Im Wechsel der Akkorde
Montag, 05. März 2012

Willkommen Canon Powershot G1 X

Im Laufe der Zeit habe ich selbst dafür gesorgt, dass meine Fotoausrüstung immer schwerer wurde (zuletzt mit dem Ersatz meines Canon EF 70-200/4 L IS USM durch ein Canon EF 70-200/2.8 L IS II USM). Selbst wenn ich nur das Normalzoom (Canon EF 24-70/2.8 L USM) an der (Canon EOS) 5D Mark II mitnehme, ist diese Kombination mit 1,8 kg keine attraktive „Immer-dabei“-Lösung.

Im Grunde ist das überhaupt nicht schlimm, weil ich eher bewusst mit einer sorgsam gepackten Fototasche zum Fotografieren losgehe um mich dann auf das Fotografieren zu konzentrieren. Einzig die Schnappschüsse (von durchaus fraglichem Wert) und nicht wiederkehrende Situationen gehen mir somit regelmäßig verloren.

Darüber hinaus gibt es Situationen, in denen eine ausgewachsene Spiegelreflexkamera unangebracht erscheint: Zum Einen ist sie nicht gerade dezent und unauffällig; zum Anderen macht der Spiegelschlag nicht unerheblichen Krach, den ich z.B. bei einem klassischen Konzert gern vermeiden würde.

Also wollte ich zusätzlich zum DSLR-System noch eine Kompaktkamera als Ergänzung haben. Auf keinen Fall wollte ich mit einer Systemkamera in ein weiteres Wechselsystem investieren – der fototechnische Schwerpunkt sollte schon bei der DSLR bleiben. Die Bildqualität sollte so gut wie nur möglich sein, damit ich mit den Bildern später auch etwas anfangen kann (natürlich soll das RAW-Format unterstützt werden). Dem Gedanken der „Ergänzung“ der DSLR folgend, sollten Bedienung und Bildformat der DSLR sehr ähnlich und vor allem die Nutzung des selben Zubehörs (Kompaktblitze, Funkfernbedienung) möglich sein.

Es war also mehr als naheliegend, dass ich mir nur die Kompakten von Canon angesehen habe. Bis vor kurzem kam da auch nur die PowerShot G12 in Frage. Jetzt gibt es aber die G1 X mit größerem Sensor und gerade noch so kompakten Maßen und Gewicht. Die musste es dann sein.

Dass die G1X in die Jackentasche passt, habe ich schon ausprobiert. Na ja, es braucht schon ordentliche Jackentaschen und die Kamera trägt doch etwas auf. Ausserdem zieht sie mit ihrem Gewicht auch recht beachtlich an der Jacke. Also, die Jackentasche kann für die G1 X keine Dauerlösung werden.

Dafür ist sie gerade noch groß genug um ordentlich in der Hand zu liegen und dazu trägt das – für eine Kompakte – hohe Gewicht von einem guten Pfund positiv bei. Mit der Bedienung bin ich bis jetzt gut zurecht gekommen; das Handbuch habe ich bisher noch nicht bemühen müssen. Die Bildqualität scheint mir bisher sehr vielversprechend und wird meine Erwartungen wohl voraussichtlich mehr als nur erfüllen. Insbesondere über die Qualität bei höheren ISO-Einstellungen konnte ich mir vorgestern schon mal ein Bild machen. Nach meinem Eindruck ist ISO 3200 noch sehr gut und ISO 6400 immer noch gut brauchbar. Demnächst werde ich mal einen ISO-Vergleich zwischen der PowerShot G1 X, der 5D Mark II und der 40D anstellen.

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