Im Wechsel der Akkorde
Sonntag, 14. Juli 2013

unterwegs Musik hören – meine neue Lösung

Genau weiß ich nicht mehr, in welchem Jahr ich meinen letzten MP3-Player – den TrekStor i.Beat 100 mit sagenhaften 256 MB Speicher – gekauft habe, aber es ist sehr lange her. Dazu habe ich den AKG K-24P als Kopfhörer genutzt. Dieser fand seinerzeit als Abo-Prämie der Zeitschrift Recording Magazin in meinen Besitz. Der AKG-Hörer hat – kurz nachdem ich ihm zwei neue Ohrpolster spendiert habe – seine Spielfreude eingebüßt; will einfach nicht mehr so richtig.

Jetzt fand ich es also an der Zeit, für beides Ersatz zu finden und zwar mit sehr guter Klangqualität. Mittlerweile höre ich zwar viel seltener Musik, dafür aber bewusster. Zu Hause macht mir der AKG K-701 an meinem Kopfhörerverstärker Lake People G109S (über den Digital-Analog-Wandler Musical Fidelity M1DAC) viel Vergnügen. Und da fand ich es immer ärgerlich, wenn ich mich unterwegs mit schlechterer Klangqualität zufrieden geben musste und habe es deshalb meist wieder aufgegeben.

Kann ich nicht auch für unterwegs eine richtig gute Klangqualität bekommen? Nun, die Anforderungen unterscheiden sich schon deutlich: der K-701 ist ein offener Kopfhörer und unterwegs wegen der fehlenden akustischen Abschirmung weder für Personen in meiner Nähe noch für mich als Hörer geeignet.
Die In-Ear-Systeme habe ich aus persönlichen Vorlieben heraus nicht weiter betrachtet – damit fühle ich mich nicht wohl.

Da bleibt also noch ein geschlossener Kopfhörer. Für mich muss es außerdem ein ohrumschließender Hörer sein. Das rührt aus meinen positiven Erfahrungen bzgl. des Tragekomforts mit dem K-701 her. Dadurch fällt der Hörer allerdings auch sehr groß aus, was für den Einsatz unterwegs ein klarer Nachteil ist. Den möchte ich aber gern in Kauf nehmen, solange die Klangqualität stimmt und nichts drückt.

Grundsätzlich käme als Quelle (Abspielgerät) fast alles in Betracht, was man in die Hand nehmen kann und einen Akku hat – überall finden sich Kopfhöreranschlüsse. Leider handelt es sich qualitativ oft um nicht mehr als eine nett gemeinte Dreingabe. Mein Smartphone (das nicht mal soo schlecht klingt) möchte ich dafür eher deswegen nicht nutzen, weil die Kapazität des Akkus endlich ist und ich nach mehrstündigem Hörgenuss wahrscheinlich ohne Saft für Kalender, Nachrichten und Navigation da stehe.

Dann schon eher einen ausgesprochenen Spezialisten, der nur eines kann und das dafür aber richtig: Musik abspielen. Wenn man dann (wie ich) nicht Unsummen ausgeben möchte, ist der Markt auch überschaubar. Kurz: ich habe es mit dem Colorful Colorfly C3 versucht. Mit dem eingebauten 8GB Speicher sollte ich zurechtkommen – die Musikdateien lassen sich ja auch austauschen. Wenn das nicht reicht, steht ein Micro-SD-Steckplatz zur Verfügung (bis 32GB).

Beim Kopfhörer ist nach meinen Recherchen die Wahl auf den AKG K550 gefallen. Erst da ist mir so richtig bewusst geworden, dass ich wohl eine Schwäche für AKG-Kopfhörer habe. Es handelt sich also um meine persönliche, nicht repräsentative Auswahl. Beim K550 verspricht AKG, dass er sich am Klangbild der offenen Kopfhörer orientiert. Das wollte ich selbst hören.

Die eigentlich spannende Frage war für mich, ob denn der Colorfly C3 und der AKG K550 zusammen gut funktionieren. Die relativ geringe Impedanz des K550 von 32 Ohm ist zumindest eine gute Voraussetzung, um am C3 auch laut hören zu können. Ich habe mir also beide Geräte bestellt, um das herauszufinden. Bevor ich aber mehr zu dieser Kombination sagen kann, muss ich sie erst eine Weile in der Praxis genutzt haben.

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