoom so aufzustellen sehr interessant, wäre super wenn du mir einen Link schicken, oder den Namen des Stativs etc nennen könntest!

    Danke!

    Dennis

  17. Hallo Dennis,

    vielen Dank für Dein Lob!

    Hier die Antworten auf Deine Fragen:

    Die Spinne, in dem der Zoom H4n mit seinem Griff (Standard-Zubehör) steckt, stammt von meinem AKG C3000B. Es dürfte sich um die AKG H 85 handeln.

    Die beiden Rode NT5 habe ich auf eine Stereoschiene (
    K&M Microphone Stereo Bar
    ) in X/Y-Position gesetzt.

    Stativ ist dann ein beliebiges Mikrostativ, z.B.
    Millenium MS-2003
    .

    Beste Grüße!

  18. Klasse! Danke für die schnelle und gute Antwort!

    Morgen müsste mein Zoom kommen, am Freitag wirds im Proberaum direkt mal ausgetestet!

    Gruß!

  19. hallo und danke für diesen grossartigen artikel. ich habe ein 4hn und möchte gerne mit einem direkt montierten mikrofon headset aufnehmen. hänge leider bei den einstellungen, könnt ihr mir bitte tipps geben, danke thomas

  20. Markus U.

    Hallo!

    Sehr interessanter Artikel habe mein zoom h4n jetzt ein halbes jahr und nimm damit meine akkustische Gitarre auf. Bin auch zufrieden mit klangqualität der Aufnahme. Habe auf YouTube ein paar Gitarrencovers gesehen bei denen die Benutzer ein Rode nt5 mit Interface verwenden dass mich sehr begeistert hat und mir daraufhin auch dieses micropaar zulegte. Erhoffe mir damit eine noch bessere aufnahmequalität und einen vollen klang durch den 4ch des zoom h4n in Kombination mit den rode. Durch die jetzigen 4 mikros kommt mir aber vor der gesamtsound ist überlastet und überschlägt sich wenn ich das lied normalisiere am Computer. Oder hängt das mit der Aufstellung der mikros zur Gitarre zusammen? Hat jemand Erfahrung damit? Oder bräuchte man generell ein besseres Interface für klarere Aufnahmen und nur das rode benutzen? Liebe grüße und danke im voraus.

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