Im Wechsel der Akkorde
Freitag, 13. Juli 2012

angetestet: Forestone Unfiled (Reeds)

Forestone Unfiled Tenor

Dieses Kunststoffblatt ist noch recht neu auf dem Markt. Schon seit dessen Vorstellung auf der diesjährigen Musikmesse habe ich auf die Lieferbarkeit des Blattes gewartet. Geliefert wurde es letztlich Anfang Juni und nun hatte ich einen guten Monat Zeit dieses Blatt mit dem Tenorsaxophon auszuprobieren.

Das Blatt hat eine holzähnliche Färbung erhalten (ich muss mich also nicht schon auf den ersten Blick für mein Kunststoffblatt entschuldigen) Es besitzt – nach dem, was ich darüber gelesen habe – eine weniger raue Oberfläche, als ich mir erhofft hatte.

Die Ansprache des Blattes finde ich wirklich sehr gut und sehr gleichmäßig in allen Lagen. Von der Stärke her empfand ich die F3 meines ersten Blattes etwa vergleichbar einem AW Reed 2. Ich habe mir dann noch ein Forestone Unfiled in F3,5 bestellt, was etwa einem AW Reed 2,5 entspricht.

Besonders gut finde ich das F3,5-Blatt auf einem Lebayle LR 8 Mundstück – sowohl von der Beherrschbarkeit als auch vom Klang. Den Dynamikbereich finde ich gut aber nicht ganz so groß, wie bei einem sehr guten natürlichen Blatt.

Die zweitbeste Kombination ergab sich bei mir mit dem FL Spectruoso T280 SP. Was sich für mich nicht so gut spielen ließ und auch nicht besonders gut klang, war das Forestone Unfiled auf dem Jody Jazz DV Chicago 7* – schade eigentlich. Das Blatt scheint etwas dicker als andere Blätter zu sein, denn die Jody Jazz Ring Ligature konnte ich gar nicht richtig draufschieben (siehe Bild).

Unter dem Strich: auf meinem Lebayle LR 8 das bisher bestklingendste Kunststoffblatt.

Und wie immer: ich schildere hier nur meine persönlichen Eindrücke ohne Anspruch auf Objektivität. Außerdem basieren meine Erfahrungen auf dem einen Blatt (bzw. den zwei Blättern unterschiedlicher Stärke), das (/die) ich gespielt habe und sind somit nicht repräsentativ.

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