Im Wechsel der Akkorde
Mittwoch, 26. Dezember 2012

Willkommen ESI M8U XL

Da ich mich nun dazu entschlossen hatte, meine selbstauferlegte Beschränkung aufzugeben, als DAW-Software die letzte verfügbare Version von Emagics Logic Audio Platinum (5.5.1) unter Windows XP zu nutzen, und mit Steinbergs Cubase 7 einen Neuanfang zu wagen (unter Win7/64bit), musste ich meine bisherigen MIDI-Interface (Emagic AMT 8 und Emagic Unitor 8) zwangsläufig ersetzen, denn dafür bekomme ich keine aktuellen Treiber mehr.

Natürlich hätte mein Umstieg noch radikaler ausfallen können, indem ich auch auf meine (Hardware-) Synthesizer verzichtet und mir ein paar leistungsfähige Software-Pendants herausgepickt hätte. Wollte ich aber nicht. Nicht etwa, weil ich den ollen Gesellen irgendwelche Magie andichte, die man nicht auch als PlugIn abbilden kann. Aber sie sind nun mal da und ich weiß wie sie funktionieren und ohne sie wäre das Rack merkwürdig leer…

Letztlich möchte ich vor allem auf meine DAW-Controller (ehemals Emagic Control und Control XT, jetzt nach Firmware-Update Mackie Control und Control XT) nicht verzichten. Allein dafür benötige ich schon 3 Ports (je Gerät ein separater MIDI-In und MIDI-Out).

Durch mein neues Audio-Interface RME HDSPe RayDat (als Ersatz für die RME Hammerfall DIGI9652, für die es ebenfalls keine aktuellen Treiber mehr gibt) bekomme ich bereits zwei MIDI-Ports bereitgestellt. Da sollte ich mit 8 weiteren MIDI-Ports auskommen. Die meisten Synthesizer werden bei mir ohnehin nur auf einem MIDI-Kanal angesprochen.

MIDI-Interfaces mit 8 Ports gibt es nicht gerade wie Sand am Meer und so fiel meine Wahl auf das M8U XL von ESI, einer deutschen Firma (wenn auch das MIDI-Interface in Korea hergestellt wird), die mir das beste Preis-Leistungsverhältnis und den vertrauenerweckendsten Treibersupport bot.

Das Gerät wirkt stabil konstruiert und sauber zusammengebaut, sieht schnieke aus mit der hellen Lackierung und lässt sich problemlos ins Rack schrauben. Die Stromversorgung erfolgt über den USB-Port, über den das Gerät mit dem Computer verbunden wird – sehr schön. Ansonsten heißt es anstöpseln und loslegen. Tja, mehr gibt es zu dem Gerät nicht zu sagen. Es funktioniert einfach sofort, keine Treiberinstallation, keine Fragen, nichts. So muss es sein…

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Reaktionen zu “Willkommen ESI M8U XL” (3)

  1. Da hatte ich mit dem Edirol UM-880 von 2003 mehr Glück.

    Mittlerweile gibt es dafür sogar Treiber für Windows 8 und auch der Mac wird mit einer aktuellen Treiber-Version für „OS X Mountain Lion“ (10.8) unterstützt.

    Nicht daß ich das jetzt brauchen würde (Win 8 oder Mac), aber man weiß ja nie, wie es kommt. Zumindest habe ich die Hoffnung, mein MIDI-Interface auch die nächsten Jahre noch benutzen zu können. :-)

  2. Ich arbeite seit jahren problemlos mit meinem „Motu 2408 mk3“ und Cubase unter Win XP. Nun wird Win XP nicht mehr unterstützt und ich bin gezwungen, auf Win 7 umzusteigen. Leider funktionieren unter Win 7 meine geliebten „Emagic Unitor8 und AMT8“ nicht mehr.

    Daher wollte ich fragen, ob ich mit dem „M8U XL“ ähnlich wie mit meinen „Emagic´s“ unter Cubase arbeiten kann.

    Ich konnte im Treiber der „Emagic’s“ die Ports 1-8, 9-16 usw., wunderbar beschriften, sodass mir im Inspectorfeld von Cubase im Rootfenster für das jeweilige Soundmodul der Name, zum beispiel, (ch7-JV-2080) angezeigt wurde. Funktioniert das auch mit dem M8U XL?

    Mit freundlichen Grüßen
    Thomas Selendt

  3. Hallo Thomas,

    ja, Du kannst in Cubase unter Geräte / Geräte konfigurieren … / MIDI / MIDI-Anschluss-Einstellungen in der Tabelle die entsprechenden Felder in der 4. Spalte („Anzeigen als“) editieren und da natürlich auch „ch7-JV-2080“ reinschreiben und das wird dann auch so im Inspector angezeigt.

    Beste Grüße!

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